Header Image - Anweisungen

1.) Spielerliste der Spielgemeinschaften

Bei Spielgemeinschaften gib es ab der Saison 2010/2011 keine Markenaufkleber mehr. Diese wurden durch Spielerlisten ersetzt.

Für die Spielgemeinschaften einer Altersklasse haben nur die Spieler Spielrecht, die auf der beim Jugendgruppenleiter bzw. Mädchenspielleiter für diese Altersklasse hinterlegten Spielerliste aufgeführt sind

Spieler, die in einer weiteren Altersklasse dieser Spielgemeinschaft eingesetzt werden sollen, sind auf beiden Spielerlisten zu vermerken und entsprechend zu kennzeichnen. Dabei sind auf keiner Liste mehr als 20 Spieler zugelassen

Der SR muss im Spielberichtsbogen das Datum der vorgelegt Spielerliste vermerken

Dies gilt ausschließlich für Spielgemeinschaften und nicht für JFG'S

2.) Sicherung der beweglichen Tore

Aufgrund vieler schwerer Unfälle müssen bewegliche Tore gegen Umfallen gesichert werden. Dies liegt in der Verantwortung der Vereine.

3.) Rückennummern

Die Trikots von aufstiegsberechtigten Juniorenmannschaften müssen nun mit Rückennummern versehen sein. Diese müssen mit dem Spielberichtsbogen übereinstimmen

4. Bestätigung des Spielrechts und der Identität

Bisher bestätigte der Betreuer im Juniorenbereich nur das Spielrecht, wenn der Spielerpass nicht vorgelegt werden konnte. Künftig muss der Betreuer zusätlich mitbestätigen, dass der Spieler auch tatsächlich dieser ist

5.) Technische Zone bei Junioren

Bei Spielen auf Großfeld von der Bezirksoberliga bis einschließlich Bayernliga gelten nun auch die Vorschriften über die Technische Zone.

Wird ein verkleinertes Spielfeld in ein Großspielfeld eingezeichnet, kommt die technische Zone nicht zur Anwendung.

6.) Sonderspielrecht in jüngeren Altersgruppen

Jugendliche, die aufgrund einer Behinderung dem Entwicklungsstand ihrer Altersklasse nicht entsprechen, erhalten auf Antrag des Vereines ein durch den BFV ausgestelltes Sonderspielrecht, dass dem Spielerpass bei der Passkontrolle mit vorgelegt werden muss

7.) Sonderspielrecht für gemischte Mannschaften

C- und D-Juniorinnen können in gemischten Mannschaften mit C-Junioren und B- und C-Juniorinnen in gemischten Mannschaften mit B-Junioren spielen. Hierzu wird auf Antrag des Vereins ein Sonderspielrecht durch die Passstelle des BFV für die betreffende Altersklasse ausgestellt

8.) Zusatzspielrecht (Zweitspielrecht) im Jugendbereich

Für Vereine, denen es nicht (mehr) möglich ist, für die kommende Sason eine Junioren-/innenmannschaft in einer bestimmten Altersklasse zum Spielbetrieb anzumelden hat der BFV die Möglichkeit geschaffen, dass Spieler eines Vereins für eine Saison bei einem zweiten Team mitspielen zu können, ohne dabei einen Vereinswechsel vornehmen zu müssen.
Voraussetzung dafür ist, dass der Verein in der jeweiligen Altersklasse des Spielers mit keiner Mannschaft oder Spielgemeinschaft am Spielbetrieb teilnimmt. Der aufnehmende Verein nimmt in einer der beiden untersten Spielklassen am Spielbetrieb auf Großfeld teil
In der Altersklassen U13-U19-Junioren (Gruppen und Kreisklasse) sind dies maximal 2 Spieler. Bei Juniorinnen (Kreis- und Bezirksebene) ebenfalls maximal 2 Spielerinnen
Das zusätzliche Spielrecht gilt nicht für das Sonderspielrecht nach § 27 für Herren- und Frauenmannschaften des aufnehmenden Vereins (Ältere A-Junioren bzw. ältere B-Juniorinnen) !

9.) Aus der Juniorenfördergemeinschaft (JFG) ausscheidende Spieler

Die Pässe der ausscheidenden U19-Spieler aus der JFG müssen für den Stammverein neu ausgestellt werden. Diese Spieler sind keine "Junioren" mehr, sondern gehören dem Herrenbereich an. Dort hat der bisher in der JFG verwendete Spielerpass keine Wirkung, auch
wenn der Spieler mit seinem JFG-Pass beim eingetragenen Stammverein eingesetzt werden soll. Die Juniorenpässe müssen in einem Herrenpass umgeschrieben werden.
Legt ein Verein einen JFG-Pass vor, hat der Spieler Spielrecht unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises, aber es muss eine Meldung mit Abschrift an den Verein erfolgen !

Einlaufen mit Hände schütteln des SR's

Platzordnung wird von beiden Manschaften jeweils einer gestellt, die sollten sich 15 Minuten vor dem
Spiel beim SR melden. Geplant sind Jacken für diese Platzordner

Es gibt einen neuen Spielberichtsbogen, gelbe und rote Karten sind mit Minuten einzutragen

Kein Rückwechseln !

Persönliche Passkontrolle mit Rückennummernkontrolle (Sichtkontrolle)

Passeinzug bei FAD, wird an den Spielleiter gesandt, keine Abschrift an den Verein

Spielrechtsnachweis per Hard-Copy-Ausdruck aus dem Passportal

Endlich ist es soweit: Im Zuge der Modernisierungen und des damit einhergehenden stetigen Ausbaus der angebotenen Dienstleistungen des BFV für seine Vereine wird es pünktlich zu Beginn der neuen Saison 2008/2009 eine fantastische Neuerung für alle Vereine geben: Die Möglichkeit des Einsatzes von Spielern, deren Spielerpässe von der Passabteilung zwar bereits in der EDV erstellt, aber noch nicht gedruckt bzw. versendet worden sind oder sich noch auf dem Postweg zum Verein befinden.

 

Möglich wird dies durch grundlegende Änderungen der einschlägigen Bestimmungen in unserer Spiel- und Jugendordnung, die ab dem 1. Juli 2008 in Kraft treten, sowie durch die Einführung des neuen Online-Passportals für unsere Vereine im letzten Jahr.

Vorgenommene Änderungen in der Spielordnung (Erwachsenenbereich)

In § 45 Abs. 5 SpO war bisher festgelegt, dass ein Spieler bei einem Vereinswechsel im Erwachsenenbereich vom 1. Juli mit 20. Juli eines Jahres zur Teilnahme an Spielen jeder Art ohne Vorlage des Spielerpasses berechtigt war, für die der Verein spätestens am 25. Juni (Datum des Poststempels, kein Freistempel) folgende Unterlagen an den Verband eingeschickt hatte:

a) den Vereinswechselantrag, den Nachweis der Abmeldung und den Spielerpass mit Zustimmung des abgebenden Vereins oder

b) den Vereinswechselantrag, den Nachweis der Abmeldung und den Spielerpass ohne Zustimmung und den Nachweis der Bezahlung gemäß § 49 Abs. 2, 3 oder

c) den Vereinswechselantrag, den Nachweis der Abmeldung und den Vertrag für den Vertragsspieler gemäß § 3 Abs. 3.

Der Spieler musste sich vor dem Spiel durch einen amtlichen Lichtbildausweis legitimieren, sonst konnte er am Spiel nicht teilnehmen. Setzte der Verein Spieler ein, ohne die vorgenannten Voraussetzungen zu erfüllen, war dieser Verstoß mit einer Geldstrafe gemäß § 77 Abs. 3 RVO zu ahnden, Spielwertung nach § 40 SpO.

 

Der ursprüngliche Sinn dieser Regelung bestand darin, dass es die BFV-Passabteilung früher nicht immer gewährleisten konnte, dass bei Beginn des Spieljahres (ab 1. Juli) diejenigen Vereinswechsel schon bearbeitet waren, für die die kompletten Wechselunterlagen bereits am 25. Juni oder sogar früher beim Verband eingereicht wurden. Es sollte damit sichergestellt werden, dass sich ein eventueller Bearbeitungsrückstand nicht negativ für diejenigen Vereine und Spieler auswirken sollte, die bereits frühzeitig einen kompletten Vereinswechselantrag stellten.

Da es in den letzten Jahren im vorliegenden Zeitraum zu keinen Bearbeitungsrückständen seitens der Passabteilung mehr kam (aufgrund Neuorganisation der Arbeitsabläufe, EDV-technischen Erweiterungen etc.), war die Bestimmung mit dem obigen Wortlaut inzwischen "überholt".

Eine Überarbeitung bzw. Änderung wurde außerdem dringend notwendig, da es in den letzten Jahren mehr und mehr dazu kam, dass diese Bestimmung nicht vollständig oder aber sogar mit verfälschtem Inhalt interpretiert, kommuniziert und angewendet wurde. So wurden zum Beispiel die genannten Fristen 25. Juni oder/und 20. Juli oder /und die unter a) - c) genannten Voraussetzungen nicht immer beachtet. Dies führte dann dazu, dass Spieler "auf Personalausweis spielten",

 

-         für welche die Vereinswechselunterlagen erst nach dem 25. Juni an die Passabteilung abgeschickt wurden oder/und

-         auch über den 20. Juli hinaus oder/und

-         für welche die Vereinswechselunterlagen noch nicht vollständig vorlagen (z. B. Fehlen des Abmeldenachweises).

Die Auswirkungen, die sich daraus ergaben, gipfelten schließlich in unzähligen Sportgerichtsfällen aufgrund von unzulässigen Einsätzen solcher Spieler im Sommer 2007.

Einführung der neuen Regelung (gültig ab 1. Juli 2008):

Nach der vorgenommenen Änderung trägt § 45 Abs. 5 SpO nun folgenden Wortlaut: Bei Vorlage des Ausdrucks der Hard-Copy (mit dem BFV-Internet-Logo) der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online sind die Spieler zur Teilnahme an Spielen jeder Art ohne Vorlage des Spielerpasses berechtigt.

Ein Einsatz eines Spielers mit dem Ausdruck der Detail-Spielberechtigung ist maximal sieben Tage lang, gerechnet ab dem (darin) angegebenen Tag der Pass-Ausstellung möglich. Danach verliert sie ihre Gültigkeit.

Der Spieler muss sich vor dem Spiel zusätzlich durch einen amtlichen Lichtbildausweis legitimieren, sonst kann er am Spiel nicht teilnehmen. Setzt der Verein Spieler ein, ohne die vorgenannten Voraussetzungen zu erfüllen, ist dieser Verstoß mit einer Geldstrafe gemäß § 77 Abs. 3 RVO zu ahnden, Spielwertung nach § 40 SpO. Für Spiele der Junioren und Juniorinnen gilt § 18 Abs. 6 Jugendordnung.

Anmerkung: Auch wenn kein Passdruckdatum in der Detailspielberechtigung aufgeführt ist, ist diese gültig.

 

Dieser Ausdruck ist also künftig (ab 1. Juli 2008) ausreichend, damit Spieler, deren beantragte Spielberechtigung bereits von der BFV-Passabteilung bearbeitet wurden, und denen auch das Spielrecht erteilt werden konnte, auch ohne Vorlage des Spielerpass bei allen Spielen (sowohl in Privat- als auch in Verbandsspielen) eingesetzt werden können. Dabei geht nun die neue Regelung weiter als die bisherige: Waren bisher immer nur Vereinswechsel - und diese nur unter bestimmten Voraussetzungen und in einem sehr begrenzten Zeitfenster (vgl. bisherigen Wortlaut des § 45 (5) SpO) - erfasst, beinhaltet die neue Regelung nun auch bereits beantragte und bearbeitete Erstausstellungen, Duplikate und Korrekturen. Ein Einsatz mit einem solchen Nachweis ist nun außerdem übers gesamte Jahr möglich.

Doch Vorsicht! Bitte beachten Sie folgende Punkte genauestens:

Genau wie beim tatsächlichen Spielerpass muss der Verein auch hier Sorge dafür tragen, dass das in der Detail-Spielberechtigung ausgewiesene Datum der Freundschafts- bzw. Pflichtspielgenehmigung auch tatsächlich einen Einsatz des Spielers in dem/den betreffenden Spiel/en zulässt

Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass dieser Spielberechtigungsnachweis nach sieben Tagen (ab dem darin angegebenen Tag der Passausstellung) seine Gültigkeit verliert und ein Spieler danach (ab dem achten Tag) mit diesem Ausdruck nicht mehr eingesetzt werden darf. Aus unserer Sicht sollte dies allerdings unproblematisch sein, da bis dahin der tatsächliche Spielerpass bei den Vereinen längst eingetroffen sein müsste.

Als Spielberechtigungsnachweis gilt   e i n z i g   der Ausdruck der Hard-Copy mit dem BFV-Internet-Logo der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. obiges Muster).Eine ausgedruckte Detail-Spielberechtigung ohne BFV-Internet-Logo, eine ausgedruckte Spielerliste aus Pass-Online oder sonstige Ausdrucke aus diesem Modul werden als Spielrechtsnachweis nicht anerkannt

Zusätzlich benötigt der Spieler einen amtlichen Lichtbildausweis, mit dem er sich vor dem Spiel zusätzlich legitimieren muss. Ansonsten ist auch ein solcher Spieler nicht spielberechtigt.

Zusätzlich relevante Stellen in der Spielordnung, die aufgrund dieser innovativen Neu-Einführung ebenfalls geändert werden mussten, sind folgende:

·        § 43 Absatz 6 SpO: Der Nachweis des Spielrechts kann nur mit einem Spielerpass oder mit einer vom Verband ausgestellten Spielrechtsbestätigung, die auf Antrag vom Verband ausgestellt wird, oder mit einem Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. 45 (5)) geführt werden. Er darf nur auf einen Verein ausgestellt werden. Der Spielerpass ist Eigentum des BFV. Der Verein ist zur sorgfältigen Aufbewahrung des Spielerpasses verpflichtet.

·        § 43 Absatz 7 SpO: Ein ordnungsgemäßer Spielerpass liegt vor, wenn der Spielerpass mit der Unterschrift des Spielers und seinem Lichtbild versehen ist, das ihn als Inhaber eindeutig identifiziert. Das Lichtbild muss zudem mit dem lesbaren Vereinsstempel versehen sein, der das Lichtbild mit dem Spielerpass verbindet. Legt der Verein eine vom Verband ausgestellte Spielberechtigungsbescheinigung oder einen Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. 45 (5)) vor, so hat sich der Spieler mit einem amtlichen Lichtbildausweis zu legitimieren. Für Spiele der Junioren und Juniorinnen gilt § 18 Abs.6 Jugendordnung

·        § 45 Absatz 1 SpO: Die Spielerpässe oder die Spielberechtigungsbescheinigung des Verbandes oder der Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. 45 (5)) mitwirkender Spieler sind bei allen Spielen vor Spielbeginn unaufgefordert dem Schiedsrichter vorzulegen.

Zusammengefasst gibt es ab 1. Juli 2008 also folgende Möglichkeiten, das Spielrecht eines Spielers nachzuweisen:

-         Spielerpass,

-         Spielrechtsbestätigung vom Verband (zzgl. amtlicher Lichtbildausweis),

-         Hard-Copy-Ausdruck der Detail-Spielberechtigung (mit BFV-Internet-Logo aus Pass-Online (zzgl. amtlicher Lichtbildausweis).

 

Vorgenommene Änderungen in der Jugendordnung (Junioren-/Juniorinnenbereich)

 

Bisherige Regelung

In § 18 Absatz 1 bis 5 Jugendordnung war bisher bereits folgendes festgelegt:

(1) Für alle Spiele mit Ausnahme der G-Junioren - auch Privatspiele - besteht Passzwang.

 

(2) Für Junioren/-innenspieler, für die weder der Spielerpass noch ein Lichtbildausweis vorgelegt werden kann, muss der Jugendleiter bzw. der Betreuer die Spielberechtigung des Spielers unterschriftlich auf dem Spielbericht bestätigen. Der Spielerpass ist auf alle Fälle nach Spielschluss dem Schiedsrichter vorzulegen (s. § 45 SpO).

(3) Sollten der oder die Spielerpässe nicht nach Spielschluss vorgelegt werden können, hat dies der Schiedsrichter auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. In diesem Falle hat der Verein die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel dem zuständigen Jugend-Sportgericht nachzuweisen.

(4) Weist der Verein die Spielberechtigung innerhalb dieser Frist nach, erfolgt keine Spielwertung, jedoch eine Bestrafung nach § 79 RVO.

(5) Kann der Verein die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel nicht nachweisen, erfolgt eine Spielverlustwertung nach § 40 SpO sowie eine Bestrafung nach § 77 RVO.

Ergänzung der bisherigen Regelung (gültig ab 1. Juli 2008)

§ 18 Jugendordnung wurde nun um die folgenden zwei Absätze ergänzt:

(6) Der Spieler kann auch mit einem Ausdruck der Hard-Copy (mit dem BFV-Internet-Logo) der Detailspielberechtigung aus Pass-Online bei Spielen jeder Art eingesetzt werden. Der Einsatz eines Spielers ist maximal sieben Tage möglich, gerechnet ab dem (darin) angegebenen Tag der Pass-Ausstellung. Danach verliert sie ihre Gültigkeit.

 

Für die Spieler/Innen der A-Junioren und jünger, sowie die B-Juniorinnen und jünger, muss zusätzlich der/die Jugendleiter/In bzw. der/die Betreuer/In die Spielberechtigung des Spielers unterschriftlich auf der Rückseite des Spielberichtes bestätigen.

Bei Einsätzen von A-Junioren sowie von älteren B-Juniorinnen in Herren-/ Frauenmannschaften gem. § 27 Jugendordnung gelten nicht die vorstehend genannten Maßgaben, sondern die Bestimmungen des § 45 Absatz 5 der Spielordnung.

(7) Der Nachweis des Spielrechts kann nur mit einem Spielerpass, mit einer auf Antrag des Vereins vom Verband ausgestellten Spielrechtsbestätigung oder unter Vorlage eines Ausdrucks aus Pass-Online (vgl. § 18 (6) JO) geführt werden. Der Nachweis darf nur auf einen Verein ausgestellt werden.

Grundsätzlich gilt also im Jugendbereich das gleiche wie bei den Erwachsenen auch (vgl. Ausführungen oben). Es bestehen lediglich folgende Unterschiede zu den Erwachsenen:

  • Bei einem Juniorenspiel, bei dem der Spielrechtsnachweis eines Juniorenspielers/einer Juniorinnenspielerin mittels Hard-Copy-Ausdruck der Detail-Spielberechtigung geführt wird, muss der/die Jugendleiter/in bzw. der/die Betreuer/in vor dem Spiel zusätzlich die Spielberechtigung des Spielers mit einer Unterschrift auf der Rückseite des Spielberichtes bestätigen.
  • Dafür ist keine zusätzliche Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises notwendig (Ausnahme: Bei Einsätzen von A-Junioren bzw. älteren B-Juniorinnen in Herren-/Frauenmannschaften ist die Vorlage des amtlichen Lichtbildausweises zwingend notwendig).

Torpfosten und Querlatten müssen quadratisch, rechteckig, rund oder elliptisch sein und dürfen die
Spieler in keiner Weise gefährden.

Spielball - Junioren
Für Junioren unter 16 Jahren und auf dem Kleinfeld soll mit einem Ball der Größe 4 gespielt werden.
 In der U13 muss mit einem Leichtball der Größe 5 gespielt werden. Sofern die Größe auf dem Ball
 erkennbar ist hat der SR dies zu prüfen. Wird dem SR ein Spielball angeboten der nicht den
 Vorschriften entspricht, muss darüber eine Meldung verfasst werden. Dabei reicht völlig aus
wenn darin steht:"Der mir angebotene Spielball entsprach nicht den Vorschriften".

Passkontrolle bei Spielgemeinschaften

Ab der Spielzeit 2010/2011 gibt es bei Spielgemeinschaften keine Marken mehr auf dem Spielerpass.
Es ist neben dem Spielerpass dem SR eine Spielerliste vorzulegen, die vom JGSL mit Datum und
Unterschrift versehen sein muss. Nur Spieler, die auf der Spielerliste aufgeführt sind haben Spielrecht.
Der SR vermerkt auf der dem Spielberichtsbogen unter der Rubrik "Sonstige Vorkommnisse"
 folgende Bemerkung: Spielerliste vom .. (hier dann das Datum).

Steht ein Spieler nicht auf dieser Spielerliste und der Verein will diesen Spieler aber trotzdem
einsetzen, so muss der SR diesen Spieler am Spiel teilnehmen lassen. Er kann dem Spieler das
Spielrecht nicht verweigern.
Wichtig: Darüber muss aber der SR eine Meldung verfassen (mit Abschrift an den betroffenen Verein).

Regel 5 - Behandlung verletzter Spieler

Neue Ausnahme: Wenn Spieler desselben Teams nach einem Zusammenprall sofortige Betreuung
benötigen, dürfen diese auf dem Spielfeld bleiben und müssen es anschließend nicht verlassen.
Anmerkung: Es wurde als unfair erachtet, dass Spieler desselben Teams nach einem
Zusammenprall das Spielfeld zur Behandlung verlassen müssen und ihr Team in Unterzahl
weiterspielen muss.

Regel 14 - Strafstoß

Finten beim Anlauf zur Täuschung des Gegners bei der Ausführung gehören zum Fußball. Nach
vollendetem Anlauf den eigentlichen Stoß nur vorzutäuschen, gilt als Verstoß und stellt eine
Unsportlichkeit dar, für die der betreffende Spieler verwarnt wird.
Anmerkung: Da immer mehr Spieler zur Täuschung des TW bei der Ausführung Finten anwenden,
ist nun klargestellt, was erlaubt ist und welche Maßnahmen der SR bei einem betreffenden Vergehen
 ergreifen muss.

 
Spitzenvereine
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