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BFV-Vorstand: Dialog mit der Basis weiter ausbauen

Letzte Aktualisierung: 20. November 2012


Der BFV-Vorstand hat auf seiner Sitzung nochmals ausdrücklich die Unterstützung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für den Amateurfußball begrüßt.

Nicht nur im Rahmen der "Runde Tische" (Kampagne "Pro Amateurfußball") sucht der Bayerische Fußball-Verband den intensiven Austausch mit seinen Vereinen. Nach dem Amateurfußball-Kongress des Deutschen Fußball-Bundes in Kassel hatte auch der BFV-Bezirk Oberbayern im Oktober einen Kongress unter dem Motto "Verein(t) in die Zukunft" durchgeführt. Auf der BFV-Vorstandsitzung in Unterhaching blickte Oberbayerns Bezirksvorsitzender Horst Winkler auf den Amateurfußball-Kongress in Bad Gögging zurück, bei dem Vereins- und Verbandsvertreter Ideen zur Weiterentwicklung des Fußballsports an der Basis diskutierten (Bericht zum Kongress hier klicken). Beim Thema Finanzen wünschten sich Vereinsvertreter weiterhin Schulungen des BFV, der über Einzelberatungen, Servicetelefon oder Leitfäden zum Beispiel vernünftiges Haushalten erklären soll. Zudem könnte der BFV, so die Anregung einiger Vereine, Rahmenverträge abschließen, die Vereine bei Neuanschaffungen entlasten. Dies war ohnehin in Planung und wurde bereits mit der neuen Einkaufsplattform "Shariando" umgesetzt (hier klicken). Die Bewertung des Kongresses durch den BFV-Vorstand, der die Themen als griffig und nah an der Realität der Vereine bezeichnete, fiel positiv aus.

EDV-Umstellung auf Hochtouren, Fairplay-Liga wird ausgeweitet

Als zuständiger Vizepräsident berichtete Volker Wedel, dass der BFV weiter fieberhaft an der EDV-Umstellung arbeitet. Er sprach zudem von einer hervorragenden Resonanz und vielen positiven Eindrücken bei der Fairplay-Liga, die aktuell bei den F-Junioren in Schwaben (u.a. Raum Augsburg) erfolgreich getestet wird. Das Pilotprojekt soll in der kommenden Saison auf den ganzen Bezirk ausgeweitet werden. Dann spielt in allen Bereichen Schwabens zumindest eine F-Junioren-Liga nach dem Fairplay-System. Dabei wird ohne Schiedsrichter gespielt, die Trainer greifen nur ein, wenn sich die Spieler nicht einigen können, und die Eltern halten sich in einer "Fanzone" auf. Auch die Medien interessieren sich für die Fairplay-Liga: Für die Sendung "quer" zeichnete der Bayerische Rundfunk ein Freundschaftsspiel beim TV Gundelfingen auf.

Unterstützung der DFL kommt an der Fußballbasis an

Ausdrücklich begrüßte der BFV-Vorstand nochmals die Unterstützung der Deutschen Fußball-Liga (DFL): Sie hatte dem Amateurfußball als Ausgleich für die im Profifußball vermehrt angesetzten Sonntagsspiele bundesweit eine Million Euro zu Verfügung gestellt. Der Vorstand des BFV hat sich daraufhin entschlossen, seinen Anteil in Form von 1500 original "Torfabrik"-Spielbällen an die Vereine auf Kreisebene weiterzugeben. So dürfen sich die Sieger der neu eingeführten Erstrundenturniere über mindestens zwei Bälle und die Zweitplatzierten über mindestens einen Ball freuen. Die 24 späteren Kreis-Pokalsieger bekommen dann noch einmal zusätzlich je einen Ball, so dass die Kreisbesten neben der regulären Pokalprämie mindestens drei hochwertige Bundesliga-Spielbälle erhalten. Zudem investiert der BFV je 1000 Euro zusätzlich in die Organisation und Durchführung der 24 Kreis-Pokalendspiele, die damit zu echten Fußball-Highlights mit Eventcharakter ausgebaut werden sollen.

 
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