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Kreis-Schiedsrichterhauptversammlung: Wahl des KSO

Letzte Aktualisierung: 23. Februar 2018


von links: Uwe Wichmann, Sven Laumer, Oliver Johannes

LEERSTETTEN - Erst kürzlich ist er als Obmann der Schiedsrichter-Gruppe Jura Nord wiedergewählt worden. Nun hat ihn auch der Kreis erneut als Chef bestimmt. Sven Laumer aus Schwabach soll beim BFV-Kreistag am bevorstehenden Sonntag in Weißenburg erneut zum Schiedsrichterobmann im Fußballkreis Neumarkt-Jura gewählt werden. Das hat die Hauptversammlung der drei Gruppenschiedsrichterausschüsse in Leerstetten einstimmig beschlossen.

 

Der 35-jährige Informatik-Professor und Bayernliga-Refereee könnte damit in seine zweite Amtsperiode gewählt werden. Voraussichtlich allerdings lediglich bis Mai. Denn dann wird Laumer den Wünschen der Landesebene zufolge in den Verbandsschiedsrichterausschuss berufen werden. Wie es danach im Kreis Neumarkt-Jura in Sachen Schiedsrichterführung weitergeht, steht noch nicht fest.

 

Schließlich werden nach dem so gut wie sicheren Wechsel Laumers auf die Verbandsebene zwei neue Gruppenobmänner mit an der Spitze des Kreises stehen. Wer Kreisobmann werden solle, hieß es, darüber müssten ab sofort intensive Gespräche in den Leitungsgremien der Gruppen geführt werden. Der bei der Gruppenjahresversammlung bereits für Jura-Nord mitgewählte Michael Winkler aus Georgensgmünd und der für Jura-Süd ebenfalls neue Uwe Wichmann von der DJK Gnotzheim komplettieren dann die Kreisspitze der Unparteiischen. Erfahrener dritter im Bunde ist der als Obmann der Gruppe Neumarkt kürzlich wiedergewählte Oliver Johannes.

 

Sven Laumer hatte der Kreisschiedsrichterversammlung eine erfolgreiche Bilanz seiner vierjährigen Arbeit als Obmann vorgelegt. In dieser Zeit haben die Gruppen knapp 200 neue Fußballschiedsrichter ausgebildet. Deshalb sei die Zahl der Unparteiischen im Kreis von 880 auf 940 gewachsen, rechnete Laumer vor. Was seinen Worten zufolge allerdings immer noch zu wenig ist. "Zu viele Spiele bleiben unbesetzt, weil zu wenige aktive Schiedsrichter zur Verfügung stehen", erklärte Laumer.

 

Laumer beklagte auch einen Aderlass an der Leistungsspitze des Kreises. "Mit Franziska Haider von der SpVgg Roth und Michael Winkler vom TSV Rittersbach haben zwei Bayernliga-Schirirs ihr Laufbahn beendet", so Laumer. Er selbst werde die Bayernliga nach Ende der laufenden Saison verlassen. Zugleich könne sich der Kreis aber über drei Landesliga-Neulinge freuen. Außerdem habe man mit Angelika Söder eine absolute Spitzenschiedsrichterin in seinen Reihen. Die 28-jährige vom TSV Ochenbruck gehört als FIFA-Schiedsrichterin zu den besten Referees der Welt. Bei den Herren leitet sie Spiele der Regionalliga.

 

Sven Laumer erinnerte im Rechenschaftsbericht auch an seinen Vorgänger, den ehemaligen Gruppen- und Kreisschiedsrichterobmann Werner Stroech. "Sein Tod 2014 hat uns alle sehr getroffen", so Laumer, "denn das Schiedsrichterwesen in Mittelfranken hat ihm viel zu verdanken." Stroech stand über 27 Jahre an der Spitze der Schiedsrichter im Jura-Norden und hat die Gruppe zu einer der größten in Bayern gemacht. Zwölf Jahre lang war er auch Kreisschiedsrichterobmann. Dafür hatten ihm die Schiedsrichter des Jura-Nordens den Titel des Ehrenvorsitzenden verliehen. Zu seinem Andenken ist das jährliche Fußballhallenturnier der Schiedsrichtergruppen in Mittelfranken nach ihm benannt worden.

 

Text und Bild: Robert Schmitt 

23. Februar 2018
Heft zur Kreis-Schiedsrichterhauptversammlung
Stand: 23.02.2018 | PDF (1 MB)
 
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