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Laumer bleibt Vorsitzender

Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2018

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Das Team um Dr. Sven Laumer (Bildmitte) für die Legislaturperiode 2018-2022
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Die Geehrten v. li: Viktor Bialetzki, Necmi Gücli, Philipp Silvestri, Walter Swobodea u. Walter Harrer
   

SCHWABACH - Der 35-jährige Bayernliga-Referee Sven Laumer bleibt Vorsitzender der Schiedsrichtergruppe Jura-Nord. Einstimmig haben 97 Fußballschiedsrichter den habilitierten Informatiker vom SV Penzendorf in seine zweite Amtszeit gewählt. Laumer wird die Gruppe aller Voraussicht nach jedoch lediglich bis Mai führen.

Werden die Planungen der Landesebene des Bayerischen Fußball-Verbands nämlich Realität, wird Sven Laumer beim Verbandstag in München in den Verbandsschiedsrichterausschuss berufen. Seinen Nachfolger hat die Jahreshauptversammlung deshalb ebenfalls bestimmt. Der 33-jährige Michael Winkler aus Georgensgmünd wird ab Juni an die Spitze der Unparteiischen des Jura-Nordens treten.

Winkler ist seit 2001 Schiedsrichter und hat drei Jahre lang Spiele der Bayernliga geleitet. In den jüngst vergangenen vier Jahren war er Stellvertreter Laumers. Dem Führungsgremium der Schiedsrichtergruppe gehört er bereits seit acht Jahren an. Dort wird künftig auch ein neuer Lehrwart agieren. Der 37-jährige Michael Schott vom TSV Kleinschwarzenlohe tritt die Nachfolge von Philipp Silvestri an, dessen Stellvertreter er bislang war. Der 24-jährige vom SC 04 Schwabach verabschiedete sich mit zwei Ratschlägen. Der neue Lehrwart solle "junge Schiedsrichter in der Gruppe halten und neue Schiris rekrutieren, die bereits erfahren sind, aber noch 20 Jahre pfeifen können". Kassier der Gruppe bleibt Elmar Gampl aus Schwanstetten. Zu Vertrauensschiedsrichtern wählte die Versammlung Franzi Haider aus Roth und Alexander Kube aus Spalt. Mitglieder des Lehrteams sind Jan Hoffmann aus Röthenbach, Johannes Lorenz aus Allersberg, Frank Mühlenberg aus Georgensgmünd und Franzi Haider. Als Schriftführer der Gruppe verabschiedete sich nach 28 Jahren Viktor Bialetzki vom TSV Mühlstetten. Nachfolger ist Michael Sinka vom TSV Rittersbach.

Weitere Mitglieder des Gruppenschiedsrichterausschusses sind Ralph Rößner aus Nürnberg und Fred Mühlenberg aus Georgensgmünd. Neu hinzu kommt der 50-jährige Martin Junglas aus Röthenbach/St. Wolfgang. Der zusätzliche Mann im Vorstand ist Folge des Wachstums der Gruppe Jura Nord. 2014 verfügte sie über 391 Unparteiische. 2017 waren es 434. In vier Jahren hat das Lehrteam der Gruppe bei sechs Lehrgängen 90 neue Schiedsrichter ausgebildet und dabei auch moderne Technik wie Onlineschulungen und Videobeobachtung zum Einsatz gebracht. 211 Schiedsrichter sind im Jura-Norden aktiv. "Zu wenig", wie Sven Laumer feststellte. "Es bleiben zu viele Spiele unbesetzt, deshalb brauchen wir Nachwuchs", erklärte er.

Der Einsatz der aktiven Referees war enorm. Innerhalb der vergangenen vier Jahre haben sie 16 245 Partien geleitet und damit  im Schnitt den Regeln bei über 4000 Begegnungen pro Saison Geltung verschafft. Jeder Schiedsrichter hat pro Jahr durchschnittlich 80 Spiele gepfiffen. Der Altersschnitt aller Aktiven liegt bei 38,4 Jahren. Aus dieser Gesamtheit ragen zehn Schiedsrichter hervor. Sie alle haben in vier Jahren jeweils über 270 Partien geleitet. Die ersten drei dieser Rangliste waren enorm fleißig. Platz eins belegt ein Wendelsteiner. Der 46-jährige Necmi Gücli hat in vier Jahren unglaubliche 872 Begegnungen absolviert. Ihm folgt der gleichaltrige Mino Bologna aus Roth mit 586 Partien. Dritter ist Walter Harrer aus Röttenbach. Der 69-jährige hat es in der vergangenen Wahlperiode von 2014 bis 2017 auf 512 Spielleitungen gebracht.

Sven Laumer nützte die Gelegenheit der Jahresversammlung, um drei Unparteiische für langjährige Treue zum Schiedsrichterwesen auszuzeichnen, die bei den jüngsten regulären Ehrenabenden aus persönlichen Gründen gefehlt hatten.  Als ehemaliger Lehrwart der Gruppe und Bayernliga-Schiri kann Walter Swoboda aus Rednitzhembach auf 55 Jahre Mitgliedschaft in der Schiedsrichter-Gruppe Jura-Nord zurückblicken. Für 20 Jahre als Referee hat Mino Bologna das Verbandsehrenzeichen in Silber erhalten. Die Kreisehrennadel in Silber für zehn Jahre als Schiedsrichter ging an Philipp Silvestri.

Sven Laumer erinnerte im Rechenschaftsbericht auch an seinen Vorgänger, den ehemaligen Gruppen- und Kreisschiedsrichterobmann Werner Stroech. "Sein Tod 2014 hat uns alle sehr getroffen", so Laumer, "denn das Schiedsrichterwesen in Mittelfranken hat ihm viel zu verdanken." Stroech stand über 27 Jahre an der Spitze der Schiedsrichter im Jura-Norden und hat die Gruppe zu einer der größten Schiedsrichtergruppen in Bayern gemacht. Dafür hatten ihm die Schiedsrichter des Jura-Nordens den Titel des Ehrenvorsitzenden verliehen. Zu seinem Andenken ist das jährliche Fußballhallenturnier der Schiedsrichtergruppen in Mittelfranken nach ihm benannt worden.

Zu Gast in Schwabach waren mit dem BFV-Bezirksvorsitzenden Dieter Habermann und Kreischef Thomas Jäger wichtige Fußball-Funktionäre der Region. Beide sprachen der Gruppe in ihren Grußworten Respekt für ihre Leistung und Dank für die gut Zusammenarbeit aus.

 
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