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Der Bezirkstag Oberbayern steht kurz bevor

Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2018


BV Robert Schraudner

Bezirkstag Oberbayern: 
Weichenstellungen und Neuausrichtung

Alte und neue BFV-Bezirks-Funktionäre, Fazit der vergangenen Amtsperiode sowie Neuausrichtung und Meinungsaustausch zu möglichen Reformen des Spielbetriebs: Der Bezirk Oberbayern stellt sich am Freitag, den 2. März in der Sportschule Oberhaching für die kommenden vier Jahre neu auf.

Als Bezirks-Vorsitzender stellt sich Robert Schraudner zur Wahl. Schraudner übernahm im November 2015 das Amt an der Bezirksspitze nach dem überraschenden Tod von Horst Winkler. Zudem kandidieren in Oberhaching Wolf-Peter Schulte als Bezirks-Spielleiter, Cornelia Richter als Vorsitzende des Bezirks-Frauen- und Mädchenausschusses sowie Jonas Beinhofer als U30-Mitglied des Bezirksausschusses für eine weitere Amtszeit. Neuer Bezirks-Jugendleiter soll Roland Krammer werden. Er würde die Nachfolge von Peter Papistock antreten, der nach mittlerweile gut 20-jähriger Funktionärstätigkeit beim BFV nicht mehr kandidiert. Zudem soll der bereits gewählte Bezirks-Schiedsrichterobmann Ferdinand Friedrich von Delegierten des Bezirkstags bestätigt werden.

Josef Eineder als Bezirks-Sportgerichtsvorsitzender, Andreas Gegg als Bezirks-Ehrenamtsreferent, Anton Jagdhuber als Bezirks-Seniorenspielleiter, Matthias Bösl als Schulfußball-Beauftragter sowie Joachim Fuchs als Bezirks-Onlinebeauftragter sollen vom BFV-Präsidium berufen werden und den Bezirks-Ausschuss komplettieren.
Meinungsbilder zu zwei möglichen Reformen im Spielbetrieb - Initiativantrag des BFV-Präsidiums
Beim Bezirkstag sind die Teilnehmer zudem wie schon in den Jahren 2010 und 2014 aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. Zur Diskussion stehen:

1. "Spielrecht von A-Junioren in Herren-Mannschaften"
2. "Einführung einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel nach einer Gelb-Roten Karte auf Bezirksebene"

Beim Bezirkstag ist zudem die Meinung der wahlberechtigten Delegierten auch zu einem aktuellen Initiativantrag des Präsidiums des Bayerischen Fußball-Verbandes gefragt: Das Gremium hat sich mit der Thematik der "Montagsspiele in der Bundesliga" befasst und dabei klar Position bezogen - mit Rücksicht auf die vielen Millionen Menschen, die an jedem Wochenende in Deutschland als Spieler, Trainer, Vereinsverantwortliche oder Zuschauer auf Amateurfußballplätzen anzutreffen sind, darf es zu keinen weiteren Bundesliga-Ansetzungen am Sonntagnachmittag kommen. Gleichzeitig berücksichtigt der Initiativantrag auch die sportlich berechtigten Interessen der Europa-League-Teams, die mit Spielen am Donnerstagabend nicht gleich wieder am Samstag antreten können! Deren Spiele sollen nach Auffassung des BFV-Spitzengremiums entweder am Sonntagabend oder am Montagabend, aber mit Blick auf die Millionen Amateurfußballfans nicht auch noch am Sonntagnachmittag ausgetragen werden! Über die Unterstützung des Initiativantrags stimmen die Delegierten des Bezirkstages ab.
Für den Bezirkstag liegen zudem drei Vereinsanträge vor, über die beraten und abgestimmt wird.

Rede von BFV-Präsident Rainer Koch zu aktuellen Herausforderungen im Amateurfußball

In seiner Rede wird BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der wieder alle Kreis- und Bezirkstage besucht, insbesondere auf die nötige Modernisierung und Digitalisierung des Amateurfußballs in Bayern eingehen. Am Beispiel des "FC Digital" zeigt er die Möglichkeiten und Potenziale der technischen Entwicklungen für die Vereine und den Verband auf.

Verbandsfinanzen: Zukunftspläne transparent dargestellt

Auch die Pläne und die künftige Ausrichtung bei den Verbandsfinanzen werden den Teilnehmern wie schon bei den kürzlich veranstalteten 24 Runden Tischen in ganz Bayern und den Kreistagen ausführlich dargelegt. Die "AG Finanzen", mehrheitlich bestehend aus Vereinsvertretern von Klubs aller Größen und aus den verschiedensten Spielklassen sowie den Fachleuten des BFV, hatten in den letzten Monaten bei drei Terminen intensiv am künftigen Finanzierungskonzept gearbeitet. Der herausgearbeitete jährliche Mehrbedarf des BFV in Höhe von 1,5 Millionen Euro für verschiedenste Projekte soll dabei zu einem Drittel vom BFV selbst erbracht werden, ein Drittel soll aus Gebührenanpassungen bei den Trainerlizenzen erwirtschaftet werden und ein Drittel soll wie beim BFV-Gesamthaushalt von den Vereinen geschultert werden. Konkret sind das 120 Euro je Verein. 

 
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