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Opf: Zeichen gegen Rassismus auf den Trikots der Kicker der SG Hohenschambach

Letzte Aktualisierung: 5. Dezember 2010


Opf: Zeichen gegen Rassismus auf den Trikots der Kicker der SG Hohenschambach

Opf: Trainer und Spielführer der SG Hohenschambach und der Kreisspielleiter Rupert Karl
   

HOHENSCHAMBACH. Seit rund einem halben Jahr gibt es die Aktion "Gegen Rassismus" des Bayerischen Fußball- Verbands (BFV). Der Aktion schlossen sich viele Vereine und Organisationen aus ganz Bayern an, die damit zeigen wollen, dass auch sie Rassismus keine Chance geben. Die unterstützenden Vereine hängen Plakate, Fahnen und Banner zur dieser Aktion an ihren Sportstätten auf, organisieren Fußballturniere, Informationsveranstaltungen und vieles mehr. Auch die Sportgruppe Hohenschambach (SGH) schloss sich der Kampagne an und setzt ein deutliches Zeichen gegen Rassismus.

Als erster Verein in ganz Bayern ließen sich die Hohenschambacher Fußballer das Logo der Kampagne auf ihr Trikot drucken. Florian Meyer, Spieler der ersten Mannschaft, organisierte diese Aktion in den Reihen der SGH. Meyer sagte die SGH will sich an dieser Aktion beteiligen und ein Zeichen setzen da das Thema Rassismus und Integration alle, auch im ländlichen Raum, etwasangeht.

Auch Kreisspielleiter Rupert Karl war sehr davon angetan, das eine Mannschaft aus seinem Fußballkreisdas Logo dieser Kampagne bei Spielen auf ihrer Brust trägt. Karl ließ es sich nicht nehmen, das neue Trikot der SGH offiziell zu übergeben.

Die Aktion des BFV findet in ganz Bayern immer mehr Anklang. Auch einen Werbespot gibt es zu der Kampagne "Gegen Rassismus". Dieser läuft auch in den Bundesligastadien. In dem kurzweiligen Antirassismus-Spot, den der Bayerische Fußball-Verband in Kooperation mit dem Filmemacher Thomas Klinger vom Bayerischen Rundfunk erstellt hat, sprechen sich bayerische Fußballvertreter in ihrem jeweiligen ureigenen Dialekt für ein sportliches Miteinander im Fußball aus. Der 47 Sekunden lange Spot hatte seine Premiere beim Spiel 1. FC Nürnberg gegen VfL Wolfsburg im easyCredit- Stadion und wurde dort auch nochmals beim Länderspiel Deutschland gegen San Marino gezeigt und mit Applaus gefeiert. Er vermittelt die Aussage dass in der bayerischen Fußballfamilie kein Platz für Gewalt und Rassismus ist.

Zudem soll der Werbespot jeden dazu animieren, in Zukunft bei diskriminierenden Äußerungen oder Taten gegenüber "Andersartigen" zumindest verbal einzugreifen und nicht einfach wegzusehen. (Bericht MZ)

 

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