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Silberne Raute für die SpVgg Germania Ebing

Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2018

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KEAB Stefan Schmitt (rechts) war es eine Ehre, die Auszeichnung "Silberne Raute" an Vereinsvorsitzenden Bernhard Zenk (links) und Vereinsehrenamtsbeauftragtem Emil Schneiderbanger zu überreichen und damit die Verdienste des Vereins zu würdigen.
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Gelebtes Wir-Gefühl: Auch dem Trainerfuchs der Herren-Bezirksligamannschaft, Heiner Dumpert (rechts) ist anzumerken, dass er sich bei der Spielvereinigung in "Abich" wohl fühlt. Auch Dominik Merzbacher (links) und Johannes Landgraf hatten sichtlich Spaß
   

Spielvereinigung Ebing erhält nach 2015 erneut Auszeichnung "Silberne Raute"

Von Mario Deller

Viele Mitglieder aus den verschiedenen Abteilungen und trotz derzeit vollem Terminkalender auch der Nikolaus - alle waren sie wieder ins Sportheim gekommen zur Jahresabschlussfeier der Spielvereinigung Ebing, um gemeinsam 2017 Revue passieren zu lassen. Ein besonderer Glanz lag über der Veranstaltung, denn der Spielvereinigung Ebing wurde an diesem Samstagabend die besondere Ehre zuteil, nach 2015 das Gütesiegel der "Silberne Raute" erneut verliehen zu bekommen.

 

"Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung dafür, dass die Spielvereinigung Ebing in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen der Zeit gerecht wird", lobte Kreisehrenamtsbeauftragter Stefan Schmitt bei der feierlichen Übergabe der gerahmten Urkunde an Vorsitzenden Bernhard Zenk und Emil Schneiderbanger, dem Ehrenamtsbeauftragten der Spielvereinigung Ebing.

40 Punkte, gegliedert in den Kategorien Ehrenamt, Jugend, Breiten- und Freizeitsport sowie Gesundheit und Prävention beinhaltet der Kriterienkatalog als Grundlage für die Auszeichnung "Silberne Raute". "Ihr Verein hat die Kriterien hervorragend erfüllt, erhält das Gütesiegel zu Recht", betonte Schmitt. Möglich sei eine so positive Entwicklung wie bei der Spielvereinigung Ebing nur, wenn im Verein die breite Bereitschaft gegeben sei, sich ehrenamtlich zu engagieren. Schmitt wünschte der Spielvereinigung Ebing, dass das in Zukunft weiterhin der Fall sein möge.

 

Das gute, ja familiäre Klima bei der Spielvereinigung Ebing dürfte auch der ausschlaggebende Grund sein, dass drei an diesem Abend geehrte Fußballer dem Verein schon lange die Treue halten. Christoph Fuchs und Markus Hagel wurde Dank gesagt für 500 absolvierte Partien, auch die 250 Spiele von Dominik Tempel können sich sehen lassen.

Freilich verliert man bei der Spielvereinigung die Zukunft nicht aus den Augen - eine lobenswerte Einstellung, die sicherlich mit die Grundlage bildete für die "Silberne Raute". Doch bei der Jahresabschlussfeier ging der Blick natürlich vor allem zurück, man ließ die Erinnerung schweifen an schöne Momente und auch Erfolge bei der Spielvereinigung in 2015.

Der Rauschebartträger ging auf die Abteilungen Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Laufgruppe und "Alte Germanen" ein.  Mit dem Ebinger Seefest im Juni blieb bei der Versammlung ein Highlight im Vereinsgeschehen nicht unerwähnt, das viele Gäste aus dem ganzen Landkreis nach Ebing gelockt hatte. Wie immer würzte der Nikolaus seine Ausführungen mit Humor: "Die Fußballdamen treffen schon die Vorbereitungen für die Kaderplanung 2031" thematisierte er mit einem Augenzwinkern beispielsweise die derzeitige Babypause einer Spielerin.  Verdientermaßen wurde an diesem Abend in diesem Zusammenhang hervorgehoben, dass die Spielvereinigung gleich zwei Damen-Teams (Bezirksoberliga und Kreisliga) in ihren Reihen hat. "Da kann man schon ein wenig stolz darauf sein", meinte zu Recht deren Trainer Andreas Eiermann.

So manche Herausforderung steht auch 2018 - es wird auch Neuwahlen der Vorstandschaft geben - wieder an, doch um die Spielvereinigung braucht einem nicht bange sein. Alle ziehen an einem Strang. Freilich müssen viele Rädchen  ineinandergreifen, um den Verein und seine Strukturen lebendig zu halten. Dessen sind sich die Vereinsverantwortlichen um Bernhard Zenk bewusst. So wurde an diesem Abend bei den Dankesworten auch niemand vergessen. Hausmeister, Platzwart, Platzkassier, Stadionsprecher, Bratwurstgriller, die Frau, die die Trikots wäscht, das Sportheim-Personal und natürlich auch die Sponsoren - alle gehören dazu, lautete der Tenor. Die gelungene musikalische Umrahmung bot im Sportheim eine Bläsergruppe der Ebinger Blasmusik mit vorweihnachtlichen Weisen. Bei einer veranstalteten Tombola freuten sich die Loskäufer über viele schöne Sachpreise.

 
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