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Berichte aus Veranstaltungen der SR-Gruppe


v. links: GSO Wolfgang Inderwies, GLW Anton Wagner, Mathias Ott, Andreas Kirhchoff, Bernhard Liebhart, Guido Goldammer, Stefan Meßias, Lukas Steudten, Almedin Mujanovic, stv. GSO Michael Seidl

Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen weiter auf Wachstumskurs

15 Neulinge treten demnächst ihren Dienst als Fußballschiedsrichter an       

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen ist weiter auf Wachstumskurs: Nachdem im vergangenen Jahr ein Rekordzuwachs von 40 Schiedsrichtern verzeichnet werden konnte, sind dieses Jahr bisher 22 neue Kameraden beigetreten, der Löwenanteil davon über den Neulingskurs. Gruppenschiedsrichterobmann Wolfgang Inderwies freut sich, dass alle Prüfungsanwärter erfolgreich waren und sieht eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Schiedsrichterwesens in Pfaffenhofen und der Region.

Im vergangenen Jahr konnte die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen einen historischen Höchststand an Mitgliedern verzeichnen, der nun im 72. Jahr des Bestehens nochmals getoppt wurde: 15 Anwärter haben kürzlich die Schiedsrichterausbildung absolviert und die Prüfung erfolgreich abgelegt. Die weiteren Neuzugänge sind vor allem C-Trainer-Anwärter, die im Rahmen ihrer Ausbildung eine Schiedsrichterschulung erhalten haben und in der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen Praxis sammeln - manche davon bleiben auch über ihre drei Pflichteinsätze hinaus dabei. Besonders erfreulich ist, dass die Gruppe im letzten Jahr nur zwei Abgänge verzeichnen musste, die Pfaffenhofener Schiris bleiben ihrem Ehrenamt aktuell also sehr verbunden. Ausschlaggebend hierfür ist nicht zuletzt die Betreuung aller neuer Kameraden in ihren ersten drei Einsätzen durch einen Paten. Wenn die Schiedsrichtergruppe weiter so erfolgreich unterwegs ist, kann sie in ihrer nächsten Hauptversammlung neben dem Obmann Wolfgang Inderwies und seinem ständigen Stellvertreter Michael Seidl einen weiteren offiziellen Vertreter bestellen, der ab einem Mitgliederstand von 200 satzungsgemäß zugesprochen wird.

Insgesamt zählt die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen nun 206 Mitglieder, davon sind 129 regelmäßig als Unparteiische aktiv. Ein Viertel der Aktiven sind dabei Jugendliche, und auch acht Damen sind als Referees unterwegs. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt bei gesunden 37 Jahren. Gruppenschiedsrichterobmann Wolfgang Inderwies begrüßte die Neulinge in der letzten Monatsversammlung und wünschte einen guten Einstand. Der besondere Dank des Obmannes ging an Lehrwart Anton Wagner für die professionelle Prüfungsvorbereitung und an die Jungschiedsrichterbetreuer Fabian Anders sowie Marcel Poppe, sie organisieren die Einteilung der Paten für Neulinge. An alle Vereine richtet der Schiedsrichterobmann die Bitte, mit neuen Schiedsrichtern nachsichtig umzugehen, völlig dahingestellt, ob diese mit oder ohne Patenbegleitung antreten.

Sensationeller Zulauf bei der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen

37 Schiedsrichterneulinge treten in Kürze ihr neues Amt an

39 sogenannte Anwärter nahmen in den vergangenen Wochen am Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen teil - mehr als doppelt so viele wie jemals zuvor. 38 von ihnen konnten nun die theoretische Prüfung erfolgreich ablegen, einer der Teilnehmer war Gast der Nachbargruppe Ostschwaben, und ein weiterer Kandidat muss nochmal nachsitzen. So kann sich die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen aktuell über 37 Neulinge freuen und die Zahl ihrer aktiven Unparteiischen damit fast um 50 Prozent steigern.
 Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen war etliche Zeit die kleinste ihrer Art in Oberbayern, eine Auflösung stand durchaus im Raum. Dieses Schreckgespenst sollte nun vorerst verjagt sein, da der jüngste Neulingskurs einen sensationellen Zulauf brachte. 15 der Schiedsrichterneulinge sind noch Jugendliche, mit Maximiliane Kirberg ist auch ein Mädchen dabei. Simon Neudert und Pascal Gottwald sind mit je 12 Jahren die beiden "Benjamins" - sie müssen zwar noch bis zu ihrem 14. Geburtstag warten, damit sie offizielle Verbandsspiele leiten dürfen, vorher ist aber ein Einsatz bei E-Junioren oder in Freundschaftsspielen möglich. Wolfgang Minzenbach markiert als "Spätberufener" das obere Ende der Altersskala, die einen Gesamtdurchschnitt von unter 26 Jahren aufweist. Damit alle Neulinge möglichst reibungslos in ihr neues Amt starten können, schickt die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen bei deren ersten drei Einsätzen erfahrene Unparteiische als Betreuer mit. Hierzu haben 31 etablierte Schiris an einer speziellen Betreuerschulung teilgenommen. Außerdem wurde ein individueller Bewertungsbogen entwickelt, um den Leistungsstand der Neulinge festzuhalten. Mit Fabian Anders und Marcel Poppe kümmern sich zwei junge, aber langjährige Schiedsrichterkameraden um die Koordination des Betreuerwesens. Leider sieht die Spesenordnung des Bayerischen Fußball-Verbandes für solche Betreuungen keine Aufwandsentschädigung vor. Daher nehmen die entsprechenden Kameraden diesen wichtigen Job entweder völlig unentgeltlich war, oder der Schiedsrichtergruppe gelingt es, bei Vereinen freiwillige Spenden hierfür zu ergattern.
 Lehrwart Anton Wagner gratulierte den Neulingen zu ihren herausragenden Ergebnissen - 97 Prozent der Teilnehmer haben die Prüfung auf Anhieb bestanden, 22 Prüflinge konnten im Regeltest sogar die volle Punktzahl erreichen. Der Dank des Lehrwartes ging auch an sein Lehrteam mit Bezirksligaschiedsrichter Alexander Kneidl und Schiedsrichterobmann Wolfgang Inderwies. Nun ist die gesamte Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen in der Pflicht, ihre neuen Kameraden rasch zu integrieren und auf deren erste Einsätze gut vorzubereiten. Schiedsrichterobmann Wolfgang Inderwies bittet in diesem Zusammenhang aber auch alle Fußballvereine mit deren Trainern und Betreuern, den Jungschiedsrichtern mit Nachsicht und Verständnis zu begegnen: "Irgendwann und irgendwo muss jeder einmal sein erstes Spiel pfeifen, und vielleicht wird gerade dort der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Die Vereine wollen gute Schiris, also wäre es prima, wenn sie bei deren Ausbildung auch mit uns kooperieren."

 


Obmann Wolfgang Inderwies (li.) überreichte mit Vize Michael Seidl und Lehrwart Toni Wagner seinem Vorgänger Albert Schnell (re.) die Ernennungsurkunde zum Ehrenobmann

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hat einen neuen Obmann gewählt.

Nach 20 Jahren als Gruppenschiedsrichterobmann hat Albert Schnell sein Amt weitergegeben. Neuer Obmann ist nun Wolfgang Inderwies (BC Uttenhofen), selbst seit 31 Jahren Schiedsrichter und seit 30 Jahren im Schiedsrichterausschuss für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung aktiv. Das Amt des stellvertretenden GSO und Einteilers bekleidet nach wie vor Michael Seidl (SV Fahlenbach), als Lehrwart ist weiterhin Anton Wagner (BC Uttenhofen) aktiv.

Die Neuwahlen waren in aller Kürze erledigt, nicht einmal eine Stunde dauerte die Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen. Nach dem Rechenschaftsbericht des scheidenden Gruppenschiedsrichterobmannes Albert Schnell zog Bezirksvorsitzender Robert Schraudner das Wahlprogramm in einer rasanten Geschwindigkeit durch. Nach wenigen Minuten war der Schiedsrichterausschuss entlastet, und der neue Obmann stand fest.

Wolfgang Inderwies übernimmt nun die Leitung der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen, die als kleinste Schiedsrichtergruppe Oberbayerns um ihr eigenes Überleben kämpft.
Dem neuen Verantwortlichen ist aber nicht bange: "Wir haben ein hervorragendes Führungsteam und viele engagierte Helfer, Pfaffenhofen wird wieder durchstarten!"

Der scheidende Obmann Albert Schnell, mit 8 Jahren als stellvertretender Obmann und 20 Jahren als Gruppenschiedsrichterobmann einer der dienstältesten Schiedsrichterfunktionäre Bayerns, wurde postwendend von seinen Kameraden zum Ehrenobmann ernannt.


Große Freude über das Ergebnis der Spendenaktion "Mein Spiel für Pirstadt" bei Andreas (vorne) sowie (von links) Birgit Pirstadt, Initiator Wolfgang Inderwies, stv. GSO Michael Seidl und GSO Albert Schnell

Ein Schiedsrichter sagt danke!

Der linke Fuß von Andreas Pirstadt wippte vor Freude, als die Delegation der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen das Ergebnis der Spendenaktion "Mein Spiel für Pirstadt" übergab: Satte 2.000 Euro sind zusammengekommen, die dem schwer erkrankten Schiedsrichterkollegen eine große Unterstützung sind. Den 54jährigen hatte vor einigen Jahren ein bösartiger Tumor im Rückenmark befallen, der sich zwar komplett entfernen ließ, zurück blieb jedoch eine sogenannte inkomplette Querschnittlähmung vom Hals abwärts. Andreas Pirstadt musste in Folge der Erkrankung seine selbständige Tätigkeit als Kurierfahrer aufgeben, die Familie ist seitdem auf den Lohn seiner Frau Birgit angewiesen. Sie pflegt ihren Mann aufopferungsvoll neben ihrem Job, dazu zählt auch das tägliche "Transportieren" übers Treppenhaus in die Dachgeschosswohnung - eine behindertengerechte Mietwohnung steht ganz oben auf der Wunschliste der Pirstadts, ist zu tragbaren Mietpreisen aber nahezu illusorisch. Der frühere Fußballer des SC Pfaffenhofen und engagierte Schiedsrichter kämpft buchstäblich Schritt für Schritt um seine Genesung. Im Bad Gögginger Therapiebecken kann er sich mit fremder Hilfe sogar auf den Beinen halten. Die wöchentliche Fahrt dorthin ist erforderlich, weil es in der Kreisstadt Pfaffenhofen keine adäquate Einrichtung gibt.

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hatte zu Saisonbeginn nun einen Spendenaufruf für ihren Kameraden gestartet: Unter dem Motto "Mein Spiel für Pirstadt" wurden die Referees in den eigenen Reihen aufgefordert, einmalig ihre Spielspesen zu spenden. Insgesamt haben sich fast 50 Schiedsrichter an dieser Aktion beteiligt, hinzu kamen noch weitere Spenden von Privatpersonen und Fußballvereinen. Schreib in die Zeitung: "Ein Schiedsrichter sagt danke!", forderte Andreas Pirstadt den Initiator der Spendenaktion, Wolfgang Inderwies, auf. Die Freude über den Geldbetrag war riesig, die Summe wird zur Finanzierung der nächsten Reha-Maßnahme eingesetzt, sofern die Krankenkasse hier nicht zahlen sollte. Reha-Maßnahmen werden von den Krankenkassen in der Regel nämlich nur dann übernommen, wenn eine Rückkehr ins Berufsleben in Aussicht steht.

Der diesjährige Sommerausflug der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen führte nach Reit im Winkl, wo man bei ausgiebigen Wanderungen das Winklmoosplateau und die Klausenbachklamm erkundete.

Kreisspielleiter Horst Kaindl verabschiedet sich von Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen

Horst Kaindl (links) zählt unter den Funktionären des Bayerischen Fußball-Verbandes ohne Zweifel zu den langjährigsten und aktivsten: Seit rund 40 Jahren engagiert sich der Uttenhofener als Schiedsrichter, viele Jahre auch als Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen, seit 2001 ist er Spielleiter Donau/Ilm, seit 2006 Kreisspielleiter Donau/Ilm, und seit 2010 als Kreisvorsitzender des damals neu geschaffenen Kreises Donau/Isar. Seine Funktion als Kreisspielleiter Donau/Isar hat Horst Kaindl am 1. Juli nun an seinen Nachfolger Ludwig Schmidt aus Kösching abgegeben, den Kreisvorsitz behält er noch turnusmäßig bis zum nächsten Kreistag. Von "seinen" Schiedsrichtern der Gruppe Pfaffenhofen und deren Obmann Albert Schnell (rechts) verabschiedete sich der Kreisspielleiter in der letzten Monatsversammlung. Kaindl bedankte sich ausdrücklich für die reibungslose Zusammenarbeit in den vergangenen 16 Jahren.

Im Rahmen der letzten Monatsversammlung gratulierte Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell (links) dem Schiedsrichterkollegen Tekin Sahin vom Türk SV Pfaffenhofen (rechts) zum 50. Geburtstag. Sahin ist als Spieler, Trainer und Funktionär ein fester Baustein der Pfaffenhofener Fußballerfamilie, zudem seit über 20 Jahren als Schiedsrichter aktiv.

Lehrwart Anton Wagner, Emel Erdogan, Lena Weiß, Dennis Helm, David Raabe, Christoph Seiferth, Niklas Großmann, Jörg Wiedel, Erol Demirci, Pawlik Maciej, stv. Obmann Michael Seidl, Josef Schweiger, Obmann Albert Schnell

Wieder Zuwachs für Pfaffenhofener Schiedsrichter

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen verzeichnet erneut Erfolge in der Nachwuchsgewinnung: Nachdem im vergangenen Jahr elf Neulinge die Schiedsrichterprüfung abgelegt hatten, waren es diesmal zehn Sportkameraden, die am Schiedsrichter-Neulingskurs teilnahmen und ihre Schiedsrichter-Prüfung erfolgreich absolvieren konnten. Die Zahl der aktiven Schiedsrichter der Gruppe Pfaffenhofen steigt damit auf 92. Die Führungsspitze der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratulierte ihren neuen Kameraden herzlich und wünschte einen guten Pfiff - an die Adresse der Vereine geht die Bitte, den Neulingen in deren ersten Spielleitungen mit Nachsicht zu begegnen!

Es war kein leichtes Unterfangen, ausreichend viele Teilnehmer für den diesjährigen Neulingskurs zusammenzubringen, doch letztendlich absolvierten acht Herren und zwei Damen die sechs Lehrgangsabende und traten zur Prüfung an. Lehrwart Anton Wagner bereitete alle Teilnehmer in seiner kurzweiligen und anschaulichen Art bestens auf die Prüfung vor, die dieses Jahr allerdings ziemlich kniffelig ausfiel. So mussten drei Anwärter noch "nachsitzen", doch letztendlich schnitten alle Prüflinge prima ab und werden in Kürze auf den Fußballplätzen der Region ihre ersten Pfeifentöne abgeben. Drei von den zehn Neulingen haben ihre Schiedsrichterprüfung jedoch nur als notwendige Voraussetzung für den Trainerschein abgelegt, ihr Gastspiel als Unparteiische wäre damit nach drei Einsätzen erledigt. Schiedsrichterobmann Albert Schnell hofft aber, dass auch diese drei Kameraden der Schiedsrichtergruppe erhalten bleiben und wenigstens sporadisch weitere Spielleitungen übernehmen. Bei den ersten Spielleitungen der Neulinge wird jeweils ein erfahrener Schiedsrichterkamerad als Pate dabei sein, auch im Modell als Tandem-Schiedsrichter (beide laufen gemeinsam auf, jeder leitet eine Halbzeit). Der Bayerische Fußball-Verband e.V. unterstützt die Neu-Schiedsrichter mit der Grundausstattung, nämlich komplettes Trikot und "Werkzeug".

Unter den sieben "echten" Schiedsrichter-Neulingen sind diesmal fünf Jugendliche, der Jüngste unter ihnen ist Christoph Seiferth vom STV Scheyern mit 14 Jahren. Somit kann auch der diesjährige Neulingskurs als weitere Verjüngungskur der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gesehen werden, da gerade diese jugendlichen Kameraden gute Chance haben, in die sogenannten Leistungsklassen aufzusteigen. Der 16jährige Konstantin Pfoser vom Ball-Club Uttennhofen hatte beispielsweise erst im letzten Jahr die Schiedsrichterprüfung abgelegt und leitet nach wenigen Monaten bereits Spiele im Herrenbereich. Lehrwart Anton Wagner und Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell wünschen, dass sich möglichst alle zehn Kameraden in ihrem neuen Hobby sowie im Kreise der Pfaffenhofener Schiedsrichterfamilie wohlfühlen, und Einteiler Michael Seidl sucht bereits die ersten Spielaufträge zusammen.

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen verabschiedet sich von ihren Wirtsleuten Sieglinde und Sebastian Schleibinger

Verständlicher Weise nur ein verhaltenes Lächeln gab es vergangenen Montag von den Wirtsleuten Sebastian und Sieglinde Schleibinger, als sich Schiedsrichterobmann Albert Schnell (rechts) im Rahmen der letzten Monatsversammlung mit einem Blumengruß verabschiedete. Die Pfaffenhofener Schiedsrichter hatten sich über fünf Jahre lang regelmäßig in der Pfaffenhofener Sportgaststätte zu ihren Lehrabenden getroffen, die Schleibingers öffneten dazu jeweils extra die Gaststätte. Auch der Schiedsrichter-Stammtisch hatte lange Zeit Tradition, in den besten Zeiten trafen sich dort oft mehr als zwanzig Schiris an den Sonntagen. Obmann Albert Schnell betonte, dass die Schiedsrichtergruppe bei Familie Schleibinger nicht nur zu Gast war, sondern eine richtige Heimat gefunden hatte.

Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratuliert Andreas Sedlmair zum 60. Geburtstag

Ein echter Sechz'ger(fan) gratuliert einem echten Sechz'ger(fan) zum 60. Geburtstag: Schiedsrichter Andreas Sedlmair (links) erhält von Obmann Albert Schnell Präsent und Glückwünsche zu seinem runden Geburtstag. Der Sedlmair Anderl vom TSV Reichertshausen ist seit fast 35 Jahren als Schiedsrichter im Junioren- und Herrenbereich aktiv, oftmals auch als aufmerksamer Assistent an der Seitenlinie.

Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratuliert Sigi Eichhorn zum 60. Geburtstag

Im Rahmen der Monatsversammlung gratulierte Schiedsrichterobmann Albert Schnell dem Kameraden Siegfried Eichhorn zum 60. Geburtstag. Sigi Eichhorn ist bereits seit 1999 als Schiedsrichter für den SC Mühlried aktiv und stets ein zuverlässiger und umsichtiger Unparteiischer.


(von links): Lehrwart Anton Wagner, Presseref. Wolfgang Inderwies, stellv. GSO und Einteiler Michael Seidl, GSO Albert Schnell, BFV-Bezirksvors. Robert Schraudner, BFV-Kreisvors. Horst Kaindl und BFV-Bezirksschiedsrichterobmann Manuel Sellmeier

Schiedsrichter auf chronischer Nachwuchssuche

Zukunftsworkshop mit BFV-Spitze bringt positive Impulse

Hohen Besuch konnte die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen zu einem "Zukunfts-Workshop" begrüßen: Der Bezirksvorsitzende Oberbayern des Bayerischen Fußball-Verbandes Robert Schraudner und Bezirksschiedsrichterobmann Manuell Sellmeier trafen sich mit dem engeren Führungskreis der Pfaffenhofener Schiris, um über die Perspektiven der kommenden Jahre zu sprechen. Nach wie vor sind die Pfaffenhofener Schiris auf chronischer Nachwuchssuche, damit sie für die Aufgaben der Zukunft gut aufgestellt sind.

Bezirksvorsitzender Robert Schraudner brachte zu Beginn des intensiven Vormittages die "bad news" auf den Punkt: Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen, einst personalstark und mit etlichen Spitzenschiedsrichtern gesegnet, ist inzwischen Oberbayerns kleinste Gruppe und kann aktuell nicht einmal einen Bezirksliga-Referee aus eigenen Reihen aufbieten. Dies müsse Anlass sein, sich konkret mit der Entwicklung auseinanderzusetzen. Der Gruppenschiedsrichterausschuss der Pfaffenhofener nahm das Angebot des Dialoges gerne an. Die Ilmtaler hatten sich natürlich schon in den vergangenen Jahren intensiv mit ihrem eigenen Schicksal befasst und sowohl Ursachen als auch Initiativen herausgearbeitet. So konnte die düstere Feststellung von Oberbayerns Fußballchef doch noch mit einigen Sonnenstrahlen aufgeheitert werden: Pfaffenhofens Schiris schaffen ihren Job, alljährlich werden rund 2.000 Einsätze geleistet, und nur in ganz wenigen Einzelfällen konnten Spiele nicht mit einem amtlichen Unparteiischen besetzt werden. Die Zahl der aktiven Schiedsrichter weist in den letzten Jahren eine leicht zunehmende Tendenz auf. Im letztjährigen Schiedsrichter-Neulingskurs hatte sogar eine solide Zahl von 11 Teilnehmern die Prüfung abgelegt, und es sind immer noch alle mit Begeisterung dabei. Die positiven Entwicklungen in jüngerer Zeit beweisen also, dass Pfaffenhofens Schiedsrichter auf dem richtigen Weg unterwegs sind. Welche zusätzlichen Maßnahmen in der Mitgliedergewinnung und Nachwuchsförderung noch erfolgversprechend sein können, erläuterte da-raufhin Oberbayerns Schiedsrichterboss Manuel Sellmeier. Dennoch wird es noch viele Jahre dauern, bis auch in Pfaffenhofen wieder eine höhere Leistungsdichte hergestellt werden kann, wie Bezirksvorsitzender Robert Schraudner am Beispiel der Gruppe Bad Tölz darlegte. Letztlich zog Schraudner ein sehr positives Fazit nach dem dreistündigen Arbeitsfrühstück: "Gute Diskussion, gute Ergebnisse!"

Der nächste Schritt zu einer wieder erstarkten Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen wäre nun ein erfolgreicher nächster Schiedsrichter-Neulingslehrgang, dessen Startschuss am Montag, 13. März 2017, um 18.00 Uhr in der Hütte am Sportplatz des BC Uttenhofen fallen soll. Auch wenn aktuell alle Spielbesetzungen noch gemeistert werden können, ist die Gewinnung neuer Unparteiischer eminent wichtig, da immer wieder Kameraden altersbedingt ausscheiden. "Vor allem brauchen wir Talente, um wieder junge Spitzenschiedsrichter ausbilden zu können", stellte Obmann Albert Schnell heraus. Voraussetzungen für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 14 Jahren, Einsatzmöglichkeit am Wochenende und Einsatzbereitschaft zu mindestens 15 Spielen pro Saison sowie Teilnehme an mindestens fünf Monatsversammlungen. Teilnehmen können gleichermaßen Männer (Jungen) und Frauen (Mädchen), soweit sie Mitglied eines Vereins im Bayerischen Fußball-Verband sind. Zum Einstieg erhält jeder Schiedsrichter-Neuling gegen eine Eigenbeteiligung von 20 Euro eine komplette Schiedsrichter-Erstausstattung (adidas-Ausrüstung mit Trikot, Hosen und Stutzen im Gesamtwert von ca. 150 Euro). Bei jugendlichen Teilnehmern wird die Eigenbeteiligung komplett übernommen. Die weiteren Ausbildungstermine werden mit den Teilnehmern individuell vereinbart, maximal sind dies sechs Abende oder "im Block" auch halbe und ganze Tage. Nach einer Theorie- und Fitness-Prüfung (1000-Meter-Lauf) schriftlichen Prüfung dürfen die Neulinge loslegen, in den ersten Spielen werden sie da-bei von erfahrenen Schiedsrichtern betreut. Die Spielleitungen werden mit Aufwandsentschädigungen zwischen 12 und 20 Euro pro Partie zuzüglich Fahrtspesen (0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer) vergütet. Für Schüler und Studenten kann der "Schiri-Job" also auch noch ein lukratives Taschengeld sein. Außerdem haben geprüfte Fußballschiedsrichter kostenlosen Eintritt zu allen Fußballspielen im Bundesgebiet, also auch zur Bundesliga. Und wenn jemand noch selbst aktiv Fußball spielt oder andere Hobbies ausübt, wird bei den Einteilungen natürlich Rücksicht darauf genommen. "Mit ein bisschen Motivation hat man die 15 Spielleitungen pro Saison schnell zusammen," so Einteiler Michael Seidl. Aktuell liegen fünf Anmeldungen zum Neulingskurs im März vor, es sind also noch genügend Plätze frei. Anmeldungen nimmt Schiedsrichterobmann Albert Schnell entgegen, Telefon 08441/5485, E-Mail Albert.Schnell@superkabel.de.

Pfaffenhofener Schiedsrichter erhalten hochrangige Ehrungen
Nächster Neulingskurs für Schiedsrichter startet im März 2017

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hielt ihre traditionelle Adventfeier heuer wieder im V-Heim in Schweitenkirchen ab. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell konnte sich auf der harmonischen Veranstaltung über rund 100 Gäste freuen, an der Spitze BFV-Bezirksvorsitzender Robert Schraudner, BFV-Kreisvorsitzender Horst Kaindl, Sportgremiumsvorsitzender Martin Rohrmann, der Ehrenvorsitzende des Sportgremiums Hellmuth Inderwies, Ehren-Kreisspielleiter Gustl Gahbauer und Ehrenmitglied Helmut Langer. Der Bezirksvorsitzende Robert Schraudner ging in seinem Grußwort auf die Bedeutung des Amateurfußballes im Allgemeinen und auf die Leitungen der Schiedsrichter in den Amateurklassen im Besonderen ein. Der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen bestätigte er eine erfolgreiche Arbeit, selbst wenn derzeit kein Pfaffenhofener Unparteiischer in den höheren Leistungsklassen vertreten ist. Schraudner sprach den Pfaffenhofenern aber Mut zu: "Man kann daran arbeiten, der Fleißige hat den Erfolg!" Sportgremiumsvorsitzender Martin Rohrmann lobte ebenso die soziale und gesellschaftliche Bedeutung der Schiedsrichter.
Das Programm der Adventfeier wurde musikalisch von Michi Meier auf der Steirischen begleitet. Norbert Thurner übernahm den Part des Nikolaus und entlockte den Gästen mit seinen Versen über manch lustige Begebenheit etliche Lacher. Unter den Tagesordnungspunkt "Ehrungen" konnte Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell schließlich zahlreiche Kameraden aufrufen, die sich über lange Zeit bereits ehrenamtlich aus Fußballschiedsrichter engagieren. So erhielten Matthias Ludacka und Christopher Bauer Auszeichnungen für 10jährige Tätigkeit, Bauer zudem für 750 Einsätze. Bereits 1000 Spieleinsätze kann Reinhard Vollnhals verzeichnen, auch er erhielt eine Anerkennungsurkunde. Für 20jährige Zugehörigkeit zur Schiedsrichtergruppe wurde Max Weiher mit dem Verbandsehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Ehrung des Bezirks Oberbayern für 25jähriges Engagement erhielten Ludwig Käser, Walter Schöfbeck, Christian Selhuber und Sebastian Mair. Das Verbandsehrenzeichen in Gold dürfen sich für bereits 30jährige aktive Schiedsrichtertätigkeit Wolfgang Inderwies, Josef Mayr (Schweitenkirchen), Michael Sterr sen. Und Günter Steiner anheften. Die Ehrenmedaille des Bayerischen Fußballverbandes erhielten schließlich Obmann Albert Schnell und Josef Eisenhofer in Silber für 40jährige Zugehörigkeit zur Schiedsrichtergruppe, Helmut Langer in Gold für 50jährige Zugehörigkeit.
Abschließend wies Obmann Albert Schnell auf den nächsten Schiedsrichter-Neulingslehrgang hin und bat um rechtzeitige Anmeldung aller Interessenten. Dieser Kurs beginnt am Montag, dem 13. März 2017 um 18.00 Uhr in der Hütte am Sportplatz des BC Uttenhofen. Die weiteren Kurstermine werden mit den Teilnehmern an diesem Abend vereinbart. Voraussetzungen für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 14 Jahren, Einsatzmöglichkeit am Wochenende und Einsatzbereitschaft zu mindestens 15 Spielen pro Jahr sowie Teilnehme an mindestens fünf Monatsversammlungen. Teilnehmen können gleichermaßen Männer (Jungen) und Frauen (Mädchen), soweit sie Mitglied eines Vereins im Bayerischen Fußball-Verband sind. Zum Einstieg erhält jeder Schiedsrichter-Neuling gegen eine Eigenbeteiligung von 20 Euro eine Schiedsrichter-Erstausstattung, die Spielleitungen werden mit Aufwandsentschädigungen zwischen 10 und 20 Euro pro Partie zuzüglich Fahrtspesen vergütet. Außerdem haben geprüfte Fußballschiedsrichter kostenlosen Eintritt zu allen Fußballspielen im Bundesgebiet, also auch zur Bundesliga. Bei entsprechender Eignung ist ein Aufstieg in höhere Leistungsklassen möglich. Anmeldungen mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein, Anschrift, Telefon und E-Mail nimmt ab sofort Schiedsrichterobmann Albert Schnell, Waldstr. 10, 85293 Reichertshausen, Telefon 08441/5485, E-Mail Albert.Schnell@superkabel.de entgegen.

Zu seinem 50. Geburtstag gratulierte der Obmann der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen Albert Schnell (links) dem Schiedsrichterkameraden Christian Stangenberg (links) mit einem Präsent. Der "Stange" hat seine aktive Schiedsrichterkarriere nach der aktiven Fußballerlaufbahn begonnen und ist nun schon seit 13 Jahren regelmäßig im Einsatz, bis vor kurzem auch noch in der Kreisliga. Obmann Albert Schnell wünschte weiterhin guten Pfiff.

Der diesjährige Sommerausflug der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen führte am vergangenen Wochenende in den bayrischen Wald. Auf dem Programm standen u.a. zwei Wanderungen rund um Thurmansbang und eine Schifffahrt auf der Donau bei Passau. Eine rundum gelungene Sache - ein großer Dank an die diesjährigen Organisatoren.

Elf neue Gesichter bei der Schiedsrichtergruppe

Pfaffenhofener Gruppe hat dem Nachwuchsproblem den Kampf angesagt

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hat ihren Nachwuchsproblemen den Kampf angesagt und konnte einen sichtbaren Erfolg verzeichnen: Zum Schiedsrichter-Neulingskurs hatten sich Ende März elf Interessenten gemeldet, alle haben die Ausbildung nun absolviert und ihre Schiedsrichter-Prüfung mit großartigem Erfolg abgelegt, neun Teilnehmer erreichten in den durchaus kniffligen 30 Regelfragen sogar volle Punktzahl. Gruppenschiesrichterobmann Albert Schnell gratulierte den neuen Schiedsrichterkameraden und wünschte einen guten Pfiff - an die Adresse der Vereine geht die Bitte, den Neulingen in deren ersten Spielleitungen mit Nachsicht zu begegnen!

Seit nunmehr 20 Jahren ist Max Seemüller vom BC Uttenhofen (links) als Schiedsrichter aktiv. Zur Anerkennung dieser Leistung erhilet er vom Obmann der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen Albert Schnell das Ehrenzeichen des Bayerischen Fußballverbandes in Silber samt Urkunde.

Zu seinem 80. Geburtstag gratulierte der Obmann der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen Albert Schnell (rechts) dem Schiedsrichterkameraden Sebastian Elfinger mit einem Präsent. Der Wast ist den Schiedsrichtern über viele Jahrzenhnte verbunden, obendrein als langjähriger Stadionsprecher des FSV Pfaffenhofen bekannt.


li. nach re. Bezirksvorsitzender Robert Schraudner, stv. Obmann Michael Seidl, Peter Schmidbauer (20 Jahre), Albert Breitsameter (10 Jahre), Olaf Sorof (10 Jahre), Josef Ostermair (30 Jahre) Tekin Sahin (20 Jahre) Albert Schnell, Obmann

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hielt ihre traditionelle Adventfeier heuer wieder im V-Heim in Schweitenkirchen ab. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell konnte sich auf der recht harmonischen Veranstaltung über zahlreiche Gäste freuen, allen voran Ehren-Kreisspielleiter und Ehrenmitglied August Gahbauer. Der Obmann bat nach der Begrüßung der Ehrengäste um ein stilles Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder, Kassier Rudi Fraunhofer, Uli Butenschön, Leopold Krcek und Ehrenmitglied Stefan Drexler. Schnells besonderer Dank galt den Schiedsrichterfrauen, die während des Jahres oft auf ihre Partner verzichten müssen. Der frischgebackene BFV-Bezirksvorsitzende für Oberbayern und "Noch-Bezirksschiedsrichterobmann" Robert Schraudner dankte der Führungsriege der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen, da die Daseinsberechtigung dieser inzwischen kleinsten Schiedsrichtergruppe Oberbayerns letztlich von einer funktionierenden Spitze abhängt.

Das Programm der Adventfeier wurde musikalisch von den Holledauer Zuag'roasten umrahmt. Norbert Thurner übernahm den Part des Nikolaus und wusste einige Anekdoten zu berichten. Unter den Tagesordnungspunkt "Ehrungen" konnte Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell sodann zahlreiche Kameraden aufrufen, die sich über lange Zeit bereits ehrenamtlich aus Fußballschiedsrichter engagieren. So wurden zunächst für 10jährige Tätigkeit Olaf Sorof und Albert Breitsameter mit einer Urkunde ausgezeichnet. Das Verbandsehrenzeichen in Silber für 20jährige Schiedsrichtertätigkeit erhielten Georg Frauenholz, Tekin Sahin, Peter Schmidbauer und Max Seemüller. Für 30jährige Schiedsrichtertätigkeit wurde Johannes Medgyesi, Josef Ostermair, Ludwig Pfleger und Richard Rossol das Verbandsehrenzeichen in Gold verliehen.


Gerade aufgrund des immer drängenderen Schiedsrichtermangels wies Obmann Albert Schnell auf den nächsten Schiedsrichter-Neulingslehrgang hin. Dieser Kurs beginnt am Freitag, dem 15. Januar 2016 um 18.00 Uhr in der Hütte am Sportplatz des BC Uttenhofen. Acht weitere Kurstermine werden mit den Teilnehmern an diesem Abend vereinbart, die Theorieprüfung findet anschließend statt. Voraussetzungen für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 14 Jahren, Einsatzmöglichkeit am Wochenende und Einsatzbereitschaft zu mindestens 15 Spielen pro Jahr sowie Teilnehme an mindestens fünf Monatsversammlungen. Teilnehmen können gleichermaßen Männer (Jungen) und Frauen (Mädchen), soweit sie Mitglied eines Vereins im Bayerischen Fußball-Verband sind. Zum Einstieg erhält jeder Schiedsrichter-Neuling eine Schiedsrichter-Erstausstattung, die Spielleitungen werden mit Aufwandsentschädigungen zwischen 10 und 20 Euro pro Partie zuzüglich Fahrtspesen vergütet. Außerdem haben geprüfte Fußballschiedsrichter kostenlosen Eintritt zu allen Fußballspielen im Bundesgebiet, also auch zur Bundesliga. Bei entsprechender Eignung ist ein Aufstieg in höhere Leistungsklassen möglich. Anmeldungen mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein, Anschrift, Telefon und E-Mail nimmt ab sofort Schiedsrichterobmann Albert Schnell, Waldstr. 10, 85293 Reichertshausen, Telefon 08441/5485, E-Mail Albert.Schnell@superkabel.de entgegen.


Kreisvorsitzender Horst Kaindl (links) überreichte den symbolischen Scheck gemeinsam mit Gruppen-Schiedsrichterobmann Albert Schnell (Mitte) an Andreas Pirstadt (sitzend) und seine Gattin Birgit (rechts).

BFV-Sozialstiftung unterstützt Schiedsrichter Andreas Pirstadt

Andreas Pirstadt zählte über 20 Jahre hinweg zu den sehr aktiven und engagierten Kameraden der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen. Im vergangenen Jahr verschlechterte sich sein Gesundheitszustand leider dramatisch, bis sich in Folge der schweren Erkrankung eine Querschnittslähmung einstellete.

Für sein ehrenamtliches Wirken konnte sich der Fußballkreis Donau/Isar nun zumindest ein wenig bei Andreas Pirstadt revanchieren: Auf Initiative von BFV-Kreisvorsitzendem Horst Kaindl sprach ihm die BFV-Sozialstiftung eine finanzielle Unterstützung von 2.000 € zu.

Die BFV-Sozialstiftung sammelt Spenden und erhält soziale Abgaben aus den Einnahmen aller Entscheidungs- und Relegationsspielen im Erwachsenenbereich des BFV. So kann ganz gezielt Hilfe bei Schicksalsschlägen, Notsituationen, Integrationsaufgaben und weiteren sozialen Projekten innerhalb der bayerischen Fußballfamilie geleistet werden. 

Pfaffenhofener Schiedsrichter auf Reisen

Der diesjährige Sommerausflug der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen führte am vergangenen Wochenende in die Region um den Schliersee. Auf dem Programm standen eine Führung in der Schafwollspinnerei Höfer bei Bad Feilnbach, eine Wanderung auf die Schliersbergalm und ein Besuch des Markus Wasmeier Freilichtmuseum.

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Es gratulierten: (stehend von links) Michael Seidl, stv. Gruppenobmann, Horst Kaindl, Kreisvorsitzender, Willi Schneider, Kreisschiedsrichterobmann, Albert Schnell, Gruppenschiedsrichterobmann

Andreas Pirstadt erhält BFV-Verbandsehrenzeichen in Silber

Im Rahmen ihres Sommerfestes konnte die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen eine Ehrung nachholen, die aufgrund der schweren Erkrankung des Jubilares schon einige Zeit zurückgestellt werden musste.

Andreas Pirstadt wurde für 20jährige Mitgliedschaft in der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen mit dem BFV-Verbandsehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Pirstadt war bis zu seiner Erkrankung eifrig als Unparteiischer unterwegs und hat sich stets in der Gemeinschaft der Schiedsrichtergruppe engagiert. 

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Die Erfolgsstory: Der Vulkan, der Komet und der Bimbo

Schiedsrichtergruppe Landau-Dingolfing berichtet Pfaffenhofener Kollegen über ihre Erfolge

Sie kamen an wie die drei Weisen aus dem Morgenland: Sie folgten ihrem Stern, nämlich der missionarischen Verbreitung der "Lust am Pfeifen". Und sie irrten durch unwegsames Gelände, nämlich über die Baustelle am Volksfestplatz - hier hatte die Bauleitung der Landesgartenschau offenbar den Durchgang zur Vereinsgaststätte vergessen. Dort jedenfalls warteten die Pfaffenhofener Schiedsrichter, um von diesen drei Weisen zu erfahren, warum es im Morgenland gerade so brummt. Das Morgenland ist in diesem Zusammenhang übrigens die Schiedsrichtergruppe Landau-Dingolfing - nicht ganz im Orient gelegen, sondern nur in Niederbayern.
Die Landauer und Dingolfinger mussten zwangsläufig zu dritt kommen, weil sich der Niederbayer im Allgemeinen ungern selbst lobt. Und über jeden der drei gab es durchaus Lobenswertes zu berichten: Der Vulkan, der Komet und der Bimbo sind drei Hauptakteure einer beispielhaften Erfolgsstory. Der Vulkan heißt im bürgerlichen Leben Erwin Faden und ist der Gruppen-Schiedsrichterobmann. In Marklkofen ist er daheim, im Facebook aber nicht zu finden. Der 35jährige kam vor nicht einmal 10 Jahren zur Schiedsrichterei, auch weil sein Stern nicht zwingend über einer Profikarriere aufgehen wollte. Seit fünf Jahren ist er nun Obmann mit ehrgeizigen Zielen und sprudelnden Ideen. Darum der Spitzname "Vulkan". Erwin Faden hat es mit seinem motivierten Führungsteam geschafft, in den letzten vier Jahren 83 Schiedsrichter-Neulinge auszubilden. Viele von ihnen blieben bei der Stange, nun zählt die Gruppe Landau-Dingolfing 230 Köpfe. Gut die Hälfte davon ist jedes Wochenende aktiv, davon zwei Unparteiische in der Landesliga, vier in der Bezirksliga und sechs in der Kreisliga. An so eine Leistungsdichte können sich in Pfaffenhofen übrigens nur noch die Älteren erinnern. Im letzten Jahr übernahmen die Isartaler Unparteiischen rund 3.500 Spielleitungen. "Mir gehen regelmäßig die Spiele aus", so Erwin Faden - eine Situation, von der Pfaffenhofens Einteiler Michael Seidl nur träumen kann, ihm gehen zur Besetzung der Spiele nämlich regelmäßig die Schiedsrichter aus. Nicht zuletzt deshalb betreibt die Schiedsrichtergruppe Landau-Dingolfing regen Austausch mit 14 anderen Schiedsrichtergruppen, und das mit durchwegs positivem "Austauschsaldo".
Einige der neuen Schiedsrichter haben eine kometenhafte Karriere hingelegt, so zum Beispiel der Tobi Wittmann. Auch er ist übrigens Schiri geworden, weil es nach eigenem Bekunden zum Kicken nicht so recht gereicht hatte. Der gerade mal 19jährige ist aktuell Bayerns jüngster Landesliga-Schiedsrichter und als Assistent bis zur Regionalliga an der Linie aktiv. In der Schiedsrichtergruppe zeichnet er zudem für Internetauftritt, Ausflüge oder den Lauftreff verantwortlich - allesamt Maßnahmen zur Steigerung des Wir-Gefühles und der Kameradschaft. Den Pfaffenhofenern ist der Wittmann Tobi von seinem Kollegen Bimbo Bachmeier nicht zu Unrecht als "High Potential" präsentiert worden, als Komet, nicht aber als Überflieger. Es bleibt dem Kometen nur zu wünschen, dass er noch lange leuchtet und nicht verglüht. 
Ja, der Bimbo. Er steht zu seinem Spitznamen und will ihn auch behalten, schließlich trägt er ihn mit Stolz schon seit über 50 Jahren - ein morastiges Kinderspielabenteuer war damals der Auslöser. Bimbo Bachmeier ist Schiedsrichter-Urgestein und bis in die späten 1990er Jahre aktiv gewesen. Nach einer Sportverletzung musste er den Dienst an der Pfeife quittieren und kümmert sich seitdem vornehmlich um Chronik und Pressearbeit. "Wir müssen uns Schiris in der Öffentlichkeit besser darstellen", fordert der bekennende Erwin-Faden-Fan. Drei Jahre will der Bimbo noch Gas geben als buchstäblich Graue Eminenz im Schiedsrichter-Ausschuss, "dann muass aba a Ruah sei, mia ham gnua Junge!"

Der Vulkan, der Komet und der Bimbo ernteten nach ihrer Präsentation einen respektvollen Applaus von ihren Pfaffenhofener Kollegen. Erfolg ist nicht nur in Maßen planbar, aber er wächst mit solchen Typen überproportional. Die drei Typen aus Marklkofen, Landau und Weigendorf standen ihren Gastgebern schließlich noch lange Rede und Antwort, bevor sie sich auf ihren steinigen Heimweg über die Baustelle am Pfaffenhofener Volksfestplatz in Richtung ihrer niederbayerischen Heimat Niederbayern begaben. Schon alleine wegen des steinigen Weges hatte ihre Reise eine missionarische Dimension - nun bleibt nur zu hoffen, dass der niederbayerische Funke des Erfolges auf die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen überspringt. 

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Im Rahmen der Monatsversammlung konnte Pfaffenhofens Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell (links) den Schiedsrichterkameraden Michael Sterr jun. (BC Uttenhofen, rechts) für 15jährige aktive Zugehörigkeit zur Schiedsrichtergruppe auszeichnen

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Zwölf Sportkameraden haben kürzlich mit Erfolg die theoretische Prüfung zum Fußball-Schiedsrichter abgelegt, zehn davon werden demnächst nach ihrer praktischen Prüfung auf den Fußballplätzen des Kreises aktiv sein, zwei Prüflinge haben die Prüfung als Bestandteil ihrer Übungsleiterausbildung absolviert. Von links nach rechts Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell (SV Ilmmünster), Lehrwart Anton Wagner (BC Uttenhofen), Einteiler Michael Seidl (SV Fahlenbach), Moritz Kästle (JFG Pfaffenhofen), Matthias Henn (SpVgg Steinkirchen), Tizian Rakut (JFG Pfaffenhofen), Walter Zerle (MTV Pfaffenhofen), Markus Schreiner (TSV Etting), Bianca Blumenstein (MTV Pfaffenhofen), Florian Matei (FC Geisenfeld), Mustafa Köroglu (TSV Pfaffenhofen), Thomas Wilhelm (Übungsleiter, MTV Pfaffenhofen), Alexander Schlager (Übungsleiter, MTV Pfaffenhofen), Heinz-Jürgen Weber (MTV Pfaffenhofen). Auf dem Bild fehlt Stefan Vidakovic (TSV Reichertshausen).

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Im Rahmen ihrer letzten Monatsversammlung hat die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen einige ihrer Schiedsrichterkameraden für langjährige Treue, beziehungsweise besondere Leistungen geehrt (von links nach rechts): Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell überreichte das Verbandsehrenzeichen des Bayerischen Fußball-Verbandes in Gold für 30jährige Treue an Andreas Wittig (FSV Pfaffenhofen), das Verbandsehrenzeichen des Bayerischen Fußball-Verbandes in Silber für 20jährige Treue an Ferdinando Vici (TSV Jetzendorf) und Herbert Zimmermann (SpVgg Langenbruck) sowie eine Urkunde für 1.000 Spielleitungen als Unparteiischer an Wolfgang Inderwies (BC Uttenhofen).

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Aus den Händen vom BFV-Bezirksvorsitzenden Oberbayern Horst Winkler (links) und BFV-Präsidenten Dr. Rainer Koch (rechts) erhielt der Obmann der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen im Rahmen der BFV-Mitarbeitertagung die Verbandsverdienstnadel für 25jährige Funktionärstätigkeit samt weiterer Präsente. Albert Schnell war in früherer Zeit aktiver Fußballer beim SV Ilmmünster und kam bereits 1976 zur Schiedsrichterei. Seine aktive Schiedsrichterlaufbahn krönte er mit dem Aufstieg in die Landesliga im Jahr 1992. Schon seit 1986 war Albert Schnell als stellvertretender Gruppenschiedsrichterobmann unter seinem legendären Vorgänger Emil Stanglmayr aktiv, diese Funktion wurde allerdings erst 1988 offiziell anerkannt, als die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen die 100-Mitglieder-Marke übersprang. Nach dem Tod von Emil Stanglmayr übernahm Albert Schnell 1998 selbst das Amt des Obmannes und ist damit dienstältester Gruppenschiedsrichterobmann in Oberbayern. Die Pfaffenhofener Schiris gratulieren ihrem Chef herzlich und wünschen ihm noch viel Ausdauer in der Amtsführung.

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Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratuliert Ludwig Zimmermann zum 80. Geburtstag

Man kann es wirklich nicht glauben der Ludwig hat vor kurzem seinen 80. Geburtstag gefeiert. Er ist als Schiedsrichter eigentlich ein Spätstarter gewesen. 1992 hat er sich entschlossen die Schiedsrichterprüfung abzulegen. Jahrelang hat er Spiele bei Wind und Wetter geleitet. Auch heute nimmt er noch regelmäßig an den Monatsversammlungen teil. Seit zwei Jahren bringt er sich auch bei den Jungschiedsrichter ein. Als Schiedsrichterbetreuer begleitet er Schiedsrichterneulinge zu ihren Spielen um mit Rat und Tat den "Neuen" zur Seite zu stehen. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell überreichte dem Jubilar auf der Monatsversammlung im September 2014 ein kleines Präsent und wünschte ihm weiterhin viel Gesundheit und hofft, dass der Ludwig weiterhin der Gruppe treu bleibt.

 

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Ein Teil der Gruppe unterm Gipfelkreuz des Asitz (Leoganger Bergwelt)

Leogang - Saalbach - Hinterglemm

Auch dieses Jahr hat sich ein Teil der Schiedsrichterfamilie Pfaffenhofen aufgemacht und ein verlängertes Wochenende gemeinsam verbracht.
Als Ziel für den diesmal 4-tägigen Ausflug vom 19. bis 22. Juni hatte Organisator Günter Reisner das Saalachtal im Salzburger Land ausgewählt.
Die Übernachtungen waren in Leogang geplant. Von dort aus wurden zahlreiche Aktivitäten unternommen.
Bergtouren, Gondelfahrten und die Fahrt auf den Großglockner machten die Tage sehr kurzweilig. Die eine oder andere Einkehr in den zahlreichen Gaststätten durfte natürlich nicht fehlen.
Als besonderen Bonus für die reisenden Schiedsrichter, hatte der SR-Ausschuss beschlossen, den Ausflug finanziell zu unterstützen.

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Schiedsrichter-Aktivposten feiert 60. Geburtstag

Karl Fux ist ein altbekanntes Gesicht auf den Fußballplätzen der Region, bei Junioren- wie auch Herrenmannschaften. Im Namen der Schiedsrichtergruppe überreichte Obmann Albert Schnell (links) dem Jubilar ein Geburtstagspräsent und wünschte noch viel Freude am Amt des Unparteiischen.

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Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratuliert Roland Greth zum 50. Geburtstag

Der frühere Regionalliga-Schiedsrichter Roland Greth beging kürzlich seinen 50. Geburtstag.
Im Namen der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratulierte Obmann Albert Schnell sehr herzlich und überreichte ein Erinnerungspräsent.
Schnell dankte Roand Greth für seine Verbundenheit zur Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen, auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn im Jahre 2009.

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v.li.n.re.: Lehrwart Toni Wagner, Leonhard Pangratz, Fahlenbach, Maximilian Grübl, Ilmmünster, Fabian Anders, Geisenfeld, Hendric Fechner, Fahlenbach, Alexander Kneidl, Geisenfeld, Obmann Albert Schnell, auf dem Bild fehlt Nadja Schedl

Neulingskurs 2014 erfolgreich

Es waren insgesamt 11 Anwärter für den Schiedsrichter-Neulingskurs 2014 angemeldet. Nach den ersten Lehrabenden sind dann der eine oder andere Schiedsrichteranwärter nicht mehr zum Kurs erschienen. Ihnen war scheinbar das Hobby "Fußball-Schiedsrichter" doch zu anspruchsvoll. Es blieben noch 6 "Neuschiedsrichter" übrig, mit Nadja Schedl aus Scheyern, seit vielen Jahren auch mal wieder eine Schiedsrichterin. Den verbliebenen 6 Teilnehmern konnte Lehrwart Toni Wagner in 7 Kursabenden das Handwerk eines Fußballschiedsrichters vermitteln. Alle Prüflinge haben am 7. April die theoretische Prüfung und eine Woche später in der ARS-Arena in Wolnzach den praktischen Lauftest erfolgreich abgelegt. Die Neulinge werden bei ihren ersten Spielen von erfahrenen Schiedsrichtern begleitet, die ihnen bei den vielfältigen Aufgaben (elektronischer Spielbericht, Passkontrolle usw.) unterstützend zur Seite stehen. Sie werden auch den einen oder anderen praktischen Tipp von ihren sog. "Paten" erhalten. Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hofft, dass durch diese Maßnahme die jungen Schiedsrichter bei der "Stange" bleiben und künftig fleißig ihre Spiele leiten werden.

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Im Namen seiner Schiedsrichter gratulierten W. Inderwies (links), stv. Obmann G. Reisner (rechts) und Lehrwart A. Wagner (2. von rechts)

Schiedsrichter-Obmann Albert Schnell feiert 60. Geburtstag

Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell hatte zur Feier seines 60. Geburtstages ins Sportheim Ilmmünster geladen:
Schiedsrichter, AH-Freunde, Bekannte und Familie bereiteten mit und für den Jubilar (Bildmitte) und seine Gattin (2. von links) unter dem Tagesordnungspunkt "Ungeplantes" eine lustige und gesellige Feier.
Albert Schnell gehört der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen seit 38 Jahren an und war bis zur Landesliga als Unparteiischer im Einsatz. Das Amt des stellvertretenden Obmannes übernahm er bereits 1986, die Leitung der Gruppe im Jahr 1996. Albert Schnell zählt damit zu den dienstältesten Schiedsrichterfunktionären in Bayern.

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GSO Albert Schnell (links) und Sebastian Mair (rechts) bei der Übergabe des Präsentes.

 

"Halbzeit"

Sebastian Mair aus Rohr, einer der aktivsten Fußball-Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen, feierte kürzlich seinen 50. Geburtstag und wurde von Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell mit einem Präsent bedacht. Der "Mair Wast" gehört der Schiedsrichtergruppe seit 23 Jahren an, war etliche Jahre als Unparteiischer sogar in der Bezirksliga aktiv und leitet immer noch Spiele bis zur Kreisliga.

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von links nach rechts: Robert Schraudner, Wolfgang Inderwies, Christopher Bauer, Albert Schnell, Günter Reisner, Elisabeth Bauer, Anton Wagner. Auf dem Bild fehlt Rudi Fraunhofer

Neuwahlen bei der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen unter dem Zeichen der Kontinuität

Keine Überraschungen gab es bei den Neuwahlen, die kürzlich im Rahmen der Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen in der Sportgaststätte am Stadion stattfanden: In flotter Manier gab Schiedsrichterobmann Albert Schnell seinen Rechenschaftsbericht, bei den anschließenden Neuwahlen wurden er und seine Kollegen im Schiedsrichterausschuss allesamt einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Bezirksschiedsrichterobmann Robert Schraudner, der eigens eine Klausurtagung unterbrach, um zur Hauptversammlung zu kommen, lobte besonders die "ausgesprochen harmonische und gute Zusammenarbeit" der Bezirksspitze mit den Pfaffenhofener Unparteiischen.

Reibungslos lief die Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen ab, der Rückblick auf die Amtsperiode der vergangenen vier Jahre gibt dem alten und neuen Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell jedoch Anlass zur Sorge. Nach dem Gedenken an die während der Legislaturperiode verstorbenen Kameraden Josef Ehrl, Georg Unterreiner, Andreas Gruber und Sebastian Schneider galt das Augenmerk der Statistik: Mit 140 Schiedsrichtern konnte die Gruppenstärke zwar gehalten werden, der Altersdurchschnitt stieg aber um gut zwei Jahre auf fast 45 Jahre an. Nur gut die Hälfte der Schiedsrichter ist noch aktiv und übernahm in den letzten 4 Jahren 7.156 Einsätze, die Hälfte davon Spielleitungen im Herrenbereich, der Rest Jugend- und  Damenspiele, Assistenteneinsätze und Beobachtungen. Wermutstropfen ist dabei eine Quote von 20 Prozent Spielrückgaben und noch mehr Umbesetzungen. Der Einteiler Günter Reisner hat bei der Spielebesetzung also permanent Sisyphusarbeiten zu lösen, ihm galt der ausdrückiche Dank von Obmann Albert Schnell und allen Anwesenden. Obgleich die Leitung der Schiedsrichtergruppe mit der Organisation von Ausflügen und Festen, der Teilnahme an Turnieren oder der Verpflichtung hochkarätiger Referenten alles Mögliche unternimmt, um einen gewissen Zusammenhalt herzustellen, mag sich die früher extrem gute Kameradschaft nicht mehr so recht einstellen. "Ich kann keinen hertragen", resümierte Albert Schnell leicht enttäuscht. Umso wichtiger ist die Gewinnung neuer Schiedsrichter, hierzu startet in Kürze eine Ausbildung.

Per Akklamation wurde Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell sodann einstimmig wiedergewählt, nach 16 Jahren als "Schiriboss" tritt er nun seine 5. Amtsperiode an. Dem Schiedsrichterausschuss gehören weiterhin an der stellvertretende Gruppenschiedsrichterobmann Günter Reisner, Lehrwart Anton Wagner, Schriftführerin Elisabeth Bauer, Kassier Rudi Fraunhofer, Jungschiedsrichterbetreuer Christopher Bauer und Wolfgang Inderwies, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert.

Abschließend warf Obmann Albert Schnell einen Blick auf das Jahresprogramm der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen: Am kommenden Samstag, den 25. Januar, richtet die Gruppe in der Ilmtalhalle in Reichertshausen die 30. Oberbayerische Schiedsrichter-Hallenmeisterschaft aus, in der alle 14 oberbayerischen Schiedsrichtergruppen um den "Max-Klauser-Cup" kämpfen - die Pfaffenhofener sind sowohl Rekordmeister als auch Rekordausrichter und laden herzlich zum Zuschauen ein, Beginn ist um 9.00  Uhr. Neben den monatlichen Pflichtversammlungen in der Sportgaststätte am Pfaffenhofener Stadion finden in der Wolnzacher ARS-Arena am 25. April die Leistungsfeststellung für Schiedsrichter ab der A-Klasse und am 9. Mai die Leistungsprüfung für Schiedsrichter ab der Kreisliga statt. Vom 19. bis zum 22. Juni ist der Schiedsrichterausflug geplant, der diesmal ins Salzburger Land nach Leogang/Saalbach/Hinterglemm führen wird.

Ein besonderer Hinweis des alten und neuen Obmanns galt dem nächsten Neulingksurs für Fußballschiedsrichter, die Gruppe benötigt nämlich dringend Verstärkung. Der Lehrgang beginnt am Dienstag, den 11. März 2014, um 18.00 Uhr in der Hütte am Sportplatz des BC Uttenhofen. Weitere Termine werden an diesem Abend mit den Teilnehmern vereinbart. Schiedsrichterobmann Albert Schnell bittet alle Vereine, bei ihren Mitgliedern nochmal kräftig Werbung zu machen. Eingeladen sind alle männlichen und weiblichen Interessenten ab 14 Jahren. Weitere Informationen zum Schiedsrichterwesen im Allgemeinen und zum Neulingskurs im Besonderen sind auf der Homepage unter www.bfv.de zu finden. Anmeldungen nimmt Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell unter Telefon 08441/5485 oder E-Mail Albert.Schnell@Superkabel.de gerne entgegen.

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Zahlreiche Ehrungen wurden im Rahmen der Adventfeier an verdiente Kameraden verliehen, mit ihnen freut sich GSO Albert Schnell (Bildmitte)

Adventfeier 2013

Zahlreiche Ehrungen bei der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hielt ihre traditionelle Adventfeier heuer wieder im V-Heim in Schweitenkirchen ab. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell konnte sich auf der recht harmonischen Veranstaltung über zahlreiche Gäste freuen, sogar "Schiri-Urgestein" Ludwig Gut nahm den weiten Weg aus Schillwitzried auf sich. Der Obmann gab nach der Begrüßung der Ehrengäste einen Ausblick auf den aktuellen Stand der Vorbereitungen zur 30. Fußballhallenmeisterschaft deroberbayerischen Schiedsrichergruppen, die von den Pfaffenhofener Unparteiischen am 25. Januar 2014 in Reichertshausen ausgerichtet wird. Hier werden alle 14 oberbayerischen Schiedsrichtergruppen um den "Max-Klauser-Cup" kämpfen. Schnell's besonderer Dank galt den Schiedsrichterfrauen, die während des Jahres oft auf ihre Partner verzichten müssen.
BFV-Kreisvorsitzender Horst Kaindl ging in seiner Ansprache vor allem auch auf die laufenden Hallenturniere ein, die diesen Winter noch nach dem alten Modus gespielt werden.
Sportgremiumsvorsitzender Martin Rohrmann berichtet über regelloses Durcheinander während eines D-Juniorenspieles ohne amtlichen Schiedsrichter und stellte die große Bedeutung dieses Ehrenamtes heraus.

Das Programm der Adventfeier wurde musikalisch von den "Kammerjägern" umrahmt. Norbert Thurner übernahm den Part des Nikolaus. Zwar beklagte der "Heilige Mann", dass sich die Informationsflut über lustige Vorommnisse während des Jahres in Grenzen hielt, dennoch entlockte er den Gästen mit seinen, mitunter deftigen Versen, etliche Lacher. Besonderen Applaus erntete Kabarettist Max Seemüller mit seiner Klage über das dürftige Schiedsrichterhonorar und das geringe Image der Unparteiischen, dem man nur begegnen könne, indem man eine bayerische Schiedsrichterpartei gründet und im Landtag als Schiedsrichterfraktion die Verhältnisse ändert. Mit Zahlen belegte er, dass bei der Anzahl der Schiedsrichter in Bayern ein Einzug ins Parlament leicht gelingen würde, wenn jeder einzelne in seinem Familien- und Freundeskreis nur 10 Stimmen gewinnt. Mit solchem Einfluss seien in Zukunft, mit den von den Banken verschleuderten Millionen, dann auch die Schiedsrichter ordentlich zu honorieren.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Ehrungen" konnte Albert Schnell sodann zahlreiche Kameraden aufrufen, die sich über lange Zeit bereits ehrenamtlich als Fußballschiedsrichter engagieren. So wurden für 10jährige Tätigkeit ausgezeichnet: Thomas Färber, Noel und Wasiem Koueider, Stefan Muck, Richard Palko, Christian Stangenberg, Thomas Weiß und Fabian Wildmoser.
Bereits 15 Jahre als Schiedsrichter aktiv sind Gerhard Denk, Andreas Leisch und Günter Reisner. Für 20jährigen Einsatz erhielten Albert Knäbl, Reinhard Volnhals und Max Wirler das Verbandsehrenzeichen in Silber.
Mit der Ehrung des Bezirks Oberbayern für 25jähriges Engagement wurden Sabine Greth und Ludwig Gut jun. ausgezeichnet.
Für 30jährige Schiedsrichtertätigkeit wurden Martin Dierl, Anton Wagner und Reinhard Wagner das Verbandsehrenzeichen in Gold verliehen. Und letztlich erhielt Josef Mayr (Waal) für bereits 40jähriges Engagement eine besondere Ehrenmedaille.

Gerade aufgrund des immer drängenderen Schiedsrichtermangels wies Obmann Albert Schnell auf den nächsten Schiedsrichter-Neulingslehrgang hin. Dieser Kurs beginnt am Montag, den 10. März 2014 um 18.00 Uhr in der Hütte am Sportplatz des BC Uttenhofen. Acht weitere Termine werden mit den Teilnehmern an diesem Abend vereinbart, die Theorieprüfung findet dann am 7. April 2014 statt.
Voraussetzungen für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 14 Jahren, Einsatzmöglichkeit am Wochenende und Einsatzbereitschaft zu mindestens 15 Spielen pro Jahr sowie Teilnahme an mindestens fünf Monatsversammlungen.
Teilnehmen können gleichermaßen Männer (Jungen) und Frauen (Mädchen), soweit sie Mitglied eines Vereins im Bayerischen Fußball-Verband sind. Zum Einstieg erhält jeder Schiedsrichter-Neuling gegen eine Eigenbeteiligung von 20 € eine Schiedsrichter-Erstausstattung, die Spielleitungen werden mit Aufwandsentschädigungen zwischen 10 und 20 Euro pro Partie zuzüglich Fahrtspesen vergütet. Außerdem haben geprüfte Schiedsrichter kostenlosen Eintritt zu allen Fußbalspielen im Bundesgebiet, also auch zur Fußball-Bundesliga.
Bei entsprechender Eignung ist ein Aufstieg in höhere Leistungsklassen möglich.
Anmeldungen mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein, Anschrift, Telefon und E-Mail nimmt ab sofort Schiedsrichter-Obmann Albert Schnell, Waldstr. 10, 85293 Reichertshausen, Telefon 08441/5485, E-Mail: Albert.Schnell@superkabel.de entgegen.

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Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratuliert

Zwei verdiente Mitglieder der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen feierten kürzlich runde Geburtstage (von links nach rechts): Leopold (Poldi) Krcek kann auf 70 Lebensjahre zurückblicken und gehört der Schiedsrichtergruppe schon seit 33 Jahren an, Rudi Fraunhofer wurde 60 Jahre alt, ist auch seit fast 3 Jahrzehnten dabei und hat zudem das Amt des Kassiers inne. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell gratulierte den beiden Jubilaren und überreichte Präsente.

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Sommerfest 2013

Der Ausschuss der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hatte am Freitag, den 5. Juli 2013 die Schiedsrichter mit ihren Frauen bzw. Freundinnen zum Sommerfest eingeladen.

Auf der Anlage des TSV Paunzhausen fanden die Schiri's eine perfekt vorbereitete Unterkunft. 
Mit Steckerlfisch und Grillwürstel wurden die zahlreichen Gäste verwöhnt. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen wurde bis spät in die Nacht "gefachsimpelt" oder über allerwelts Themen angeregt "geratscht".

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Pfaffenhofener Schiedsrichter auf Tour

Ein erlebnisreiches verlängertes Wochenende verbrachten etliche Kameraden der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen mit ihren Partnerinnen in Lam im Bayerischen Wald. Stellvertretender Obmann Günter Reisner (5. von rechts) hatte den Ausflug wie schon im vergangenen Jahr perfekt organisiert. Nach zwei ausgedehnten Wandertouren freitags und samstags im Osser- und Arbergebiet, gönnten sich die Unparteiischen am Sonntag einen entspannteren Ausklang mit dem Besuch des Wald-Wipfel-Weges in St. Englmar.

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vordere Reihe v. li.n.re.: Florian Pürzer, Tobias Birgmeir, Jonas Jasmer, Sebastian Harastko, Elias Edlhuber, hintere Reihe v. l. n. re.:Lehrwart Toni Wagner, stv. GSO Günter Reisner, GSO Albert Schnell, Maik Blumenstein, Mario Rimatzki und Hans Weber

Acht neue Gesichter bei der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen tut sich schwer, Nachwuchs für das Amt des Unparteiischen zu finden. Allgemeine gesellschaftliche Trends, aber auch spezifische Themen wie die Gewalt gegen Schiedsrichter spielen hier eine Rolle, doch die Hallertauer Schiris ließen sich davon nicht entmutigen: Eifrig wurde der diesjährige Neulingskurs beworben, so dass Lehrwart Toni Wagner nach sieben Lehrabenden und dem intensiven Studium der 17 Fußballregeln acht Kandidaten zur theoretischen Prüfung melden konnte.
Den nicht immer einfachen Prüfungsbogen konnten alle Anwärter zur Zufriedneheit des Lehrwartes fast fehlerfrei beantworten, so dass die acht Novizen in Kürze erste Luft als Regelhüter auf den Fußballplätzen der Region schnuppern können. Der Bayerische Fußball-Verband e. V. unterstützt die Neu-Schiedsrichter zudem mit einer Grundausstattung, nämlich komplettes Trikot und "Werkzeug".

Der Jüngste der Schiedsrichterneulinge ist der gerade einmal 14 Jahre alt gewordene Jonas Jasmer von der SpVgg Steinkirchen, die beiden Ältesten zählen nicht mehr als 34 Lenze.
Somit kann der diesjährige Neulingskurs als hoffnungsvolle Verjüngungskur der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gesehen werden. Lehrwart Toni Wagner und Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell wünschen, dass sich möglichst alle acht Kameraden in ihrem neuen Hobby sowie im Kreise der Pfaffenhofener Schiedsrichterfamilie wohlfühlen, und Einteiler Günter Reisner hat bald die ersten Spielaufträge parat.

Alle Sportvereine werden gebeten, sich gerade bei Spielleitungen von Jungschiedsrichtern in Nachsicht zu üben!

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Elektronischer Spielbericht

Mit Beginn der Rückrunde der Saison 2012/2013 haben sich die Fußballer und Schiedsrichter auf zwei Neuerungen einzustellen: Ab März ist für alle Pflichtspiele im Erwachsenenbereich der elektronische Spielbericht (ESB) verpflichtend anzuwenden, und für die neu installierte Spielgruppe Mitte wird als neuer Gruppenspielleiter Alfred Kopp aus Hohenkammer fungieren. Im Rahmen der Monatsversammlung der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hat der BFV-Beauftragte Florian Weißmann den elektronischen Spielbericht erläutert, und Alfred Kopp hat sich selbst vorgestellt.

Für alle Pflichtspiele der Herren, Damen, Senioren und auch der Jugend-Bezirksoberliga ist der elektronische Spielbericht seit 1. März 2013 in Oberbayern verpflichtend einzusetzen. Im weiteren Juniorenbereich erfolgt die Einführung zur kommenden Saison 2013/2014. Alle Vereine sind bereits mit Notebooks ausgestattet worden und gerade dabei, entsprechende Internet-Zugänge an ihren Sportanlagen einzurichten. Bis 30 Minuten vor Spielbeginn müssen künftig die relevanten Spieldaten im System eingegeben sein, ein Ausdruck eines Berichtes ist nicht mehr verpflichtend.
Der Schiedsrichter loggt sich dann mit seiner eigenen Benutzerkennung am Notebook des Heimvereines ein, kontrolliert vor dem Spiel die Daten und erstellt nach dem Spiel seinen Bericht. Florian Weißmann, eigentlich Kreis-Jugendleiter in München und gegenwärtig "ESB-Beauftragter" des Bezirks Oberbayern, erläuterte den Pfaffenhofener Schiedsrichtern das neue Medium sehr anschaulich und meinte etwas süffisant: "Eigentlich ändert sich gar nichts, die Spielberichte werden nur lesbarer". Bei Rückfragen der Vereine und Schiedsrichter sind ab sofort die jeweiligen Spielleiter zuständig.

Im Kreis dieser Spielleiter taucht ebenfalls ab sofort ein neues Gesicht auf: Kreisvorsitzender Horst Kaindl und seine beiden Gruppenspielleiter Wilfried Beier und Ludwig Schmidt werden künftig für die neue Spielgruppe Mitte von Alfred Kopp aus Hohenkammer unterstützt. Der "Kopp Fred" ist in Fußballerkreisen als Spieler und Funktionär des SV Hohenkammer bekannt, außerdem in der Faschingszeit als Hofmarschall der Narrhalla Ilmmünster ein belibetes Gesicht.
Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell (links) wünschte dem frischgebackenen Gruppenspielleiter Mitte Alfred Kopp (Mitte) eine glückliche Hand in der neuen Funktion und bedankte sich beim ESB-Beauftragten des Bezirks Oberbayern Florian Weißmann (rechts) für dessen Referat.

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Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gratuliert Georg Frauenholz zum 60. Geburtstag

Einer der eifrigsten Aktiven der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag, und die Pfaffenhofener Unparteiischen fehlten natürlich auch nicht in der Riege der Gratulanten: Georg Frauenholz (links) legte 1995 die Schiedsrichterprüfung ab und ist seitdem als gewissenhafter und zuverlässiger Leiter von Junioren- und Herrenspielen im Landkreis bekannt. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell (rechts) überreichte im Namen derSchiedsrichtergruppe ein Präsent an den Jubilar und bedankte sich für dessen langjährige Verbundenheit.

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Der stellvertretende Obmann und Einteiler der Schiedsrichtergurppe Pfaffenhofen Günter Reisner (rechts) feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag. Als "Spätberufener" kam der frühere Fußballer und Leichtathlet Reisner erst 1998 zur Schiedsrichterei, bereits im Jahr 2002 übernahm er in seiner Schiedsrichtergruppe aber schon Verantwortung als stellvertretender Obmann und Spiele-Einteiler.

In den 15 Jahren leitete Günter Reisner als Unparteiischer die sagenhafte Zahl von 1.500 Spielen, und in den 11 Jahren als Einteiler zeichnete er für die Besetzung von rund 15.000 Spielleitungen durch seine Kameraden verantwortlich.
Gruppenschiedsrichter-Obmann Albert Schnell (links) gratulierte seinem Vize im Namen aller Unparteiischen und wünschte Gesundheit und noch viele Jahre Freude an der Schiedsrichterei.

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In lockerer Art berichtete 3. Bundesliga-Schiedsrichter Lothar Ostheimer (rechts im Bild) über Erfahrungen und Erlebnisse aus seiner Laufbahn.

Drittligaschiedsrichter Lothar Ostheimer im Heimspiel

Wahl-Pfaffenhofener referiert vor seinen Schiedsrichterkollegen

Ein hundertprozentiger Wahl-Pfaffenhofener ist Lothar Ostheimer eigentlich nicht, denn eine dienstliche Versetzung hat den Allgäuer Ausnahmeschiedsrichter vor dreieinhalb Jahren in die Hallertau verschlagen. Bis auf weiteres ist er jedoch in Pfaffenhofen angekommen - ebenso in der 3. Fußball-Bundesliga, wo er ab der kommenden Saison als Schiedsrichter seinen Mann steht. Vor seinen Pfaffenhofener Kollegen referierte Ostheimer kürzlich über die Erfahrungen aus seiner Schiri-Laufbahn und die Erlebnisse während der Leitung von Bundesligaspielen.

Montags hat die Vereinsgaststätte des FSV Pfaffenhofen üblicherweise geschlossen, doch für die Monatsversammlung der Schiedsrichtergruppe hat der Schleibinger Wast gerne aufgesperrt: Fast 70 Unparteiische wollten das Referat von Lothar Ostheimer verfolgen. Der 28jährige hatte im Jahr 2000 die Schiedsrichterlaufbahn eingeschlagen und mit der abgelaufenen Spielzeit 2011/2012 den Aufstieg in die 3. Bundesliga geschafft. Disziplin sei dabei der wichtigste Teil des Erfolgs gewesen, stellte der gebürtige Oberallgäuer in Anlehnung an das bekannte Truman-Capote-Zitat fest. Als weitere wesentliche Erfolgsfaktoren für einen guten Schiedsrichter nannte Lothar Ostheimer das Lernen von höherklassigen Vorbildern, die unbedingte Verfügbarkeit auch bei kurzfristigen Spielansetzungen, Kritikfähigkeit, Geduld und auch ein Quäntchen Glück. Ziele sollte man sich gemäß der Projektmanagement-Methodik "smart" setzen: spezifisch, messbar, anpruchsvoll, realistisch und terminiert. Und letztlich müssten bei den Spielleitungen vor allem die "großen Entscheidungen" stimmen - bei den Kroaten und Ukrainern hätte Ostheimer in diesem Punkt sicher Zuspruch gefunden.

Im zweiten Teil seines Vortrages plauderte Lothar Ostheimer über die Erlebnisse eines Bundesligaschiedsrichters - als Assistent an der Linie war er ja bereits in den letzten Jahren im "Oberhaus" aktiv: Spielansetzungen seitens des DFB erreichen den vorgesehenen Schiedsrichter frühestens 2 Wochen vor dem Termin, der Einsatzort wird erst zwei Tage vorher bekannt gegeben. Über das DFB-eigene Reisebüro werden sodann Fahrt oder Flug gebucht, in den meisten Fällen reist das Schiriteam bereits am Vortag an Während eines gemeinsamen Abendessens (auf eigene Kasse!) stimmen sich die drei Unparteiischen auf ihren Einsatz ein, der nächste Vormittag verläuft gemütlich, und erst 90 Minuten vor Spielbeginn geht es ins Stadion. Nach der Trikot- und Platzkontrolle bleibt noch Zeit für eine letzte Absprache vor dem Anpfiff. Besonders interessiert haben die Pfaffenhofener Schiris den Einsatz der Headsets hinterfragt, die ja in den Amateurklassen noch unüblich sind: Lothar Ostheimer wusste hier zu berichten, dass diese Kommunikationsform nicht nurVorteile besitzt: Einerseits besteht eine Dauerfunkverbindung, die auch störend sein kann, andererseits erschweren Übertragungsprobleme und Umgebungslärm die Verständigung. Nach dem Spiel ist schließlich vor dem Spiel: Gemensam mit seinem Coach analysiert jeder Bundesligaschiedsrichter die abgelaufene Partie anhand einer Videoaufzeichnung, um so aus eigenen Fehlern optimal lernen zu können.

Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell bedankte sich bei Lothar Ostheimer für seinen engagierten Vortrag mit einem kleinen Präsent und wünschte guten Pfiff in der 3. Liga. Schön, dass ein Wahl-Pfaffenhofener in dieser Spielklasse aktiv ist, auch wenn er nicht der einheimischen Schiedsrichtergruppe angehört - im Angesicht weiterer beruflicher Versetzungen belässt Ostheimer seine "schiedsrichterliche Heimat" im Allgäu.

Der Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen Anton Wagner berichtete anschließend über Neuerungen im Regelwesen zur Saison 2012/2013. Für vielfaches Schmunzeln sorgte dabei die DFB-Anweisung, dass Klebebänder um die Fesseln künftig die Farbe der Stutzenstrümpfe haben müssen - über solche "Erfindungen" werden die Pfaffenhofener Schiedsrichter sicherlich gerne im Rahmen ihres Sommerfestes am 28. Juli ab 14.30 Uhr auf dem Sportgelände in Uttenhofen diskutieren.

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Pfaffenhofener Schiedsrichter auf Kultur- und Freizeittrip

Ein erlebnisreiches, verlängertes Wochenende verbrachten etliche Kameraden der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen mit ihren Partnerinnen im Lamer Winkel im Bayersichen Wald. Die Führungsspitze der Schiedsrichtergruppe war bis auf Schriftführererin Elisabeth Bauer und Jugendbetreuer Christopher Bauer komplett mit von der Partie. Stellvertretender Obmann Günter Reisner hatte den Ausflug akribisch vorbereitet und perfekt organisiert. Nach zwei ausgedehnten Wandertouren freitags und samstags im Osser- und Arbergebiet, gönnten sich die Unparteiischen am Sonntag einen entspannteren Ausklang mit dem Besuch des Bayerwald-Handwerksmuseums, einer Bärwurzerei und einer Glasbläserei. 

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hintere R.v.l.n.r. Schmiedl Franz, Köber Kai-Uwe, Klumbies Sven, Schmiedl Moritz, Walser Fabian,GSO Schnell Albert, stv. GSO Reisner Günter, vordere R. v.l.n.r. Breetz Simon, Schurius Adrian, Zeitler Lukas

Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen begrüßt acht Neulinge

Die Nachwuchssorgen der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen sind bekannt. Besonders erfreulich ist daher, dass acht (überwiegend sehr junge) Sportkameraden kürzlich die theoretische Schiedsrichterprüfung bestanden haben und demnächst "Dienst an der Pfeife" leisten werden. Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell begrüßte die Neulinge in der letzten Monatsversammlung und überreichte ihnen ihre Trikots und das "Handwerkszeug" als Erstausstattung.

Lehrwart Anton Wagner ließ die Anwärter aber zunächst einmal schwitzen: In sieben Lehrabenden wurden Inhalte und Anwendung der 17 Fußballregeln gründlich studiert. Derart gut gerüstet waren die Ergebnisse der theoretischen Prüfung durchaus beachtlich, und in Kürze werden die frischgebackenen Regelhüter auf den Fußballplätzen der Region präsent sein - Einteiler Günter Reisner freut sich schon auf die Verstärkung.

 Die Leitung der Schiedsrichtergruppe wünscht ihren Neulingen einen "guten Pfiff" und bittet alle Sportkameraden um ein gebotenes Maß an Nachsicht gegenüber den jungen Schiedsrichtern!

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v. li. n. re.: Sterr Michael, Käser Ludwig, Unterreiner Georg, Inderwies Wolfgang, Inderwies Wolfgang, Drechsler Franz, Sellmaier Manuel, Mair Sebastian, Rohrmann Martin, Schnell Albert, Reisner Günter, Weiher Max, Mayr Josef, Krcek Leopold

 

Adventfeier 2011

Es geht wieder aufwärts mit den Pfaffenhofener Schiedsrichtern

Die latenten Nachwuchssorgen der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hatten keinen Platz auf der Adventfeier.

Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell konnte fast 100 Gäste im Naturfreundeheim begrüßen, darunter Sportgremiumsvorsitzender Martin Rohrmann, BFV-Kreisvorsitzender Horst Kaindl und den "Freund und Gönner" der Schiris Hellmuth Inderwies. Natürlich war auch Rita Stanglmayr, die Witwe des früheren Obmannes Emil Stanglmayr, gerngesehener Gast in der Runde. Für den großen Zuspruch, den die Adventfeierfand, war sicherlich auch der frische Wind verantwortlich, den Rudi und Markus Fraunhofer bei der Vorbereitung einbrachten.

BFV-Kreisvorsitzender Horst Kaindl lobte den Aufwärtstrend bei den Pfaffenhofener Schiris, die im zu Ende gehenden Jahr mehr als 1.000 Spielleitungen übernommen hatten. Sportgremiumsvorsitzender Martin Rohrmann, früher selbst einmal Unparteiischer der Gruppe Pfaffenhofen, wies auf die große Verantwortung der Schiedsrichter hin. Ein Gedenken an die verstorbenen Schiedsrichterkameraden fehlte seitens des Obmannes Albert Schnell ebenso wenig, wie der Blick nach vorne und der erneute Aufruf an die Vereine, geeignete Sportkameraden zur Schiedsrichter-Ausbildung zu schicken. Am 12. Januar 2012 beginnt wieder ein Neulingskurs, der nach sieben Unterrichtsabenden mit der theoretischen Prüfung abschließt (weitere Informationen und Anmeldung bei Albert Schnell, Telefon 08441/5485

Dass das Schiedsrichteramt trotz aller Unkenrufe auch ein begeisterndes Hobby sein kann, kam besonders durch die Ehrungen langjähriger Kameraden zum Ausdruck: Georg Unterreiner erhielt allen voran aus den Händen von BSA Manuel Sellmeier die Ehrenmedaille für 50jährige treue Verbundenheit zur Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen. Waren das noch Zeiten, als der Unterreiner Schorsch bei einem Eckstoß dem Schützen Einhalt gebot und erst einmal eine ordentliche Prise Schnupftabak genoss, bevor er das Spiel fortsetzte! Mit 30 Jahren auch schon wahre Schiri-Dinosaurier sind Leopold Krcek und der ehemalige Bezirksligamann Franz Drechsler, beide erhielten das Verbandsehrenzeichen in Gold. Für 25jährige aktive Tätigkeit wurden Wolfgang Inderwies, Josef Mayr, Michael Sterr und Günter Steiner mit dem Bezirksehrenzeichen ausgezeichnet und für 20 Jahre Schiri-Dienst bekamen Ludwig Käser und Sebastian Mair das Verbandsehrenzeichen in Silber. Auch schon stattliche 15 Jahre mit im Boot ist Max Weiher, Aktivposten der Schiedsrichter-Fußballmannschaft und immerhin auf 10 Jahre brachte es Nadiem Koueider.

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Pfaffenhofens Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell (links) und sein Stellvertreter Günter Reinser (rechts) bedanken sich bei Schwabens Schiedsrichterboss Jürgen Roth mit einem Präsent herzlich für ein spannendes Referat zum Thema Nachwuchsförderung

Schwabens Schiedsrichter-Boss Jürgen Roth referierte bei der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen

"Schiedsrichter brauchen qualifizierten Nachwuchs"

Nicht zu Unrecht klagen manche Fußballvereine über fallweise mäßige Schiedsrichterleistungen. Die Unparteiischen haben es immer schwerer, Nachwuchs für diese ehrenamtliche und bisweilen undankbare Aufgabe zu finden. Der Bezirksschiedsrichterobmann von Schwaben, Jürgen Roth, stellte nun in der letzten Monatsversammlung der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen das Förderkonzept des Bezirkes Schwaben vor, und die gut 50 anwesenden Hallertauer Schiedsrichterkameraden folgten gebannt seinem Vortrag.

Über 2.000 Fußballschiedsrichter sind derzeit in den Kreisen Augsburg, Allgäu und Donau des Bezirkes Schwaben gemeldet, gut 300 mehr als noch vor zehn Jahren. Rund 75 Prozent stehen davon tatsächlich als aktive Unparteiische zur Verfügung, mit Robert Hartmann sogar einer in der 1. Bundesliga. Auch 70 Frauen gehen im Bezirk Schwaben dem Hobby des Fußballschiedsrichters nach.

BSO Jürgen Roth sieht die Erfolge, aber auch noch die personellen Lücken im Leistungskader, die systematisch geschlossen werden sollen:"Möglich ist das aber nur über eine Sogwirkung, wenn eine Gallionsfigur oben dran steht", so der Stratege. Das Förderkonzept des Bezirkes Schwaben umfasst die Auswahl und gezielte Förderung von Nachwuchsschiedsrichtern durch höherklassige Unparteiische, ehemalige Spitzenschiedsrichter und auch externe Coaches. Hierzu wurden im Bezirk Schwaben zwei Ausbildungsstützpunkte und ein Schiedsrichter-Leistungszentrum installiert, wo ambitionierte Schiedsrichter aus- und fortgebildet werden. Auch talentierte Schiedsrichterkameraden, die aufgurnd ihres Alters keine wesentlichen Aufstiegschancen mehr haben, werden im Rahmen der Möglichkeiten gefördert. Zur Beureilung für den Aufstieg werden dabei nicht nur die Bewertungen der Spielleitungen durch neutrale Schiedsrichterbeobachter herangezogen, sondern auch weitere Kriterien wie Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, körperliche Fitness und ehrenamtliches Engagement.

Der Pfaffenhofener Gruppenschiedsrichterobamnn bedankte sich herzlich bei BSO Jürgen Roth für dessen interessante Ausführungen. Schnell gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich auch im Umkreis von Pfaffenhofen wieder mehr Sportkameraden für die Ausbildung zum Fußballschiedsrichter interessieren und die Leistungsdichte bald erhöht werden kann. Die Scheidsrichtergruppe Pfaffenhofen wird zu Beginn des Jahres 2012 wieder einen Schiedsichter-Neulingskurs anbieten, nähere Informationen erteilt gerne GSO Albert Schnell unter Telefon 08441/5485.

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Hüttenausflug 17. - 19. Juni 2011

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hat eine alte Tradiion wieder aufleben lassen. Nach 10-jähriger Pause ist man wieder, zur Vorbereitung auf die neue Saison und zur Kameradschaftspflege, auf eine Hütte nach Österreich aufgebrochen. Zehn Schiedsrichter der Gruppe haben das Wochenende in den Bergen um Saalbach-Hinterglemm-Leogang verbracht.  Nachdem das Quartier bezogen und der Hunger gestillt war, machte sich ein Teil der Gruppe, bei herrlichem Sonnenschein, zu einer Abendwanderung auf den Weg.
Trotz schlechter Wettervorhersage für den Samstag, hatte Petrus doch ein einsehen und schloss nach dem Frühstück die Regenschleuse und die geplante Bergwanderung Richtung Saalbach konnte stattfinden. Trockenen Fußes konnte die Gruppe eine dreistündige Wanderung unternehmen. Eine Einkehr in einen gemütlichen Berggasthof durfte natürlich nicht fehlen. Am späten Nachmittag kehrten alle wohlbehalten zur Unterkunft zurück.
In den Abendstunden, während draußen der Winter kurzfristig durch heftigen Schneefall wieder Einzug hielt und die grünen Almwiesen binnen weniger Minuten in eine weiße Winterlandschaft verwandelte, wurden in der gemütlichen warmen Stube rege Erfahrungen über Erlebnisse bei der "Schiedsrichterei" ausgetauscht. 
Alle Teilnehmer waren sich am Sonntagvormittag vor der Abreise einig, dass so eine Veranstaltung auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholt werden sollte.  

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Neue Softshelljacken für die Pfaffenhofener Schiedsrichter

Bei der letzten Monatsversammung im April 2011 konnten die ersten Schiedsrichter der Guppe Pfaffenhofen ihre "neuen Softshelljacken" in Empfang nehmen. Auf Initiative von Wolfgang Inderwies und mit freundlicher Unterstützung der Firma UPS, wurde ein Großteil der Schiedsrichter mit diesen tollen Jacken ausgestattet.

Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen bedankt sich bei der Firma UPS und Hans Hagl für die großzügige Unterstützung.

 

Adventfeier 2010

Im Rahmen der Adventfeier der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen wurden zahlreiche "Kameraden der Schwarzen Zunft" mit hochkarätigen Ehrungen für langjährige Verbundenheit ausgezeichnet. An der Spitze stand diesmal das Tegernbacher Urgestein Albert Dreßl: Nach 40-jähriger aktiver Schiedsrichterkarriere und weit über 2.000 Spieleinsätzen erhielt er nicht nur die Ehrenmedaille des Bayerischen Fußballverndes in Silber, sondern wurde von seiner Schiedsrichtergruppe in die erlesene Riege der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Gruppenschiedsrichterobmann Albert Schnell wollte sich seine Enttäuschung nicht anmerken lassen: Trotz mühevoller Vorbereitung und nachdrücklicher Einladung hatten nur rund 60 Gäste den Weg zur Adventfeier der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen im Naturfreundeheim gefunden. Natürlich wären die Anwesenden auch die falschen Adressaten für kritische Worte gewesen. So beliße es Schnell in seiner Bgrüßung bei dem Wunsch nach "schönen Stunden im Kreis der immer kleiner werdenden Schiedsrichterfamilie" - und für die Anwesenden ging dieser Wunsch in jedem Fall auf. Im Kreis der Ehrengäste konnte Schnell vor allem Rita Stanglmayr, die Ehrenmitglieder Helmut Langer und Georg Unterreiner, BFV-Kreisvorsitzenden Horst Kaindl sowie den Beisitzer im Bezirks-Schiedsrichter-Ausschuss Gerhard Kirchbichler begrüßen. Die Botschaft aller Redner beinhaltete die Empfehlung, in der Wnterpause Kraft zu tanken und den Appell an Kameradschaft und Zusammenhalt.

Nach einem Glückwunsch zum 70. Geburtstag des Schiedsrichters Andreas Gruber aus Baar-Ebenhausen ehrte  Obmann Albert Schnell zahlreiche Unparteiische für ihre langjährige Verbundenheit zur Schiedsrichtergruppe. Georg Frauenholz (HSV Rottenegg), Peter Schmidbauer (FC Geisenfeld) und Max Seemüller (BC Uttenhofen) für 15jährige aktive Tätigkeit. Für 30jährige Verbundenheit zur Gruppe erhielten Reinhard Härtl (FC Tegernbach) und Horst Kaindl (BC Uttenhofen) aus den Händen von BSA Gerhard Kirchbichler das Verbandsehrenzeichen des Bayerischen Fußball-Verbandes in Gold. Zuletzt wurde Albert Dreßl (FC Tegernbach) mit der Ehrenmedaille des Bayerischen Fußball-Verbandes in Silber und der Ehrenmitgliedschaft der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen ausgezeichnet. In über 40 Jahren aktiver Karriere war und ist Albert Dreßl nicht nur ein souveräner und auch sehr beliebter unparteiischer Schiedsrichter auf Kreisebene, sondern war über dies lange Jahre auch als umsichtiger Assistent bis hin zur Landesliga aktiv.

Nach zwei lustigen "boarischen" Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von Bezirksliga-Schiedsrichter Christopher Bauer, stattete Nikolaus Wolfgang Inderwies seinen Besuch ab und erinnerte an einige Anekdoten. Schließlich hatte Elisabeth Bauer noch ein lustiges Pantomime-Spiel vorbereitet: Der Sieg ging hier an "die Rechten", da sie nicht nur die Seifenblase von Christopher Bauer viel schneller erraten konnten, als "die Linken" den Lustmolch von Dominik Denhöfer.

 

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v. li. n. re.: Max Seemüller, Peter Schmidbauer, Georg Frauenholz, BSA Gerhard Kirchbichler, Horst Kaindl, GSO Albert Schnell, stv. GSO Günter Reisner, Albert Dreßl und Reinhard Härtl

Ehrungen bei Adventfeier 2010

Zahlreiche Schiedsrichterkameraden der Gruppe Pfaffenhofen wurden für ihre langjährige Verbundenheit geehrt: Max Seemüller (BC Uttenhofen) für 15 Jahre, Peter Schmidbauer (FC Geisenfeld) für 15 Jahre, Georg Frauenholz (HSV Rottenegg) 15 Jahre, Albert Dreßl (FC Tegernbach) 40 Jahre, Reinhard Härtl (FC Tegrnbach) 30 Jahre, Horst Kaindl (BC Uttenhofen) 30 Jahre.

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v. li.: Oldie und Betreuer Wolfgang Inderwies, Dominik Denhöfer, Dennis Bauer, Markus Fraunhofer und Korbinian Lohner

Besuch der Jungschiedsrichter im Kletterpark

Hoch hinaus wagten sich kürzlich einige Jungschiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen bei einem Ausflug in den Waldkletterpark Jetzendorf. Auf Höhen bis zu 24 Meter über dem Erdboden bewältigten die Nachwuchsschiris Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, nicht zuletzt, um auch auf dem Fußballplatz noch besser ihren Mann stehen zu können: Überdurchsschnittliche Koordination und blitzschnelle Entscheidungen in prekären Situationen zeichnen nämlich den guten Kletterer ebenso wie den souveränen Schiedsrichter aus.
 
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