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Verbandstag: BFV-Haushalt verabschiedet

Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2018

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BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher stellte in Bad Gögging das gemeinsam mit der AG Finanzen erarbeitete Finanzierungskonzept vor. Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Die Delegierten haben auf dem Verbandstag in Bad Gögging den Verbandshaushalt für die Legislaturperiode 2018 bis 2022 einstimmig verabschiedet, der zusätzliche Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Zukunftssicherung des Amateurfußballs vorsieht. Der finanzielle Mehrbedarf wird entsprechend der Aufteilung des Gesamthaushaltes gedrittelt. Ein Drittel tragen die Vereine über die Anhebung der IT-Gebühr bei, ein Drittel muss der Verband selbst erwirtschaften und ein Drittel wird durch Anpassungen bei den Gebühren für die Trainerausbildung in die Kasse fließen. Für den einzelnen Verein bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung von 10 Euro. Den zur Abstimmung vorgelegten Vorschlag hatten im Vorfeld Verband und Vereine gemeinsam erarbeitet. Die "AG Finanzen", mehrheitlich bestehend aus Vereinsvertretern von Klubs aller Größen und aus den verschiedensten Spielklassen sowie den Fachleuten des BFV, hatte in den letzten Monaten bei drei Terminen den BFV-Haushalt in Höhe von rund 19,2 Millionen Euro auf den Prüfstand gestellt und ein neues Finanzierungskonzept erarbeitet.

"Die 120 Euro pro Verein pro Jahr sind unserer Ansicht nach für jeden absolut verkraftbar und wichtig, damit die Finanzierung der vielfältigen Leistungen auch künftig gesichert sind", erklärt Wolfgang Rudolph, Vorstand des SV Eichenhausen. "Der Mehrbedarf ist da und nachvollziehbar. Die Drittel-Regelung zur Finanzierung ist eine gerechte Lösung, die man auch unterschreiben kann - vor allem, weil der Prozess transparent war", erklärt Georg Appel, Fußballabteilungsleiter des SC Eintracht Freising.

Nach Investitionen in die Weiterentwicklung der IT- und Onlineangebote und in die neuen Bezirksgeschäftsstellen in Schwaben und der Oberpfalz in der abgelaufenen Legislaturperiode, plant der BFV auch in den kommenden vier Jahren eine Reihe von zukunftsweisenden Projekten. Konkret geht es hierbei um die Finanzierung der nach 25 Jahren erforderlich werdenden Sanierungsarbeiten der Sportschule Oberhaching und das durch den Auszug des Volkstheaters an der Verbandszentrale in München notwendig werdende große Neubauvorhaben im Volumen von rund 20 Millionen Euro. Gemäß dem Verbandstagsmotto "Den Ball ins Netz!" sind zudem umfassende Digitalisierungsprojekte zur Zukunftssicherung des bayerischen Amateurfußballs und der bayerischen Amateurfußballvereine geplant. 

 
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