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Die "Bezirks- und IT-Service-Gebühr"

Der Bayerische Fußball-Verband hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um eine zeitgemäße und anwenderfreundliche Homepage und serviceorientierte EDV-Programme  anzubieten. Die Homepage mit BFV.TV, Bildergalerien, zeitnaher Berichterstattung sowie aktuellsten Spielergebnissen, Anschriften und Terminen sowie moderne EDV-Programme bieten viele Vorteile für die Vereine. Die sogenannten "Terminlisten" und "Anschriftenverzeichnisse", die in der Vergangenheit zu jeder Saison in den Bezirken gedruckt wurden, haben aus Sicht des BFV und vieler Vereine an Aktualität verloren und sind nicht mehr zeitgemäß. Deshalb hat der Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes, der mehrheitlich aus Vereinsvertretern besteht, am 24. Juli 2010 beschlossen, die für die Vereine kostenpflichtigen "Terminlisten" und "Anschriftenverzeichnisse" abzuschaffen. Um auch weiterhin durch den Ausbau der IT-Angebote mit der rasanten technischen Entwicklung Schritt halten und gleichzeitig die Sicherung des Finanzhaushaltes der Bezirke gewährleisten zu können, hat der Verbandstag zum 1. Juli 2011 die Einführung einer "Bezirks- und IT-Service-Gebühr" beschlossen. Diese Gebühr (§ 9 der Finanzordnung) wird auf alle am Spielbetrieb des BFV teilnehmenden Vereine umgelegt und richtet sich nach der Spielklasse der höchsten Herrenmannschaft. Junioren-Fördergemeinschaften (JFGs) sind von der Gebühr freigestellt. Die mit den "Terminlisten" und "Anschriftenverzeichnissen" verbundenen Pflichtabgaben in Höhe von bis zu 170 Euro entfallen.

Warum eine "Bezirks- und IT-Service-Gebühr"?
In den vergangenen Jahren wurden von den Fußballbezirken "Anschriften-verzeichnisse" und "Terminlisten" gedruckt. Diese mussten von den Vereinen verpflichtend abgenommen werden. Diese von den Bezirken generierten Einnahmen kamen in vollem Umfang den Fußballbezirken zu Gute, die damit Projekte an der Basis fördern und spezifische Maßnahmen innerhalb ihres Bezirkes finanzieren konnten. Auf Wunsch vieler Vereine gibt es seit diesem Spieljahr keine Terminhefte mehr, da die darin enthaltenen Daten (z.B. Spielpläne, Termine) größtenteils übers Internet bzw. über die BFV-Homepage abgerufen werden können. Die Pflichtabgaben für die "Terminlisten" und "Anschriftenverzeichnisse" entfallen künftig. Um den Einnahmewegfall der Bezirke zu kompensieren und moderne IT-Angebote sicherzustellen, wird künftig eine "Bezirks- und IT-Service-Gebühr" fällig. Auf freiwilliger Basis werden in einigen Bezirken auch weiterhin die bekannten Anschriftenverzeichnisse aufgelegt. Interessierte Vereine können diese zum Selbstkostenpreis erwerben.

In welche IT-Angebote fließen die Einnahmen?
Durch die "Bezirks- und IT-Service-Gebühr" wird ein Teil der stetig wachsenden, aber notwendigen IT-Ausgaben finanziert. Neben der Homepage sind das bewährte Meldebogenprogramm, die Ligaverwaltung oder die Pass-Onlinespielberechtigung nur einige der rund zehn Programme, die vielen ehrenamtlichen Vereinsmitarbeitern ihre Arbeit erheblich erleichtert. Bereits jetzt haben die bayerischen Vereine die Möglichkeit, über die kostenlosen Ergebnis-Widgets des BFV die Tabellen, Ergebnisse und Spielpläne ihrer Mannschaften direkt auf der eigenen Vereins-Homepage einzubinden und so die Attraktivität des eigenen Internet-Auftritts zu steigern - ohne Mehrkosten oder Mehraufwand.

In naher Zukunft werden die Programme noch moderner und für die Vereine werden sich weitere Vorteile ergeben. Beispielhaft ist hier das Pass-Onlineprogramm, das den Passantrag in Papierform überflüssig machen wird. Ein weiterer Meilenstein wird der Online-Spielberichtsbogen sein, dessen Einführung - zumindest in den höheren Spielklassen - zum 1. Juli 2012 geplant ist.  Die "Bezirks- und IT-Service-Gebühr" trägt also einerseits zur Sicherung des Finanzhaushaltes der Bezirke bei, andererseits dient sie dem weiteren Ausbau moderner EDV-Programme, die den ehrenamtlichen Vereinsmitarbeitern weitere Erleichterungen in ihrer täglichen Arbeit bringen sollen. Durch die Abschaffung der "Terminlisten" und der "Anschriftenverzeichnisse und dem damit verbundenen Wegfall der Pflichtabnahme wird ein Großteil der Vereine finanziell nicht oder nur in geringem Umfang mehr als bisher belastet.

Der BFV hofft, dass dieser Schritt die Akzeptanz der Vereine findet. Die "Bezirks- und IT-Service-Gebühr" wird erstmalig diesen Herbst in Rechnung gestellt und mit der Fakturierung im Oktober oder November dem Vereinskonto abgebucht.

Die genaue Staffelung der Gebühr entnehmen Sie bitte § 9 der Finanzordnung.

 
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