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BFV-Mitarbeiter der Oberpfalz tagten in Roding

Letzte Aktualisierung: 24. November 2011

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Bezirksvorsitzender Maximilian Karl
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Die BFV-Mitarbeiter bei ihrer Tagung in Roding.
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Auch BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher gehörte zu den Referenten.
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BLSV-Präsident Günther Lommer
   

Mehr Geld, mehr Spieler, mehr Hilfe für ehrenamtliche Mitarbeiter, im Ballungsräumen Unterstützung bei der Platzbelegung - Das ist nach den Worten des Geschäftsführers des Bayerischen Fußballverbandes, Jürgen Igelspacher, die Liste der dringendsten Wünsche der Fußballvereine. Nachdem es wenig nachhaltig sei, die Mehreinnahmen aus den erhöhten Wechselgebühren im Gießkannenprinzip über auszuschütten, habe der BFV die Kampagne "Pro Amateurfußball" aufgelegt, von der die Klubs vielfältig profitieren können, beispielsweise durch FSJ-ler (Freiwilliges Soziales Jahr), in Schulkooperationen oder durch die Schulung von Funktionären. Vielfältigen Schulungsbedarf gibt es auch für die Spielleiter im Herren-, Damen- und Jugendbereich, Sportrichter, Schiedsrichter und Ehrenamtsbeauftragten des BFV-Bezirks, die sich in Roding zu ihrer zweitägigen Mitarbeitertagung trafen. Denn zum Saisonbeginn 2012/13 steigt der BFV bei "DFB-Medien" ein, wobei sich viele Änderungen von der Spielansetzung über die Schiedsrichtereinteilung bis zur Sportgerichtsurteilung und dem Beobachtungswesen ergeben, wie Igelspacher ausführlich erläuterte.

Dass er den "BFV-Musterbezirk Oberpfalz" für diese Zukunftsaufgaben gerüstet sieht, unterstrich BFV-Vizepräsident Günther Lommer, der gleichzeitig BLSV-Präsident ist. Denn wie der Verband, der über einen starken Präsidenten und exzellente Finanzen verfügt, habe die Oberpfalz mit Max Karl einen Mann an der Spitze, der ein "grandioser Arbeiter" sei, und mit Verbandsspielleiter Josef Janker einen Vertreter in einer Spitzenfunktion, dem mit der Spielklassenreform ein Meisterwerk gelungen sei. Lommer unterstricht die positive Mitglieder-Gesamtentwicklung im BFV, sah aber auch die durch die demografische Entwicklung in einzelnen Landesteilen entstehenden Probleme. Energisch warb er für das Engagement der Vereine in den Schulen, wobei die Ausweitung der Unterrichtszeiten einerseits problematisch sei, weil sie Sporthallenkapazitäten binde und Kindern wenig Freiheit für die Freizeit lasse, andererseits aber auch große Chancen für den Sport biete: "Wenn alle in die Ganztagsschule gehen, müssen wir Fußballer auch dorthin", so Lommer.

Dass die Mitarbeiter des BFV-Bezirks die künftigen Herausforderungen anpacken und die Oberpfalz im ruhigen Fahrwasser halten wollen, machten auch die Plenumsberichte der einzelnen Ausschussvorsitzenden deutlich. So berichtete Frieda Bauer von den Frauen- und Mädchenbereich, dass bei der Mini-WM 2011 kurzfristig Leonberg als Austragungsstätte für den WM-Spielort Augsburg eingesprungen sei und deshalb dort im nächsten Jahr auch die Mini-EM stattfindet. Mit Günther Lommer nahm sie die öffentliche Auslosung der Pokalwettbewerbe vor. Bezirksehrenamtsbeauftragte Barbara Beer berichtet vom Erfolg von Detlef Staude als 3. Bayernsieger, verwies auf zehn verliehene Rauten im Jahr 2011 und wies auf den oberpfälzer Ehrenamtstag am 8. Januar in Wörth hin.

Erfreut zeigte sich Bezirkssportgerichtsvorsitzender Hugo Friedrich über die geringe Zahl von Berufungen gegen die Urteile oberpfälzer Sportgerichte, die im bisherigen Saisonverlauf folgende Fallzahlen zu behandeln hatte: 277 beim Jugendsportgericht, 570 bei den Kreissportgerichten und 93 beim Bezirkssportgericht. Das Bekenntnis zum Einsatz von Schiedsrichterassistenten in der Kreisliga als künftig zweithöchste Spielklasse im Bezirk unterstrich Bezirksobmann Andreas Allacher.

Im Juniorenspielbetrieb stellte Bezirksjugendleiter Karl Fenzl einen leichten Anstieg der Mannschaftszahlen fest, was wohl auf das neue 9-gegen-9-Spielsystem bei den D-Junioren zurückzuführen sei. Als großen Erfolg bezeichnete er die erstmals im Rahmen eines Heimspiels des SSV Jahn 2000 Regensburg durchgeführte Meisterehrung; der Drittligist habe schon die Bereitschaft für eine Wiederholung signalisiert.

Für den Herrenspielbetrieb zeigte sich Bezirksspielleiter Thomas Graml glücklich über das schöne Herbstwetter, das Spielausfälle zur absoluten Seltenheit machte. Für die Wintertagungen kündigte er nochmals detaillierte Informationen über die Auswirkungen der Spielklassenstrukturreform an. Für den Toto-Pokal kündigte er an, den Austragungsmodus zu überdenken. Stolz zeigte sich Graml, dass die Oberpfalz in diesem Jahr erstmals in Bayern mit der 100-prozentigen Teilnahme-Quote aufwarten konnte.

Bezirksvorsitzender Max Karl, der die zweitägige Tagung mit einem ausführlichen Rückblick begonnen hatte, nannte in seinem Schlusswort die Suche nach Multiplikatoren für den Einstieg in "DFB-Medien" als eine der vorrangigen Aufgaben für die nächste Zeit. Die nächste Mitarbeitertagung kündigte er für 10. März 2012 an. 

 
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