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Bezirks-Schiedsrichterinnentreffen

Letzte Aktualisierung: 23. Mai 2016

(VM) - Am 06.05.2016 trafen sich um 19:00 Uhr in der Stadiongaststätte des TSV Gersthofen die schwäbischen Schiedsrichterinnen - gemeinsam mit Doris Kausch vom BFV, Dr. Christoph Kern (BSO), Martin Prinzler und Ingo Weber (beide BSA) - zum jährlichen Bezirks-Schiedsrichterinnentreffen. Unter den 13 Teilnehmerinnen befanden sich sowohl Neulinge als auch langjährige Schiedsrichterinnen.

Nach einer Fragerunde zum ersten Kennenlernen berichtete Alessa Plass, Schiedsrichterin in der 2. Bundesliga der Frauen und Assistentin in der 1. Frauenbundesliga, von ihrem Werdegang und ihren Erfahrungen. Hierbei war besonders die Koppelung von Fördermaßnahmen des Bezirks bzw. des Verbands und den direkt darauf folgenden Aufstiegen bemerkenswert. Sie betonte zudem die "Erträge", aber auch die zeitlichen Investitionen, die ein Einsatz in den höheren Ligen mit sich bringt. Neben Anreise und Übernachtung sowie den Vor- und Nachbereitungen der Spiele und zusätzlichen Lehrgängen ist vor allem auch eine hohe Verfügbarkeit gefragt. 

Anschließend tauschten sich die Schiedsrichterinnen über Spielsituationen, die auf Karten und Videos vorgegeben waren, aus und erörterten mögliche Entscheidungen. Hierbei profitierten nicht nur die Neulinge von den Kenntnissen der langjährigen Schiedsrichterinnen, denn diese hatten hier auch die Möglichkeit, untereinander ihre bisherigen Erfahrungen zu diskutieren. 

Nach diesem Austausch schilderte Daniela Göttlinger ihren Einsatz beim U16-Juniorinnen-Länderpokal in Duisburg. Hierbei gab sie einen Einblick in den Ablauf des Sichtungsverfahrens und die Möglichkeiten, die dieses Turnier Schiedsrichterinnen gerade auch hinsichtlich der Persönlichkeitsentwicklung bietet.  

Danach berichtete Doris Kausch über die Perspektiven und Anforderungen für Schiedsrichterinnen bzw. Schiedsrichterassistentinnen im Leistungsbereich. So erfolgt die Qualifikation im DFB und dem SFV für Einsätze im Frauenbereich über die Qualifikation im Herrenbereich, was unter anderem an die Herren angepasste Laufzeiten in der Leistungsprüfung mit sich bringt. Abschließend informierte sie über aktuelle Änderungen und Pläne, wie beispielsweise die Professionalisierung im Frauenbereich durch die Einführung von Headsets in der Allianz-Frauenbundesliga oder dem Individual Coaching. 

Abgerundet wurde der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein.   

 
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