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Bezirk Oberbayern - Schiedsrichtergruppe Ruperti

Abseits - oder nicht? Ein Tag bei den DFB Elite Schiedsrichter - Eine große Ehre für die Schiedsrichtergruppe Ruperti


Die Teilnehmer von links nach rechts: Tobias Spindler, Benedikt Jany, Fabian Geiger, Maximilian Baumgartner, Josef Ramsl, Peter Reitmaier, Marcel Motlik, Marco Frei, Dominik Petzke, Martin Wagner, Jakob Linner, Martin Ramsl, Alexander Petzke

GSO Hans Wichtlhuber folgte mit Stolz und den Worten: eine einmalige Chance Bundesliga Schiris und Assistenten kennenzulernen, der Einladung des DFB, mit einem Teil seiner Truppe (unterstützt von der Chiemgruppe) am DFB Sommertrainingslager der Elite-Schiedsrichter in Grassau teilzunehmen. 

Unter dem Motto ,Abseits - oder nicht?' durften 14 Mann knifflige Spielsituationen herbeirufen und stellten die DFB Schiedsrichter-Assistenten vor teilweise haarige Entscheidungen. Ausgestattet im offiziellem DFB Outfit wurde im Vorfeld ,Cross oder Longline' von Jan-Hendrik Salver genau erklärt, worauf es ankommt. Unterbrochen von einer einstündigen Pause wurde vier Stunden lang geschlagen und gelaufen, was das Zeug hielt, sodass der ein oder andere getrost auf sein abendliches Workout verzichten konnte. 

Bei der anschließenden Videoanalyse mit Simon Goldhammer erfuhren dann die Assistenten, ob sie richtig lagen oder nicht. Auch hier durfte man kritisch mit prüfen. 

Zum Abschluss des intensiven Tages lud der DFB noch zum gemeinsamen Abendessen ins 4* Golf Resort Achental ein. Dort wurde dann ausgiebig gefachsimpelt und auch die ein oder andere Frage gestellt, die unter den Nägeln brannte. Diese wurden Auge in Auge von Patrick Ittrich und einem seiner Assistenten Norbert Grudzinski, die mit am Tisch saßen, äußert sympathisch auf ,du und du' beantwortet.

Nach der Würdigung der ,Statisten' mit Dankesworten und einem hochwertigem Präsent vom DFB wurden noch Unmengen an Erinnerungsfotos geschossen, u.a mit Bibiana Steinhaus, Bundesliga Rekord-Schiedsrichter Wolfgang Stark und und und... Das ,Grand final' für die drei jüngsten Teilnehmer war, durch einen Zufall, noch ein Geschenk von den Schiedsrichtern Tobias Reichel und Dr. Martin Thomsen jeweils von BuLi-Schiedsrichtern signiertes Trikot. 

Ein gelungener Tag und Abend, den keiner der Teilnehmer so schnell vergessen wird.

Lehrabend mit BSA Gerhard Kirchbichler und KSO Sepp Kurzmeier


Gruppenobmann Hans Wichtlhuber (rechts) mit BSA Gerhard Kirchbichler und KSO Sepp Kurzmeier. Foto: td

Positive Bilanz bei den Ruperti-Schiris

Rettenbach/Traunstein. Eine positive Bilanz zog der Obmann der Fußballschiedsrichtergruppe Ruperti, Hans Wichtlhuber (Tengling) beim Juni-Lehrabend im Gasthaus "Jobst" in Rettenbach. Sein Referat wurde vom Mitglied des Bezirksschiedsrichterausschusses Gerhard Kirchbichler (Antdorf) und Kreisschiedsrichterobmann Sepp Kurzmeier aus Ramerberg unterstützt.

In Vertretung von Ex-Bundesliga Knut Kircher, der seinen Besuch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben musste nahm Kirchbichler zur Persönlichkeit des Schiedsrichters Stellung. "Mann muss nur die Schiedsrichterprüfung machen, schon ist man Chef von 22 Mann". Der BSA - der auch als Hobby noch Eishockey-Schiedsrichter ist - wies auf Interesse, Einstellung, Verhalten, Temperament und Leistung hin. "Ran an den Speck!", forderte Kirchbichler die Ruperti-Schiris auf. "Wer was erreichen will muss dran bleiben!". Im rauen Klima gibt es Konflikte und Konfrontationen, aktive und passive Kritik. "Damit muss man umgehen können, hier kann sich der Schiedsrichter bewähren". Ziel ist es, die Persönlichkeit in die Spielleitung mit einzubringen. "Veränderungen beginnen immer bei mir", sagte der BFV-Funktionär. "Aber der Spielleiter gibt den Takt vor, dazu gehört zum Beispiel modern pfeifen und einen Touch Menschlichkeit mit einzubringen".

Hans Wichtlhuber informierte über die Gruppe, die wieder auf einem aufstrebenden Ast ist. Zur Zeit hat die Gruppe 224 Unparteiische davon sind 161 aktiv. Der Neulingslehrgang brachte 28 neue Schiedsrichter, davon sind 22 Neulinge 18 Jahre und jünger. Von den 20 Trainern, die einen Lehrgang absolvierten sind nun auch zwei Schiedsrichter geworden. Somit hat die Gruppe 30 neue Schiedsrichter. In der Saison 2017/18 wurden im Gruppengebiet Ruperti ca. 1.500 Spiele geleitet. Der GSO berichtet noch über Einteilungsrichtlinien, einen geforderten Vertrauensschiedsrichter. Gemeinsam mit KSO Sepp Kurzmeier stellte er die Spitzenschiedsrichter und die Qualifikationen vor. Im Kreis freute sich Kurzmeier über Michael Bacher vom SV Amerang, der den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft hat. Er berichtet zudem zwei Regionalliga-, drei Bayernliga-, fünf Landesliga- und 14 Bezirksligagespannen. Wichtlhuber stellte sein neu zusammengestelltes Kreisligateam vor, das 17 Schiedsrichter umfasst.                                - td  

Einteilungsrichtlinien und Spesenordnung

Die neuen Einteilungsrichtlinien gelten seit dem 01.07.2018. Diese sind unter Downloads verfügbar. 

Ebenso die neue Spesenordnung.

Nächster Termin!

Im Juli ist kein Lehrabend, nächster ist im August, am Donnerstag den 02.08.2018 beim Jobst.

 

Die neue VSA-Info 05/2018 ist unter Downloads verfügbar.

Ordnungsdienst

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus gegebenen Anlass sehen wir uns als Kreisausschuss gezwungen, die Vereine und Schiedsrichter auf die Einhaltung des § 60 der Spielordnung BFV hinzuweisen:

§ 60 Platzordnung
1. Der Heimverein hat unbeschadet der Eigentumsverhältnisse zur Wahrung des
Ansehens des Fußballsports und der ordnungsgemäßen Durchführung der
Spiele für Ruhe und Ordnung vor, während und nach dem Spiel zu sorgen.
Ordnungsdienstleiter
2. Zur Erfüllung dieser Pflichten hat sich der Heimverein bei jedem Verbandsspiel
von aufstiegsberechtigten Mannschaften aller Ligen und Klassen eines
verantwortlichen Leiters des Ordnungsdienstes zu bedienen, der mit Name auf
dem elektronischen Spielberichtsbogen/Spielberichtsbogen einzutragen ist.
Diesem ist zur Durchführung seiner Aufgaben ein ausreichender
Ordnungsdienst zu unterstellen. Die Angehörigen des Ordnungsdienstes sind
gut sichtbar als solche zu kennzeichnen.
Aufgaben des Ordnungsdienstes
3. Der Ordnungsdienst hat insbesondere folgende Aufgaben:
3.1 Er ist insbesondere verpflichtet, den umfassenden Schutz des
Schiedsrichters, seiner Assistenten und der Spieler beider Mannschaften sicherzustellen.
3.2 Er hat für den Vollzug der vom Schiedsrichter angeordneten
Platzverweise zu sorgen.
3.3 Er hat betrunkenen oder mit Waffen oder ähnlichen Werkzeugen
ausgerüsteten Besuchern den Zutritt zum Sportplatz zu verwehren.
3.4 Er hat Personen am Betreten des Platzes zu hindern, denen aufgrund
eines Beschlusses eines Verbandsorgans oder durch Anordnung des
Vereins der Zutritt verboten ist.
4. Bei drohenden Ausschreitungen sind neben den Angehörigen des
Ordnungsdienstes alle volljährigen Vereinsangehörigen und alle Spieler beider
Mannschaften zur Mithilfe und Sicherstellung der Platzdisziplin verpflichtet.
5. Der Heimverein trägt die Beweislast dafür, dass er alle ihm möglichen und
zumutbaren Maßnahmen zum Schutz des aufgeführten Personenkreises
getroffen hat.

Nachdem wir leider immer wieder feststellen, dass kein Ordnungsdienst vorhanden ist, werden die Schiedsrichter darauf hingewiesen, dies zwingend vor dem Spiel einzufordern.
Das Spiel darf nicht beginnen, ohne die Vorstellung des Ordnungsdienstleiters beim
Schiedsrichter. Der Ordnungsdienst muss klar erkennbar sein während des ganzen
Spieles. Ordnungswesten müssten bei allen Vereinen vorliegen, da diese vom BFV ausgegeben wurden!

Sollten die Vereine ihrer Aufgabe nicht nachkommen, so muss der Schiedsrichter
dies in einem Sonderbericht melden. Wir sehen dies auch als Schutz für den Heimverein vor Strafen, die durch unsportliches Verhalten des Gastvereins, oder
den mitgereisten Fans verursacht werden.

Die Schiedsrichtergruppen sind auf Neulinge dringend angewiesen, damit der
Spielbetrieb ordnungsgemäß abgewickelt werden kann. Diesen jungen Schieds-
richtern muss man aber auch zugestehen, dass sie sich entwickeln können und
der ein oder andere Fehler dabei passiert.

Es muss für uns alle oberste Priorität haben, dass unsere Spiele sportlich fair
mit einem guten Miteinander auf unseren Spielstätten stattfinden!

Vielen Dank für Eure Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen

Carmen J. Gardill
Kreisvorsitzende Inn-Salzach
Bayerischer Fußballverband

 

Sportler müssen reichlich trinken

Neben einer ausgewogenen Ernährung spielt auch das Trinken eine wichtige Rolle im Sport. Bei körperlicher Anstrengung verliert der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit und damit auch Mineralstoffe, vor allem "Salz" (Natrium und Chlorid), Kalium, Magnesium und Calcium. Gerade beim Fußball kommt man schnell ins Schwitzen. Für die optimale Leistungsfähigkeit beim Training oder im Spiel und insbesondere bei hohen Temperaturen ist es wichtig, dem Körper die verlorene Menge an Flüssigkeit wieder zuzuführen - und zwar bevor man durstig wird. Gute Durstlöscher sind Mineralwasser oder Saftschorlen. Unverdünnte Fruchtsäfte sowie zuckerhaltige Cola-Getränke, "Energiedrinks" und Limonaden verzögern die Flüssigkeitsaufnahme und sind als Sportgetränk ungeeignet. Auch alkoholische Getränke sind nicht zu empfehlen.

Die AOK Bayern, offizieller Partner des BFV, empfiehlt als Durstlöscher die gute alte Apfel- oder Traubensaftschorle: Die Mischung von einem Drittel Saft und zwei Dritteln Mineralwasser ist nicht besonders süß, versorgt den Körper aber dennoch mit ausreichend Energie (durch natürlichen Fruchtzucker) und Mineralstoffe.

Sportler sollten auf Ihr Trinkverhalten achten:

 Vor dem Spiel:

  • am Vortag ausreichend trinken
  • 5 bis 30 Minuten vor Trainings-/Spielbeginn ca. 0,3 - 0,5 Liter trinken

 Während des Spiels:

  • bei weniger als 30 Minuten Belastung den Flüssigkeitsverlust unmittelbar danach ausgleichen
  • bei mittlerer Belastung spätestens nach 60 Minuten trinken: 0,5 bis 1 Liter pro Stunde am besten ab 30 Minuten regelmäßig in kleinen Schlucken
  • bei intensiver Belastung ca. 1 Liter/Stunde, ideal wären 0,25 Liter pro 15 Minuten

 Nach dem Spiel:

  • zur Regeneration des Flüssigkeits-, Mineralstoff- und Kohlenhydratverlustes: Fruchtsaftschorlen

SR Spesenregelung bei Spielausfall vor Spielbeginn

folgende Info bitte beachten:

wenn ein Schiedsrichter angereist ist und das Spiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes
nicht stattfinden kann, gilt die nachfolgende Vorgehensweise.
 
Bezug ist hier die gültige Schiedsrichterspesenordnung.
 
4) Bei Spielabbruch steht dem Schiedsrichter der volle Spesensatz zu. Bei Spielabsage
eine Stunde vor Beginn oder wenn kein bespielbarer Ausweichplatz angeboten wird,
reist der Schiedsrichter wieder ab. Als Entschädigung stehen ihm die Fahrtkosten und
50% des Spesensatzes zu. 
 
Im Schiedsrichterspesenmodul lässt sich der 1/2 Spesensatz, der dem Schiedsrichter
zusteht nicht so einfach darstellen.
Deshalb muss der eingeteilte Schiedsrichter, wie im Beispiel dargestellt, den
1/2 Spesensatz unter Sonstige Kosten mit einem "-" (Minus) eingeben!

Regeln der Schiedsrichtereinteilung

 1. Bayerische Vereine benötigen immer eine DFB-Genehmigung um gegen ausländische

Vereine oder im Ausland ein Spiel bestreiten zu können.

 2. Die Verantwortung für die Genehmigung tragen alleine die Vereine. Es gibt weder vom

Spielleiter noch vom Schiedsrichter eine Kontrolle ob eine Genehmigung vorliegt.

 3. Bayerische bzw. Deutsche Schiedsrichter dürfen im Ausland kein Spiel leiten ohne DFB

bzw. Fifa Spielauftrag. Ausnahme : Wenn zwei Bayerische Mannschaften im nahen

Ausland  (Grenzbereich)ein Freundschaftsspiel bestreiten ist es geduldet, dass ein

Schiedsrichter von unseren SR-Gruppen Eingeteilt werden darf. Bei einem Spiel im

Ausland an dem auch eine ausländische Mannschaft beteiligt ist, darf kein Schiedsrichter

von uns eingeteilt werden.

 
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