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Thomas Langner stimmt die Fußball-Kreisligisten ein

Letzte Aktualisierung: 9. Juli 2018

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Kreisliga-Tagung Inn/Salzach

Thomas Langner stimmt die Fußball-Kreisligisten ein

28 Mannschaften bei der Gruppentagung in Traunreut - Ehepaar Straßhofer geehrt

Kreisspielleiter Thomas Langner (Taching) führte seine erste Fußball-Kreisligatagung durch, das Wirtsehepaar Eleonore und Siegfried Straßhofer gaben dagegen ihre Abschiedsvorstellung in der "Sportgaststätte" beim TuS Traunreut. Dazu bedankten sich die Kreisvorsitzende Carmen Jutta Gardill (Seeon) und Thomas Langner für die langjährige Zusammenarbeit mit den Gastgebern mit einem kleinen Geschenk. Beide beenden zum 31. Juli ihre Tätigkeit in der Gaststätte.

Langner konnte 28 Funktionäre der Kreisliga 1 und 2 begrüßen, seit Januar 2018 mit dem Kreistag hat er den Posten des Kreisspielleiters inne. Den Posten teilt er sich mit der Kreisvorsitzenden Carmen Jutta Gardill, die das Personelle und alles anderes außerhalb des Spielbetriebes übernimmt. Gardill stellte auch gleich den Fußballkreis vor. "Wir suchen einen Gruppensprecher der aus den Vereinen kommt". Es soll je einer für die Gruppe Chiem, Inn und Ruperti sein, die drei Personen zählen auch dann zum Kreisausschuss. "Diese neuen Funktionäre kümmern sich um die Belange der Vereine, quasi als Bindeglied zwischen Verein und Verband". Ihr liegt dabei die sportliche Fairness am Herzen. Der Liveticker ist ebenfalls noch ein Dorn im Auge: "In meinem Augen ist es ein Muss in der Kreisliga". Dabei hofft sie nun auf Umsetzung. Nach der personellen Vorstellung des Kreisausschusses mit den Veränderungen des Vorjahres fuhr sie fort. Die Wichtigste Lösung wurde in der Gruppe Inn gefunden: Reinhard Klötzler (SV Alzgern) ist ab sofort Spielleiter für Andrea Hänsel, der aus gesundheitlichen Gründen das Amt niederlegte. Die Gruppe Chiem betreut Franz Schaffner (Höslwang) und die Ruperti-Gruppe hat Langner selbst inne. "Packen wir es gemeinsam an", so Gardill zum Abschluss ihrer Ausführungen.
Infos aus dem Verband gab es vom Mitglied des Verbandsauschusses und Bayernligaspielleiter Andreas Mayländer (Teisendorf). Er informierte über die Neuerungen die beim Bezirks- und Verbandstag beschlossen wurden, wie der Einsatz der Junioren ab 18 Jahren im Herrenbereich, den § 34 (Einsatz in verschiedenen Mannschaften), die Sperre nach einem Einsatz nach einem Einsatz in der höheren Mannschaft für die Niedrigere beträgt nun 15 Tage, ist aber in jedem Fall nach zwei Spielen beendet. Er ging auch noch auf das Zuschauerfehlverhalten ein: "Hier wird nun verstärkt mit Hilfe der Vereine der Täter ermittelt". Zu den Spielgemeinschaften sagte er: "Ein Leistungsprinzip ist nicht Sinn der Sache und wird auch so nicht genehmigt".
Thomas Langner lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, trotzdem bemängelte er gut 100 Spielabsagen. Ihn freut die Steigerung bei der Teilnahme um hundert Prozent beim Toto-Pokal (Finale am 1. Mai 2019), in der Halle gab es bei Inn und Ruperti nur sechs bzw. acht Meldungen, dass steht leider in keinem Verhältnis zur Chiem-Gruppe, die mit 24 Mannschaften an den Start gingen. "Aber auch hier kommen nur zwei weiter, ein wenig ungerecht", so Langner. Er erklärte nun auch eine Neuerung, die Spielform in der C-Klasse Neun gegen neun. Diese muss aber noch ein Jahr warten, im Bezirksausschuss soll sie zur Umsetzung kommen. "Nun sie für die Saison 2019/20 geplant". Pro Gruppe soll hier auch eine geballte Liga mit diesen Mannschaften erstellt werden.
Keine Rückschau gab es beim Referat des Kreissportgerichtes durch Stephan Bierschneider, die mit Herbert Lainer (beide Altenmarkt) und Herbert Sickinger (Trostberg) entscheidet. "Es ist es schon alles Geschichte". Er ging auf Entschuldigungen ein. "In verschiedenen Fällen sind diese hilfreich und bringen was". Allerdings ist das bei Beleidigungen nicht so, hier wird oft geschwiegen. Hier ist auch das Strafmaß positiv-negativ entscheidend. Ist ein gesperrter Spieler im Einsatz hat das eine Minimumsperre von sechs Spielen zur Folge. Stellungnahmen gehen zu 80 Prozent der Vereine in Ordnung. Ausführlich ging er auf den Spielrechtsnachweis ein, hier hatte er 30 Fälle zu bearbeiten. Zudem informierte er auch noch über die zeitnahen Urteile.
Das Schiedsrichterwesen ist in den Händen von KSO Sepp Kurzmeier aus Ramerberg. 600 Schiedsrichter in drei Gruppen sind 70 mehr als zum Vergleich des Vorjahres. Es wurden 13.000 Spiele geleitet. 16 Schiedsrichter stellt jede Gruppe in der Kreisliga, mit 48 Referees sie in die Saison. Sein Appel ging nochmals an den Einsatz des Leiters des Ordnungsdienstes: "Er muss sich zwingend beim Schiedsrichter vorstellen". Gespanne sind für 2019/20 in der Kreisliga geplant, der Unparteiischen würden ca. 60 Euro plus Kilometergeld kosten. "Junge Assistenten sollen hier herangeführt werden, die Überlegung lautet in der Winterpause anzuschieben". Die neue Spesenordnung trat am 1. Juli in Kraft. Vereine, die eine Stadionuhr besitzen, dürfen die Zeit nicht über 45 beziehungsweise 90 Minuten laufen lassen.
Vom Ehrenamt sprach Helmut Riedl aus Bruckmühl, der 16 Jahre in allen Funktionen der SRG Chiem tätig war. Er sprach von verschiedenen Ehrungen und lobte die Vereine SV Ostermünchen, ASV Rott, TuS Großkarolinenfeld und den TuS Prien, die ihre Goldene und silberne Raute abgelegt hatten.
Eine Neuerung hat die bevorstehende Kreisligasaison. Am Freitag, 3. August findet beim TSV Emmering das Saisoneröffnungsspiel gegen den SV Ostermünchen statt. Hier soll je ein Funktionär der anderen Vereine mit einem Trikot erscheinen. "Dort soll die Mannschaftsvorstellung stattfinden", informierte Thomas Langner, der die Regularien der kompletten Ligen mit Auf- und Abstieg vorstellte. Das Ende der kostenfreien Verlegungszeit ist der 22. Juli um 23.59 Uhr. Für die Saison 2019/20 ist der vierte Auswechselspieler zugelassen. "Damit sind alle Mannschaften gleich". Die Hallenkreismeisterschaft findet am 6. Januar beim TuS Garching statt.
Unterschiedliche Meiningen gab es zum Spielplan. Während die Nordvereine für eine längere Spielzeit im November plädierten, lehnten dies die Südvereine mit Hinblick auf den frühen Wintereinbruch strikt ab. "Es allen gerecht zu machen, ist schwierig", so Langner zum Abschluss, der alles einen guten Saisonverlauf wünschte. - td

Foto: td

Kreisspielleiter Thomas Langner (links) und Kreisvorsitzende Carmen Jutta ehrten das Wirtsehepaar Eleonore und Siegfried Straßhofer für die langjährige Zusammenarbeit

 

 
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