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FUNino-Workshop mit Trainer und Betreuer

Letzte Aktualisierung: 11. Dezember 2017


FUNino-Workshop 2017

Am 24. September 2017 startete der Fußballkreis München mit einer bayernweiten Premiere in die neue Saison: Die Spielform FUNino wurde Teil des organisierten Spielbetriebes. Am großen Festival-Opening nahmen 160 Teams mit insgesamt ca. 500 Kindern teil und spielten auf 32 Feldern gleichzeitig FUNino. Dieser Tag sollte allen Beteiligten erstmals die Spielform und Spielregeln näherbringen.

Bereits in der nachfolgenden Woche ging es in die nächsten dezentralen Festivals. Bis Mitte November wurden in und rund um München insgesamt 26 weitere Festivals ausgerichtet. 381 Teams mit über 1.300 Kinder nahmen daran teil.

Die bisher gesammelten Erfahrungen wurden nun in einem Workshop mit den verantwortlichen Trainer/innen, Betreuer/innen und Jugendleitern ausgetauscht. Zu Beginn zeigte Kreisjugendleiter Florian Weißmann eine Grafik, an der ersichtlich war, wie wichtig diese Spielform für die Kids ist. Allein im Jahrgang 2011 wurden durch die mitspielenden Vereine 36 Mal ein Team und 46 Mal zwei Teams zum Festival gemeldet. daraus wurde deutlich, dass ca. 450 Kinder in einem gewöhnlichen Spielbetrieb gar nicht teilnehmen hätten können. Durch die geringe Anzahl an Spielern in der Spielform FUNino, konnten die Kids trotzdem regelmäßig an einem Spielbetrieb teilnehmen.

Anschließend wurden Erfahrungsberichte unter den Anwesenden ausgetauscht und die daraus notwendigen Optimierungen abgeleitet.

Die bisherigen Festivaltermine wurden wöchentlich bekannt gegeben. Zukünftig sollen alle Termine zu Beginn einer Runde bekannt gegeben werden, um die Planungssicherheit zu erhöhen.

In der Vorbereitung der Festivals haben die Veranstalter aufgrund der gemeldeten Mannschaften eine Starteinteilung vorgenommen. Trotz Anmeldung kamen einige Teams nicht und somit musste vor Ort in kurzer Zeit eine neue Einteilung vorgenommen werden. Im Rahmen des letzten Festivals mit 30 Mannschaften in Karlsfeld, ist das "Karlsfelder-Modell" entstanden.

Karlsfelder-Modell

Die teilnehmenden Teams suchen sich vor Ort ein Spielfeld aus, welches aus deren Sicht, die angemessene Spielstärke darstellen sollte. Zur Orientierung benennt der Veranstalter das stärkste und schwächste Feld. Durch den "Champions-League"-Modus ist zusätzlich sicher gestellt, dass die Teams sich anderen Teams ihrer Spielstärke annähnern.

Dieses Modell fand im Workshop einen großen Anklang und wird in der Rückrunde flächendeckend umgesetzt.

Große Meinungsunterschiede gab es bei der Diskussion, wo die Betreuer der Mannschaften stehen sollen. Nach Wahrnehmung der Betreuer, meiden Spieler den Bereich an der Seitenlinie, an der die Betreuer mit ihren Rotationsspielern stehen. Daher haben sich bei den bisherigen Festivals viele Verantwortliche hinter die "eigenen" Tore gestellt. Hier wurde vereinbart, das zunächst die Seitenlinie präferiert wird aber gleichzeitig Festivals aufgezeichnet werden, um im Nachgang eine Analyse durchzuführen, wie das Verhalten der Spieler tatsächlich ist.

Zur Förderung der Spielintelligenz werden bei den weiteren Festivals verschiedene Varianten von FUNino gespielt. Darunter fallen neben einer veränderten Toraufstellung auch, dass auf den spielstärksten Feldern kleinere Tore zum Einsatz kommen sollen.

Viele Teilnehmer befürworten darüber hinaus die Fortsetzung von FUNino in der Altersklasse der F-Junioren. Über die möglichen Spielvarianten (neben FUNino auch FORMINO) und das daraus notwendige Angebot durch die Spielleitung des BFV wurde vereinbart, in einem Workshop Anfang Februar 2018 zu sprechen um dann die entsprechenden Vorkehrungen für die Saison 2018/19 zu treffen.

Den Abschluss bildete die Vorbereitung und Organisation der Hallen-Premiere. Diese startet am 10. Dezember 2017 um 9 Uhr im Sportpark Eglfing (Haar) unter Federführung des TSV Haar.

 
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