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Pokalreform, Ü40-Cup, Ehrenamtspreis

Letzte Aktualisierung: 1. Januar 2009

Viel Zeit ist seit der letzten Vorstandssitzung des Bayerischen Fußball-Verbandes nicht vergangen. Kurz vor Weihnachten saß man noch zusammen, Ende Januar trafen sich die Verantwortlichen schon wieder, um wichtige Reformen auf den Weg zu bringen und die zahlreichen anstehenden Aufgaben im Fußballjahr 2009 zu besprechen. Dabei zeigte sich, dass die Ausschüsse auch in den Tagen rund um den Jahreswechsel aktiv waren. So konnte die grundlegende Reform des Toto-Pokals beschlussfähig gemacht werden. Demnach wird der bayerische Pokal in Zukunft in einem neuen Modus - angelehnt an den DFB-Pokal - ausgetragen. Der Sieger wird durch Pokalhauptrunden im Ko.-System ermittelt. In der ersten BFV-Hauptrunde (Mitte September) gehen dann zeitgleich 64 Mannschaften an den Start. Das Teilnehmerfeld rekrutiert sich dabei aus den 24 Kreispokalsiegern, den gesetzten bayerischen Dritt- und Regionalligisten sowie den Landes- und Bayernligisten, die Anfang September in einer Ko.-Runde die verbleibenden Plätze ausspielen. Das neue System hat dabei gleich mehrere Vorteile. Der Terminkalender der höherklassigen Vereine ab Landesliga wird entzerrt, da keine Pokalspiele deren Saisonvorbereitung stören und für sie der Toto-Pokalwettbewerb erst im September startet. Für die unterklassigen Vereine steigen die Chancen auf den Gewinn der Kreispokale mitsamt Siegprämien, da die höherklassigen Vereine nicht mehr am Kreispokalwettbewerb teilnehmen. Und nicht zuletzt der Zuschauer profitiert, da es durch die Reform einheitliche bayernweite Pokalspieltage mit gleichen Anstoßzeiten gibt, die so terminiert werden, dass sie den Regelspielbetrieb nicht oder kaum stören. Die Feinheiten des neuen Toto-Pokals werden in den kommenden Wochen in enger Zusammenarbeit mit den Vereinen ausgearbeitet. Allein die grundlegende Reform stieß allerdings schon sowohl bei Vereinsvertretern als auch im Verband auf breite Zustimmung.


Neben der Pokalreform gab es natürlich noch weitere Themen zu besprechen. So zum Beispiel die Neueinführung des Ü40-Cups, der in Kooperation mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) ausgespielt wird und für den 46 Vorrundenturniere in ganz Bayern vorgesehen sind. Eine große Herausforderung werden auch die Umsetzung des "DFB-Mobil"-Projektes und der für Anfang Mai geplante Integrationstag auf den über 160 bayerischen Mini-Spielfeldern. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurde jeweils eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Planung und Durchführung begleiten wird.

Im Gegensatz zu diesen Arbeitsgruppen gibt es beim BFV dagegen schon lange ein Organisationskomitee für den Ehrenamtspreis des BFV, der in diesem Jahr am 7. November in München stattfinden wird. Und auch das "BFV-Partnerprojekt Mosambik" ist der bayerischen Fußballfamilie längst ein Begriff. Nach der Unterzeichnung des "Memorandum Of Understanding" von BFV, DFB und Mosambikanischen Fußball-Verband im Dezember, die die Partnerschaft auf ein breiteres Fundament stellte, soll die Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Fußball-Verband verstärkt mit Leben gefüllt werden.

 
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