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Andreas Allacher als Bezirks-Schiedsrichterobmann wiedergewählt

Letzte Aktualisierung: 18. Dezember 2017

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Bezirks-Vorsitzender Thomas Graml, Alfons Weigert, Bezirks-Schiedsrichterobmann Andreas Allacher, Stefan Weinberger

Einstimmig im Amt des Schiedsrichterobmann des Fußballbezirks Oberpfalz wurde Andreas Allacher von den Führungsteams der sechs oberpfälzischen Gruppen, die bei der Zusammenkunft im Weidener Schützenhaus auch die Kreisschiedsrichterobleute wählten. Hier erhielten Peter Langensteiner (Kreis Regensburg), Thomas Gebele (Kreis Amberg/Weiden) und Karl-Heinz Späth (Cham/Schwandorf) das Vertrauen ausgesprochen. In den Kreisen II und III wurde dabei der bereits vor vier Jahren vereinbarten Wechsel an der Schiedsrichterspitze des Kreises - von der Gruppe Weiden nach Amberg und von Schwandorf nach Cham - vollzogen wurde.

Die vorgelegten Bilanzen sowie die Steigerung der Zahl der Unparteiischen in den höheren Spielklassen belegen die erfolgreiche Arbeit der Schiedrichterorgane in den vergangenen Jahren: herausragend dabei der Regensburger Eduard Beitinger, der ab dem kommenden Jahr als Schiedsrichter-Assistent in der FIFA international im Einsatz ist. Doch die Schiedsrichter haben auch Probleme: Es wird immer schwieriger,  alle Spiele mit neutralen Referees zu besetzen. "Ich weiß, dass sich auch die Vereine personell nach der Decke strecken, Aber einige am Ball untalentierte Fußballverrückte könnten man schon zu unseren Neulingslehrgängen schicken", nahm Allacher die Klubs in die Pflicht.

Als größte Aufgabe für die kommenden vier Jahre sieht Allacher deshalb, "junge Schiedsrichter auszubilden und in ihr neues Hobby zu begleiten sowie passive Schiedsrichter wieder neu zu motivieren". Ein Ansatz, um dies zu erreichen, ist der Vereinsschiedsrichter-Beauftragte.

Die aktiven Schiedsrichter bekamen in den letzten vier Jahren "durch Förderprogramme mit Leistungskomponente" eine hervorragende Qualifikation, wie der Schiedsrichterobmann Andreas Allacher betonte. So steigerte sich die Anzahl der höherklassigen Schiedsrichter "von der Bezirksliga aufwärts" von 69 im Jahr 2014 auf 76 in diesem Jahr. Besonders zu beachten ist die Steigerung auf sieben Schiedsrichter in der Bayernliga. Alle Schiedsrichter haben einige Neuerungen problemlos bewältigt, wie den Umgang mit dem elektronischen Spielbericht oder eine neue Leistungsprüfung, die "nahe an den Anforderungen für einen Schiedsrichter ist", erklärt Allacher. Bei Nachschulungen für den Platzordnungsdienst oder einer Qualitätsoffensive für die Schiedsrichtermeldungen zeigte sich die gute Zusammenarbeit mit anderen Verbandsorganen, Zum Ende der Amtszeit verabschiedete Andreas Allacher die ehemalige Frauenbeauftragte Julia König, sowie ihre Nachfolgerin Natalie Kink und Werner Mages aus dem Bezirksschiedsrichterausschuss.  Mages wird in Zukunft seine IT-Fähigkeiten für den gesamten Bayerischen Fußballverband einsetzen.

Nach dem Rückblick auf die vergangene Amtsperiode wurde der Bezirksschiedsrichterausschuss von den 18 anwesenden Gruppenvertretern  entlastet und Andreas Allacher als Bezirksschiedsrichterobmann einstimmig wiedergewählt. Als seine Mitstreiter wählte er Stefan Weinberger und Alfons Weigert, die ihn bereits in der letzten Amtsperiode zur Seite standen. Noch auf der Suche ist man nach einer Frauenbeauftragten. 

 
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