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Wie werde ich Schiedsrichter?
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Werde Schiedsrichter!

Wie werde ich Schiedsrichter?

Grundsätzlich kann jeder Sportkamerad Schiedsrichter werden. Es gibt allerdings ein paar Kriterien, die erfüllt sein wollen. So muss man mindestens 14 Jahre alt und Mitglied in einem Sportverein sein. Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit ist ebenfalls sehr wichtig. Wenn diese Kriterien erfüllt sind, kann man sich für einen Schiedsrichterlehrgang bzw. Neulingslehrgang anmelden. Dieser findet einmal in Jahr statt. Die Teilnehmer bekommen dabei die Fußballregeln in Theorie und Praxis über drei Lehrgangstage gelehrt. Am Ende absolviert man eine Prüfung. Im Erfolgsfall kann man sich dann geprüfter Schiedsrichter nennen. 

Was bringt mir das?

Für jüngere Schiedsrichter ist mit Sicherheit interessant, dass es für jedes Spiel eine Aufwandsentschädigung und ein Fahrtgeld gibt. So bekommt man für ein Herrenspiel 25,-€. Als kleiner Nebenverdienst keine schlechte Sache. Für Berufstätige gewichtet das Argument der körperlichen Betätigung vielleicht mehr. Unabhängig davon gilt für jeden Schiedsrichter, dass er sich kostenlos jedes Spiel in Deutschland anschauen kann. Das heißt also, dass man z. B. bei einem Champions League Halbfinale an Karten kommen kann, die im Handel längst ausverkauft sind und auf dem Schwarzmarkt Unsummen kosten. Außerdem bekommt man einen tieferen Einblick in die Fußballregeln und kann sich Fachmann nennen. 

Wie läuft der Lehrgang ab?

Der Lehrgang beginnt am Freitag, den 14.06.2019, um 18:30 Uhr und dauert bis ca. 22:30 Uhr. Man geht u.a. auf Regel 5 (Der Schiedsrichter) und das Thema Handspiel ein. Am Samstag, den 15.06.2019, geht's um 09:00 Uhr weiter. Der zweite Tag stellt den wichtigsten Teil dar. Neben den Regeln 11 (Abseits) und 12 (Verbotenes Spiel), die für einen Schiedsrichter elementar sind, wird eine Praxiseinheit abgehalten. Der Schulungstag endet um ca. 16:30 Uhr. Am Sonntag, den 16.06.2019, neigt sich der Lehrgang auch schon dem Ende. Neben der Prüfung stehen kleinere Regelgebiete und Organisatorisches im Fokus. Geplantes Ende am Sonntag ist 13:00 Uhr. Für genügend Pausen, Getränke und Verpflegung ist natürlich gesorgt.

Fußballer und Schiedsrichter gleichzeitig?

Selber in einer Mannschaft aktiv spielen und zugleich als Schiedsrichter Spiele pfeifen schließt sich keineswegs aus. Nach bestandener Prüfung bekommt man einen Zugang zum BFV-System. Da kann man genau festlegen, wann man pfeifen kann und wann nicht. Nachdem man von Zuhause aus immer Zugriff auf seine Freistellungen hat, funktioniert das ganz unkompliziert. Als Jugendspieler hält man sich beispielsweise den Samstag frei, weil man da immer seine Spiele hat. Die Erfahrungen der letzte Jahre zeigen, dass aktive Fußballer ein besseres Gespür für Zweikämpfe haben und deshalb besonders gut als Schiedsrichter geeignet sind.


 

 

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Flyer zum Neulingslehrgang
2019-Flyer-Neulingslehrgang.png
Stand: 05.02.2019 | PNG (5 MB)
 
 
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