Der höchstklassige Schiedsrichter der Gruppe Jura-Nord ist allerdings ein Neuzugang. Der 26-jährige Quirin Demlehner pfeift schon seit fünf Jahren in der Bayernliga. Das Studium hat ihn vom niederbayerischen Eggenfelden nach Nürnberg geführt. Der persönliche Kontakt zum ehemaligen Gruppenobmann und Bayernliga-Schiedsrichter Sven Laumer hat ihn dazu veranlasst, sich der Jura-Nord-Gruppe anzuschließen.

Laumer selbst hat die Pfeife nach seiner Wahl in den Verbandsschiedsrichterausschuss an den Nagel gehängt. Er wird künftig ausschließlich auf Landesebene Spiele beobachten, um die Leistung der Schiedsrichter zu bewerten. Als neuer Kollege wird dort auch Michael Sinka agieren. Bisher hat der 55-jährige vom TSV Rittersbach in der Bezirksliga beobachtet. Ab der kommenden Saison wird er auch Unparteiische in der Bayern- und Landesliga bewerten.

Simon Gottschalk (26) und Patrick Höfer (25) heißen die Landesliga-Aufsteiger aus der Schiedsrichtergruppe Jura-Nord. Beide haben in der vergangenen Saison exzellente Leistungen erbracht. Gottschalk lag bei sieben Spielleitungsbewertungen mit einem Schnitt von 8,46 Punkten auf Platz eins aller Bezirksliga-Referees. Patrick Höfer hatte mit drei anderen einen Schnitt von 8,44 und Platz zwei der Bezirksliga-Jahreswertung erreicht.

Johannes Lorenz und Andreas Peplinski pfeifen bereits länger in der Landesliga. Sie werden auch in der nächsten Saison dort antreten. Frank Mühlenberg, Aufsteiger des vorletzten Jahres aus der Jura-Nord-Gruppe, hat den Klassenerhalt hingegen nicht geschafft. Er muss nach zwei Jahren Landesliga nun wieder in der Bezirksliga pfeifen. 

Der 20-jährige Jonas Klinnert aus Roth und der 31-jährige Peter Haas aus Schwanstetten rücken dagegen ebenso in die Bezirksliga auf wie der 31-jährige Florian Kleemann aus Treuchtlingen und der 18-jährige Torben Lüdicke aus Roth. Kleemann und Lüdicke pfeifen regulär in der Kreisliga. Beide werden als Qualifikanten für ausgewählte Bezirksliga-Spiele unter besonderer Beobachtung eingesetzt. 

Einen Sonderplatz als Qualifikant erhält Samuel Schneider aus Schwabach. Der 18-Jährige hat die vergangene Saison als Bester der Kreisliga-Förderschiedsrichter im Bezirk Mittelfranken abgeschlossen. "Unsere Qualifikanten haben enormes Potential", ist Obmann Michael Winkler überzeugt. Neuer Kreisliga-Förderschiedsrichter ist Lukas Lämmermann.