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Opf: Fairste Chamer Mannschaften ausgezeichnet

Letzte Aktualisierung: 21. September 2010

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Wolfgang Fischer (Redaktionsleiter Chamer Zeitung, 4.v.l.) übergab die Geldpreise zusammen mit BV Maximilian Karl (re.), Kreisvrositzender Josef Wocheslander (2.v.li.), KSO Werner Mages (li.)

Fairste Fußballmannschaften belohnt

Chamer Zeitung spendierte auch in diesem Jahr wieder Geldpreise für fünf Vereine

Fairness auf dem Fußballplatz soll belohnt werden. Deshalb hat der Verlag Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, in dem auch die Chamer Zeitung erscheint, einen Preis für die fairsten Mannschaften aus ihrem Verbreitungsgebiet ausgelobt. Zum siebten Mal bereits durfte Redaktionsleiter Wolfgang Fischer vergangenen Samstag am Zeitungsstand bei der Chamland-Schau die fairsten Teams mit Geldpreisen von jeweils 150 Euro ehren.

Wie kaum ein anderer Sport, so Fischer in seiner kurzen Ansprache, wecke der Fußball Emotionen bei allen Beteiligten. Dabei zähle für Spieler wie Zuschauer meist nur der Erfolg. Um den Blick weg von Punkten und Platzierungen, hin zu sportlich anständiger Spielweise zu lenken, habe Tagblatt-Verleger Prof. Dr. Martin Balle erstmals 2003 den Fairnesspreis ausgelobt. Die Idee dazu hatte der Kreisvorsitzende des Bayerischen Fußballverbandes, Josef Wocheslander.

Genau wie Wocheslander dankte Fußball-Bezirksvorsitzender Max Karl am Samstag dem Verlag für sein kontinuierliches Engagement im Sinne der Fairness. Dabei stellte Karl fest, meist würde Unruhe von Außen auf das Fußballfeld getragen und der Funke der Unfairness schlage dann auf die Spieler über. "Wenn die Vereine das in den Griff kriegen, haben wir kein Problem mit der Fairness", zeigte sich Karl überzeugt. Von den Schiedsrichtern erwartet der Bezirksvorsitzende Kritikfähigkeit, allerdings dürfe diese Kritik nicht beleidigend sein und persönlich werden.

Genauso sah das der Obmann der Schiedsrichter-Gruppe Cham, Werner Mages. Ein Unparteiischer, so Mages, dürfe nicht Lob erwarten, wenn er Fehler mache. Er müsse sich aber auch keine Beleidigungen gefallen lassen. "Wenn nur ein Bruchteil von dem, was manchmal auf dem Fußballplatz zu hören ist, bei anderer Gelegenheit gesagt würde, könnten sich die Gerichte vor Arbeit nicht mehr retten", bedauerte Mages.

Fünf Vereinsvertreter durften anschließend Geldpreise in Empfang nehmen: der SV Schönthal war dabei bester B-Klassist, fairste Mannschaft in der A-Klasse 3 der SV Gleißenberg-Lixenried, in der AKlasse 4 die DJK Beucherling II, in der Kreisklasse der FC Untertraubenbach und in der Kreisliga der SV Wilting. Vor allem den Wiltingern, die mit einem Fairness-Quotienten von 1,0 absolut vorbildlich aufgetreten sind, galten die besten Wünsche zum sofortigen Wiederaufstieg.

Für die ausgezeichneten Vereine nahmen Richard Stautner (SV Wilting), Bernhard Jakob (FC Untertraubenbach), Alois Fischer (SV Gleißenberg-Lixenried), Karl Helmberger (DJK Beucherling) und Michael Breu (SV Schönthal) die Preise entgegen.

 

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