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Opf: Thomas Gebele neuer Kreisschiedsrichterobmann

Letzte Aktualisierung: 6. März 2010

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Weiherhammer. (chap) Thomas Gebele von der Schiedsrichtergruppe Amberg löst Willi Hirsch als Kreisschiedsrichterobmann ab. "Ich will eine Kampfabstimmung vermeiden", lautete die Begründung des bisherigen Amtsträgers, seine Kandidatur kurzfristig zurückzuziehen. 52 der vollzählig anwesenden Delegierten waren für Gebele, zwölf enthielten sich der Stimme. Willi Hirsch plädierte im Sportheim der TSG Mantel-Weiherhammer am Freitagabend dafür, dass der Obmann künftig alle vier Jahre wechselt und mal aus Amberg, mal aus Weiden kommt. Vor der Wahl des neuen Obmanns blickte Willi Hirsch auf das abgelaufene Jahr im Schiedsrichterwesen zurück. Im Fußballkreis II Amberg/Weiden gibt es 135 Vereine. Davon haben 97 mit ihr Soll erfüllt. Jeder Schiedsrichter hat mindestens 15 Spiele gepfiffen und an fünf Pflichtversammlungen teilgenommen. 27 Vereine erfüllten diese Vorgaben nicht. Traurig stimmte Hirsch, dass es noch elf Klubs gibt, die keinen Unparteiischen stellen. Von insgesamt 589 Schiedsrichtern im Kreis sind 250 (42 Prozent) nicht anrechenbar - für Hirsch eine absolut erschreckende Tatsache. Der Funktionär appellierte an die anwesenden Delegierten, verstärkt im Verein um Nachwuchs zu werben.

Die eng bemessene Personallage schilderte Hirsch wie folgt: "Am Wochenende sind rund 320 Schiedsrichter im Einsatz, plus 250 nicht anrechenbare Kollegen ergibt 570 von insgesamt 589." Zurzeit besuchen in Amberg 24 und in Weiden elf Bewerber die Neulingskurse. In den letzten vier Jahren waren 31647 Spiele mit Schiedsrichtern zu besetzen. Zwar nimmt die Anzahl der Schiedsrichter leicht zu, aber im Gegensatz gibt es immer mehr nicht anrechenbare Referees.

Einverstanden zeigte sich Hirsch in seiner Bilanz mit der Qualifikation der Schiedsrichter. Einer leitet Bayernligaspiele, drei sind auf Landesliga- und 19 auf Bezirksebene im Einsatz. "Zufrieden sollte man nie sein", sagte Hirsch. "Deshalb muss es unser aller Ziel sein, vielleicht einen Vertreter auf DFB-Ebene zu bringen." Vor der Neuwahl wurde der Kreisausschuss von den 64 Delegierten (33Amberg, 31 Weiden) ohne Gegenstimme entlastet. Bezirksschiedsrichterobmann Günther Wagenlehner stellte als Vorsitzender des Wahlausschusses (Beisitzer Max Karl und Josef Janker) die Ordnungsmäßigkeit der Neuwahlen fest. Als Wahlvorschläge zum neuen Schiedsrichterobmann standen Willi Hirsch und Thomas Gebele zur Verfügung, woraufhin Hirsch Thomas Gebele freiwillig das Feld überließ. Gebele bedankte sich bei Hirsch für dessen Entschluss und die geleistete Arbeit. Gebele versprach, "dass es zum Wohle der Schiedsrichtervereinigung in der Arbeitsweise keine Veränderungen geben wird."

 

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