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Willi Hirsch bleibt Obmann der SR-Gruppe Weiden

Letzte Aktualisierung: 17. Dezember 2017

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v.li.: BV Thomas Graml, Willi Hirsch, BSO Andreas Allacher

Willi Hirsch bleibt für weitere vier Jahre Obmann der Schiedsrichtergruppe Weiden. Ohne Gegenstimme sprachen sich am Montagabend (27.11.2017) 90 wahlberechtigte Schiedsrichter dem 62-Jährigen für eine weitere Amtszeit ihr Vertrauen aus. "Ihr könnt sicher sein, dass ich mich wie in den letzten zwölf Jahren als euer Obmann, wieder in die Arbeit stürze", versprach Hirsch. Als Beisitzer fungieren Edgar Götz, Walter Hanauer und Roman Solter, Lehrwart bleibt Manfred Naber.

Viele Funktionäre fanden sich zur Jahreshauptversammlung im Schützenheim am Hetzenrichter Weg ein. Nachdenklich stimmten die Grußworte von Bezirksspielleiter Thomas Graml. "Nach dem tragischen und völlig überraschenden Tod von Max Karl wollte ich hier eigentlich nicht stehen. In der Rolle als sein Nachfolger fühle ich mich einfach noch nicht wohl. Aber wir müssen, ganz im Sinne von Max, weitermachen."

Mit Sorgen betrachtet Graml schon seit langem den schleichenden Schiedsrichterschwund. "Wir müssen die Suche nach Anreizen massiv verstärken. Vielleicht sollten wir ans mittlere Alter denken. Damit meine ich Spieler, die gerade ihre Laufbahn beendeten. Eines ist klar: Es geht nur gemeinsam." Ernst Werner, Vorsitzender des BLSV, sprach in seinem Grußwort von Respekt für das Geleistete der Schiedsrichter. "Es ist schon bemerkenswert, wie sie mit ihrem Einsatz, vielen den Spaß am Fußball ermöglichen."

In seinem Rechenschaftsbericht der letzten vier Jahre gab Obmann Will Hirsch einen Überblick über die derzeitige Lage des Schiedsrichterwesens in der Gruppe Weiden. "Wir haben 69 Vereine, drei davon stellen keinen Schiedsrichter und 28 Vereine erfüllen ihr Soll nicht. Im Jahr 2014/15 leiteten die Schiedsrichter 4255 Spiele, 2015/16 waren es 4289 Spiele, 2016/17 dann 4225 und in der laufenden Saison sind es derzeit 3456 Spiele. Das macht in der Gesamtsummer 16 525 Begegnungen mit durchschnittlich 98 anrechenbaren Unparteiischen. Jeder Unparteiische leitete somit im Schnitt 42 Spiele in der Saison. Erstaunlich geringe Zahlen gab es bei den Neulingskursen. 2014/15 meldeten sich elf Interessenten, 2015/16 zwölf, 2016/17 elf und 2017/18 waren es dreizehn. "Das ist einfach zu wenig", sagte Hirsch. Aber die Schiedsrichter waren nicht nur auf den Fußballplätzen zu sehen. Abseits davon fanden etliche Veranstaltungen, Ehrungen, die Aktion "Danke Schiedsrichter", das 90jährige Vereinsjubiläum und Ausflüge statt.

Mit dem Motto: "Wir halten zusammen und lassen uns nicht unterkriegen. Ein Spiel ohne Schiedsrichter ist nicht möglich. Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Lasst uns dieses Hobby noch lange und mit Freude erfüllen", beendete der alte und neue Schiedsrichterobmann Willi Hirsch die Versammlung.

(Quelle der Neue Tag Weiden - Autor CHAP)  

 
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