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Pro Amateur-Fußball "Runder Tisch - FINANZEN"

Letzte Aktualisierung: 20. September 2017

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"Runder Tisch" in Ilmmünster

Runder Tisch "Finanzen" des Bayerischen Fußballverbandes

Pro Amateur-Fußball im Kreis Donau/Isar (Ilmmünster)

Auf Einladung der Geschäftsstelle Bezirk Oberbayern des Bayerischen Fußballverbandes versammelten sich 21 Vereinsvertreter zu einer Diskussionsrunde in Ilmmünster. Diesmal ging es beim Runden Tisch um das Thema Finanzen. Bezirksvorsitzender Robert Schraudner stellte ausführlich dar, wie sich der Haushalt des Bayerischen Fußballverbandes zusammensetzt. In der anschließenden Diskussion zeigten die Teilnehmer grundsätzliches Verständnis für die Gebühren ihres Verbandes, regten in Teilen aber Anpassungen an.
Rund 19 Millionen Euro beträgt das Haushaltsvolumen des Bayerischen Fußballverbandes, der sich damit schon im Rang eines größeren Mittelständlers bewegt. Bezeichnend ist, dass über eine Million Euro der Einnahmen als Zuschüsse aus dem Profibereich generiert werden: Der entsprechende Grundlagenvertrag zwischen der DFL und den deutschen Landesverbänden ist einmalig in Europa.

Die Beiträge und Gebühren von den 4.624 bayerischen Fußballvereinen steuern mit rund 35 Prozent einen Löwenanteil der Einnahmen bei. Gerade deshalb ist es dem Bayerischen Fußballverband wichtig, beispielsweise in solchen Runden Tischen mit seinen Mitgliedsvereinen transparent über Mittelherkunft und Mittelverwendung zu diskutieren. In den nächsten Jahren stehen nämlich auch Großprojekte an, wie etwa die Sanierung der Sportschule Oberhaching (etwa 3 Millionen Euro Ausgaben bis 2025) oder der Umbau des Volkstheaters in der Münchener Brienner Straße, das im Eigentum des BFV ist (etwa 20 Millionen Euro Ausgaben bis 2024). Gerade bei letzterem Projekt dürften die Vereine jedoch beruhigt sein, da sich die Ausgaben in wenigen Jahren über erhöhte Mieteinnahmen wieder amortisieren werden, so Bezirksvorsitzender Robert Schraudner.


"Runder Tisch" in Ilmmünster

In der anschließenden Diskussionsrunde berichtete Georg Appel (SE Freising) flankierend aus der BFV-Arbeitsgruppe "Finanzen", die bereits etliche Anregungen zur Gebührenordnung entwickelt hat. Ömer Karakas (TV 1861 Ingolstadt) und Wolfgang Inderwies (BC Uttenhofen) brachen eine Lanze für die Schiedsrichterspesen, welche seit dem Jahr 2004 nahezu unverändert sind: "Der Spesensatz für einen Kreisliga-Assistenten liegt beispielsweise 10 Prozent unter Mindestlohn - da kann man es jungen Kameraden nicht verdenken, wenn sie lieber Supermarktregale einräumen, statt sich sonntags an die Seitenlinie zu stellen!" Und Andreas Heilmaier (SpVgg Altenerding) regte letztlich an, die Geldstrafen für Nichtantretungen von Mannschaften anzuheben, da diese Unsitte gerade im Juniorenbereich offenbar zunimmt. Bezirksvorsitzender Robert Schraudner und Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hauke konnten also mit etlichen Anregungen im Gepäck zurück nach München fahren.

Bildtext (1):
Angeregte Diskussionen mit 21 Vereinsvertretern gab es beim Runden Tisch "Finanzen". Von links nach rechts: Moderator Johannes Eys (SV Geroldshausen), BFV-Bezirksvorsitzender Robert Schraudner, Kreisvorsitzender Horst Kaindl, Bezirks-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Hauke, Kreisspielleiter Ludwig Schmidt und Spielgruppenleiter Helmut Steinmeier.

Bildtext (2): Teilnehmer - "Runder Tisch"

 

 
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