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SR Oberbayern Ammersee
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Regel 12 - das A und O des Fußballs

Bericht vom Pflichtabend im Monat Mai 2013

 

Mit Felix Ruf stellte sich ein hervorragend vorbereiteter neuer Pflichtabendreferent vor, der sicherlich hier nicht zum letzten Mal am Mikrophon stand.

Felix Ruf brachte mit Elan, Sprachwitz und optimaler Rhetorik die Regel 12 in all ihren Facetten in Erinnerung und würzte sein mit Video-Clips illustriertes Referat mit pfiffigen Regelfragen, die selbst am Tisch der Führungskräfte nicht immer spontan beantwortet werden konnten. Ein bisserl Nachdenken musste da schon sein!

 

Aufhorchen ließ Michael Stahl mit der Statistik des Jahres 2012: 171 Schiedsrichter leiteten im vorigen Jahr nicht weniger als 4951 Spiele. 5 von ihnen erreichten über 100 Einsätze - Respekt!

 

Schließlich lud der Obmann zum Familien-Sommer-Grill-Fest am 16. Juni 2013 ab 10:30 Uhr auf dem Sportplatz des TSV FFB-West in der Cerveteristraße ein. Es gibt nicht nur Lukullisches und ein Torwandschießen, sondern um 14 Uhr auch das Spiel der Ammerseer gegen die Datschiburger aus Augsburg zu sehen und hoffentlich viele Tore der Blauen zu bejubeln.

 

Für aktuelle Neuigkeiten, Einteilungen und Termine, gehen Sie bitte auf die Webseite

 

 

http://www.srg-ammersee-ffb.de

 

 

Jetzt wird's ernst: Spielbericht nur noch online!

Der Februar-Pflichtabend stand erwartungsgemäß ganz im Zeichen des ESB - des elektronischen Spielberichts.

 

Dass die Ängste der bekennenden Computermuffel unbegründet sind, bewiesen Benjamin Sölch und Alexander Liebhart in ihrem Gemeinschaftsreferat über den richtigen Gebrauch

des ESB. Unsere höherklassigen SR haben ihn ja schon länger in ihren Klassen und sind recht zufrieden damit. Und: Unsere sämtlichen Nachbarn, die Hessen, die Schwaben, Tschechen, Thüringer und Sachsen, ja sogar die Österreicher arbeiten schon seit längerer Zeit mit dem ESB. Was die können, sollten doch auch die Bayern schaffen, würde man meinen.

 

Jeder SR hatte vorher ein Mail mit der Power Point Präsentation des ESB erhalten und bekam zusätzlich am Pflichtabend noch einen Papierausdruck der Schulungsunterlagen. Das sollte genügen, dass beim Rückrundenstart Mitte März als klappt mit dem neuen Medium. Zur Sicherheit sind ja die Vereinsvertreter auch geschult worden, damit sie im Fall des Falles dem SR unter die Arme greifen können. Und wenn alle Stricke reißen? Dann teilt man dem Verein mit, dass da heute noch nichts daraus wird mit dem Bericht und geht nach Hause. Der Verein hat nun die Pflicht, das Ergebnis zeitgerecht (wie bisher) zu melden.

 

Der Schiri ruht sich aber zu Hause nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern kontaktiert eine kundige Person seines Vertrauens mit der Bitte, ihm beim Abschließen des Spielberichts zu helfen. Dafür hat man (ebenfalls wie bisher) zwei Werktage Zeit.

 

Bei all dem Neuen, was auf die wackeren Pfeifenmänner zukam, durfte aber nicht untergehen, dass Josef Selder 75 Jahre alt geworden ist und vom Obmann einen hübschen Geschenkkorb überreicht bekam. Herzlichen Glückwunsch, Josef Selder!

Worte unter Kollegen

Liebe Schiedsrichterkollegen,

 

in den folgenden Sätzen will ich auch als neuer Trainer der Schiedsrichtermannschaft kurz etwas zur aktuellen oberbayerischen Hallenmeisterschaft berichten.

 

Begonnen hat es in diesem Jahr leider nicht so gut. Zum einen war unsere Sporthalle im Fliegerhorst bis Ende Dezember gesperrt. Aus diesem Grund hatten wir nur sechs Einheiten, um uns für die Meisterschaft vorzubereiten.

 

 

Zum Anderen mussten mir leider viele Leistungsträger der letzten Jahre aus verletzungsbedingten Gründen absagen. Neben Stefan Naßl, Christian Naßl, Reinhard Huber, Peter Marsch musste auch noch unser Stammtorwart Thomas Baader kurzfristig passen. So haben einige Jugendspieler, die eifrig das Training besucht haben, die Chance bekommen sich unter Wettkampfbedingungen zu zeigen.

 

 

Und was soll ich sagen: Ein 4. Platz mit 5 Spielern, welche zum ersten mal bei der Schiedsrichtermeisterschaft dabei waren, kann sich meiner Meinung nach absolut sehen lassen. Hier möchte ich vor allem Alex Tretschock, Dennis Hennemann, Daniel Staedtler, Nils Weidmann und Florian Rotherhervorheben, die Ihre zugeteilten Aufgaben wirklich hervorragend erledigt haben und sich auch taktisch sehr diszipliniert verhalten haben!

 

 

Leider hatten wir in diesem Jahr im Halbfinale etwas Pech, dennoch bin ich mir sicher, dass man mit unserem jungen Team (Durchschnittsalter: 21,7 Jahre) in den nächstens Jahren was reißen kann. Das Ziel sollte folglich im nächsten Jahr in Pfaffenhofen Platz 1-3 sein.

Abschließend haben sich in jedem Fall auch unsere 15 Zuschauer einen großen Dank verdient, die den weiten Weg nach Traunreuth auf sich genommen haben! VIELEN DANK!!!

 

Viele Grüße

Thomas Rölz

 

Das Ammersee-Team erreicht einen hervorragenden vierten Platz und wird Zugspitzmeister

Im Rupertigau fanden die 29. SR-Hallenmeisterschaften statt, bei denen die SRG Ammersee-Fürstenfeldbruck einen nie erwarteten vierten Platz einfuhr.

 

Das Team des neuen Coaches Thomas Rölz (hi. re.) trat an mit (hi.v.li): Frank Wojtech (Gröbenzell), Dennis Hennemann (Eichenau), Niels Weidmann (Herrsching), Florian Rother (Eichenau), sowie (vo.v.li) Daniel Staedtler (Eichenau), Maxi Tretschok (Eichenau) und Felix Ruf (Wildenroth).

 

Gegen Erding, den Seriensieger vergangener Jahre gelang zum Auftakt ein 2:1 Sieg durch Tore von Ruf und Weidmann, dem die Ammerseer im zweiten Spiel ein 4:0 gegen Schongau folgen ließen. Staedtler, Rölz und zweimal Wojtech hießen hier die Torschützen, denen unsere südwestliche Nachbargruppe nichts entgegen zu setzen hatte. Gegen den alten Angstgegner und Rekordmeister Pfaffenhofen gabs eine sehr unglückliche 2:0 Niederlage,  wobei die Ilmtaler nicht deshalb gewannen, weil sie besser waren, sondern weil unsere

Mannschaft es nicht verstanden hat, ihr Überzahlspiel in Zählbares umzuwandeln.

 

Den Frust der Rölz-Schützlinge musste Weilheim büßen, das bei unserem 3:1 Sieg chancen-los war. Erst entschärfte Keeper Tretschok einen gefährlichen Ball, dann glückte Frank Wojtech nach einer Kombination mit Niels Weidmann das 1:0. Thomas Rölz erhöhte durch einen mutigen Fernschuss auf 2:0, ehe Felix Ruf als Rechtsverteidiger zu spät kam und seinen Gegenspieler zum 2:1 einschießen lassen musste. Nach erneuter Kombination zwischen Weidmann und Wojtech fiel das 3:1 durch den Gröbenzeller.

 

Im letzten Gruppenspiel (Ruperti - Ammersee) gabs für regelkundige Fans wieder Grund zur Aufregung. Vom Anstoß weg erzielte der Ruperti-Mittelstürmer durch direkten Schuss das 1:0. Dass ein direktes Tor nach Anstoß in der Halle schon einige Jahre nicht mehr zählt, hatte der hochklassige SR noch nicht zur Kenntnis genommen. Da aber das Spielergebnis zweitrangig war (Ruperti und Ammersee standen als Halbfinalisten bereits fest), beruhigten sich die Gemüter bald wieder. Ruperti kam zu einem ungefährdeten 3:0 Sieg und hatte die Gruppenspiele ohne Gegentor überstanden.

 

Im Halbfinale trafen die Ammerseer auf Chiem und hielten bis zum Schluss das 0:0, so dass das Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier setzte sich Chiem mit 12:11 durch und profitierte durch einen Fehlversuch von Keeper Tretschok. Damit standen wir im Kleinen Finale um Platz drei (Inn - Ammersee),das viel versprechend begann: Eine schöne Kombination zwischen Rölz und Ruf schob der Grafrather zum 1:0 ein. Postwendend musste man dann aber den Ausgleich einstecken. Kurz darauf wurde die gesamte Mannschaft ausgespielt, und Inn markierte den 2:1 Sieg.

 

Das Finale gewann Ruperti gegen Chiem mit 2:0 und wurde damit zum dritten Mal Oberbayerischer Hallenfußballmeister der Schiedsrichter.

 

 

 

Die Hiobs-Botschaften nehmen kein Ende

Kurz vor Jahresschluss mussten wir uns von einem fünften altgedienten SR-Kameraden verabschieden: Willibald Kaletta (den Jüngeren kaum noch bekannt, da er seit Jahren passiv gestellt war) starb am 9.12.2012 im Alter von 72 Jahren.

Willi Kaletta schloss sich zunächst dem ESV Eichenau als Schiedsrichter an, wechselte dann aber zum SV Mammendorf, wo er bis in die neunziger Jahre Vereins-SRO war. Nach seinem Wohnortwechsel nach Olching kehrte er als Schiedsrichter zu seinem Stammverein nach Eichenau zurück. Insgesamt war er 29 Jahre lang Schiedsrichter. In den letzten Jahren pflegte er seine kranke Ehefrau bis zu deren Tod, weshalb er sich von der Schiedsrichterei mehr und mehr zurückzog, wofür wir natürlich größtes Verständnis hatten. Nach dem Tod seiner Frau wollte er sich wieder etwas mehr in die Gruppe einbringen, trug aber da bereits die tödliche Krankheit in sich, so dass er nach nur einem Jahr seiner Frau ins Grab folgte.

Die Älteren unter uns, die ihn kannten, werden ihm stets eine ehrende Erinnerung bewahren.

Stilvolle Jahresabschlussfeier auf hohem Niveau

Du weißt doch, wie gern ich unglücklich bin!

 

Traditionell beging die SRG Ammersee-FFB ihren Jahresabschluss im Türkenfelder Hartl-Saal. Leider blieben die eingeladenen Ehrengäste des BFV der Veranstaltung fern und versäumten damit einen stilvoll gestalteten Ehrenabend und eine gelungene Jahresabschlussfeier auf hohem Niveau, die Obmann Christian Erdle auf die Beine gestellt hatte.

Moderator Manfred Meier zeigte sich hervorragend vorbereitet und bereicherte den Abend mit selbstverfassten launigen Texten, die den Gruppenausschuss aufs Korn nahmen und über die Tradition der Weihnachtsgans in einer Weise reflektierten, dass den Zuschauern die Lachtränen von den Wangen rollten.

Wegen der großen Zahl von Verstorbenen des Jahres 2012 engagierte der Ausschuss Pater Claudius, den Prior des Klosters St. Ottilien, dessen Aufgabengebiet besonders die Trauerarbeit ist. Pater Claudius verstand es, nicht nur würdige Worte des Trostes zu spenden, sondern vermochte sogar das eine oder andere Witzchen in seine Rede einzuflechten, ohne dass sein Part oberflächlich oder gar aufgesetzt lustig wirkte.

Heuer gab es nur drei Ehrungen: Farhad Najjarmansur vom SC Wörthsee ist seit zehn Jahren Schiedsrichter, Johann Ostermeir (SV Kottgeisering) pfeift seit zwanzig Jahren und Franz Seibold vom TSV FFB-West betreibt dieses Hobby nun schon seit dreißig Jahre. Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren.

Dann schlug die Stunde von Hermann Prees Theatergruppe mit dem Einakter "Das Fenster". Der glänzend aufgelegte Youngster Ludwig Gruber gab sein Debüt als Vorzimmerengel auf der Bühne, unterstützt vom großartigen Peter Marsch als Petrus. Auch die Nebenrollen (Sylvia Marsch, Peter Schuster, Karl Kögler) machten ihre Sache gut, so dass "Theaterdirektor" Hermann Pree recht zufrieden dreinsah. Am Erfolg des Abends konnte dann auch der kuriose Versprecher von Charly Kögler ("Du weißt doch, wie gern ich unglücklich bin!") nichts mehr ändern, wie der herzliche Applaus des Auditoriums bewies.

Den Abschluss bildete die alljährliche reich bestückte Tombola. Wie schon im Jahr zuvor, gewann auch heuer Charly Kögler den Hauptpreis, was aber kein Wunder war, wenn man bedenkt, dass er sage und schreibe 200 Lose gekauft hatte. Dennoch verschenkte er den Hauptpreis, so dass nun Sylvia Marsch als glückliche Gewinnerin den Haslinger Hof in Bad Füssing besuchen darf. Ob sie ihren Peter dazu mitnimmt? Warten wir es ab!

 

Der Elektronische Spielbericht kommt!

Bericht vom November-Pflichtabend der SRG AMM-FFB

 

Nun also ist es amtlich: Der Elektronische Spielbericht (ESB) kommt auf alle Schiedsrichter zu, auch wenn sie noch so sehr als Computermuffel gelten wollen. Das ist die Hauptnachricht, die am Pflichtabend die Gemüter bewegte, obwohl der Abend doch als Hallenlehrgang gedacht war.

Die Halle - na, ja. Weltbewegendes hat sich nicht verändert, bis auf eine Regeländerung, auf die Spieler, Trainer und Schiris schon seit mehr als 20 Jahren warten: auf das Verbot des Grätschens am Mann. Natürlich auch an der Frau. Aber die Damen pflegten die Grätsche ja schon immer etwas dezenter als die Herren. Grätscht ein Spieler in unmittelbarer Nähe eines Gegners, muss der SR sofort abpfeifen und einen idF verhängen. Im Strafraum gibt's dafür den Siebenmeter. So weit, so gut. Aber was gilt für den Torwart? Die Hallenkeeper sind ja schon immer im Stil eines Handballtorwarts in den Schuss gegangen, haben also mehr gegrätscht als sich geworfen. Nun ist Fingerspitzengefühl vom Schiri gefragt: Grätscht der Keeper, um einen Ball noch zu erreichen (und gefährdet er damit keinen Gegenspieler) - oder grätscht der Keeper, um den Gegner vom Ball zu trennen? Im ersten Fall handelt es sich um eine erlaubte Spielweise, im zweiten Fall muss der SR handeln. Er verhängt einen Strafstoß und gibt dem Torwart Rot, wenn der durch seine Grätsche eine hundertprozentige Torchance verhindert hat.

Die offizielle Version der Änderungen könnt Ihr hier downloaden. 

Praktiker wie unser "Urgestein" Werner Winterholler befürchten, dass ein Team nun mit drei, vier Torleuten antreten muss, weil in jedem Spiel einer eliminiert wird. Wegen der Grätsche am Mann. Lassen wir es auf uns zukommen. Die Nachricht vom Grätschverbot haben doch auch die Vereine erhalten und sind gefordert, die Regel umzusetzen. Wir Schiri reagieren ja nur!

Eine echte Neuerung ist auch, dass der Torwart den Ball statt per Abstoß auch mit der Hand (Werfen oder Rollen) ins Spiel bringen darf, wobei hier nach wie vor die Mittellinienregelung Bestand hat.

Das Einklemmen von Gegner oder Ball an der Seitenbande wird vom Schiedsrichter mit idF geahndet, was viele Aktive begrüßen werden. Das ist nichts Neues, wurde aber nun explizit angesprochen.

Erfreulich war an diesem Hallenlehrgang, dass wir nun mit Nathan Fink offensichtlich wieder einen Referenten haben, der in kurzer, prägnanter Weise sein Wissen weitergibt und dabei einen absolut kompetenten Eindruck vermittelt.

Kommen wir zurück zum ESB. Ab März 2013 wird nach jedem Spiel der Herren und der Frauen ein ESB ausgefüllt und abgesandt. Dafür wird der Heimverein ein geeignetes Büro zur Verfügung stellen müssen. Mit speziellen Schulungen werden die Vereine darauf vorbereitet. Für die Schiedsrichter findet diese Schulung beim Februar-Pflichtabend am 4.2.2013 statt. Auch hier gilt: Lassen wir uns überraschen!

Außerhalb des amtlichen Teils wurden Eugen Zimmermann und Hergen Dziubale besonders begrüßt und aus Anlass ihres Geburtstages mit den üblichen Präsenten bedacht. Hergen erhielt zu seinem 60. Geburtstag einen Erinnerungskrug, Eugen zum 75. einen Präsentkorb überreicht. Herzlichen Glückwunsch, Glück und Erfolg und vor allem Gesundheit euch beiden!

 

Robert Hartl wurde als Verbandsbeobachter benannt

Große Ehre für Robert Hartl und für die SRG Ammersee-FFB: Der ehemalige Landesliga-SR wurde vom VSA beauftragt, seine höherklassigen Erfahrungen in das Beobachtungswesen einzubringen. Bisher war Robert Hartl neben seinem Job als Fördergruppenleiter auf Bezirksebene als BzL- und BOL-Beobachter bzw. SR-Betreuer (Coach) tätig. Nach der Beendigung des BOL-Fußballs im Bezirk Oberbayern fand Robert Hartl in der Landesliga ein neues Betätigungsfeld und wurde in einem VSA-Lehrgang darauf vorbereitet.


Wir erkennen Robert Hartl in der Bildmitte (2. Reihe, dritter von links), ebenso wie Bezirks-geschäftsstellenleiter Wolfgang Hauke (vordere Reihe, zweiter von links).

GSA-Mitglied Peter Schuster hatte 70. Geburtstag!

Unser Gruppen-Ausschuss-Mitglied Peter Schuster ist 70 Jahre jung geworden.

Hiermit wünschen wir, das ganze Team der SRG-Ammersee, unserem Kameraden alles Gute!

Im Rahmen des Oktober-Pflichtabends gratulierte der Obmann Christian Erdle dem langjährigen Multifunktionär und GSA-Mitglied zu seinem "runden" Geburtstag.
Dem Redakteur des schwarzen Reports wurde anschließend ein Geschenkkorb überreicht.

 

SR-Ausflug Oktober 2012

 

Oberbayern trifft Hochfranken
SR-Ausflug 2012 nach Oberfranken

Herrliches Herbstwetter sorgte für beste Stimmung bei den Reiseteilnehmern des diesjährigen SR-Ausfluges. Schon nach der ersten Viertelstunde wurden die Proviantvorräte geplündert, und die altbewährten Bordstewardessen Resi und Silvia kamen kaum noch mit dem Servieren von Bier, Brezen und Regensburgern nach.

Als leidgeprüfte Reiseteilnehmer sind wir ja einiges an Kummer gewohnt, und so regten wir uns auch gar nicht groß auf, als wir "schon" nach 3 Stunden in Herzogenaurach bei adidas ankamen. Von Mittelfranken gings nun auf direktem Weg hinauf nach Oberfranken, genauer gesagt nach Hochfranken ins Fichtelgebirge. Im "Deutschen Adler" in Bischofsgrün wurde das Hauptquartier aufgeschlagen. Nach Zimmerverteilung und Abendessen sorgte ein Alleinunterhalter für Stimmung. Der Anstieg des Stimmungsbarometers wurde sehr unterstützt durch den allgemeinen Genuss von süffigem Federweißen und rotem "Bremser", wie die Einheimischen das teuflische Gesöff nennen, das zuerst süß und leicht wie Traubensaft schmeckt, später aber schwer wie alter Rotwein im Kopf herumgeistert. Noch schneller verlief dieser Vorgang, als man sich des "Fichtl-Wichtl-Geists" bediente. Dies war ein brennender Likör, dem vor allem die Damen ausgiebig zusprachen.

Am nächsten Morgen starteten wir nach Goldkronach, wo das Goldbergwerk auf uns wartete. Ein im Wald versteckter Stolleneingang führte uns in enge Gänge, in denen früher die Schwerarbeit der Goldgräberei geleistet wurde. Nach diesem Abenteuer ging es an das lustige Goldwaschen. Dafür bekam jeder einen Teller mit körnigem Sand in die Hand gedrückt. Und nun hieß es geduldig im Wasser schwenken, schwenken, schwenken. Tatsächlich wurden alle fündig, aber man brauchte schon ein sehr gutes Auge - besser noch eine gute Lupe - um die Gold"brocken" zu finden. Reich ist zwar keiner damit geworden, aber es war nach einhelliger Meinung ein Riesenspaß. Nachmittags erwartete uns in Bayreuth der SR-Kollege Matthias Kodisch, der bei uns am Ammersee ein halbes Jahr lang zu Gast war und sich nun revanchierte, indem er uns durch die Wagnerstadt führte. Der Hauptanziehungspunkt war natürlich das Festspielhaus. Ein Spaziergang durch die Altstadt rundete die Führung ab. Wir konnten schöne mittelalterliche Häuser und Denkmäler (z.B. das markgräfliche Theater) bewundern und fanden die oberfränkische Kleinstadt auf alle Fälle sehr sehenswert. Anschließend hatten wir die Auswahl, die Lohengrin-Therme zu besuchen oder bei einem gemütlichen Kaffee und verlockenden Kuchen in der Stadt zu bleiben und sie auf eigene Faust etwas näher zu erkunden.

Am Sonntagmorgen regnete es, so dass die Auffahrt zum Ochsenkopf, dem höchsten Berg des Fichtelgebirges, dem Regen zum Opfer fiel. Aber Sabine hatte sofort ein Ersatzprogramm auf Lager. Man durfte jetzt wählen zwischen Natur und Technik. In Neuenmarkt besuchte der eine Teil das Schmetterlingsmuseum, und in Wirsberg ließen sich die anderen im Dampflokmuseum in vergangene Jahrhunderte zurückversetzen. Als alle Tier- und Technikliebhaber voll auf ihre Kosten gekommen waren, führte uns die Sabine nach Altendorf zum Kürbisfest. Dort gab es Kürbisse in allen Formen, Farben und Variationen, die meisten mit viel Liebe gestaltet und bunt bemalt. Auch zum Essen gab es Kürbisse - Suppe, Gemüse, Kompott und Kuchen.

Viel zu schnell verging die Zeit, und als wir wieder in Fürstenfeldbruck gelandet waren, konnten wir nur noch unserer Sabine danken für diesen gut organisierten, abwechslungsreichen Ausflug. Wieder ist es ihr gelungen, eine attraktive Gegend mit vielen Sehenswürdigkeiten anzubieten. Ein Dank gilt auch den übrigen Mitwirkenden, den Bordservice-Damen Resi und Silvia, den Kuchenspendern, Michi Stahl als Finanzminister, und allen Reiseteilnehmern mit Christian Erdle an der Spitze, die die Reise völlig problemlos gestalteten.

Auf ein Neues, 2013, mit Sabine Winterholler! Wohin? Das wird noch nicht verraten!

 

 

 

 

 

Nachtrag: Fridolin Gruber verstorben

Nachtrag: Fridolin Gruber plötzlich und unerwartet verstorben

Fridolin Gruber (TSV FFB-West) verstarb völlig überraschend im Juni ds. Jahres und ist nun bereits der vierte der altgedienten SR-Kameraden, von denen wir uns innerhalb kurzer Zeit für immer verabschieden mussten.
 
Fridolin legte die SR-Prüfung im März 1988 ab. Sein Einsatzbereich waren die unteren Herren-Spielklassen, der Juniorenbetrieb und vor allem der Seniorenfußball, dem er - da selbst schon im fortgeschrittenen Lebensalter - ganz besonders zugetan war.
Besonders muss seine Bereitschaft hervorgehoben werden, auch kurzfristig einzuspringen, wenn dringender Bedarf da war.
Selbst als er sich vor zwei Jahren aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen hatte, ließ er sich immer wieder einteilen, und so kam er in der abgelaufenen Saison 2011/12 auf immerhin ein Dutzend Einsätze - und das als "passiver" Schiedsrichter!
Noch am 29. April in diesem Jahr pfiff er in Puch ein Spiel, ohne zu ahnen, dass es sein letztes sein sollte.
 
Wir werden uns an Fridolin Gruber gern erinnern: Gleichzeitig mit Trauer - weil wir ihn verloren haben - aber auch mit innerer Freude - weil es ihn gegeben hat und wir ihn kennen lernen durften.
 
Seiner lieben Frau gilt unser Mitgefühl und unsere tief empfundene, herzliche Anteilnahme.
 
Ruhe in Frieden.
 

Adresse für Vereine und Spielrückgaben

Bernd Schädrich verstorben

18.04.2012

Verlust unseres Schiedsrichterkameraden
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Hans Ludwig verstorben

24.03.2012

im Alter von 82 jahren
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Obb SR HM in Rosenheim

28.01.2012

6. Platz für unsere SRG
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Wir trauern um Reinhardt Kienle

19.12.2011

Langjähriger SR-Kamerad ist verstorben
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Bilder von den Ehrungen

09.12.2011

Bilder von den Ehrungen
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Jahresabschlussabend

09.12.2011

Alle Jahre wieder....
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Gespann BZL

14.11.2011

beim hitzigen Derby
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Bericht vom 07.10 FFB Tagblatt

26.10.2011

Ein Schiri-Talent aus Fürstenfeldbruck steht unter Beobachtung-Reporterin Julia L
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