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SV Grosselfingen mit zweiter "Silbernen Raute" ausgezeichnet

Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2015

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Siehe Bericht

Am 45. Jubiläum "Silberne Raute" erhalten
SV Grosselfingen mit zweiter "Silbernen Raute" ausgezeichnet

Der SV Grosselfingen gehört zu den jüngeren Rieser Fußballvereinen, trotz seiner mittlerweile auch schon 45 Jahre. Dennoch hat er schon einiges erlebt. Jetzt kam eine weitere besondere Auszeichnung dazu: die zweite "Silberne Raute", das Gütesiegel des Bayerischen Fußballverbandes.
Vereinsvorsitzender Richard Gerstenmeyer begrüßte KEAB  Josef Wiedemann und Spielgruppenleiter Heiko Loder, SR-Obmann Wolfgang Beck und Ortsprecher Helmut Reichardt. Besonders betonte er bei der Begrüßung, dass die Auszeichnung mit der zweiten "silbernen Raute" auch eine Auszeichnung für die Leistung aller ehrenamtlichen Helfer, Freunde und Gönner des SV Grosselfingen ist.
Richard Gerstenmeyer stellte die abwechslungsreiche Geschichte des Vereines vor, den es zuvor schon einmal von 1948 bis 1954 gegeben hatte. Kurz nach dem 10-jährigen Jubiläum 1980 fiel  das damalige Sportheim, eine gebrauchte Holzbaracke des ehemaligen Flugplatzes  Heuberg, den Flammen zum Opfer. Der Verein stand plötzlich vor dem Nichts. Keine Bälle, keine Trikots, keine Umkleideräume. Auch ideelle Werte wurden zerstört. Zur Veranschaulichung brachte er den Rest eines zerschmolzenen Pokals mit. Gemeinsam mit dem Schützenverein Germania Grosselfingen wurde dann 1982 das heutige Sport-und Schützenheim erbaut. Anders, als dass hier fast alle Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt wurden, wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen. Nach und nach wurden die Sportstätten erneuert. Ein neues Hauptspielfeld und zwei Trainingsplätze entstanden. Das Vereinsheim wurde im letzten Jahrzehnt auf die heutigen ökologischen Standards modernisiert.  Die Heizung und Warmwasserbereitung des Sportheimes erfolgt über eine selbst verlegte Wärmeleitung von der nahe gelegenen Biogas-Anlage. Das Dach wurde energetisch saniert und mit einer PV-Anlage versehen. Diese Aktionen wurden ebenfalls alle in Eigenleistung der Mitglieder erstellt, was eigentlich unbezahlbar ist. Seit der Einweihung des Hauses findet jährlich die Kirchweih statt, die dank der ehrenamtlichen Helfer fast die laufenden Kosten des Sportheims trägt.  
Eine 1975 gegründete  Jedermannsportgruppe, eine 1994 gegründete Damen-Gymnastikgruppe sowie eine sehr aktive Fußball-AH sind neben den Fußball-Teams wichtige Standbeine des Vereins.
Als kleiner Dorfverein ist der SVG deshalb sehr hart vom demografischen Wandel betroffen, weil er kein Einzugsgebiet in Nachbargemeinden hat, ja ringsum umgeben ist von größeren Vereinen und mit 460 Einwohnern selbst nicht über genügend Jugend verfügt. Aus diesem Grund besteht seit Jahren eine Spielgemeinschaft im Juniorenbereich mit den Nachbarvereinen FSV Reimlingen, SG Alerheim, SpVgg Deiningen und SpVgg Löpsingen, die sehr gut harmoniert und sehr viel Flexibilität bei der Betreuung der Jugendlichen bringt. Sehr viel Freude bereiten gerade die am Vortag wieder sehr erfolgreich spielenden Fußball-Bambinis. Es sollte für alle Vereinsmitarbeiter Ansporn sein, alles dafür zu tun, dass diese Kinder auch im Erwachsenenalter im Verein Fußball spielen können. Es bleibt also auch für die Zukunft viel zu tun. Der Verein braucht hierfür weitere Unterstützung durch  ehrenamtliche Helfer. Diese Auszeichnung, die der SVG heute entgegen nehmen durfte, ist in erster Linie Belohnung für diese Helfer und deren wertvolle Arbeit.

Der Kreisehrenamtsbeauftragte Josef Wiedemann nahm die Verleihung vor und betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit und Notwendigkeit, das Ehrenamt zu pflegen. Er erläuterte anhand vieler Beispiele den Kriterienkatalog, den der Sportverein Grosselfingen erfüllen musste und auch erfüllen konnte.  
Spielgruppenleiter Heiko Loder ließ es sich nicht nehmen, dem Verein zum Jubiläum und zur Silbernen Raute zu gratulieren. In seinem Grußwort wünschte er dem Verein den Aufstieg in die Kreisklasse und überreichte dem Vorsitzenden dazu das passende Geschenk, nämlich eine "Torfabrik".

Bild und Bericht von R. Gerstenmeyer
Bild von links: SRO Nordschwaben Wolfgang Beck, Ortssprecher Helmut Reichardt, 1. Vors. Richard Gerstenmeyer, KEAB Josef Wiedemann, 2. Vors. Manfred Fischer, SGL Heiko Loder
 

 
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