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Opf: Begeisternde Schul-WM in Wilting mit 182 Akteuren

Letzte Aktualisierung: 7. Juli 2010

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Die Mannschaften der Schul-WM in Wilting
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Gastgeber Südafrika beim Einmarsch
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Die US-Boys und präsentieren "Stars and Stripes"
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Frankreich ging auch in Wilting "baden"
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Voller Inbrunst bei der deutschen Hymne
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"Algerien" präsentiert den Weltpokal
   

Schul-WM in Wilting - Musterbeispiel für Zusammenarbeit Schule und Verein

Ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit von Schule und Verein nannte BFV-Bezirksvorsitzender Max Karl die Schul-WM, die von der Leonhard-Stettner-Schule und SV Wilting durchgeführt wurde. Mit dieser Meinung war er nicht alleine, denn die vielen Besucher lobten die Veranstaltung übereinstimmend in den höchsten Tönen. Hubert Lauerer, Konrektor der Schule, und Karlheinz Sölch, Ehrenvorsitzender des Sportvereins, hatten nicht nur die Idee einer Schul-Weltmeisterschaft, sondern setzten diese als Cheforganisatoren mit Unterstützung von Lehrerkollegium, ehrenamtlichen Vereinsmitarbeitern, Sponsoren und dem Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" auch in die Tat um.

182 Schülerinnen und Schüler eingebunden

Alle 182 Schülerinnen und Schüler waren eingebunden und schlüpften in 16 von Sponsoren gestiftete Trikots der an der "richtigen WM" teilnehmenden Mannschaften und fühlten sich dank der tropischen Temperaturen nach Afrika versetzt. Aber nicht nur die Hitze ließ WM-Stimmung aufkommen. Schon mit einer beeindruckenden Eröffnungszeremonie wurden sowohl Teilnehmer, als auch Zuschauer auf die Wiltinger WM-Tage eingestimmt. Caroline Bauer (VS Wilting) hatte für jede Nation eine landestypische Vorstellungsmelodie vorbereitet, zu deren Klängen dann die Mannschaften mit ihren Betreuern in das Schul-WM-Stadion Wilting unter dem Beifall der Eltern einliefen. Bürgermeister Sepp Marchl, Schulleiter Reinhard Hößl und SV-Vorstand Matthias Tolks lobten ebenfalls die Idee und eröffneten mit launigen Worten die Wiltinger Schul-WM.

Originelle Verkleidungen

Die Kinder konnten es kaum erwarten, endlich ihr Können auf dem Rasen zeigen zu dürfen. In vier Gruppen á vier Mannschaften wurden die Viertelfinalisten ermittelt, die dann am zweiten WM-Tag die Finalspiele austrugen. Alle hatten riesigen Spaß, auch diejenigen, die bisher Fußball nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählten. Besonders erwähnenswert auch die originellen Verkleidungen der Betreuer, Organisatoren und (elterlichen) Fans. Der Funke der Begeisterung sprang von Anfang an von den Akteuren auf die Zuschauer (und umgekehrt) über. Lautstark wurde die Spieler angefeuert und so mancher Wuchs über sich hinaus und ließ ungeahnte Talente erkennen.

Spielergebnisse zweitrangig

Obwohl sich bei allen großer Ehrgeiz entwickelte, schien es fast, dass die Spielergebnisse zweitrangig waren. Dennoch waren in den Gruppenspielen die Turnierfavoriten zu erkennen. Allesamt aber nicht unter den üblichen Verdächtigen, denn Argentinien, Deutschland, Frankreich und Spanien waren bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Schließlich fanden sich Algerien und Australien im Endspiel wieder, das die Nordafrikaner deutlich für sich entschieden haben.

Als Sieger konnten sich aber alle Teilnehmer fühlen, zumal die Organisatoren schon im Vorfeld deutlich gemacht hatten, dass nicht die einzelne Höchstleistung, sondern das faire Miteinander im Vordergrund stehen sollten. Sonderregeln wurden in den Turniermodus eingebaut. So mussten beispielsweise immer mindestens drei Mädchen auf dem Spielfeld sein und von Mädchen erzielte Tore zählten sogar doppelt.

Schließlich erhielt dann auch jeder Schüler eine Erinnerungsmedaille und eine persönliche Siegerurkunde. Der große Sieger ist aber die Sportarbeitsgemeinschaft zwischen Schule und Verein, in die sich auch der Elternbeirat in ausgezeichneter Weise eingebracht hat. Alle Beteiligten waren sich am Ende darüber einig, dass die Schul-WM 2010 beim 25-jährigen Klassentreffen der Schulkinder sicherlich ein Gesprächsthema sein wird. Ein schöneres Lob konnte sich das Organisationsteam gar nicht wünschen

 

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