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Lehrabend der Schiedsrichtergruppe Cham mit Ausweisübergabe

Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2013

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Werner Mages (li.) mit den neuen Schiedsrichtern.

"Licht und Schatten", sah Obmann Werner Mages bei der letzten Monatsversammlung in dieser Saison. Sein besonderer Gruß ging an den Oberpfälzer Fußball-Boss Max Karl, der genauso wie Spielleiter Hans Dammer, Sportgerichtsbeisitzer Klaus Kores und die Ehrenmitglieder Sindbert Fuchs, Vere Nagler und Horst Skall gekommen waren.

Neben den Geburtstaggrüßen gab Grund zur Freude für Thomas Gebhardt zur Geburt seiner Tochter, und für Markus Pongratz zur Hochzeit. Eine Ehrung war genauso nachzuholen, nämlich die für Max Karl, der trotz seiner Spitzenfunktion immer wieder die Zeit findet, bei "seiner" Gruppe vorbeizuschauen. Karl erhielt für dreißig Jahre Schiri Zugehörigkeit das Verbandsehrenzeichen für Schiedsrichter in Gold.

Die Nachwuchs Riege vom diesjährigen Neulingslehrgang, Jakob Bachmeier, Mario Ecker, Alexander und Florian Kraus, Alexander Markl und Michael Wutz erhielten die Schiri Ausweise, denn sie haben ihre ersten "Gehversuche" ganz passabel hinter sich gebracht. "Ohne Nachwuchs geht gar nichts", so Mages bei der Ausweisübergabe, "denn immer wieder haben wir Rücktritte zu verkraften, wie der von Marcel Koman, der seine Karriere als Bezirksliga-SR beendete, denn er sieht den enormen Druck von außen als Grund dafür".

Wie schwierig die Lage manchmal ist, zeigt das unsportliche Verhalten von Eltern, wenn junge Schiris am Werk sind. Versuche der Deeskalation gehen oftmals ins Leere. "Keiner weiß wohin die Reise da geht, wenn zu viel von außen auf den Spielleiter hereingetragen wird", so nachdenklich Werner Mages. Weil die Blickrichtung eigentlich schon nach vorne geht, stand für die Besucher diesmal ein Regeltest auf dem Programm, den Tobias Späth nach der Korrektur besprach.

Das Elfmeterschießen machte Lehrwart Karl-Heinz Späth zum Thema, stehen doch Entscheidungsspiele oder Pokalspiele an. "Zu Beginn muss die Zahl der Teilnehmer immer gleich sein", so Späth. Nach jeweils fünf Schüssen kann schon eine Entscheidung gefallen sein, wenn nicht wird paarweise weitergeschossen. "Dem Assistenten, der die Spieler im Mittelkreis beaufsichtigt, kommt viel Verantwortung zu", so der Lehrwart. Die Spieler werden registriert und nur wenn alle durchgeschossen haben, darf ein Spieler ein zweites Mal antreten. "Der Torwart muss unter Umständen auch ran, bevor ein Feldspieler nochmals schießt". Wer zum Schuss antritt, wird mannschaftsintern bestimmt; der Schiedsrichter macht sich hierfür nur Aufzeichnungen, "auf keinen Fall muss die Reihenfolge der Schützen vorher bekannt gegeben werden".

Werner Mages gab zum Abschluss die anstehenden Termine bekannt, nämlich die Vorbereitungslehrgänge am 7. Juni in Cham für die Schiris der Herrenmannschaften und am 14. Juni der Kreisligalehrgang in Cham. "Kaum geht die Saison zu Ende, starten wir schon für die neue durch", verabschiedete Mages die Chamer Spielleiter auch mit dem Rat die letzten Spieltage konzentriert anzugehen.

 
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