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SRG Ammersee/Fürstenfeldbruck
Herzlich Willkommen auf der Homepage der Schiedsrichtergruppe Ammersee/FFB.

 

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http://www.srg-ammersee-ffb.de

 

 

Adresse für Vereine und Spielrückgaben

100% Erfolgsquote beim Neulingskurs 2014

Die Schiedsrichtergruppe (SRG) Ammersee-FFB ist deutlich gewachsen: alle 29 Teilnehmer des Neulingskurses 2014 haben am Freitag, 21.2., ihre Prüfung bestanden und können ab sofort eingesetzt werden.

Und das werden sie auch. Christian Erdle, Obmann der SRG:"Das Wichtigste für unsere neuen Schiedsrichter ist jetzt, Praxis-Erfahrungen zu sammeln, das ist im Laufe der Schiedsrichter-Karriere durch nichts zu ersetzen." Für den Start eignen sich die jetzt anstehenden Vorbereitungsspiele sehr gut. Die Nachwuchsschiedsrichter werden ihrem Alter entsprechend hauptsächlich im Jugendbereich eingesetzt. Die älteren Absolventen aber erwarten jetzt auch Einsätze bei den Senioren.

"Die Betreuung der Neulinge durch Mitglieder unseres Lehrstabes und durch weitere erfahrene Schiedsrichter ist gewährleistet", erklärt Christian Erdle. Dass die neue Unparteiischen nicht allein gelassen werden vor der Vielzahl der Aufgaben vor, während und nach einem Spiel gehört zu den Qualitätsmerkmalen der Ausbildung in der SRG Ammersee-FFB. Christian Erdle: "Durch das direkte Feedback der Kollegen in der Halbzeit und nach dem Spiel lernen die Neulinge sehr viel und fühlen sich auch sicherer bei den ersten Auftritten."

Vorbereitet sind sie bestens, die neue Schiris. An den insgesamt acht Abenden inklusive eines Praxistages bei einem Testspiel haben sie das Regelwerk, aber auch viele praxisnahe Kniffe und Tipps kennen gelernt. Wolfgang Klotz, der als Lehrwart für die Ausbildung verantwortlich ist, hat mit Benjamin Sölch (Landesliga) und Felix Ruf (Bezirksliga) zwei erfahrene Schiedsrichter in seinem Lehrstab, die es eindrucksvoll verstanden haben, die Theorie mit vielen Beispielen aus ihrem Schiri-Alltag schmackhaft zu machen. "Bleibt zu hoffen, dass möglichst alle unsere Neulinge bei der Stange bleiben", hofft Christian Erdle, "wir werden jedenfalls alles dafür tun."

Bericht zur oberbayerischen Hallenmeisterschaft 2014

Am 25.01.2014 fand in Reichertshausen die 30. Auflage der oberbayerischen Hallenmeisterschaft der Schiedsrichter statt. Hochmotiviert starteten wir ins Turnier und konnten das erste Spiel 2:0 gegen Erding gewinnen. Im zweiten Spiel dann gegen Pfaffenhofen schoss Ammersee alle 3 Tore, blöd nur das zwei Mal das falsche Tor getroffen wurde und wir unglücklich 1:2 verloren. Das Runde muss ins Eckige wurde bei der Kabinenansprache scheinbar missverstanden. 

 

Im 3. Match waren wir wiederum nicht schlechter als der Gegner, trotzdem verloren wir das Spiel gegen Freising mit 1:2. Danach war das Halbfinale schon außer Reichweite und die Motivation dahin, was zu zwei ordentlichen Klatschen führte, die man nicht näher erläutern muss.

Im letzten Spiel dann gegen Tölz wollten wir nochmal Gas geben um zumindest im Zugspitzkreis die Vormachtstellung zu verteidigen. Hier waren wir auch die bessere Mannschaft mit Chancen am Fließband. Aber wenn man die Dinger vorn nicht macht, bekommt man Sie hinten und wir verloren ziemlich dilettantisch mit 1:3. Schlussendlich haben wir mit einem Sieg und fünf Niederlagen den 12. Platz von 14 Mannschaften belegt und somit unser Ziel um ein gutes Stück verfehlt. 

Felix Rufinho (Starstürmer aus Equador) hat mir versprochen nächstes Jahr zumindest einmal aufs Tor zu schießen und Peter Marsch versucht nächstes Jahr unter 7 Verletzungsunterbrechungen zu bleiben.

Abschließend möchte ich mich noch für die Unterstützung unserer Fans bedanken! An euch lag's definitiv nicht.

Thomas Rölz 

 

Kader:
1. Thomas Baader (TSV Geltendorf) 
2. Maxi Trettschock (FC Eichenau) 
3. Daniel Staedtler (FC Eichenau) 
4. Stefan Naßl (VfL Egenburg) 
5. Felix Ruf (SpVgg Wildenroth) 
6. Matthias Ertl (SV Puch) 
7. Reinhard Huber (ASV Biburg) 
8. Peter Marsch (SV Mammendorf) 
9. Thomas Rölz (SF Breitbrunn) 

Tore: 

1. Daniel Staedtler 3 

2. Thomas Rölz 2 

3. Matthias Ertl 1 

4. Stefan Naßl 1 


Spiele/Ergebnisse: 

Ammersee - Erding 2:0 

Ammersee -Pfaffenhofen 1:2 

Ammersee -Freising 1:2 

Ammersee -Ruperti 1:5 

Ammersee -Chiem 1:5 

Ammersee -Tölz 1:3 

Schiri-Neulingskurs startet in Türkenfeld

Pressemitteilung der Schiedsrichtergruppe Ammersee-Fürstenfeldbruck

Die Schiedsrichtergruppe (SRG) Ammersee-FFB beginnt am Freitag, 7. Feb-ruar 2014 um 18:30 h ihren diesjährigen Schiedsrichter-Neulingskurs für alle Altersstufen. Der Lehrgang findet im Gasthaus Hartl "Zum Unterwirt" in Türkenfeld statt und umfasst einschließlich Abschlussprüfung acht Abende.

"Wichtig für uns sind das Interesse und die Bereitschaft, diesem Hobby nachzu-gehen", erläutert Christian Erdle, Obmann der SRG Ammersee/FFB, "alles ande-re wollen wir den neuen Kamerad(inn)en vermitteln. Sie werden in eine starke Gemeinschaft gerne aufgenommen." Die komplette Regelkunde nach den Richt-linien des Bayerischen Fußballverbandes steht im Mittelpunkt der Ausbildung, die in einzelnen Abschnitten und mit zahlreichen Praxisbeispielen und Spielsze-nen verständlich erläutert wird. Nach erfolgreicher Prüfung werden die Nach-wuchs-Schiris behutsam und altersgerecht an die Spielleitung herangeführt. Bei ihren Einsätzen sind Betreuer und Ausbilder der SRG Ammersee/FFB dabei, ge-ben Tipps und unterstützen die Neulinge persönlich. Regelmäßige Übungsaben-de der Lehrwarte der SRG halten das Wissen der Schiris auf dem neusten Stand und bieten die Chance zum Austausch unter Kolleg(inn)en. Schiedsrichter haben manche Vorteile für sich: viele Vereine gewähren ihnen Beitragsfreiheit und zah-len die Ausrüstung. Dazu kommt, dass man als Schiedsrichter im Bereich des DFB keinen Eintritt zu den Fußballspielen zahlen muss. Und: Schiris bleiben sportlich aktiv und fit.

Weitere Infos zum Neulingskurs unter www.srg-ammersee-ffb.de oder bei Christian Erdle (Mail: chr.erdle@googlemail.com )

Bildunterschrift: Nachwuchsschiedsrichter werden im Neulingskurs der SRG Ammersee/FFB in-tensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet und auch danach weiter betreut.

Ansprechpartner für die Redaktion:
Christian Erdle
GSO SRG Amm/FFB
Tel. 08141-95256
Mobil: 0171-2765664
Mail: chr.erdle@googlemail.com

Schiedsrichterausflug nach Prag

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Nach pünktlichem Start in Fürstenfeldbruck entflohen wir dem Regen nach Osten und hatten tatsächlich Glück: Ab Ingolstadt schien die Sonne, die uns während der ganzen Reise nicht mehr im Stich ließ.

In Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) gab es im Outled Center der Lorenz Bahlsen Snack World einen längeren Stopp, damit die Naschkatzen und die Liebhaber von Knabbergebäck auf ihre Kosten kamen. Auf dem
Parkplatz baute das Verpflegungspersonal (Resi Erdle und Ricarda Mehner) gleich einen Brotzeitstand auf, der gut angenommen wurde.

Kurz darauf erreichten wir die Grenze, die neuerdings ohne
Passkontrolle überschritten werden kann, seit Tschechien Mitglied in der EU ist. Und bald hatten wir Prag und das Viersternehotel "Panorama" erreicht.

Am Abend gings ins Prager Traditionsrestaurant "U Fleku", wo wir allerdings wegen einer Navi-Panne um eine Stunde verspätet ankamen.
Dennoch genossen wir das Abendessen in dieser urigen Gastwirtschaft, die schon seit 1499 bekannt ist, mit hausgebrautem schwarzen Bier und böhmischer Hausmannskost mit den berühmten und sehr deftigen
dreierlei böhmischen Knödeln.

Ein stimmungsvoller, nächtlicher Spaziergang entlang der Moldau mit Blick auf den beleuchteten Veitsdom hoch droben auf dem Hradschin und auf die berühmte Karlsbrücke führte uns zum Bus zurück, der drüben am anderen Moldau-Ufer wartete.

Nach einem üppigen Frühstück wurden wir von unserem Stadtführer Vaclav Novak begrüßt, der uns in seinem lustigen böhmischen Dialekt einiges über Prag vermittelte.

Die erste Station war an diesem sonnigen Morgen der Hradschin. Dies ist der Prager Burgberg und der Sitz des Staatspräsidenten. Es ging durch den ehemaligen königlichen Lustgarten zum Ballsaal der Königin und durch immer dichter werdende Menschenmassen zum Veitsdom, der größten Kirche Tschechiens mit der großartigen gotischen Hauptfassade.
Sehr beeindruckend waren die Buntglasfenster, die original erhalten geblieben sind. Prag hat nämlich im Krieg kaum Zerstörungen beklagen müssen.
Vor dem Burgtor liegt der Hradschinplatz. Von hier aus konnten wir drunten im Tal die deutsche Botschaft erkennen, die beim Zusammenbruch der DDR eine ganz besondere Rolle gespielt hatte. Hierhin hatten sich ausreisewillige DDR-Bürger geflüchtet und so lange ausgeharrt, bis sie in die Bundesrepublik ausreisen durften. Diese Vorgänge waren unter anderen die Auslöser der Wiedervereinigung.

Über die Schloss-Stiege gings hinunter zur Karlsbrücke. Immer noch begleitet von Touristenmassen, überquerten wir die Brücke mit den vielen Heiligenskulpturen. Von dieser Brücke wurde der heilige Nepomuk in die Moldau gestürzt, weil er als Priester des Königshauses das Beichtgeheimnis der Königin wahrte und dem König nicht die Sünden nannte, die die Königin gebeichtet hatte.

Nur noch wenige Schritte, dann hatten wir den Altstädter Ring und das Rathaus mit der 500 Jahre alten astronomischen Uhr und damit das Ende unserer Stadtführung erreicht.

Die nächsten Stunden standen zur freien Verfügung. Einige besuchten nach dem Mittagessen die Kokoschka-Ausstellung, hörten ein Orgelkonzert in der Nepomukkirche, machten einen Einkaufsbummel am Wenzelsplatz oder besichtigten Prag von oben, vom Altstädter Rathausturm aus.

Gegen Abend bummelten wir durch die Pariser Straße. Das ist die mondäne Einkaufsmeile der Tschechinnen, vergleichbar mit der Münchner Maximiliansstraße. In der Pariser Straße kann man sämtliche bekannte Marken der Modewelt finden und viel, viel Geld ausgeben.

Bald war wir am Moldaukai und an der Anlegestelle der "Bohemia" angekommen, auf der wir das Abenddinner bestellt hatten.

Die nächtlich beleuchtete Moldau und die Prager Stadtsilhouette
begleiteten unseren Gang ans reichlich angerichtete Büffet auf dem Schiff. Musikalisch unterhielt uns dabei eine Drei-Mann-Dixie-Band mit schmissigen Rhythmen aus der Charleston-Zeit.

Am Sonntag hieß es Koffer packen. Pünktlich um 9 Uhr starteten wir zur Rückreise, auf der in Pilsen eine wichtige Station vorgesehen war: Die Besichtigung der Brauerei, in der der Vilshofener Josef Groll 1842 erstmals untergäriges Bier braute, und mit der der Begriff Pilsner Bier oder Pils bekannt wurde.
Die Flaschenabfüllstraße war am Sonntag leider nicht in Betrieb, aber auch so war die Brauereianlage in ihrer Größe beeindruckend. Nachdem man uns die kupfernen Sud- und Läuterbottiche, die Kühlkellerstraßen mit 9 km Streckenlänge und den Fasskeller gezeigt hatte, gabs eine Bierprobe, die uns auf das Mittagessen in der Gastwirtschaft einstimmte, die in das Gelände der Brauerei integriert ist.

In einer hofbräuhaus-ähnlichen Schwemm' wurden wir wieder echt böhmisch verköstigt, was natürlich bedeutete, dass man uns wiederum die böhmischen Knödel vorsetzte. Natürlich durfte da das eine oder andere Pils nicht fehlen.

An der Grenze machten wir nochmals einen Stopp am "Asia-Markt", damit die Nikotinsüchtlinge stangenweise spottbillige Sargnägel erwerben konnten, die - weil made in Korea, obwohl Marlboro draufsteht - angeblich aus reinem Kamelmist bestehen. Na ja, wer's mag .

Als begeisterter Reiseteilnehmer bleibt mir nur noch, einen Dank auszusprechen an Sabine Winterholler für die hervorragende Organisation, an den Bordservice mit Resi Erdle und Ricarda Mehner und an die Kuchenbäckerinnen und -bäcker. Ein besonderer Dank gilt unserem Finanzminister Michael Stahl und dem Chef des Ganzen, Christian Erdle.
Dieser Ausflug hat bleibende Eindrücke hinterlassen!

Peter Schuster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johnson in Peking

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Ammersee-Schiris weltweit im Einsatz

Dass die Schiedsrichter der Gruppe Ammersee-Fürstenfeldbruck gerne Austauschspiele pfeifen, ist bekannt. Jetzt erreichte uns aber der Bericht von Paul Johnson aus China, in
dem er uns mitteilte, dass er ein Spiel in Peking (Bejing) leiten durfte.
Johnson hält sich zur Zeit beruflich im Reich der Mitte auf. Die Universität Bejing er-
fuhr von seinem Hobby und betraute ihn mit der Leitung eines Spieles zweier Studenten-
mannschaften. Paul Johnson berichtete, dass das Spielniveau etwa unserer C-Klasse ent-
sprach. Aber immerhin war es ein Spiel mit Assistenten und internationaler Absprache
zwischen dem deutschen Schiedsrichter und seinen chinesischen Linienrichtern.
Paul Johnson dürfte damit der erste Ammersee-Schiedsrichter sein, der jemals ein Spiel
in Peking gepfiffen hat. Wie er glaubhaft mitteilte, hat es ihm sehr großen Spaß gemacht.


 

Sonderlehrgang für Schiedsrichter der Jugendsspiele

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Nun sind auch die Juniorenschiedsrichter fit für den ESB

Der Bezirk Oberbayern hatte beschlossen, dass ab Beginn dieser Saison auch die von Schiedsrichtern besetzten Juniorenspiele mit dem ESB abgewickelt werden. Der GSA Ammersee reagierte darauf spontan mit dem Angebot einer ESB-Sonderschulung für die betroffenen, noch nicht über den ESB unterrichteten Schiedsrichter.
Der Sonderlehrgang fand im modernen und mit allen technischen Finessen ausgerüsteten Vereinsheim des SC Malching statt und wurde von Beisitzer Michael Stahl geleitet. Alles war pünktlich vorbereitet und aufgebaut, als die ersten Teilnehmer eintrafen. Doch die Stirn des Lehrgangsleiters und die des Obmanns bewölkten sich immer mehr: Neun Interessierte wollten teilnehmen, darunter die Oldies Brandt, Zietlow und Schuster, die sich von der wiederholten Anhörung der Lerninhalte viel versprachen. Aber leider waren nur zwei Jung-Schiri gekommen.
Doch mit der branchenüblichen Verspätung von 5 bis 10 Minuten trafen dann auch die ein, die sich der GSA als Zielgruppe vorgenommen hatte. Die Stirnfalten von Michael Stahl und Christian Erdle glätteten sich wieder, und der Kurs konnte vor ungefähr 30 Teilnehmern beginnen.
Mit seiner PowerPointPräsentation erläuterte Michael Stahl klar und deutlich das Handling mit dem ESB, und man hatte den Eindruck, dass die Jungen das Ganze begriffen hatten. Klar, der gesamte Vorgang ist ja menügeführt und sollte einem Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts keine Probleme bereiten - die Bedienung eines PC gehört ja zu den modernen "Schlüsselkompetenzen" wie das Autofahren und das Telefonieren.
Von oben nach unten hat der ESB ja schon seit der letzten Saison seine Proben bestanden, und jetzt ist er endlich flächendeckend bei den Junioren angelangt. Unsere Schiedsrichter sind jedenfalls fit dafür!

 

Pflichtabend Monat September

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Man pfeift nur hundertprozentige Strafstöße!

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und der Ehrenmitglieder gedachte Obmann Christian Erdle des am Tag nach dem letzten Pflichtabend verstorbenen Schiedsrichterkameraden Ludwig Ninding (72). Da Freud und Leid immer sehr eng beieinander liegen, war Erdles nächste Amtshandlung die Überreichung eines Präsentkorbs an Harti Steiner aus Anlass seines 75. Geburtstags, den er vor kurzem feiern konnte.

 

 

Dann war die Reihe an Benni Sölch, dem ranghöchsten Pfeifenmann unserer Gruppe, der mit seinem Referat für Abwechslung sorgte und Lehrwart Klotz hilfreich zur Seite stand. Benni Sölch wertete Fußballszenen aus, die der BFV zur Verfügung gestellt hatte und die reichlich Stoff für Diskussionen boten. Die Botschaften, die die Teilnehmer daraus mitnahmen, lauteten unter anderen: Man pfeift nur 100%-ige Strafstöße, Auch bei Strafstoßsituationen ist der Vorteil möglich, Keiner würde diesen Elfmeter verstehen! und Vorsicht, Schwalbe! Sehr zahlreich brachten Sölchs Zuhörer ihre Meinungen zu den SR-Entscheidungen der einzelnen Situationen ein und begründeten dies auch mit Kompetenz und Sachverstand. Langer Beifall dankte Benni Sölch für seine erfrischend dargebrachten Ausführungen.

Lehrstabsmitglied Schuster informierte über die Verwendung des ESB im Seniorenbereich und erinnerte daran, dass es bei Seniorenspielgemeinschaften keine Spielerliste mehr gibt.

Mit der Bekanntgabe der nächsten Termine (siehe oben) beendete Obmann Erdle den sehr informativen Pflichtabend.

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Ludwig Ninding ist verstorben

Einen Tag, nachdem Christian Erdle am Pflichtabend die Versammlung von der lebensbedrohenden Erkrankung unseres Kameraden Ludwig Ninding informiert hatte, erhielten wir die schockierende Nachricht, dass Ludwig Ninding am 6.8.2013 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.

Der pensionierte Kriminalkommissar legte 1981 im Alter von 40 Jahren die SR-Prüfung ab und leitete Spiele bis zur Kreisklasse für den SV Puch. 2011 erhielt er das Verbandsehrenzeichen in Gold für seine 30-jährige SR-Tätigkeit.

In der SR-Gruppe stellte er sich stets zur Verfügung als Delegierter bei den Kreis- und Bezirksversammlungen der SR, und so lange die Gruppenkasse vom Gruppenausschuss geführt wurde, war er mehrere Jahre als penibel arbeitender Kassenprüfer tätig.

Mit Ludwig Ninding verlieren wir einen zuverlässigen und beliebten SR-Kameraden, dessen Rat stets willkommen war und immer akzeptiert wurde.

Wir fühlen mit seinen Angehörigen und werden ihm ein dauerndes Gedenken bewahren.

Ruhe in Frieden

Bericht des Pflichtabends im Monat August

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Gelb bei Handspiel nach direktem Torschuss

Nach der Begrüßung durch Obmann Erdle und der traditionellen Präsentation unserer Geburtstagskinder im vergangenen Monat wurde Ludwig März anlässlich seines 75. Geburtstages mit einem Präsentkorb geehrt.

Freud und Leid liegen immer eng beisammen das erwies sich beim nächsten Punkt der Tagesordnung, als wir in Gedanken bei unserem todkrank darnieder liegenden Schiedsrichterkameraden Ludwig Ninding waren.

Christian Erdle stellte als neues GSA-Mitglied Sebastian Mehner vor, dessen Zuständigkeiten im IT-Bereich liegen werden.

Gastreferent Bernd Reiser (GSL Zugspitze, Gruppe Nord)

zeigte sich erfreut, dass es in puncto ESB bei den Ammerseern kaum Probleme gibt. Als Neuerungen zählte er auf: Keine Bereinigungsspiele mehr (es gilt bei Punktgleichheit die UEFA/CL-Regelung), Relegationen mit Hin- und Rückspiel, Hallenmeisterschaften 2013/14 noch nach altem Modus aber mit Futsal-Ball, ab 2014/15 nur noch als Futsal-Meisterschaft.

Lehrwart Klotz zeigte die neuen Regelauslegungen hinsichtlich Abseits und Handspiel auf und erinnerte daran, dass im ESB nun die Torschtzen verbindlich (mit Namen, Rückennummer und Spielminute) aufgeführt werden müssen.

Bei fehlendem Spielerpass ist vor allem die Identität des Spielers zu bestätigen, außerdem muss der Vereinsvertreter die Identität und das Spielrecht bestätigen!: Für das Sportgericht ist es sehr wichtig, dass der Begriff Identität in dem Vermerk des Schiedsrichters vorkommt und das Spielrecht bestätigt wird!

Und noch was: Bei einem direkten Torschuss ist ein Handspiel zwingend mit Vw zu bestrafen (es sei denn, mit der Aktion ist ein FaD verwirkt). Voraussetzung für die Vw ist aber, dass der Ball ohne das Handspiel aufs Tor gegangen wäre.

Michael Stahl erläuterte zum wiederholten Mal die Handhabung des ESB und bot Lösungen für Problemfälle an.

Peter Schuster verteilte den Schwarzen Report und Christian Erdle gab die nächsten Termine bekannt (siehe oben).

Kreisliga-Lehrgang am 06.07.2013 in Weilheim

Ein Kurzbericht von Andreas Lintner

Der Kreisliga-Lehrgang zur Vorbereitung auf die Saison 2013/14 fand heuer wieder auf dem Vereinsgelände des TSV Weilheim statt, wie es bereits Tradition ist.

Nach einer kurzen Begrüßung mit Anwesenheitskontrolle durch KSO Michael Kögel ging es auch schon los zum Laufen: Zuerst liefen die Nicht-Förder-Schiedsrichter den langsameren Intervalltest (20 Mal abwechselnd je 150 Meter in 35 Sekunden Laufen und 50 Meter in 45 Sekunden Gehen). Währenddessen wurde mit den Förder-Schiedsrichtern ein Aufwärmtraining absolviert und die 6 x 40 m Sprints durchgeführt. Dann waren auch die Förder-Schiris mit ihrem anspruchsvolleren Intervalltest an der Reihe: 20 Mal je 150 Meter in 30 Sekunden Laufen und 50 Meter in 35 Sekunden Gehen. Das war ganz schön ermüdend - so ermüdend, dass sogar manche Schiris schlapp machten!!!

Dann traf man sich im Schulungsraum, wo nach einer kurzen Einführung die Teilnehmer erneut ins Schwitzen kamen: Der Regeltest stand an! Leider hatten sich manche Schiris nicht optimal vorbereitet und erreichten weniger Punkte als zum Bestehen notwendig gewesen wären. Wie schade!

Der darauffolgende Teil war wohl für viele das Highlight des Lehrgangs - Mittagessen!

Ein anschließender Mittagsschlaf fiel aus, da Michael Kögel seinen Vortrag hielt, der den Rückblick auf die vergangene sowie einen Ausblick auf die kommende Saison aus dem Blickwinkel eines Schiedsrichters zum Thema hatte. Als Oberbegriff seiner Präsentation wählte er "Professionalität". Das bedeutet für ihn körperliche Fitness, Regelkenntnis und ein gutes Auftreten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Markus Krimphove, Lehrwart der SRG Weilheim, gab darüber hinaus noch konkrete Beispiele für gutes Auftreten und beendete damit den Lehrgang.

Abschließende Meinung: Ich war zwar erst das zweite Mal dabei, kann aber nur bestätigen, dass der Tag gelungen war und ich mich ausgezeichnet auf die neue Saison vorbereitet fühle.

Der Sparkassen-Cup 2012 / 2013

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Die Endspiele wurden in Moorenweis ausgetragen, das Spiel um Platz 3 SC FFB - SC Maisach leitete Patrick Wörl mit seinen beiden SRA´s Andreas Lintner ( SRA1 ) und Julian Wörl ( SRA2 ).

Das Endspiel SC Oberweikertshofen - SC Olching wurde von Felix Ruf mit seinen SRA´s Matthias Ertl ( SRA1 ) und Damian-Peter Kalisch ( SRA2 ) geleitet.

Die Qualität der SR-Meldung entscheidet über die Qualität des Sportgerichtsurteils

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Bericht vom Pflichtabend im Monat Juli

Mit Gerd Hankel stellte sich der Vorsitzende des Kreissportgerichts München I vor, der die interessierten Teilnehmer am Juli-Pflichtabend hinter die Kulissen des KSG blicken ließ. Er referierte über das Thema "Vergehen gegen SR und ihre Ahndung durch die Sportgerichte". Er konnte natürlich nicht auf spezielle Urteile eingehen und musste sich auf Allgemeines beschränken, aber auch so erkannten seine Zuhörer, dass es ein Sportgericht nicht leicht hat. Ihm sind durch die Rechts- und Verfahrensordnung sowie durch die Satzung Richtlinien und Rahmenbedingungen vorgegeben, die manchmal zu Urteilen führen, die beim betroffenen SR Unverständnis - wegen ihrer unbegreiflichen "Milde" - auslösen. Aber so lange ein SR, der von einem Spieler bewusstlos und krankenhausreif geschlagen wird, vor dem Sportgericht nicht "Betroffener" sondern nur "Zeuge" ist und deshalb kein "begründetes Interesse" an dem Urteilsspruch nachweisen kann, dürfte dieser Zustand nicht zu ändern sein. Es ist halt so - damit muss sich der SR abfinden. Er kann sich nur damit helfen, die Meldung - selbstverständlich immer im Rahmen der Wahrheit - möglichst "saftig" zu formulieren und sich auf keine Milde einzulassen. Ein Spieler, der den SR so mit der Faust in den Rücken stößt, dass er die Treppe zum Umkleideraum hinunter stolpert, hat nicht verdient, dass der SR diesen Vorgang dann so darstellt, dass der Spieler ihn "am Rücken berührt" hat und keine Folgen eingetreten sind! Fazit: Der Schiri ist selbst schuld, wenn der Spieler glimpflich davon kommt. Die Qualität der SR-Meldung entscheidet über die Qualität des Sportgerichtsurteils.

Etwas erfreulicher als das Thema unseres Gastes war Robert Hartls Part. Er konnte mit Stolz berichten, dass heuer keiner unserer Leistungsschiedsrichter in der Verbands- und Bezirksebene absteigen musste. Manchmal war's zwar knapp, aber schließlich konnten Benjamin Sölch (LL), Julius Egen-Gödde, Alexander Liebhart und Felix Ruf (alle BzL) ihren Platz in der Klasse halten. Unseren herzlichen Glückwunsch dazu!

Nicht ganz so gut sah es im KL-Förderkader aus. Wegen anderer Prioritäten (aktiv Fußball spielen, berufliche Inanspruchnahme, Vorbereitung auf schulische Prüfungen) konnten Dennis Hennemann, Maxi Tretschok und Ludwig Gruber nicht die Leistung bringen, die zum Aufstieg in die BzL berechtigten. Da die SRG Ammersee-FFB heuer turnusmäßig keinen Regelaufstiegsplatz zur Verfügung hatte, hätte ein Ammersee-SR den ersten Platz in der KL-Fö-Gruppe belegen müssen, um in die BzL zu kommen. Das ist den dreien leider nicht geglückt: ihre Leistungen waren "nur" durchschnittlich. Dennoch allen Respekt für ihre Tätigkeit. Sie werden nun in der Q-Gruppe einen neuen Anlauf nehmen.

Patrick Wörl wurde in der KL-Fö gelassen. Er wird begleitet von den Aufsteigern Julian Wörl und Andreas Lintner, der in der vergangenen Saison in der Q-Gruppe einen solch beachtlichen Schnitt erzielte, dass er damit aus der KL-Fö locker in die BzL gekommen wäre. Wenn nicht alles täuscht und der Andi bei der Stange bleibt, wird er das neue Aushängeschild unserer Gruppe in der Zukunft sein! Wir drücken dem Andi - und natürlich auch den beiden Wörls - beide Daumen!

In der Q-Gruppe gesellt sich Fridolin Hiefner (aus dem NK 13) zu den drei oben Genannten. Wir sind gespannt, ob und wie Fridolin die Erwartungen erfüllt, die in ihn gesetzt werden. Nur noch vier SR vertreten uns in der KL (ohne Beobachtung): Torsten Eltzsch, Christian Heinz, Peter Marsch und Thomas Merkl. Dazu kommt noch Christian Heilemann, der aber schon länger verletzt ist und sich bisher auf Bezirksbeobachtungen beschränken muss. Freiwillig ausgeschieden sind aus der KL: Unser Urgestein Werner Winterholler (aus beruflichen Gründen) und Niels Weidmann, der in Zukunft lieber Fußball spielen möchte. Unser herzlicher Dank gilt dem bisher gezeigten Engagement der beiden "Aussteiger".

Alle Jahre wieder - die Leistungsprüfung

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Und wieder stand sie an, die leidige Leistungsprüfung. Wie alle Jahre, bot der GSA auch heuer wieder drei Termine an, zu denen man sich auf Kondition und Regelsicherheit testen lassen konnte. Die Prüfung ist ja bekanntlich für Schiedsrichter der Herren-Spielklassen obligatorisch. Wer A-Klasse oder Kreisklasse pfeifen möchte, muss bestimmte körper-liche Leistungen erbringen und den Regeltest bestehen. Schiedsrichter der B- und C-Klasse müssen an den Laufprüfungen teilnehmen (ohne, dass ein Zeitlimit gesetzt wird) und ebenfalls den Regeltest absolvieren. Schiedsrichter der höheren Klassen (Kreisliga, Bezirksliga . und höher) werden außerhalb der Gruppe auf Kreis-, Bezirks- oder Verbandsebene geprüft. 13 Schiedsrichter traten zum ersten Termin im Fliegerhorst Fürstenfeld-bruck an. Neun davon starteten im 1.500 m-Lauf. Das Zeitlimit war auf 7:00 Minuten gesetzt. Der schnellste Läufer war unser "fliegender Post-bote" Önder Kücük mit 6:50 min. Er hätte sich als Neuling im ersten Jahr seiner SR-Karriere eigentlich gar nicht prüfen lassen müssen, aber er nahm aus Spaß an der Freud teil. Den Regeltest bestritten alle 13. Hier schnitt Oldie Martin Naßl als Bester ab, und es fiel keiner durch. Benjamin Sölch absolvierte zur Vorbereitung auf den VSA-Lehrgang für LL-Schiedsrichter den BFV-Intervall-Lauftest. Hierbei sind zehn Runden zu meistern mit einer ständigen Abfolge von 150 m-Lauf in 35 sec. und 50 m Gehen. Das sind 20 Spurts und 20 Gehstrecken und schlauchen ganz schön. Der Benni schaffte es aber locker, obwohl er mangels Sparringspartner die gesamte Distanz alleine zurücklegen musste.

Zum zweiten Termin fand sich nur ein kleines Häuflein von vier Kameraden ein, die ihren inneren Schweine-hund überwandten. Der fünfte war Benni Sölch, der sich trainingshalber noch-mals der Tortur des Inter-valllaufs unterzog, während die anderen die 1.500 m ab-legten. Stefan Brandt er-wies sich dabei als nochmal eine Minute schneller als Önder Kücük und zeigte auch bei den Kurz-strecken beachtliche Leistungen: Auf 100 m wurden bei ihm 12,5 sec. gestoppt, die 50 m legte er in 7,0 sec. zurück. Auch an diesem Tag be-standen alle den Regeltest. Trotzdem hatte der Lehrwart nicht die beste Laune, denn er fragte sich schon mit Recht, ob sich der Aufwand lohnt, den er und die LSM-Mitarbeiter betreiben müssen, wenn dann die Teil-nehmer an einer Hand abzuzählen sind.

Zum dritten und letzten Termin (beim TSV FFB-West) fanden sich 25 Leute ein, die sowohl die Teilnehmerstatistik verbesserten als auch die Stimmung des Lehrwarts steigen ließen, obwohl hier zum ersten Mal nicht alle Prüflinge den Regeltest bestanden. Einer muss nochmals ran, falls er Herrenspiele leiten möchte. Die Laufleistungen hatten aber alle Teilnehmer erbracht, so dass der SR-Einteiler nicht mehr ganz so sorgenvoll in die Zukunft blicken muss. Zusammen mit den auf anderen Ebenen geprüften höherklassigen Schiedsrichtern dürften auch in der kommenden Saison wieder ausreichend viele Referees zur Verfügung stehen.

SRG-Ammersee Kollektion 2013

Hallo liebe SR-Kollegen.

Anbei seht Ihr die aktuelle Erima-Kollektion, mit den Preisen die wir euch durch unsere Kooperation anbieten können.

Solltet Ihr Artikel bestellen wollen, so schreibt bitte eine Email an:

sr-bekleidung@srg-ammersee-ffb.de

Folgende Infos MÜSSEN enthalten sein:

- Euer Vorname und Nachname
- Eure Größe als ZAHL! (siehe unten)
- Die gewählten Artikelnummern inklusive Preis (damit wir wissen das Ihr diese akzeptiert)
- Die Menge der Bestellten Artikel
- Eure gewünschten Initialen für die Beflockung

Größentabelle - Sportgröße | Herren (Konfektion | Unisex (USA)
  4 | 46 | S
  5 | 48 | -
  6 | 50 | M
  7 | 52 | L
  8 | 54 | XL
  9 | 56 | -
10 | 58 | XXL
11 | 60 | -
12 | 62 | XXXL

Größentabelle - Damen
  3 | 36 |
  4 | 38 | S
  5 | 40 | -
  6 | 42 | M
  7 | 44 | L




 

 

 

 

Herzlichen Dank

Die SRG-Ammersee-FFB

SommerFamilienGrillFest der Schiedsrichtergruppe Ammersee-FFB

50 SR der Gruppe Ammersee-FFB folgten der Einladung zum Ersten Sommerfest der SR-Familie und ließen sich auf dem Sportgelände des TSV FFB-West die angebotenen Grillspezialitäten, Salate, Kaffee und Kuchen schmecken. Alles war frei, auch Bier und antialkoholische Getränke.

 

Man saß gemütlich zusammen, pflegte die Geselligkeit und nahm am Torwandschießen teil, das mit 5 (!!!) Treffern Maximilian Schenk aus Wessling für sich entschied.

 

Nachmittags stieg dann der traditionelle Fußballvergleich gegen die SRV Augsburg, der nun zum 28. Mal ausgetragen wurde und den die Gastgeber mit 5: 4 gewannen.

 

 

 

Bild: Mannschaft Amm-FFB

hinten v.li.: Thomas Rölz (SF Breitbrunn) - Thomas Baader (TSV Geltendorf) - Florian Rother (FC Eichenau) - Niels Weidmann (TSV Herrsching) - Stefan Naßl (VfL Egenburg) - Felix Ruf (SpVgg Wildenroth) - Martin Naßl (VfL Egenburg)

vo. v.li.:  Thomas Merkl (SV Haspelmoor) - Daniel Staedtler, Maximilian Tretschok (beide FC Eichenau) - Florian Schunn (SV Prittriching) - Christian Naßl (VfL Egenburg) - Reinhard Huber (ASV Biburg).

Die Ammerseer führten bereits mit 4:0 durch Tore von Weidmann (2) und Christian Naßl (2), als die Gäste bedrohlich aufdrehten und bis auf 4:3 herankamen. Man fühlte sich stark an die DFB-Elf erinnert, die nach 4:0 gegen Schweden noch den Ausgleich hinnehmen musste. So dick kam es allerdings nicht. Weidmann erzielte sein drittes Tor zum beruhigenden 5:3 Vorsprung. Dass die Augsburger nochmals auf 5:4 herankamen, war nur Ergebniskosmetik.

 

 

 

 

Landesliga-SR Benjamin Sölch leitete die Partie souverän und fehlerlos.

Schiedsrichter-Ausflug 2013

Schiedsrichterausflug nach Prag
 
Start:
Freitag 04.10.13 Vormittag (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)
Vom Parkplatz Sportzentrum Fürstenfeldbruck

Ende:
Sonntag 06.10.13 Abend

Kosten:
ca. 175€ pro Person

Anmeldung:
50€ pro Person bis spätestens 31.07.13 (Hotelbuchung muss eingehalten werden)

Was wird geboten:
-         2 Übernachtungen mit Frühstück im Panorama Hotel Prag
-         Stadtrundfahrt Prag
-         Schifffahrt mit Abendessen auf der Moldau
-         Abendessen in einem Restaurant mit regionaler Küche
-         Besichtigung der Brauerei Pilsen
-         Voraussichtlich ein Kartrennen für unsere jüngeren Teilnehmer
-         Familiäre Verpflegung während der Busfahrt

Als Vorgeschmack ein paar Bilder

Das Hotel:


Abendessen auf der Moldau:


Die Brauerei Pilsen:

Regel 12 - das A und O des Fußballs

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Bericht vom Pflichtabend im Monat Mai 2013

 

Mit Felix Ruf stellte sich ein hervorragend vorbereiteter neuer Pflichtabendreferent vor, der sicherlich hier nicht zum letzten Mal am Mikrophon stand.

Felix Ruf brachte mit Elan, Sprachwitz und optimaler Rhetorik die Regel 12 in all ihren Facetten in Erinnerung und würzte sein mit Video-Clips illustriertes Referat mit pfiffigen Regelfragen, die selbst am Tisch der Führungskräfte nicht immer spontan beantwortet werden konnten. Ein bisserl Nachdenken musste da schon sein!

 

Aufhorchen ließ Michael Stahl mit der Statistik des Jahres 2012: 171 Schiedsrichter leiteten im vorigen Jahr nicht weniger als 4951 Spiele. 5 von ihnen erreichten über 100 Einsätze - Respekt!

 

Schließlich lud der Obmann zum Familien-Sommer-Grill-Fest am 16. Juni 2013 ab 10:30 Uhr auf dem Sportplatz des TSV FFB-West in der Cerveteristraße ein. Es gibt nicht nur Lukullisches und ein Torwandschießen, sondern um 14 Uhr auch das Spiel der Ammerseer gegen die Datschiburger aus Augsburg zu sehen und hoffentlich viele Tore der Blauen zu bejubeln.

Körpervergrößerung ist strafbares Handspiel

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Der Pflichtabend des Monats April stand unter dem Einfluss des hervorragenden Gastreferenten Thomas Färber aus Augsburg, der die Versammlung einen hochinteressanten Blick hinter die Kulissen des DFB werfen ließ.

Thomas Färber, stellvertretender Obmann der SRV Augsburg, SR in der Regionalliga Bayern und "special assistent" in der Bundesliga, berichtete von seinem Alltag an der Linie und stellte mit der "DFB-Schablone" zum Handspiel und zur strafbaren Abseitsstellung für den "Normal-SR" eine taugliche Hilfe vor, mit der die Entscheidung ob Freistoß oder "weiterspielen" nicht mehr schwer fallen sollte. Dabei muss man natürlich umlernen, wenn man als moderner SR die "neuen Regeln" korrekt umsetzen will. So müssen sich Spieler wie Referees an den Begriff "Körpervergrößerung" gewöhnen, worunter das Ausbreiten der Arme zu verstehen ist, was dann als strafbares Handspiel geahndet wird, wenn der so agierende Spieler angeschossen wird. Auch beim Abseits denkt man beim DFB etwas um. Hier heißt es nun Vernunft walten zu lassen und das passive Abseits nicht überzustrapazieren. Langer Beifall dankte Thomas Färber, der von GSO Erdle eine Flasche Wein und für seine Lebenspartnerin einen Blumenstrauß erhielt.

Lehrstabsmitglied Schuster stellte traditionell - wie alle Jahre - die heurigen Neulinge vor - 21 an der Zahl - die allesamt die Prüfung bestanden hatten und zwischenzeitlich schon längst ihre ersten Einsätze absolviert haben. Zusätzlich wechselte Julian Gnahm aus Gilching von der SRV München zu uns an den Ammersee.

Manfred Kreisel erhielt nachträglich einen Ehrenkrug zu seinem 60. Geburtstag.

Ehrenmitglied Erhard Kinscher verstorben

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Wie wir erst jetzt erfuhren, ist unser Ehrenmitglied Erhard Kinscher am 9.2.2013 verstorben.

Kinscher legte seine SR-Prüfung 1956 in München ab. Nach seinem Umzug in den Raum Ammersee pfiff er zuerst Spiele für den TSV Eresing, später für den FC Penzing.
Wegen seiner hervorragenden Leistungen stieg er bis in die 2. Amateurliga auf. Das war die 3. Liga, die es damals nach Oberliga Süd und 1. Amateurliga gab.
Bis in die achtziger Jahre gab er seine Erfahrungen als SR-Beobachter in der BezL weiter. Bis ins hohe Alter leitete er Spiele, noch vor wenigen Jahren pfiff er B-Junioren und Hallenspiele. Erhard Kinscher war einer der wenigen kriegsversehrten SR, die in höheren Klassen pfiffen, da er sich trotz eines Lungendurchschusses nicht von seinem SR-Hobby abhalten ließ.
2001 wurde er zum Ehrenmitglied der SRG Ammersee-FFB ernannt.
Erhard Kinscher war nicht nur unser an Lebensjahren ältester SR, sondern auch der dienstälteste mit 57 Jahren SR-Tätigkeit.

Mit Erhard Kinscher verloren wir nicht nur ein Ehrenmitglied, sondern auch einen echten Freund.

Wir werden ihm stets ein ehrendes, respektvolles Andenken bewahren.

Ruhe in Frieden

Jetzt wird's ernst: Spielbericht nur noch online!

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Der Februar-Pflichtabend stand erwartungsgemäß ganz im Zeichen des ESB - des elektronischen Spielberichts.

 

Dass die Ängste der bekennenden Computermuffel unbegründet sind, bewiesen Benjamin Sölch und Alexander Liebhart in ihrem Gemeinschaftsreferat über den richtigen Gebrauch

des ESB. Unsere höherklassigen SR haben ihn ja schon länger in ihren Klassen und sind recht zufrieden damit. Und: Unsere sämtlichen Nachbarn, die Hessen, die Schwaben, Tschechen, Thüringer und Sachsen, ja sogar die Österreicher arbeiten schon seit längerer Zeit mit dem ESB. Was die können, sollten doch auch die Bayern schaffen, würde man meinen.

 

Jeder SR hatte vorher ein Mail mit der Power Point Präsentation des ESB erhalten und bekam zusätzlich am Pflichtabend noch einen Papierausdruck der Schulungsunterlagen. Das sollte genügen, dass beim Rückrundenstart Mitte März als klappt mit dem neuen Medium. Zur Sicherheit sind ja die Vereinsvertreter auch geschult worden, damit sie im Fall des Falles dem SR unter die Arme greifen können. Und wenn alle Stricke reißen? Dann teilt man dem Verein mit, dass da heute noch nichts daraus wird mit dem Bericht und geht nach Hause. Der Verein hat nun die Pflicht, das Ergebnis zeitgerecht (wie bisher) zu melden.

 

Der Schiri ruht sich aber zu Hause nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern kontaktiert eine kundige Person seines Vertrauens mit der Bitte, ihm beim Abschließen des Spielberichts zu helfen. Dafür hat man (ebenfalls wie bisher) zwei Werktage Zeit.

 

Bei all dem Neuen, was auf die wackeren Pfeifenmänner zukam, durfte aber nicht untergehen, dass Josef Selder 75 Jahre alt geworden ist und vom Obmann einen hübschen Geschenkkorb überreicht bekam. Herzlichen Glückwunsch, Josef Selder!

Worte unter Kollegen

Liebe Schiedsrichterkollegen,

 

in den folgenden Sätzen will ich auch als neuer Trainer der Schiedsrichtermannschaft kurz etwas zur aktuellen oberbayerischen Hallenmeisterschaft berichten.

 

Begonnen hat es in diesem Jahr leider nicht so gut. Zum einen war unsere Sporthalle im Fliegerhorst bis Ende Dezember gesperrt. Aus diesem Grund hatten wir nur sechs Einheiten, um uns für die Meisterschaft vorzubereiten.

 

 

Zum Anderen mussten mir leider viele Leistungsträger der letzten Jahre aus verletzungsbedingten Gründen absagen. Neben Stefan Naßl, Christian Naßl, Reinhard Huber, Peter Marsch musste auch noch unser Stammtorwart Thomas Baader kurzfristig passen. So haben einige Jugendspieler, die eifrig das Training besucht haben, die Chance bekommen sich unter Wettkampfbedingungen zu zeigen.

 

 

Und was soll ich sagen: Ein 4. Platz mit 5 Spielern, welche zum ersten mal bei der Schiedsrichtermeisterschaft dabei waren, kann sich meiner Meinung nach absolut sehen lassen. Hier möchte ich vor allem Alex Tretschock, Dennis Hennemann, Daniel Staedtler, Nils Weidmann und Florian Rotherhervorheben, die Ihre zugeteilten Aufgaben wirklich hervorragend erledigt haben und sich auch taktisch sehr diszipliniert verhalten haben!

 

 

Leider hatten wir in diesem Jahr im Halbfinale etwas Pech, dennoch bin ich mir sicher, dass man mit unserem jungen Team (Durchschnittsalter: 21,7 Jahre) in den nächstens Jahren was reißen kann. Das Ziel sollte folglich im nächsten Jahr in Pfaffenhofen Platz 1-3 sein.

Abschließend haben sich in jedem Fall auch unsere 15 Zuschauer einen großen Dank verdient, die den weiten Weg nach Traunreuth auf sich genommen haben! VIELEN DANK!!!

 

Viele Grüße

Thomas Rölz

 

Das Ammersee-Team erreicht einen hervorragenden vierten Platz und wird Zugspitzmeister

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Im Rupertigau fanden die 29. SR-Hallenmeisterschaften statt, bei denen die SRG Ammersee-Fürstenfeldbruck einen nie erwarteten vierten Platz einfuhr.

 

Das Team des neuen Coaches Thomas Rölz (hi. re.) trat an mit (hi.v.li): Frank Wojtech (Gröbenzell), Dennis Hennemann (Eichenau), Niels Weidmann (Herrsching), Florian Rother (Eichenau), sowie (vo.v.li) Daniel Staedtler (Eichenau), Maxi Tretschok (Eichenau) und Felix Ruf (Wildenroth).

 

Gegen Erding, den Seriensieger vergangener Jahre gelang zum Auftakt ein 2:1 Sieg durch Tore von Ruf und Weidmann, dem die Ammerseer im zweiten Spiel ein 4:0 gegen Schongau folgen ließen. Staedtler, Rölz und zweimal Wojtech hießen hier die Torschützen, denen unsere südwestliche Nachbargruppe nichts entgegen zu setzen hatte. Gegen den alten Angstgegner und Rekordmeister Pfaffenhofen gabs eine sehr unglückliche 2:0 Niederlage,  wobei die Ilmtaler nicht deshalb gewannen, weil sie besser waren, sondern weil unsere

Mannschaft es nicht verstanden hat, ihr Überzahlspiel in Zählbares umzuwandeln.

 

Den Frust der Rölz-Schützlinge musste Weilheim büßen, das bei unserem 3:1 Sieg chancen-los war. Erst entschärfte Keeper Tretschok einen gefährlichen Ball, dann glückte Frank Wojtech nach einer Kombination mit Niels Weidmann das 1:0. Thomas Rölz erhöhte durch einen mutigen Fernschuss auf 2:0, ehe Felix Ruf als Rechtsverteidiger zu spät kam und seinen Gegenspieler zum 2:1 einschießen lassen musste. Nach erneuter Kombination zwischen Weidmann und Wojtech fiel das 3:1 durch den Gröbenzeller.

 

Im letzten Gruppenspiel (Ruperti - Ammersee) gabs für regelkundige Fans wieder Grund zur Aufregung. Vom Anstoß weg erzielte der Ruperti-Mittelstürmer durch direkten Schuss das 1:0. Dass ein direktes Tor nach Anstoß in der Halle schon einige Jahre nicht mehr zählt, hatte der hochklassige SR noch nicht zur Kenntnis genommen. Da aber das Spielergebnis zweitrangig war (Ruperti und Ammersee standen als Halbfinalisten bereits fest), beruhigten sich die Gemüter bald wieder. Ruperti kam zu einem ungefährdeten 3:0 Sieg und hatte die Gruppenspiele ohne Gegentor überstanden.

 

Im Halbfinale trafen die Ammerseer auf Chiem und hielten bis zum Schluss das 0:0, so dass das Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier setzte sich Chiem mit 12:11 durch und profitierte durch einen Fehlversuch von Keeper Tretschok. Damit standen wir im Kleinen Finale um Platz drei (Inn - Ammersee),das viel versprechend begann: Eine schöne Kombination zwischen Rölz und Ruf schob der Grafrather zum 1:0 ein. Postwendend musste man dann aber den Ausgleich einstecken. Kurz darauf wurde die gesamte Mannschaft ausgespielt, und Inn markierte den 2:1 Sieg.

 

Das Finale gewann Ruperti gegen Chiem mit 2:0 und wurde damit zum dritten Mal Oberbayerischer Hallenfußballmeister der Schiedsrichter.

 

 

 

Die Hiobs-Botschaften nehmen kein Ende

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Kurz vor Jahresschluss mussten wir uns von einem fünften altgedienten SR-Kameraden verabschieden: Willibald Kaletta (den Jüngeren kaum noch bekannt, da er seit Jahren passiv gestellt war) starb am 9.12.2012 im Alter von 72 Jahren.

Willi Kaletta schloss sich zunächst dem ESV Eichenau als Schiedsrichter an, wechselte dann aber zum SV Mammendorf, wo er bis in die neunziger Jahre Vereins-SRO war. Nach seinem Wohnortwechsel nach Olching kehrte er als Schiedsrichter zu seinem Stammverein nach Eichenau zurück. Insgesamt war er 29 Jahre lang Schiedsrichter. In den letzten Jahren pflegte er seine kranke Ehefrau bis zu deren Tod, weshalb er sich von der Schiedsrichterei mehr und mehr zurückzog, wofür wir natürlich größtes Verständnis hatten. Nach dem Tod seiner Frau wollte er sich wieder etwas mehr in die Gruppe einbringen, trug aber da bereits die tödliche Krankheit in sich, so dass er nach nur einem Jahr seiner Frau ins Grab folgte.

Die Älteren unter uns, die ihn kannten, werden ihm stets eine ehrende Erinnerung bewahren.

Stilvolle Jahresabschlussfeier auf hohem Niveau

Du weißt doch, wie gern ich unglücklich bin!

 

Traditionell beging die SRG Ammersee-FFB ihren Jahresabschluss im Türkenfelder Hartl-Saal. Leider blieben die eingeladenen Ehrengäste des BFV der Veranstaltung fern und versäumten damit einen stilvoll gestalteten Ehrenabend und eine gelungene Jahresabschlussfeier auf hohem Niveau, die Obmann Christian Erdle auf die Beine gestellt hatte.

Moderator Manfred Meier zeigte sich hervorragend vorbereitet und bereicherte den Abend mit selbstverfassten launigen Texten, die den Gruppenausschuss aufs Korn nahmen und über die Tradition der Weihnachtsgans in einer Weise reflektierten, dass den Zuschauern die Lachtränen von den Wangen rollten.

Wegen der großen Zahl von Verstorbenen des Jahres 2012 engagierte der Ausschuss Pater Claudius, den Prior des Klosters St. Ottilien, dessen Aufgabengebiet besonders die Trauerarbeit ist. Pater Claudius verstand es, nicht nur würdige Worte des Trostes zu spenden, sondern vermochte sogar das eine oder andere Witzchen in seine Rede einzuflechten, ohne dass sein Part oberflächlich oder gar aufgesetzt lustig wirkte.

Heuer gab es nur drei Ehrungen: Farhad Najjarmansur vom SC Wörthsee ist seit zehn Jahren Schiedsrichter, Johann Ostermeir (SV Kottgeisering) pfeift seit zwanzig Jahren und Franz Seibold vom TSV FFB-West betreibt dieses Hobby nun schon seit dreißig Jahre. Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren.

Dann schlug die Stunde von Hermann Prees Theatergruppe mit dem Einakter "Das Fenster". Der glänzend aufgelegte Youngster Ludwig Gruber gab sein Debüt als Vorzimmerengel auf der Bühne, unterstützt vom großartigen Peter Marsch als Petrus. Auch die Nebenrollen (Sylvia Marsch, Peter Schuster, Karl Kögler) machten ihre Sache gut, so dass "Theaterdirektor" Hermann Pree recht zufrieden dreinsah. Am Erfolg des Abends konnte dann auch der kuriose Versprecher von Charly Kögler ("Du weißt doch, wie gern ich unglücklich bin!") nichts mehr ändern, wie der herzliche Applaus des Auditoriums bewies.

Den Abschluss bildete die alljährliche reich bestückte Tombola. Wie schon im Jahr zuvor, gewann auch heuer Charly Kögler den Hauptpreis, was aber kein Wunder war, wenn man bedenkt, dass er sage und schreibe 200 Lose gekauft hatte. Dennoch verschenkte er den Hauptpreis, so dass nun Sylvia Marsch als glückliche Gewinnerin den Haslinger Hof in Bad Füssing besuchen darf. Ob sie ihren Peter dazu mitnimmt? Warten wir es ab!

 

Der Elektronische Spielbericht kommt!

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Bericht vom November-Pflichtabend der SRG AMM-FFB

 

Nun also ist es amtlich: Der Elektronische Spielbericht (ESB) kommt auf alle Schiedsrichter zu, auch wenn sie noch so sehr als Computermuffel gelten wollen. Das ist die Hauptnachricht, die am Pflichtabend die Gemüter bewegte, obwohl der Abend doch als Hallenlehrgang gedacht war.

Die Halle - na, ja. Weltbewegendes hat sich nicht verändert, bis auf eine Regeländerung, auf die Spieler, Trainer und Schiris schon seit mehr als 20 Jahren warten: auf das Verbot des Grätschens am Mann. Natürlich auch an der Frau. Aber die Damen pflegten die Grätsche ja schon immer etwas dezenter als die Herren. Grätscht ein Spieler in unmittelbarer Nähe eines Gegners, muss der SR sofort abpfeifen und einen idF verhängen. Im Strafraum gibt's dafür den Siebenmeter. So weit, so gut. Aber was gilt für den Torwart? Die Hallenkeeper sind ja schon immer im Stil eines Handballtorwarts in den Schuss gegangen, haben also mehr gegrätscht als sich geworfen. Nun ist Fingerspitzengefühl vom Schiri gefragt: Grätscht der Keeper, um einen Ball noch zu erreichen (und gefährdet er damit keinen Gegenspieler) - oder grätscht der Keeper, um den Gegner vom Ball zu trennen? Im ersten Fall handelt es sich um eine erlaubte Spielweise, im zweiten Fall muss der SR handeln. Er verhängt einen Strafstoß und gibt dem Torwart Rot, wenn der durch seine Grätsche eine hundertprozentige Torchance verhindert hat.

Die offizielle Version der Änderungen könnt Ihr hier downloaden. 

Praktiker wie unser "Urgestein" Werner Winterholler befürchten, dass ein Team nun mit drei, vier Torleuten antreten muss, weil in jedem Spiel einer eliminiert wird. Wegen der Grätsche am Mann. Lassen wir es auf uns zukommen. Die Nachricht vom Grätschverbot haben doch auch die Vereine erhalten und sind gefordert, die Regel umzusetzen. Wir Schiri reagieren ja nur!

Eine echte Neuerung ist auch, dass der Torwart den Ball statt per Abstoß auch mit der Hand (Werfen oder Rollen) ins Spiel bringen darf, wobei hier nach wie vor die Mittellinienregelung Bestand hat.

Das Einklemmen von Gegner oder Ball an der Seitenbande wird vom Schiedsrichter mit idF geahndet, was viele Aktive begrüßen werden. Das ist nichts Neues, wurde aber nun explizit angesprochen.

Erfreulich war an diesem Hallenlehrgang, dass wir nun mit Nathan Fink offensichtlich wieder einen Referenten haben, der in kurzer, prägnanter Weise sein Wissen weitergibt und dabei einen absolut kompetenten Eindruck vermittelt.

Kommen wir zurück zum ESB. Ab März 2013 wird nach jedem Spiel der Herren und der Frauen ein ESB ausgefüllt und abgesandt. Dafür wird der Heimverein ein geeignetes Büro zur Verfügung stellen müssen. Mit speziellen Schulungen werden die Vereine darauf vorbereitet. Für die Schiedsrichter findet diese Schulung beim Februar-Pflichtabend am 4.2.2013 statt. Auch hier gilt: Lassen wir uns überraschen!

Außerhalb des amtlichen Teils wurden Eugen Zimmermann und Hergen Dziubale besonders begrüßt und aus Anlass ihres Geburtstages mit den üblichen Präsenten bedacht. Hergen erhielt zu seinem 60. Geburtstag einen Erinnerungskrug, Eugen zum 75. einen Präsentkorb überreicht. Herzlichen Glückwunsch, Glück und Erfolg und vor allem Gesundheit euch beiden!

 

Robert Hartl wurde als Verbandsbeobachter benannt

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Große Ehre für Robert Hartl und für die SRG Ammersee-FFB: Der ehemalige Landesliga-SR wurde vom VSA beauftragt, seine höherklassigen Erfahrungen in das Beobachtungswesen einzubringen. Bisher war Robert Hartl neben seinem Job als Fördergruppenleiter auf Bezirksebene als BzL- und BOL-Beobachter bzw. SR-Betreuer (Coach) tätig. Nach der Beendigung des BOL-Fußballs im Bezirk Oberbayern fand Robert Hartl in der Landesliga ein neues Betätigungsfeld und wurde in einem VSA-Lehrgang darauf vorbereitet.


Wir erkennen Robert Hartl in der Bildmitte (2. Reihe, dritter von links), ebenso wie Bezirks-geschäftsstellenleiter Wolfgang Hauke (vordere Reihe, zweiter von links).

GSA-Mitglied Peter Schuster hatte 70. Geburtstag!

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Unser Gruppen-Ausschuss-Mitglied Peter Schuster ist 70 Jahre jung geworden.

Hiermit wünschen wir, das ganze Team der SRG-Ammersee, unserem Kameraden alles Gute!

Im Rahmen des Oktober-Pflichtabends gratulierte der Obmann Christian Erdle dem langjährigen Multifunktionär und GSA-Mitglied zu seinem "runden" Geburtstag.
Dem Redakteur des schwarzen Reports wurde anschließend ein Geschenkkorb überreicht.

 

SR-Ausflug Oktober 2012

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Oberbayern trifft Hochfranken
SR-Ausflug 2012 nach Oberfranken

Herrliches Herbstwetter sorgte für beste Stimmung bei den Reiseteilnehmern des diesjährigen SR-Ausfluges. Schon nach der ersten Viertelstunde wurden die Proviantvorräte geplündert, und die altbewährten Bordstewardessen Resi und Silvia kamen kaum noch mit dem Servieren von Bier, Brezen und Regensburgern nach.

Als leidgeprüfte Reiseteilnehmer sind wir ja einiges an Kummer gewohnt, und so regten wir uns auch gar nicht groß auf, als wir "schon" nach 3 Stunden in Herzogenaurach bei adidas ankamen. Von Mittelfranken gings nun auf direktem Weg hinauf nach Oberfranken, genauer gesagt nach Hochfranken ins Fichtelgebirge. Im "Deutschen Adler" in Bischofsgrün wurde das Hauptquartier aufgeschlagen. Nach Zimmerverteilung und Abendessen sorgte ein Alleinunterhalter für Stimmung. Der Anstieg des Stimmungsbarometers wurde sehr unterstützt durch den allgemeinen Genuss von süffigem Federweißen und rotem "Bremser", wie die Einheimischen das teuflische Gesöff nennen, das zuerst süß und leicht wie Traubensaft schmeckt, später aber schwer wie alter Rotwein im Kopf herumgeistert. Noch schneller verlief dieser Vorgang, als man sich des "Fichtl-Wichtl-Geists" bediente. Dies war ein brennender Likör, dem vor allem die Damen ausgiebig zusprachen.

Am nächsten Morgen starteten wir nach Goldkronach, wo das Goldbergwerk auf uns wartete. Ein im Wald versteckter Stolleneingang führte uns in enge Gänge, in denen früher die Schwerarbeit der Goldgräberei geleistet wurde. Nach diesem Abenteuer ging es an das lustige Goldwaschen. Dafür bekam jeder einen Teller mit körnigem Sand in die Hand gedrückt. Und nun hieß es geduldig im Wasser schwenken, schwenken, schwenken. Tatsächlich wurden alle fündig, aber man brauchte schon ein sehr gutes Auge - besser noch eine gute Lupe - um die Gold"brocken" zu finden. Reich ist zwar keiner damit geworden, aber es war nach einhelliger Meinung ein Riesenspaß. Nachmittags erwartete uns in Bayreuth der SR-Kollege Matthias Kodisch, der bei uns am Ammersee ein halbes Jahr lang zu Gast war und sich nun revanchierte, indem er uns durch die Wagnerstadt führte. Der Hauptanziehungspunkt war natürlich das Festspielhaus. Ein Spaziergang durch die Altstadt rundete die Führung ab. Wir konnten schöne mittelalterliche Häuser und Denkmäler (z.B. das markgräfliche Theater) bewundern und fanden die oberfränkische Kleinstadt auf alle Fälle sehr sehenswert. Anschließend hatten wir die Auswahl, die Lohengrin-Therme zu besuchen oder bei einem gemütlichen Kaffee und verlockenden Kuchen in der Stadt zu bleiben und sie auf eigene Faust etwas näher zu erkunden.

Am Sonntagmorgen regnete es, so dass die Auffahrt zum Ochsenkopf, dem höchsten Berg des Fichtelgebirges, dem Regen zum Opfer fiel. Aber Sabine hatte sofort ein Ersatzprogramm auf Lager. Man durfte jetzt wählen zwischen Natur und Technik. In Neuenmarkt besuchte der eine Teil das Schmetterlingsmuseum, und in Wirsberg ließen sich die anderen im Dampflokmuseum in vergangene Jahrhunderte zurückversetzen. Als alle Tier- und Technikliebhaber voll auf ihre Kosten gekommen waren, führte uns die Sabine nach Altendorf zum Kürbisfest. Dort gab es Kürbisse in allen Formen, Farben und Variationen, die meisten mit viel Liebe gestaltet und bunt bemalt. Auch zum Essen gab es Kürbisse - Suppe, Gemüse, Kompott und Kuchen.

Viel zu schnell verging die Zeit, und als wir wieder in Fürstenfeldbruck gelandet waren, konnten wir nur noch unserer Sabine danken für diesen gut organisierten, abwechslungsreichen Ausflug. Wieder ist es ihr gelungen, eine attraktive Gegend mit vielen Sehenswürdigkeiten anzubieten. Ein Dank gilt auch den übrigen Mitwirkenden, den Bordservice-Damen Resi und Silvia, den Kuchenspendern, Michi Stahl als Finanzminister, und allen Reiseteilnehmern mit Christian Erdle an der Spitze, die die Reise völlig problemlos gestalteten.

Auf ein Neues, 2013, mit Sabine Winterholler! Wohin? Das wird noch nicht verraten!

 

 

 

 

 

Nachtrag: Fridolin Gruber verstorben

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Nachtrag: Fridolin Gruber plötzlich und unerwartet verstorben

Fridolin Gruber (TSV FFB-West) verstarb völlig überraschend im Juni ds. Jahres und ist nun bereits der vierte der altgedienten SR-Kameraden, von denen wir uns innerhalb kurzer Zeit für immer verabschieden mussten.
 
Fridolin legte die SR-Prüfung im März 1988 ab. Sein Einsatzbereich waren die unteren Herren-Spielklassen, der Juniorenbetrieb und vor allem der Seniorenfußball, dem er - da selbst schon im fortgeschrittenen Lebensalter - ganz besonders zugetan war.
Besonders muss seine Bereitschaft hervorgehoben werden, auch kurzfristig einzuspringen, wenn dringender Bedarf da war.
Selbst als er sich vor zwei Jahren aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen hatte, ließ er sich immer wieder einteilen, und so kam er in der abgelaufenen Saison 2011/12 auf immerhin ein Dutzend Einsätze - und das als "passiver" Schiedsrichter!
Noch am 29. April in diesem Jahr pfiff er in Puch ein Spiel, ohne zu ahnen, dass es sein letztes sein sollte.
 
Wir werden uns an Fridolin Gruber gern erinnern: Gleichzeitig mit Trauer - weil wir ihn verloren haben - aber auch mit innerer Freude - weil es ihn gegeben hat und wir ihn kennen lernen durften.
 
Seiner lieben Frau gilt unser Mitgefühl und unsere tief empfundene, herzliche Anteilnahme.
 
Ruhe in Frieden.
 
Bernd Schädrich verstorben

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Hans Ludwig verstorben

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6. Platz für unsere SRG
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Wir trauern um Reinhardt Kienle

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Bilder von den Ehrungen
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Jahresabschlussabend

09.12.2011

Alle Jahre wieder....
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Gespann BZL

14.11.2011

beim hitzigen Derby
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Bericht vom 07.10 FFB Tagblatt

26.10.2011

Ein Schiri-Talent aus Fürstenfeldbruck steht unter Beobachtung-Reporterin Julia L
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