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Kommunikationspolitik, Serviceleistungen, Kreis-/Bezirkstage

Letzte Aktualisierung: 1. März 2009

Fußball im Spannungsfeld zwischen den veränderten gesellschaftlichen Interessen, denen des Amateurfußballs und nicht zuletzt auch den Interessen des professionellen Spitzenfußballs: in Bayern ist es die Aufgabe des BFV, dort für ein ausgewogenes Verhältnis zu sorgen und gleichzeitig die Weichen für zukunftsfähige Konzepte zu stellen. Um diese Mammutaufgabe zu meistern, hat sich der BFV-Vorstand zur Klausurtagung im BFV-Partnerhotel "The Monarch" in Bad Göggingen zusammengefunden. Ein zentrales Thema war dabei eine transparentere Darstellung der Kernthemen, denn aufgrund der Komplexität und Vielfältigkeit des heutigen Fußballs, ist es fast nur noch Insidern möglich, den Durch- und Überblick zu behalten.


"Da müssen wir ran", erklärte BFV-Präsident Dr. Rainer Koch zu Beginn der Tagung. "Die Erfahrung zeigt, dass viele Missverständnisse gerade dann schnell ausgeräumt sind, wenn man den Dialog anbietet und die Hintergründe für Situationen und Entscheidungen erläutert." Als Beispiel nannte er einen Vorwurf, mit dem der Verband durchaus konfrontiert wird: ,Ihr tut nichts für die kleinen Vereine'. "Wenn ich in solchen Fällen das Gespräch suche, stellt sich oft heraus, dass viele schlichtweg einfach nicht wissen, wie umfangreich das Serviceangebot des Verbandes an seine Mitgliedsvereine ist oder wie beispielswiese seine gezahlten Gebühren eingesetzt werden, wie sich die Leistungen finanzieren. Dann ist so ein Vorwurf erklärbar. Es liegt an uns, diese Informationslücke zu schließen."

Es bedurfte keiner großen Diskussion, um in der Runde Einigkeit zu erzielen und Ziele zu formulieren. Die logische Konsequenz: Eine höhere Transparenz und der Ausbau der Möglichkeiten zum Dialog sollen in Zukunft dafür sorgen, dass fehlende Informationen und schlimmstenfalls Fehlinformationen der Vergangenheit angehören.


Natürlich wurde der Rahmen auch genutzt, zurückzuschauen, kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls Verbesserungen in allen Bereichen zu diskutieren, die dann als Diskussionsgrundlage für mögliche Anpassungen dienen sollen. Weniger vorgeben, mehr anbieten - so heißt zum Beispiel das Credo für die im kommenden Jahr anstehenden Kreis- und Bezirkstage. Die Veranstaltungen sollen durch neue Konzepte und Angebote für die Anwesenden attraktiver und informativer werden. Diese werden in den kommenden Monaten abgestimmt und werden nicht zuletzt dem Ziel der verbesserten Transparenz Rechnung tragen.

 
Nach drei Tagen intensiver Gespräche und Arbeit stand für alle Anwesenden wieder einmal fest, dass es viel zu tun gibt. Ein Rückblick auf die bei der Klausurtagung 2008 angeschobenen und diskutierten Projekte lässt allerdings äußerst positiv in die Zukunft schauen. Denn die bisher äußerst erfolgreiche Umsetzung des Projektes "DFB-Mini-Spielfelder", eine Steigerung bei der Anzahl der BFV-Feriencamps und -Fußballschulen, über die wichtige Einnahmen generiert werden, der Ausbau des Sozialprojektes "Mosambik" oder auch die neuen Internet-Angebote "SR-Community" und BFV.TV, sprechen dafür, dass das Gremium damals richtige und wichtige Entscheidungen getroffen hat.

 
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