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Das Thema Finanzen geht im Bezirk in die 3. Runde - "Runder Tisch" im Kreis Inn/Salzach

Letzte Aktualisierung: 6. Oktober 2017

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BV Robert Schraudner

BFV-Verbandsfinanzen transparent dargestellt

Kreis Inn/Salzach: "Runder Tisch" der Reihe "Pro Amateurfußball" in Westerndorf

Westerndorf. Am vergangenen Mittwoch fand im Gasthof "Höhensteiger" in Westerndorf für den Inn/Salzach-Kreis ein "Runder Tisch" für die Fußball-Vereine statt. Das Thema in der Reihe "Pro Amateurfußball" waren die Verbandsfinanzen, die der Bezirksvorsitzende Robert Schraudner (München) versuchte, transparent darzustellen.

"Wir wollen unsere Zahlen nicht geheim halten, darum sind solche Abende bestimmt", so die Einleitung von Schraudner, der mit Frank Schweitzerhof einen Moderator dabei hatte. Es wurde das Projekt "AG Finanzen" eingeführt. 70 Vereinsvertreter haben sich hier beworben, 25 wurden genommen und es wurden 3 Treffen veranstaltet. Christoph Vodermaier vom SV Riedering berichtete hier in Kurzform um den Inhalt der Treffen. Schraudner stellte nun die Zahlen in den Raum, der BFV erwirtschaftete 2016 einen Überschuss von 158.000 Euro bei einem Gesamtumsatz von 19 Mio. Euro. Diese verteilen sich auf den BFV mit 8.000 Euro und 150.000 Euro auf die BFV Service GmbH. "Dabei kommen nur 35 % der Gelder von den Vereinen". Damit ist die Meinung, "die Vereine werden nur abgezockt", auch nichtzutreffend. Die Digitalisierung soll weiter vorangetrieben werden, eine Teammanagement-App wird entwickelt und die Homepage soll neugestaltet werden.


"Runder Tisch": Kreis Inn/Salzach

Zu den Ausgaben berichtete Schraudner: "Es gibt zwei Großprojekte, die Sanierung der Sportschule in Oberhaching und der Umbau des Volkstheaters". Die Sportschule mit dem Teil des BFV verschlingt bis 2025 3 Mio. Das Volkstheater verlässt den BFV 2020 als Mieter, es fehlen dann 1 Mio. als Einnahmen. Anschließend erfolgt ein zwei-jähriger Umbau, der durch Mieteinahmen wieder hereinkommen wird. "Beim Verbandstag werden die Gebühren erhöht" informierte Schraudner. In Deutschland spielen 1,5 Mio Menschen, aber trotzdem ist es schwierig Sponsoren zu gewinnen. "Die Sponsoren führen wirtschaftliche Überlegungen, es ist nicht so leicht, hier jemand zu gewinnen", erzählte Schraudner.

"Wo können Kosten gespart werden?", fragte sich der Bezirksvorsitzende.
Das war auch ein Thema bei dem "AG Finanzen". Schraudner freut sich auf den Tag, wo es keine Papierpässe mehr geben wird. "Der wird kommen!" Der größte Posten sind die IT-Gebühren, die gestiegen sind.
Hier werden den Vereinen 10 Euro pro Monat also 120 €/Jahr jedem Verein in Rechnung gestellt. Die Erhöhung wird am Kreis- und Bezirkstag vorgestellt und beim Verbandstag beschlossen. "Hier sollen 500.000 Euro rauskommen. Die selbe Summe wird auf die Trainerausbildung umgelegt. "Die Trainerausbildung ist ein wirtschaftlicher Gedanke, hier ist die Erhöhung berechtigt", meinte Schraudner. Den dritten Teil trägt der Verband selbst.
Schraudner machte einen kleinen Ausschweif zum Kreistag am 19. Januar in Rosenheim. "Ich hoffe, dass da viele Vereine teilnehmen werden". Wie beim letzten Kreistag wird es auch eine Meinungsbildung geben. "Es sind drei Fragen, die den Vereinen im Vorfeld zugehen". Es dreht sich darum, wo darf ein 18-jähriger spielen? Der §34 (Einsatz in verschiedenen Mannschaften) mit der 3+3-Regel und die Möglichkeit eines vierten Auswechselspielers stehen zur Diskussion. - td

Fotos: Wolfgang Hauke
Der "Runde Tisch" wurde in Westerndorf für den Kreis Inn/Salzach durchgeführt.

 
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