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SR Niederbayern Straubing
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Eine seltene Ehrung
Werner Oltmann für 60 Jahre als 
Schiedsrichter ausgezeichnet

Eine seltene Ehrung stand im Mittelpunkt der Weihnachtsfeier der Schiedsrichter-Vereinigung Straubing am vergangenen Wochenende. Werner Oltmann vom WSV St. Englmar wurde für 60-jährige Tätigkeit als Fußball-Schiedsrichter vom Bayerischen Fußball-Verband ausgezeichnet. Selbst Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Robert Fischer aus Lindberg hat in seiner bisherigen Funktionärstätigkeit solch eine langjährige Tätigkeit nur selten erlebt.

"Ich hatte bisher vielleicht drei oder vier Schiedsrichter, die so lange dabei sind", so Fischer in seiner Laudation. Er hob auch die Verdienste hervor, die der gebürtige Hamburger in seiner Heimat hatte. Dort gilt er im Hamburger Fußball-Verband als Legende, war lange Jahre auch Schiedsrichter, Assistent und Beobachter im Bereich des DFB. 15 Jahre lang war Oltmann Verbands-Schiedsrichter-Obmann in Hamburg und ist auch Ehrenmitglied des Hamburger Fußball-Verbandes. Seit 1992 hat er seinen Lebensmittelpunkt nun in den Bayerischen Wald verlegt und war bis vor einem Jahr noch selbst als aktiver Schiedsrichter auf den Plätzen der Region unterwegs.

Neben Oltmann wurden bei der Weihnachtsfeier, die gleichzeitig auch die Jahresabschlussfeier ist, noch Lothar Andrissek und Hans Kohlhofer (jeweils 50 Jahre), Reinhold Ebenbeck, Jürgen Mißlbeck, Alfred Dorfner und Johann Spanfellner (jeweils 30 Jahre), Alfred Schneider (25 Jahre) und Udo Kröber (20 Jahre) geehrt, wobei aus persönlichen Gründen nicht alle anwesend sein konnten. Auszeichnungen gab es außerdem noch für Felix Zankl als Jung-Schiedsrichter des Jahres, sowie für Hans Schäfer, der im Rahmen der Aktion deutschlandweiten Aktion "Danke Schiri" für ein ehrenamtliches Engagement über Jahre hinweg eine Auszeichnung entgegennehmen durfte.

Die Leistungen der Gruppe hoben die Ehrengäste in ihren Ansprachen hervor. "Über 4.000 Einsätze im Kalenderjahr 2017 sind eine eindrucksvolle Zahl", so die Stellvertretende Landrätin Barbara Unger. "Mit DFB-Schiedsrichter-Assistent Johannes Huber aus Bogen gibt es auch Schiedsrichter, die den Landkreis deutschlandweit bekannt machen." Von vielen positiven Rückmeldungen der Vereine konnte der Sportbeauftragte des Landkreises, Erwin Kammermeier, berichten. "Ich komme ja viel rum und ich muss sagen, dass überall sehr positiv über die Straubinger Schiedsrichter gesprochen wird und die Leistungen und Bemühungen anerkannt werden." Mehr Respekt für den Job der Referees forderte Peter Ries als Vertreter der Stadt Straubing ein: "Gewalt, auch verbaler Art, gehört nicht auf die Fußballplätze. Gerade in Sachen Nachwuchsarbeit und auch Integration mit dem Beispiel Javid Jannati leistet die Schiedsrichter-Gruppe Straubing hervorragende Arbeit."

Ehe der besinnliche Teil, der von der Waidler Stubenmusi und Schiedsrichter Bernd Kirchgraber gestaltet wurde, für einige ruhige und nachdenkliche Momente sorgte, wurde es noch emotional. Die Mitglieder der alten Vorstandschaft, die sich im November nicht mehr zur Wahl stellten, wurden vom neuen Obmann Tobias Welck verabschiedet. Im einzelnen waren dies der bisherige Junioren-Einteiler Walter Wagner, der bisherige Lehrwart Thomas Wasl, der bisherige Schriftführer Josef Freundofer, der bisherige Kassier Karl Eibauer und der bisherige Obmann Hans Breu. Letzterer erhielt per Video Grußbotschaften von vielen ehemaligen Weggefährten und musste sich gemeinsam mit seiner Frau Margit einige Tränen verdrücken. Mit den Sätzen"Eine Legende tritt ab" und "Hans Breu hinterlässt große Fußstapfen" fanden auch BSO Robert Fischer und der Kreisvorsitzende des Fußballkreises Straubing, Klaus Bayer, die passenden Worte.

Foto: Die Geehrten gemeinsam mit der Stellvertretenden Landrätin Barbara Unger, den Sportbeauftragten des Landkreises, Erwin Kammermeier und Ralf Kietzke, Peter Ries als Vertreter der Stadt Straubing, BSO Robert Fischer sowie der Vorstandschaft der SR-Gruppe Straubing um Obmann Tobias Welck.

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(v. l.) BSO Robert Fischer, Matthias Fröhlich, Fabian Prasch, Manuel Piermeier, Thomas Achatz, Tobias Welck, Bernd Kirchgraber, Stefan Dorfner, Harald Kanneder, Erich Arnold, Christian Engl und Markus Mühlbauer

Hauptversammlung mit Neuwahl

Die Schiedsrichter-Vereinigung hat sich nach der Neuwahl  mit einer verjüngten Mannschaft neu aufgestellt. In der neuen Strukturreform wird die Gruppe Straubing mit weiteren vier SR-Gruppen dem Kreis Ost zugeordnet werden.

Nach 12 Jahre hat Hans Breu als SR-Obmann der Straubinger SR-Gruppe abgedankt, er versicherte aber weiterhin als SR aktiv zur Verfügung zu stehen und mit Rat und Tat zu unterstützen, soweit er gebraucht wird.  Seine Verdienste wurden bei der Hauptversammlung durch den Bezirksschiedssrichter-Obmann Robert Fischer und BFV-Bezirksvorsitzenden Christian Engl besonders gewürdigt. Er hat in seiner Amtszeit als Obmann und vorher als Lehrwart sehr viel bewegt, sprechen doch die hohen Teilnehmerzahlen bei den Monatsversammlungen und anderen verschiedenen Veranstaltungen mit großem Interesse und Zufriedenheit aller SR-Kameraden. Das Urgestein Karl Eibauer stellte nach 30 Jahren sein Amt als Kassier zur Verfügung, dass er sehr zuverlässig und gewissenhaft ausübte. Der langjährige Schriftführer und Organisator bei Veranstaltungen, Sepp Freundorfer, übergab ebenfalls sein Amt. Aus der Führungsmannschaft schied noch Walter Wagner als Einteiler der Junioren und Damen, sowie Lehrwart Thomas Wasl, der sehr erfolgreiche Neulingskurse leitete aus.

104 Anwesende von den derzeit 159 Schiedsrichtern der Gruppe wählten den bisherigen Stellvertreter Tobias Welck einstimmig unter Leitung von BSO Robert Fischer und seinen BSA-Mitgliedern Doris Kausch und Walter Amberger als Wahlausschuss zu ihrem neuen Chef.

Tobas Welck bedankte sich für den großen Vertrauensbeweis und gab bekannt, dass er weiterhin für die Herreneinteilung zuständig sein wird. Der Versammlungsrunde stellte er seine Mannschaft vor.

Sein Stellvertreter und Einteiler der Junioren und Damen wird Manuel Piermeier. Die Kasse übernimmt Markus Mühlbauer, der als Lehrwart früher bereits in der Vorstandschaft vertreten war. Das Amt als Schriftführer übernimmt der jüngste in der neuen Führungsmannschaft Fabian Prasch. Bernd Kirchgraber wird sich als Vergnügungswart einbringen. Für die Ausbildung und Schulungen wird Lehrwart Stefan Dorfner verantwortlich sein. Unterstützung erhält er von seinen Lehrstabsmitgliedern Erich Arnold, Matthias Fröhlich, Thomas Achatz und Harald Kanneder.

Johannes Wallner wird die Homepage verwalten und auf aktuellem Stand halten.

Informationen zum Neulingskurs

 

Was sind die Voraussetzungen um Schiedsrichter zu werden?

Schiedsrichter kann jeder werden, der Interesse am Fußball hat und mindestens 14 Jahre alt ist. Nach oben gibt es keine Altersbeschränkung, auch ältere Kameraden sind gerne gesehen. Außerdem muss man Mitglied in einem Fußballverein sein. Für Interessierte ohne Verein ist die Schiedsrichtergruppe gerne bei der Suche nach einem Verein behilflich.

 

Warum sollte ich Schiedsrichter werden?  

Zum einen bekommt man für jedes gepfiffene Spiel eine Aufwandsentschädigung, die sich nach Altersklasse und Liga richtet. Je höher man pfeift, desto höher ist auch die Aufwandsentschädigung. Außerdem werden die Fahrtkosten mit 0,30 € pro gefahrenen Kilometer ersetzt. Zum anderen erhält man freien Eintritt zu allen Spielen im DFB-Gebiet, d. h. auch zu Bundesligaspielen!

Weiterhin ist die Schiedsrichtergruppe neben dem Pfeifen gesellschaftlich sehr aktiv. So hat die Schiedsrichtergruppe eine eigene Fußballmannschaft und Eisstockmoarschaften. Ebenso finden regelmäßig Trainingslager, Ausflüge, Feste und Feiern statt.

Auf dem Fußballplatz übernimmt man Verantwortung und ist für die Einhaltung der Regeln zuständig. Außerdem kommt man mit verschiedensten Spielercharakteren in Kontakt, wodurch die eigene Persönlichkeit verbessert wird, was in Schulde, Studium und Beruf hilfreich ist.

Bei entsprechenden Talent und Ehrgeiz sind Aufstiege in höhere Ligen möglich.

Weiterhin werden immer wieder Sportkameraden Schiedsrichter, die aus Verletzungsgründen selbst nicht mehr Fußball spielen können, dem Fußball jedoch erhalten bleiben und körperlich aktiv sein wollen. Das Verletzungsrisiko als Schiedsrichter ist wesentlich geringer als eines Spielers.  

 

Wie werde ich Schiedsrichter?

Der erste Schritt ist die Anmeldung zum Neulingskurs. Dieser findet vom 17.03. bis 22.03.2018 im Sportheim des TSV Bogen statt. Anmelden könnt ihr euch bei:

 

Obmann Tobias Welck

Tel.: 0175 - 5730188

Email: tobisr@aol.com

 

oder

 

Lehrwart Stefan Dorfner

Tel.: 0160 - 8954552

Email: schiri.dorfner@gmx.de

 

Bei weiteren Fragen stehen euch diese Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

 

Was kostet mich die Ausbildung zum Schiedsrichter? 

Für den Neulingskurs und die Erstausstattung (bestehend aus einem Trikot, Hose und Stutzen von Adidas) werden Kosten fällig. Diese werden in der Regel vom Verein übernommen!

 

Wie läuft der Neulingskurs ab?

Zuerst werden euch die Fußballregeln in ihren Einzelheiten beigebracht. Außerdem steht ein Besuch eines Fußballspiels (voraussichtlich ein Landesligaspiel) auf dem Programm. Zum Schluss steht ein schriftlicher Regeltest und ein Lauftest (1000 Meter Lauf) an.

 

Was sind die Pflichten eines Schiedsrichters?

Im Jahr muss ein Schiedsrichter mindestens 15 Spiele leiten und 5 Monatspflichtversammlungen besuchen, um für seinen Verein als anrechenbarer Schiedsrichter zu gelten. 

 

Was kommt auf die Eltern von jungen Schiedsrichtern zu?

Die Spiele zu denen ihr eingeteilt werdet, finden in einem Umkreis bis maximal 30 km vom Wohnort entfernt statt. Bei jungen Schiedsrichtern sind in der Regel die Eltern für die Fahrt zum Spielort verantwortlich. In Absprache mit dem zuständigen Einteiler kann die maximale Entfernung zum Spielort auch reduziert werden! Bei den ersten Spielen werdet ihr  von erfahrenen Schiedsrichterkollegen betreut und unterstützt.

 

Lässt sich die Schiedsrichterei mit Schule / Ausbildung / Beruf verbinden und kann ich auch noch selbst Fußball spielen? 

Ja! Bei der Einteilung wird auf die individuellen Wünsche der Schiedsrichter eingegangen. Ihr sprecht euch rechtzeitig mit dem Einteiler ab, in welchem Zeiträumen ihr in der Schule Lern- und Prüfungszeiten habt, teilt dem Einteiler euren Schichtplan mit oder die Tage, an denen ihr selbst Fußball spielt bzw. die Tage an denen ihr zum Pfeifen eingeteilt werden könnt. Diese werden bei der Einteilung berücksichtigt. Somit steuert ihr selbst, wann ihr Spiele zugeteilt bekommt und dadurch  keine Probleme bei schulischen und beruflichen Herausforderungen eingehen müßt!

 

Bin ich bei den ersten Einsätzen alleine? 

Nein, jeder Neuling wird bei seinen ersten Spielen von erfahrenen und geeigneten Schiedsrichterkollegen betreut. Diese stehen euch bei euern Aufgaben zur Seite, helfen euch diese zu bewältigen, beantworten eure Fragen und unterstützen euch. Auch in den nachfolgenden Spielen begleiten euch die Kollegen solange, bis ihr genug Erfahrung habt die Spiele allein sicher über die Bühne zu bringen.

Aktuelle Downloads zur Spesenordnung, neue Meldungsvorlage, Lehrbriefe und unser Schiedsrichterblatt'l

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