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Das Förderkonzept in der SR-Gruppe Kahl

Neben der SR-Gewinnung bilden der SR-Erhalt, die SR-Qualifizierung und die SR-Förderung die wichtigsten Aufgaben unserer SR-Gruppe. Bezüglich der Förderung versuchen wir nach bestem Gewissen unseren Teil für eine optimale Förderung zu leisten, bevor die systematische Sichtung auf Kreisebene (SySi) Hand in Hand in den Förderpokal des Bezirks-Schiedsrichter-Ausschusses (BSA) übergeht. Die Talentförderung wird schließlich für Toptalente auf Verbands- und DFB-Ebene fortgesetzt.

Die Förderung erfolgt in der SR-Gruppe Kahl ganzheitlich und dynamisch. Das bedeutet, dass neben theoretischen und praktischen Fähigkeiten auch das Sozialverhalten sowie die Eigeninitiative in das Bild des Förder-Schiedsrichters einfließen. Weiterhin wird die Unterstützung permanent an das aktuelle Leistungsbild des SRs angepasst, um den ständigen Veränderungen im Umfeld des SRs Rechnung zu tragen und somit Über- und Unterforderungszustände zu vermeiden, wodurch die Motivation aufrecht erhalten oder sogar gesteigert werden kann.

Als Grundstein dient das erste Schiedsrichterjahr nach dem absolvierten Neulingskurs. Hier nehmen die Neulinge gemeinsam an den Jung-SR-Treffen vor den Sitzungen teil und werden in ihren ersten Einsätzen von erfahrenen Schiedsrichtern betreut. Durch das Feedback der Betreuer und das erlebte Engagement der jungen Schiedsrichter verschaffen wir uns einen ersten Leistugseindruck und versuchen je nach Leistungsstand, Fähigkeiten und Interesse die weitere Qualifizierung voranzutreiben.

Nach dem ersten Schiedsrichterjahr besuchen die Neulinge gemeinsam das unterfränkische Neulingstreffen, bevor eine erste vorläufige Entscheidung über den weiteren Werdegang des Schiedsrichters getroffen wird. Als Hobby-SR erwarten wir mindestens 15 Spielleitungen sowie den Besuch von 5 Lehrveranstaltungen pro Kalenderjahr. Wer sich nun bereits entschlossen hat, die Schiedsrichterei leistungortientierter zu betreiben, erhält Unterstützung in Form weiterer Spielbeobachtungen durch erfahrene Coaches sowie nach dem Besuch der SRA-Schulung auch Einsätze an der Linie. Zudem stehen weiterhin der Besuch der Jung-SR-Treffen und ab Spielleitungen im Herrenbereich auch die Treffen der Fördergruppe im Kreis auf dem Programm. Ein weiteres Auswahlkriterium ist die Motivation, sich regeltechnisch und läuferisch den Leistunsnormen konsequent anzunäheren und diese letztendlich auch zu bestehen. Der Punkt der sozialen Integration in das Gruppenleben, auch durch Mithlilfe und Engagement bei Gruppenveranstaltungen, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt.

Bei entsprechender Leistungssteigerung ist auf lange Sicht die Bewerbung um einen Platz als Bezirksligaanwärter möglich. Dies bildet gleichzeitig die Übergabestelle zum BSA: In vier Kreisligaspielen wird der SR beobachtet und steigt bei relativ überdurchschnittlicher Leistung in die Bezirksliga auf.

 
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