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Satzungsänderung: Spielrecht nur noch für Mitgliedsvereine

Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2018

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Der bayerische Fußball-Verband (BFV) wird Spielberechtigungen ab der Saison 2019/2020 ausschließlich an die ihm angeschlossenen Mitgliedsvereine vergeben und nicht an Kapitalgesellschaften, in die eingetragene Vereine ihre am bayerischen Spielbetrieb teilnehmende Teams ausgegliedert haben. Eine entsprechende Satzungsänderung haben die Delegierten am Verbandstag mit großer Mehrheit (21 Gegenstimmen, 2 Enthaltungen) verabschiedet.

In mehreren Treffen hatte der BFV mit Vertretern der Regionalliga Bayern die aktuelle Situation beleuchtet. Dabei wurde auch das weitere Vorgehen festgelegt: So ist klar, dass sich alle Beteiligten am Beginn eines Weges befinden, den Vereine und Verband gemeinsam gehen und Schritt für Schritt möglicherweise auftretende Thematiken, etwa im steuerlichen Bereich, erörtern. Entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten bietet die jetzt verabschiedete Satzungsänderung. Eine Umsetzung wird erst zur Saison 2019/2020 zum Tragen kommen, weil aktuell etwa das Lizenzierungsverfahren für die Regionalliga Bayern bereits läuft.

"Der BFV musste seine Satzung anpassen, weil die Mitgliedsvereine des BFV zunehmend ihren Spielbetrieb aus diversen Gründen - etwa in steuerlicher Hinsicht - in eine Kapitalgesellschaft ausgliedern. Der sich daraus ergebenden offenkundigen Gefahrenlage für den BFV, die der beim BFV organisierten Mitgliedsvereine und die nach § 26 BGB haftenden Präsidiumsmitglieder des BFV muss mit einer Satzungsklarstellung begegnet werden, die den BFV und seinen BFV-Vorstand so weit wie möglich aus der Haftungsverantwortung gegenüber den Spielbetriebskapitalgesellschaften der Vereine nimmt", erklärte BFV-Präsident Rainer Koch. "Der BFV ist ein eingetragener Verein, dessen Mitglieder ebenfalls eingetragene Vereine sind. Ein Kontrahierungszwang des BFV e.V. mit ausgegliederten Kapitalgesellschaften bestand und besteht nicht, er ist auch nicht gewollt. Ebenso wenig ist der BFV e.V. rechtlich gezwungen, Haftungsgefahren wegen der nach seiner Satzung nicht vorgeschriebenen Ausgliederung des Spielbetriebs auf Kapitalgesellschaften durch seine Mitgliedsvereine auf sich zu nehmen. Um Missverständnisse erst gar nicht entstehen zu lassen: Selbstverständlich können die Mitgliedsvereine des BFV ihren Spielbetrieb auch zukünftig über eine ausgegliederte Kapitalgesellschaft abwickeln. Sie müssen dazu nur das ausschließlich dem Verein zustehende Teilnahmerecht an der Liga in eigener Zuständigkeit und Verantwortlichkeit vertraglich auf die Kapitalgesellschaft übertragen."

 
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