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Der BFV-Liveticker

Die zum Teil zum Ausdruck gebrachte ablehnende Haltung einiger weniger Vereine zum BFV-Live-Ticker resultiert aus Sicht des Bayerischen Fußball-Verbandes vor allem daraus, dass einzelne Vereinsvertreter die nachvollziehbaren Gründe für den BFV-Liveticker noch nicht kennen. Der BFV wird deshalb weiter Aufklärung betreiben, so dass jeder versteht, warum der BFV-Liveticker absolut Sinn macht. Das belegen auch die Zahlen: Bei den Spielen der Verbandsligen haben wir bereits eine Mitwirkungsquote von 100 % bei den Herren und über 90 % bei den Frauen erreicht, bei den Herren-Bezirksligen werden jedes Wochenende nahezu 100 % aller Spiele getickert. Dafür möchte sich der BFV bei den Vereinen herzlich bedanken. Dass sich dieses Engagement auszahlt, machen die Zugriffszahlen deutlich: Allein im Oktober 2015 haben sich über 170.000 Besucher über den BFV-Liveticker informiert.

Der Hintergrund des BFV-Livetickers

Unbestritten ist, dass der Liveticker eine moderne und attraktive Möglichkeit der Außendarstellung ist. Wir haben den BFV-Liveticker ja bereits zur Saison 2013/14 (Regionalliga Bayern bereits 2012/13) eingeführt - die Zugriffe und das Feedback zeigen, dass die Aktiven, die Amateurfußballfans und Medienvertreter dieses Angebot nicht nur wahrnehmen, sondern mittlerweile auch erwarten. Der Liveticker macht Sinn und diese Meinung hat der BFV nicht exklusiv. Unbestritten gibt es auch kommerzielle Anbieter, die dieses Feld für sich entdeckt haben und dieses Potenzial wie auch die Mitarbeit der Vereine, ihrer Mitglieder und ihrer Anhänger salopp gesagt zu Geld machen und abschöpfen wollen. Statt zuzuschauen ist der BFV aktiv geworden. Der BFV-Liveticker ist ein einfach zu leistender Beitrag für die Erhöhung der Attraktivität des gesamten Amateurfußballs sowie jedes einzelnen Vereins. Unter der Überschrift "Imagepflege für den Amateurfußball und mediale Abbildung des Amateurfußballs" ist er ein wichtiger Teil der BFV-Kampagne "Pro Amateurfußball". Und wenn jemand das Potenzial des Amateurfußballs nutzen soll, dann bitte der Amateurfußball - also die Vereine selbst. Das ist der Standpunkt des BFV. Dem Bayerischen Fußball-Verband ist klar, dass wir uns in diesem Wettkampf der Angebote nur behaupten, wenn wir erstens die bedienerfreundlichste Lösung anbieten, zweitens den Vereinen nachvollziehbare Gründe liefern, den Weg mitzugehen und drittens den Fußballinteressierten und Medien eine flächendeckende Lösung anbieten. Das erste Ziel haben wir vorerst erreicht, denn keine andere Lösung bietet dem User beispielsweise die Möglichkeit, per Knopfdruck Daten aus dem Elektronischen Spielberichtsbogen in die Anwendung zu laden und zu veröffentlichen. Mit dem BFV-Liveticker kann wirklich jeder - bis hin zu den Großeltern, die das Spiel ihres Enkels besuchen- Spielinformationen live tickern.
 
Die Vorteile des BFV-Livetickers

Die Gründe mitzumachen liegen auf der Hand. Einen haben wir oben bereits genannt: Wenn jemand von diesem Angebot profitieren soll, dann die Vereine selbst. Was oft vergessen wird: Der BFV-Liveticker ist so konzipiert, dass mit ihm schon jetzt die Pflicht-Ergebnismeldung möglich ist und mit dieser Anwendung künftig hinfällig werden soll. Und warum flächendeckend? Punkt eins: Außendarstellung. Wir wissen, dass die Medienvertreter schon jetzt gerne auf den BFV-Liveticker zugreifen - eben weil er im Gegensatz zu allen anderen Medien offizielle Daten enthält. Und über welche Spiele und Sportarten wird in den Medien berichtet? Über die, von denen Informationen vorliegen. Die Daten werden zudem nicht nur in den BFV-Angeboten, sondern über das BFV-Widget auch auf jeder Vereins-Homepage angeboten. Ein Verein, der seine Spiele tickert, sichert also nicht nur, sondern erhöht die Attraktivität der eigenen Medienangebote, die nicht selten auch einen Teil zu dessen Finanzierung beitragen und er leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den gesamten Amateurfußball. Wir möchten aber gleichzeitig auch klarstellen, dass wir überhaupt kein Problem mit anderen Online-Portalen haben und diese auch nicht als Konkurrenten betrachten. Im Gegenteil: Wir begrüßen es, dass diese so ausführlich über den Amateurfußball in Bayern berichten und pflegen mit vielen ein partnerschaftliches Verhältnis.
Über die Möglichkeit für Vereine, mit einer solchen modernen, attraktiven und projektbezogenen Aufgabe junge Menschen an ein Ehrenamt im Verein heranzuführen und zu binden wird in diesem Zusammenhang leider auch viel zu selten gesprochen. Und das ist für die Vereine heutzutage ebenfalls eine ganz elementare Fragestellung.

Die Änderung in der Spielordnung

Die neu eingeführte Regelung zum Liveticker ist in § 28 Spielordnung verankert. Dort ist zum Beispiel die Pflicht für die oberen Ligen der Männer - Bezirksliga aufwärts - benannt. Jedoch ist dort ausdrücklich auch erwähnt, dass hierzu der Vorstand noch Vorgaben zu machen hat. Diese Vorgaben oder Richtlinien sind noch nicht erlassen. Ganz bewusst hat der Vorstand dies noch offen gelassen, da es gilt, in den nächsten Wochen und Monaten die Funktion und Handhabung der Software zu beobachten und um eventuelle Änderungsvorschläge der Vereinsnutzer zu ergänzen. Ebenfalls sollen die nächste Zeit und der Herbst dazu genutzt werden, mit den betroffenen Vereinen Sinn und Zweck der zeitgemäßen Abbildung ihrer Spiele zu diskutieren und zu erörtern, welche Belastung tatsächlich auf einen Verein zukommen kann. Wir hoffen darauf, eine Vielzahl  betroffener Vereine von der Regelung zur Nutzung des Livetickers zu überzeugen, so dass die Frage, ob Pflicht oder Nicht-Pflicht, ob mit oder ohne Sanktion keine Rolle mehr spielt. Der intensive Gesprächsprozess wird nach den Sommerferien starten.

Die angeblichen "Strafen" bei Nicht-Tickern

Es sind keine unmittelbaren Strafen vorgesehen. Der auf dem Verbandstag mit überwältigender Mehrheit (238 Ja-Stimmen, 5 Enthaltungen, keine Gegenstimme) beschlossene Vorschlag zum BFV-Liveticker beinhaltet, dass bei Spielen, bei denen nicht getickert wird, der zuständige Spielleiter eine Person beauftragen können, um die Lücke in der Berichterstattung zu schließen. Hier geht es darum, den Online-Service sicherzustellen und nicht darum, jemanden zu bestrafen. Die Regelung ist ausdrücklich als "kann"-Regelung festgelegt. Auch hier bleibt ein Spielraum für den zuständigen Spielleiter. Darüber hinaus sind - wie oben dargestellt - ohnehin noch die Vorgaben/Richtlinien des Verbandsvorstandes nach Abschluss des Diskussionsprozesses mit den Vereinen zu beschließen. Die durch die Spielordnung ermöglichte - nochmals, nicht in jedem Fall zwingende - Konsequenz, stellt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von maximal 30 Euro dar, die demjenigen zur Verfügung gestellt wird, der für den Verein diese Aufgabe erledigt.

So kann es gehen

Der Liveticker kann sowohl von einem Vereinsmitarbeiter, aber genauso auch von nicht-aktiven Spielern, Nachwuchsspielern, Eltern oder Fans für den Verein übernommen werden und bietet auch eine große Chance, mit einer kleineren technisch affinen Aufgabe neue, vor allem junge ehrenamtliche Helfer zu gewinnen und an den Verein zu binden. Der Aufwand für höherklassige Vereine, diesen Service in Eigenregie zu organisieren, erscheint uns absolut leistbar. Das zeigen auch die Beispiele vieler Vereine, die ihre Spiele bereits tickern. Bei den Spielen der Verbandsligen haben wir bereits eine Mitwirkungsquote von 100 % bei den Herren und über 90 % bei den Frauen erreicht, bei den Herren-Bezirksligen werden jedes Wochenende nahezu 100 % aller Spiele getickert - ohne, dass auch nur eine Sanktion verhängt wurde. Die Bedienung des BFV-Livetickers ist benutzerfreundlich und mit überschaubarem Aufwand möglich. Tore und Torschützen, Gelbe und Rote Karten sowie Auswechslungen können per Auswahl und Knopfdruck getickert werden, ohne den Namen eintippen zu müssen. Am Ende des Spiels kann das Ergebnis gemeldet werden, so dass die bisherige Ergebnismeldung dann entfallen kann. Bei der Mitwirkung beim BFV-Liveticker kann sich jeder sicher sein, dass wir die übermittelten Informationen weiterhin allen Vereinen und allen Interessierten kostenfrei wieder zur Verfügung stellen - egal, ob auf der Vereinshomepage oder über unsere kostenfreie App.

Die technischen Voraussetzungen

Der BFV hat im Frühjahr 2013 der Fußballbasis für eine Eigenbeteiligung von gerade einmal 100 Euro 4000 hochwertige Laptops zur Verfügung gestellt, um sie bei der elektronischen Darstellung und Abwicklung des Spielbetriebs bestmöglich zu unterstützen und ihnen die tägliche Arbeit zu erleichtern. Bereits damals hat der Verband die Vereine offen und transparent über geplante Angebote wie den mittlerweile eingeführten Elektronischen Spielbericht, das in diesem Jahr eingeführte Pass-Online und den BFV-Liveticker informiert.

 
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