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Jahreshauptversammlung

Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2018


BV Johann Wagner (l.) Gratuliert Obmann Ingo Weber (r.) - Bild: Stefan Günter

Auf Hecht folgt Weber

Wechsel an der Spitze der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu: Bei der Jahreshauptversammlung in Altdorf hat der bisherige Obmann, Jürgen Hecht (FC Blonhofen), nach acht Jahren sein Amt zur Verfügung gestellt. Nachfolger ist der 31-jährige Ingo Weber aus Kaufbeuren, der zuletzt als stellvertretender Obmann fungierte.

"Ich habe viele Freundschaften geschlossen und Menschen kennengelernt, die auch über die Jahre hinweg vertieft wurden. Es war eine spannende und interessante Arbeit", zieht Hecht eine durchweg positive Bilanz seiner Funktionärstätigkeit als Obmann. Er begrüßte bei der Versammlung auch Schwabens Bezirksvorsitzender Johann Wagner, der in seinen Ausführungen deutlich machte, dass man im Bezirk eine gute und gewinnbringende Arbeit erziele und künftig nach den Wahlen viele neue Gesichter, auch in den Fachausschüssen, einarbeiten müsse. Des Weiteren dankte Wagner Jürgen Hecht für seinen unermüdlichen Einsatz. In die gleiche Kerbe schlug auch Dr. Christoph Kern. Der Bezirksschiedsrichterobmann würdigte das Engagements Hechts. "Du hast die Gruppe in den vergangenen Jahren hervorragend geleitet."

Einstimmig: Ingo Weber neuer Obmann im Ostallgäu

Nichtsdestotrotz wurde der Staffelstab weitergeleitet. Einstimmig wählten die anwesenden Schiedsrichter Ingo Weber zu ihrem neuen Obmann im Ostallgäu. Der Kaufbeurer bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen. "Wir haben eine phantastische Gruppe. Ziel muss es weiter sein, Schiedsrichter auszubilden und sie auch zu erhalten." Man wolle mit neuem Schwung herangehen. Schließlich gebe es viele fleißige und engagierte Helfer. Mit Fabian Härle vom SVO Germaringen schlug Weber seinen Stellvertreter vor. Neuer Lehrwart und damit Nachfolger von Jan-Eric Wild (SV Mauerstetten) ist Christian Schießl (JFG Tannenbichl). Vier Jahre lang wird Ingo Weber, der für den SV Eggenthal pfeift, nun die Schiedsrichtergruppe Ostallgäu anführen. Gegenüber dem Kreisboten betonte er, dass er viel im Landkreis unterwegs sein möchte. "Ich will nicht nur die Referees auf dem Platz begleiten, sondern auch den Kontakt halten und ausbauen", so Weber. Besonders wichtig sei ihm, "dass jeder Schiedsrichter als vollwertiger Sportkamerad anerkannt und wahrgenommen werden soll, nicht nur als Regelpauker." Und welchen Weg geht Jürgen Hecht? Er stellt sich am 26. Januar als Kandidat zum Bezirksschiedsrichterobmann auf.


Gruppenbild nach der Wahl zum GSO - Bild: Stefan Günter

Zahlen und Fakten

Insgesamt stellen 28 der insgesamt 65 Vereine im Ostallgäu immer noch keinen Schiedsrichter. Beeindruckend ist aber, dass im vergangenen Jahr 2652 Partien geleitet wurden. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 kommen hier über 10.000 Begegnungen zu Stande. In den vergangenen vier Jahren wurden 65 Neulinge ausgebildet, wovon noch 38 aktiv ihren Dienst verrichten.

Das Team um Ingo Weber

Breit aufgestellt möchte Ingo Weber die kommenden vier Jahre als Obmann bestreiten. Sein gesamtes Team besteht dabei aus insgesamt 17 Schiedsrichterkollegen, die in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Einteilung und Finanzen, sowie im Lehrwesen tätig sein werden. "Wenn jeder in der Gruppe ein bisschen mit anpackt, können wir viel erreichen. Wir sind eine immer größer werdende Familie, die sich gegenseitig unter die Arme greift", so der neue Obmann in seiner ersten Rede vor seiner Gruppe. Das nachfolgende Organigramm zeigt die Mitstreiter im Team um Obmann Ingo Weber.

Autor: Stefan Günter 

 
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