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Amtliches
Niederbayern

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Tobias Baumann
Bezirksbeauftragter/Internet Ndb

eMail: tobi-baumann@gmx.de



 

Amtliche Mitteilungen Bezirk Niederbayern
Bezirk Niederbayern
Bezirkstag Niederbayern 2018
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Die frisch gewählte neue Bezirks-Spitze mit dem neuen Bezirks-Vorsitzenden Harald Haase (links) und BFV-Präsident Rainer Koch (rechts).

Bezirkstag Niederbayern: Die Ergebnisse

Alte und neue BFV-Bezirks-Funktionäre, Fazit der vergangenen Amtsperiode sowie Neuausrichtung und Meinungsaustausch zu möglichen Reformen des Spielbetriebs: Der Bezirk Niederbayern stellte sich am Freitag, den 23. Februar im Magnobonus-Markmiller Saal in Straubing für die kommenden vier Jahre neu auf.

Neuer Bezirks-Vorsitzender ist Harald Haase (bisher Kreis-Vorsitzender im Altkreis Bayerwald), der einstimmig zum Nachfolger von Christian Engl gewählt wurde. Erneut das Vertrauen der Delegierten ausgesprochen bekamen Richard Sedlmaier als Bezirks-Spielleiter, Gisela Raml als Vorsitzende des Bezirks-Frauen- und Mädchen-Ausschusses und Marina Plötz als Bezirks-U30-Beauftragte. Neuer Bezirks-Jugendleiter ist Karl Schlecht (bisher Kreis-Jugendleiter in den Altkreisen Straubing und Bayerwald), der die Nachfolge von Rudolf Hamberger als Bezirks-Jugendleiter antritt. Als Bezirks-Schiedsrichterobmann ist der bereits gewählte Robert Fischer von den Delegierten bestätigt worden.

Josef Heckner als Bezirks-Sportgerichtsvorsitzender, Klaus Bayer als Bezirks-Ehrenamtsreferent (für Rudolf Hamberger), Ernst Hemmann als neuer Bezirks-Seniorenspielleiter (für Hans Steiner), Andreas Weiherer als alter und neuer Schulfußball-Beauftragter sowie Ralf Graßl als Bezirks-Onlinebeauftragter sollen vom BFV-Präsidium berufen werden und den Bezirks-Ausschuss komplettieren.

"Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir den Fokus auf die Nachwuchsarbeit legen", erklärte Haase nach seiner Wahl zum neuen Bezirks-Vorsitzenden.

Meinungsbilder zu zwei möglichen Reformen im Spielbetrieb

Beim Bezirkstag waren die Teilnehmer zudem wie schon in den Jahren 2010 und 2014 aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. Zur Diskussion standen:

1. "Spielrecht von A-Junioren in Herren-Mannschaften"
2. "Einführung einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel nach einer Gelb-Roten Karte auf Bezirksebene"

Für die Möglichkeit, künftig wieder A-Junioren mit Vollendung des 18. Lebensjahres in Herren-Mannschaften einsetzen zu dürfen, sprachen sich 64,8 Prozent aus, dagegen 35,2 Prozent.

Für die Einführung einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel nach einer Gelb-Roten Karte auf Bezirksebene sprachen sich 48,3 Prozent aus, dagegen 51,7 Prozent.

Klares Statement: Sonntagnachmittag ist tabu!

Beim Bezirkstag im niederbayerischen Straubing war die Meinung der wahlberechtigten Delegierten auch zu einem aktuellen Initiativantrag des Präsidiums des Bayerischen Fußball-Verbandes gefragt: Das Gremium hatte sich mit der Thematik der "Montagsspiele in der Bundesliga" befasst und dabei klar Position bezogen - mit Rücksicht auf die vielen Millionen Menschen, die an jedem Wochenende in Deutschland als Spieler, Trainer, Vereinsverantwortliche oder Zuschauer auf Amateurfußballplätzen anzutreffen sind, darf es zu keinen weiteren Bundesliga-Ansetzungen am Sonntagnachmittag kommen. Gleichzeitig berücksichtigt der Initiativantrag auch die sportlich berechtigten Interessen der Europa-League-Teams, die mit Spielen am Donnerstagabend nicht gleich wieder am Samstag antreten können! Deren Spiele sollen nach Auffassung des BFV-Spitzengremiums entweder am Sonntagabend oder am Montagabend, aber mit Blick auf die Millionen Amateurfußballfans nicht auch noch am Sonntagnachmittag ausgetragen werden! In geheimer Wahl sahen das auch die niederbayerischen Vereinsvertreter so - über zwei Drittel der Delegierten (67,38 Prozent) stimmten für den Initiativantrag, der auch bei den noch ausstehenden sechs Bezirkstagen zur Abstimmung steht.

Ein Antrag des TSV Waldkirchen bezüglich der Änderung der Wechselfrist für Vertragsamateure wurde von den Delegierten bei zwei Gegenstimmen angenommen. Er wird nun beim BFV-Verbandstag am 4./5. Mai 2018 in Bad Gögging behandelt. Der Antrag des Vereins sieht vor, dass die Wechselperiode I im Sommer am 30. Juni endet, bzw. sich auch ein Vertragsspieler bis zum 30. Juni abmelden muss, um im Sommer wechseln zu können.

Rede von BFV-Präsident Rainer Koch zu aktuellen Herausforderungen im Amateurfußball

In seiner Rede ging BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der wieder alle Kreis- und Bezirkstage besucht, insbesondere auf die nötige Modernisierung und Digitalisierung des Amateurfußballs in Bayern ein. Am Beispiel des "FC Digital" zeigte er die Möglichkeiten und Potenziale der technischen Entwicklungen für die Vereine und den Verband auf.

"Es gibt nun zwar keine Bedienungsanleitung, die Ihr nur abarbeiten braucht, und am Ende wärt Ihr der Idealverein - ich nenne ihn exemplarisch den "FC Digital"; es gibt auch nicht den einen richtigen Weg, sondern es gibt ganz viele richtige Wege, die nur Ihr in Eurem Verein selbst entwickeln könnt. Denn schon jetzt ist das digitale Angebot des BFV so breit aufgestellt, dass Ihr aus dem Vollen schöpfen könnt. Nutzt unsere Services! Aber es gibt Erfolgsfaktoren, wie Ihr an Eurem Ort oder in Eurer Stadt mithilfe der Digitalisierung auch in Zukunft eine wichtige Adresse und Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche sein und bleiben werdet", erklärte Koch.

Verbandsfinanzen: Zukunftspläne transparent dargestellt

Auch die Pläne und die künftige Ausrichtung bei den Verbandsfinanzen wurden den Teilnehmern wie schon bei den kürzlich veranstalteten 24 Runden Tischen in ganz Bayern und den Kreistagen von BFV-Präsident Rainer Koch ausführlich dargelegt. Die "AG Finanzen", mehrheitlich bestehend aus Vereinsvertretern von Klubs aller Größen und aus den verschiedensten Spielklassen sowie den Fachleuten des BFV, hatten in den letzten Monaten bei drei Terminen intensiv am künftigen Finanzierungskonzept gearbeitet. Der herausgearbeitete jährliche Mehrbedarf des BFV in Höhe von 1,5 Millionen Euro für verschiedenste Projekte soll dabei zu einem Drittel vom BFV selbst erbracht werden, ein Drittel soll aus Gebührenanpassungen bei den Trainerlizenzen erwirtschaftet werden und ein Drittel soll wie beim BFV-Gesamthaushalt von den Vereinen geschultert werden. Konkret sind das 120 Euro je Verein.

Scheckübergabe BFV-Sozialstiftung

In Straubing übergab die BFV-Sozialstiftung einen Scheck in Höhe von 2000 Euro an den "Urlberger Buam e.V.". Der gemeinnützige Verein unterstützt seit seiner Gründung im Jahr 2008 Vereine und Einzelpersonen, die im Fußball aktiv und unverschuldet in Not geraten sind. Seit der Gründung wurden knapp 45.000 Euro an bedürftige Mitglieder ausgeschüttet.

Eine vom bisherigen Bezirks-Vorsitzenden, Christian Engl, geführte Talkrunde mit Franz Schedlbauer (Bezirkstags-Vizepräsident Niederbayern), Josef Laumer (Landrat des Landkreises Straubing-Bogen), Bernd Sibler (Mitglied des Landtags) und Markus Pannermayr (Oberbürgermeister der Stadt Straubing) rundete den Bezirkstag ab.

Bezirkstagsheft Niederbayern 2018
Stand: 20.02.2018 | PDF (7 MB)
 
Amtliche Mitteilungen Kreis Niederbayern West
Niederbayern West
Kreistag Niederbayern West 2017

Im neuen Kreis Niederbayern West sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

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Von links: BFV-Präsident Rainer Koch, Thomas Klenner, Christoph Falterer, Bernhard Kumpfmüller, Christian Eichhorn und Rudolf Hamberger.

Neue BFV-Kreis-Funktionäre sowie Ausrichtung und Meinungsaustausch zu möglichen Reformen des Spielbetriebs. Der nach der Kreisreform neu gegründete Fußballkreis Niederbayern West hat sich beim Kreistag in Ergolding für die kommenden vier Jahre personell aufgestellt und ausgerichtet. 346 Vereinsdelegierte nutzten im Ergoldinger Bürgersaal die Möglichkeit, die Verbandsarbeit und die Entwicklung des Amateurfußballs in der Region mitzugestalten.

Da es sich um einen neuen Fußballkreis handelt, wurde die komplette Kreis-Spitze neu gewählt - auch wenn die Bewerber für die verschiedenen Ämter mehrheitlich keine Unbekannten waren. Neuer Kreis-Vorsitzender ist Rudolf Hamberger (bisher Bezirks-Jugendleiter und Bezirks-Ehrenamtsreferent). Ihn unterstützen ab sofort Christian Eichhorn als Kreis-Spielleiter (bisher Kreis-Spielleiter Straubing), Thomas Klenner als Kreis-Jugendleiter (bisher Jugend-Spielgruppenleiter Landshut) sowie Bernhard Kumpfmüller als Kreisbeauftragter für Frauen- und Mädchenfußball (bisher Kreisbeauftragter Kreis Straubing). Bestätigt wurde auch der bereits gewählte Christoph Falterer (Obmann der Schiedsrichtergruppe Landshut) als Kreis-Schiedsrichterobmann. Anton Eigner als Kreis-Sportgerichtsvorsitzender und Erich Schneider als Kreis-Ehrenamtsbeauftragter sollen den Kreisausschuss komplettieren. Beide sollen noch vom BFV-Präsidium berufen werden.

"Nachdem ich in den vergangenen Jahren als Bezirksspielleiter und als Bezirks-Ehrenamtsreferent tätig war, freue ich mich nun auf die neuen Herausforderungen, die das Amt des Kreisvorsitzenden im Kreis Niederbayern West mit sich bringt", erklärte Hamberger.

Meinungsbilder zu drei möglichen Reformen im Spielbetrieb

Beim Kreistag waren die Teilnehmer zudem wie schon in den Jahren 2010 und 2014 aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. Zur Diskussion standen:

1. "Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene im § 34 SpO (Einsatz in verschiedenen Mannschaften)"
2. "Spielrecht von A-Junioren in Herren-Mannschaften"
3. "Erhöhung der Anzahl an Auswechslungen auf Kreisebene"

Alle Details zu den Meinungsbildern sowie aktuelle Pro- und Contra-Argumente der betroffenen Vereine: hier klicken.

Für die Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene im §34 SpO sprachen sich 70,5 Prozent aus, dagegen 29,5 Prozent. Für die Möglichkeit, künftig wieder A-Junioren mit Vollendung des 18. Lebensjahres in Herren-Mannschaften einsetzen zu dürfen, sprachen sich 65,4 Prozent aus, dagegen 34,6 Prozent. Für die Erhöhung der Anzahl an möglichen Auswechslungen auf Kreisebene auf fünf Auswechslungen sprachen sich 40,3 Prozent aus, dagegen 59,7 Prozent.

Rede von BFV-Präsident Rainer Koch zu aktuellen Herausforderungen im Amateurfußball

In seiner Rede ging BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der wieder alle 22 Kreis- und sieben Bezirkstage besucht, unter anderem auf die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Amateurfußball ein. Im Fokus standen die Positionierung und die Bedeutung des herausragenden ehrenamtlichen Engagements an der Fußballbasis in Zeiten einer fortschreitenden Eventisierung der Gesellschaft und immer höheren Geldflüssen im Profi-Bereich sowie im Besonderen die nötige Digitalisierung des Amateurfußballs und die entsprechenden BFV-Angebote, die für eine breite öffentliche Wahrnehmung und die auch künftig positive Entwicklung elementar sind.

"Uns muss klar sein, dass wir die Verhältnisse und so manche Fehlentwicklung und Maßlosigkeit des europäischen Spitzenfußballs nicht beeinflussen können. Aber wir können uns selbst helfen. Dazu gehört, dass wir immer wieder deutlich machen, welche Bedeutung der Amateurfußball für den Profifußball, aber auch für die Gesellschaft hat. Und wir müssen die Stimme erheben, wenn Errungenschaften der letzten Jahrzehnte von manchem leichtfertig und ohne Not infrage gestellt werden", machte Koch deutlich. Der BFV-Präsident gratulierte allen frisch gewählten Amtsinhabern und sieht den Kreis für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.

Verbandsfinanzen: Zukunftspläne transparent dargestellt


Auch die Pläne und die künftige Ausrichtung bei den Verbandsfinanzen wurden den Teilnehmern wie schon bei den kürzlich veranstalteten 24 Runden Tischen in ganz Bayern ausführlich dargelegt. Die "AG Finanzen", mehrheitlich bestehend aus Vereinsvertretern von Klubs aller Größen und aus den verschiedensten Spielklassen sowie den Fachleuten des BFV, hatte in den letzten Monaten bei drei Terminen intensiv am künftigen Finanzierungskonzept gearbeitet. Der herausgearbeitete jährliche Mehrbedarf des BFV in Höhe von 1,5 Millionen Euro für verschiedenste Projekte soll dabei zu einem Drittel vom BFV selbst erbracht werden, ein Drittel soll aus Gebührenanpassungen bei den Trainerlizenzen erwirtschaftet werden und ein Drittel soll wie beim BFV-Gesamthaushalt von den Vereinen geschultert werden. Konkret sind das 120 Euro je Verein. BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher legte dem Kreistag detailliert die Ergebnisse der AG Finanzen dar. Als Mitglied der "AG Finanzen" schilderte Ignaz Hiendl vom Bayernligisten TSV Bogen zudem seine Eindrücke des transparenten Prozesses.

Delegierte lehnen Vereinsantrag ab


Der Antrag des FC Bonbruck-Bodenkirchen 07 e.V. zur Neuordnung der Alterseingruppierung der Juniorenmannschaften wurde mit Zwei-Drittel-Mehrheit abgelehnt
Kreistagsheft Niederbayern West
Stand: 01.12.2017 | PDF (4 MB)
 
Amtliche Mitteilungen Kreis Niederbayern Ost
Niederbayern Ost
Kreistag Niederbayern Ost 2017

Im neuen Kreis Niederbayern Ost sind die Weichen für die Zukunft gestellt.

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V. li.: Christian Bernkopf, Matthias Braun, Steffi Schwarz, Wolfgang Heyne, Helmut Hoffmann u. BFV-Präsident Rainer Koch.
Alte und neue BFV-Kreis-Funktionäre sowie Neuausrichtung und Meinungsaustausch zu möglichen Reformen des Spielbetriebs. Der neue Fußballkreis Niederbayern Ost hat sich beim Kreistag in Deggendorf für die kommenden vier Jahre neu aufgestellt und neu ausgerichtet. 452 Vereinsdelegierte nutzten die Möglichkeit in der Stadthalle Deggendorf, die Verbandsarbeit und die Entwicklung des Amateurfußballs in der Region mitzugestalten.

Als Kreis-Vorsitzender wurde Christian Bernkopf neu gewählt. Er war bisher Kreis-Vorsitzender des Fußballkreises Passau. Frisch gewählt wurden auch Wolfgang Heyne als Kreis-Spielleiter, Helmut Hoffmann als Kreis-Jugendleiter und Steffi Schwarz als Kreisbeauftragte für den Frauen- und Mädchenfußball. Als Kreis-Schiedsrichterobmann ist der bereits gewählte Matthias Braun vom Kreistag bestätigt worden. Dem Kreisausschuss soll auch Walther Kammerer als Kreis-Ehrenamtsbeauftragter angehören. Er muss wie der noch zu benennende Kreis-Sportgerichtsvorsitzende vom BFV-Präsidium berufen werden.

In seiner Antrittsrede in der proppenvollen Stadthalle warb der neue Kreis-Vorsitzende Christian Bernkopf um das Vertrauen der Vereine: "Ich bitte um einen Vertrauensvorschuss für meine Mitarbeiter im Kreis. Sie alle verstehen sich als Dienstleister am Amateurfußball in unserer wunderschönen Heimat. Wenn ein Verein ein dringendes Anliegen hat, so werden wir ihn - im Rahmen unserer Möglichkeiten nach Satzung und Ordnung - unterstützen. Ich kann versichern: Wir werden überall dort helfen, wo wir helfen können - wenn dadurch kein anderer Verein oder die Liga als Ganzes benachteiligt wird." 

Meinungsbilder zu drei möglichen Reformen im Spielbetrieb

Beim Kreistag sind die Teilnehmer zudem wie schon in den Jahren 2010 und 2014 aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. Zur Diskussion standen:

1. "Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene im § 34 SpO (Einsatz in verschiedenen Mannschaften)"
2. "Spielrecht von A-Junioren in Herren-Mannschaften"
3. "Erhöhung der Anzahl an Auswechslungen auf Kreisebene"

Alle Details zu den Meinungsbildern sowie aktuelle Pro- und Contra-Argumente der betroffenen Vereine: hier klicken.

Für die Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene im §34 SpO sprachen sich 70,5 Prozent aus, dagegen 29,5 Prozent. Für die Möglichkeit, künftig wieder A-Junioren mit Vollendung des 18. Lebensjahres in Herren-Mannschaften einsetzen zu dürfen, sprachen sich 83 Prozent aus, dagegen 17 Prozent. Für die Erhöhung der Anzahl an möglichen Auswechslungen auf Kreisebene auf fünf Auswechslungen sprachen sich 37,8 Prozent aus, dagegen 62,2 Prozent.

Rede von BFV-Präsident Rainer Koch zu aktuellen Herausforderungen im Amateurfußball

In seiner Rede ging BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der wieder alle 22 Kreis- und sieben Bezirkstage besucht, unter anderem auf die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Amateurfußball eingehen. Im Fokus standen die Positionierung und die Bedeutung des herausragenden ehrenamtlichen Engagements an der Fußballbasis in Zeiten einer fortschreitenden Eventisierung der Gesellschaft und immer höheren Geldflüssen im Profi-Bereich sowie im Besonderen die nötige Digitalisierung des Amateurfußballs und die entsprechenden BFV-Angebote, die für eine breite öffentliche Wahrnehmung und die auch künftig positive Entwicklung elementar sind. "Ohne den Amateurfußball kein Spitzenfußball, keine Talente, keine Bundesliga, keine Nationalmannschaft, keine Begeisterung für den Fußball und keine vollen Stadien. Umgekehrt brauchen aber auch wir Amateure unbedingt den professionellen Fußball als Zugpferd und wirtschaftlichen Förderer", erklärte Koch.

Verbandsfinanzen: Zukunftspläne transparent dargestellt

Auch die Pläne und die künftige Ausrichtung bei den Verbandsfinanzen wurden den Teilnehmern wie schon bei den kürzlich veranstalteten 24 Runden Tischen in ganz Bayern ausführlich dargelegt. Die "AG Finanzen", mehrheitlich bestehend aus Vereinsvertretern von Klubs aller Größen und aus den verschiedensten Spielklassen sowie den Fachleuten des BFV, hatten in den letzten Monaten bei drei Terminen intensiv am künftigen Finanzierungskonzept gearbeitet. Der herausgearbeitete jährliche Mehrbedarf des BFV in Höhe von 1,5 Millionen Euro für verschiedenste Projekte soll dabei zu einem Drittel vom BFV selbst erbracht werden, ein Drittel soll aus Gebührenanpassungen bei den Trainerlizenzen erwirtschaftet werden und ein Drittel soll wie beim BFV-Gesamthaushalt von den Vereinen geschultert werden. Konkret sind das 120 Euro je Verein. BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher legte dem Kreistag detailliert die Ergebnisse der AG Finanzen dar.

Eine vom Kreisvorsitzenden des alten Kreises Bayerwald, Harald Haase, moderierte Talkrunde rundete den Kreistag ab. Josef Färber, stellvertretender Landrat des Landkreises Deggendorf, betonte: "Es ist ein zukunfstweisender Weg, den der BFV in Niederbayern mit seiner Kreisreform geht. Man muss auf die gesellschaftlichen Umstände mit Mut und Courage reagieren. Beides - Mut und Courage - ist in der Verbandspolitik klar erkennbar. Gerade in der Flexibilisierung des Spielbetriebs gibt es viele gute Maßnahmen des BFV, etwa das 9:9. Aber natürlich steht der Amateurfußball auch für die Vermittlung von Werten. Deswegen kann ihm gar nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt werden."

Kreistagsheft Niederbayern Ost
Stand: 07.12.2017 | PDF (4 MB)
 
 
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