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Grindel: "Können bei WM Großes schaffen"

Letzte Aktualisierung: 4. Mai 2018

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Sprach beim Verbandstag über die Weltmeisterschaft in Russland: DFB-Präsident Reinhard Grindel mit Moderatorin Julia Büchler. Foto: Foto: Sebastian Widmann / Getty Images

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat auf dem BFV-Verbandstag in Bad Gögging in einem Talk mit Moderatorin Julia Büchler einen Ausblick auf die WM in Russland gegeben und über die Chancen auf die Titelverteidigung gesprochen. Thema war aber auch eine mögliche Europameisterschaft 2024 in Deutschland und die positiven Effekte von solchen Events auf den Amateurfußball.

Reinhard Grindel über...

...die Chancen auf den WM-Titel: "Ebenso wie Oliver Bierhoff glaube ich zu 100 Prozent an die Titelverteidigung unserer Nationalmannschaft. Ich weiß aber ebenso wie Oliver, dass das verdammt schwer wird. In den Freundschaftsspielen gegen Frankreich oder Spanien haben wir gesehen, dass alle Gegner gegen den Weltmeister zu 105 Prozent motiviert sind. Deshalb ist es ganz entscheidend, dass wir alles abrufen, was wir können. Fußball spielen kann jeder, es muss aber auch vom Kopf her dieser unbedingte Wille da sein. Wenn wir dann auch noch das Glück auf unserer Seite haben, können wir Großes schaffen."

...über die Stimmung in Russland:
"Beim Confed-Cup ist man uns rund um das Teamcamp in Sotschi und an den Spielorten entspannt und unheimlich freundlich begegnet. Auch von den russischen Fußballfans haben wir große Unterstützung erfahren. Darauf bauen wir natürlich auch in diesem Jahr - ebenso wie auf die Unterstützung der deutschen Fans vor Ort und vor den Bildschirmen. Wir haben alle Tickets verkauft und wie bei jedem großen Turnier in der Vergangenheit wird die Begeisterung auch hierzulande wieder groß sein."

...die Bedeutung einer möglichen EM 2024 in Deutschland für den Amateurfußball:
"Nach der WM 2006 in Deutschland haben wir den größten Mitgliederzuwachs von Kindern und Jugendlichen in unseren Vereinen verbucht. Eine Europameisterschaft 2024 in Deutschland wäre ein Leuchtturmprojekt, das sich in jedem Verein auswirkt, auch im Frauen- und Mädchenfußball. Nach der WM 2014 sind mehr Mädchen und Frauen in einen Verein eingetreten als nach dem Olympiasieg der Frauen 2016. Mit einer möglichen Ausrichtung der Euro schauen wir nicht nur auf die Spitze, sondern es geht uns vor allem auch darum, den aktiven Mitgliederbestand weiter anzukurbeln."

...den Gesundheitszustand von Manuel Neuer:
"Ich frage natürlich auch jeden Tag nach, wie es bei ihm aussieht. Er ist immer in der Lage gewesen, sehr schnell in die Mannschaft zurückzukommen. Ich hoffe, dass er es schafft. Gerade 2014 hat er gezeigt, dass er nicht nur seinen Vorderleuten Sicherheit, sondern auch den gegnerischen Stürmen Unsicherheit gibt. Wenn es aber doch nicht klappen sollte, habe ich vollstes Vertrauen in unsere weiteren Torhüter. Mit Marc-André ter Stegen, Bernd Leno oder Kevin Trapp im Tor müssen wir uns keinesfalls verstecken."

 
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