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Bayernligen: Die Osterwoche

Letzte Aktualisierung: 4. April 2013


Packende Duelle gab es am Osterwochenende in der Bayernliga Nord - obwohl auch einige Spiele abgesagt werden mussten.

Bayernliga Nord

Die Doppelbelastung hält sich in der Bayernliga Nord noch einigermaßen in Grenzen. Am Samstag stand der komplette 26. Spieltag auf dem Programm, ehe am Ostermontag lediglich vier Nachholspiele folgen sollen. Vorgelegt hat Spitzenreiter Schweinfurt 05 durch einen 2:0-Sieg über Bamberg. Forchheim konnte gerade eben so nachziehen - durch einen späten 1:0-Erfolg über Memmelsdorf. Zur Sache ging es in Würzburg, wo der WFV den Ambergern beim 3:2-Sieg einen herben Rückschlag in Sachen Aufstieg verpasste. Großbardorf konnte diesen Patzer nicht wirklich nutzen: Die Gallier kamen in Neumarkt nicht über ein 1:1 hinaus. Hollfeld holte sich drei wichtige Punkte beim 1:0 über Sand, Ammerthal bezwang Trogen mit 4:1, Selbitz und Erlangen-Bruck teilten sich die Punkte beim 1:1. Für Kleinrinderfeld gehen die Lichter nach dem 1:3 in Haibach allmählich aus. Bayreuth siegte in Aubstadt mit 4:2.

In den Nachholspielen am Ostermontag hat Amberg beim 2:0-Sieg in Haibach zurück in die Spur gefunden. Memmelsdorf holte sich beim 2:1 in Trogen ebenfalls drei Punkte, während Ammerthal und Erlangen-Bruck Remis spielten.

Am Mittwoch setzte sich Jahn Forchheim an die Spitze - nach einem knappen 1:0-Sieg im Topspiel gegen Bayreuth.

Alles zu den Bayernligen
Tabelle und Ergebnisse Bayernliga Nord

Ansetzungen

Samstag, 30. März
1. FC Schweinfurt 05 - DJK Don Bosco Bamberg 2:0 (2:0)
SpVgg Jahn Forchheim - SV Memmelsdorf 1:0 (0:0)
Würzburger FV - FC Amberg 3:2 (1:1)
ASV Hollfeld - 1. FC Sand 1:0 (0:0)
SpVgg Selbitz - FSV Erlangen-Bruck 1:1 (0:0)
ASV Neumarkt - TSV Großbardorf 1:1 (1:1)
DJK Ammerthal - 1. FC Trogen 4:1 (0:0)
TSV Aubstadt - SpVgg Bayreuth 2:4 (0:1)
SV Alemannia Haibach - TSV Kleinrinderfeld 3:1 (2:1)

Montag, 1. April
SV Alemannia Haibach - FC Amberg 0:2 (0:1)
SpVgg Selbitz - ASV Neumarkt abgesagt
1. FC Trogen - SV Memmelsdorf 1:2 (0:2)
DJK Ammerthal - FSV Erlangen-Bruck 1:1 (0:0)

Mittwoch, 3. April
SpVgg Jahn Forchheim - SpVgg Bayreuth 1:0 (1:0)

Spielberichte

Samstag, 30. März

1. FC Schweinfurt 05 - DJK Don Bosco Bamberg 2:0 (2:0)
Im Vorfeld sprach Schweinfurets Trainer Gerd Klaus von "richtungsweisenden Wochen" - und nach dem 2:0-Sieg gegen die Bamberger konnte er zufrieden sein: Der Spitzenreiter hatte nicht nur eine ordentliche Leistung gezeigt, sondern auch drei souveräne Punkte im eigenen Stadion  behalten. Die Schnüdel legten nämlich los wie die Feuerwehr. Bereits nach sechs Minuten hieß es 1:0, als nach einem Foul an Simon Häcker ein Strafstoß gegeben wurde - und Bastian Lunz verwandeln konnte. Nur zehn Minuten später fiel auch schon die Vorentscheidung - und das letzte Tor des Nachmittags: Diesmal war es Häcker selbst, der das Leder über die Linie brachte. Mit dem Vorsprung im Rücken verwaltenen die Gastgeber den Vorsprung mehr als sie selbst noch aktiv für das Spiel taten. "Bamberg hatte da mehr Anteile, wurde aber nicht mehr gefährlich", befand Klaus - und so plätscherte die Partie bis zum Abpfiff mehr oder weniger dahin. Der Fokus in den Köpfen der Schweinfurter lag da wohl schon ein wenig beim Topspiel in Amberg, das in einer Woche ansteht.
Schweinfurt: Pfeiffer, Lunz, Demel, Hetzel, Krämer (75. Fery), Mache, Esen, Seufert (64. Cadiroglu), Kneißl, Heyer, Häcker (64. Gräf).
Bamberg: Ullein, Eckert (80. Ultsch), Strobler, Schlund, Jessen, Kropf, Krause (69. Reißner), Wunder, Bachhuber, Makrigiannis, Hoffmann (85. Kraus).
Tore: 1:0 Bastian Lunz (6./FE), 2:0 Simon Häcker (16.); Schiedsrichter: Wolfgang Söder (Ochenbruck); Zuschauer: 550.

SpVgg Jahn Forchheim - SV Memmelsdorf 1:0 (0:0)
Es war ein hartes Stück Arbeit für die Forchheimer, diese letztlich enorm wichtigen drei Punkte zu holen. Es dauerte bis zur 88. Minute, ehe Thomas Roas einen abgefälschten Ball knapp neben den Pfosten zum entscheidenden 1:0 setzen konnte. "Es war dennoch verdient, weil wir deutlich mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen hatten", befand Forchheims Abteilungsleiter Uwe Schüttinger nach der Partie. Memmelsdorf habe sich zwar tapfer gewehrt und auch eine sehr gefährliche Situation verzeichnen können. "Aber unter dem Strich ging das in Ordnung", schloss Schüttinger.
Tor: 1:0 Thomas Roas (88.); Schiedsrichter: Manuel Steigerwald (Gräfendorf); Zuschauer: 250.

SpVgg Selbitz - FSV Erlangen-Bruck 1:1 (0:0)
Bis zum Wechsel tat sich wenig. Danach war es eigentlich Selbitz, das das Spiel bestimmte. Nach 61 Minuten traf Markus Bächer zum 1:0 - aber das sollte nicht reichen. "Die Chancen zum Sieg waren da, aber Pfosten und Latte standen uns im Weg", befand SpVgg-Sprecher Thomas Popp. So schaffte Erlangens Tobias Plank nach 76 Minuten den Ausgleich für den nimmermüden und dennoch immer gefährlich agierenden FSV. "Trotzdem waren es für uns am Ende zwei verlorene Punkte", fügte Popp an.
Selbitz: Prell, Geupel, Rauh, Gabler, Kura, Busse (78. Hermann), Persigehl, Elbl (87. Schmidt), Kuhnlein (67. Wirth), Bächer, Sam.
Erlangen-Bruck: Himmrich, Plank, Mellinghoff, Sulejmani (78. Meyer), Hagen, Völker, Mahr (73. Abraham), Gülac, Wiesenmayer (65. Kilic), Basener, Maksimovic.
Tore: 1:0 Markus Bächer (61.), 1:1 Tobias Plank (76.); Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Zuschauer: 300.

DJK Ammerthal - 1. FC Trogen 4:1 (0:0)
Nach torlosen 45 Minuten, denen der letzte Pfiff an Esprit beileibe noch gefehlt hatte, war es gleich nach Wiederanpfiff Ammerthal, das den ersten wirklichen Akzent der Partie setzte. Nach einem verlängerten Einwurf köpfte Michael Pfann gekonnt zum 1:0 für die DJK ein (48.), die danach einem sicheren Sieg entgegensteuerte. Das zweite Tor fiel in der 66. Minute nach einer Eckball-Variante. Frank Lincke traf den Ball nicht voll, der so ins Tor trudelte. Für Spannung sorgte zwar noch der Anschlusstreffer von Thomas Mallik in der 74. Minute. Doch nachdem ein Gästespieler einen weiteren langen Einwurf unglücklich ins eigene Tor abgefälscht hatte und Ammerthal ab der 81. Minute dadurch mit 3:1 führte, war die Partie endgültig entschieden. Christian Richter erhöhte kurz vor dem Ende sogar noch auf 4:1.
Ammerthal: Schmidt, Jobst, Meier, Kuntuala, Th. Lincke (80. Yildirim), Lämmert, Wodniok, F. Lincke, Pfann (84. Richter), Pöllinger (61. Petzold).
Trogen: Udovcic, Scherbaum, Drechsel, Mallik, Winter, Durkan (56. Münch), Bauer, Weiß (75. Nilgen), Buschner (80. Guthke), Arancino, Certik.
Tore: 1:0 Michael Pfann (48.), 2:0 Frank Lincke (66.), 2:1 Thomas Mallik (74.), 3:1 Eigentor (81.), 4:1 Christian Richter (86.); Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Zuschauer: 240.

Würzburger FV - FC Amberg 3:2 (1:1)
Der Auftakt gehörte dem WFV, der engagierter agierte, aber es an zwingenden Chancen vermissen ließ. Dann kam Feuer ins Spiel. Nach einer knappen halben Stunde wurde Würzburgs Keeper Sebastian Lechner "beim Nachfassen im Fünfmeterraum getroffen - aber es gab trotzdem Elfer für Amberg", sagte WFV-Fußballchef Reinhard Peter. Benjamin Burger musste mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch raus. Sebastian Müller trat zum Strafstoß an - und verwandelte mit etwas Glück zum 1:0 für die Gäste (28.). In der Folge wurde die Begegnung hitzig. Viele Fouls auf beiden Seiten sorgten für Hektik, "der Schiri war nicht immer Herr der Lage", befand Peter. Kurz vor dem Wechsel glich Würzburg dann aus. Zunächst verpasste Pascal Kamolz noch aus spitzem Winkel noch knapp, dann traf er in der  44. Minute nach einem Freistoß aber doch zum 1:1 - und damit zum Pausenstand. "Danach war weiter viel Pfeffer drin. Aber es ging etwas fairer zu", beschrieb Peter die zweite Hälfte. Nach einem Eigentor von Stefan Wiechers (53.) ging der WFV zunächst in Führung. Nachdem Benjamin Schömig wegen einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte (63.) gesehen hatte, kam es nur fünf MInuten später zur nächsten strittigen Situation: Einen zweifelhaften Freistoß versenkte Müller im Kreuzeck des WFV-Tores zum 2:2-Ausgleich (68.). Die umstrittenen  Entscheidungen gingen auch in der Endphase weiter - und sorgten letztlich auch für die Entscheidung. Zunächst bekam Ambergs Arpad Backens die Rote Karte (80.) vorgehalten, für ein laut Peter "eher Gelb-würdiges Foul, wenn auch von hinten" - und dann hieß es erneut Strafstoß. Gefoult wurde diesmal Würzburgs Wojtek Droszcz, ebenfalls fragwürdig, und zum 3:2 verwandeln durfte Steffen Krautschneider drei Minuten vor dem Ende. Der FCA hatte danach noch Chancen zum Ausgleich. Aber es blieb nach einem rassigen Spiel beim knappen Sieg der Platzherren - und bei einem Rückschlag für die Amberger im Aufstiegskampf. "Über den Kampf haben wir uns die Punkte wohl verdient. Aber Amberg war spielerisch schon sehr stark - und es hätte auch andersrum ausgehen können", resümierte Peter.
Würzburg: Lechner, Dirksen (46. Günder), Steinmetz, Krautschneider, Droszcz, Christ, Schömig, Karsanidis, Drenkard, Kamolz (65. Ganzinger), Riedner.
Amberg:  Götz, Ivkovic, Ceesay, Gorgiev, Müller, Lieder, Plkänitz, Meyer, Burger (30. Bajrami), Werner (74. Backens), Bölük (46. Wiechers).
Tore: 0:1 Sebastian Müller (28./FE), 1:1 Pascal Kamolz (44.), 2:1 Stefan Wiechers (53./ET), 2:2 Müller (68.),
Gelb-Rote Karte: Benjamin Schömig (Würzburg/63.); Schiedsrichter: Michael Herrmannsdörfer (Obernsees); Zuschauer: 358.

ASV Neumarkt - TSV Großbardorf 1:1 (1:1)
Offenes Spiel zu Beginn, Gelegenheiten gab es sogleich auf beiden Seiten. Das bessere Ende hatte zunächst Neumarkt, als nach einer Viertelstunde Alexander Lang nach einer feinen Kombination frei vor dem Kasten stand, die Übersicht behielt und das 1:0 erzielte. Die Gäste gaben danach zwar alles, aber die besseren Chancen hatten stets die Neumarkter, die mehrere Male zu gefährlichen Kontern kamen - und letztlich dem zweiten Treffer bis zum Wechsel näher waren als die eher "zahnlosen" Gallier dem Ausgleich. Der fiel dennoch: In der Nachspielzeit schaffte Alexander Mantlik doch noch das Kunststück, die Partie zum Seitenwechsel mit seinem Treffer zum 1:1 völlig offen zu gestalten.
Neumarkt: Steinke, Sill, Harmel, Rinchiuso, Dervishaj, Pfindel, Eger (84. Lustig), Lang, Buchner, Bauer (78. Endlein), Blaser (78. Schlierf).
Großbardorf: Freisinger, Zang, Hirn, Roßmann, Gißibl, Kleinhenz, Leicht (73. Heim), Kirchner, Mantlik, Rieß, Stahl (80. Schönwiesner).
Tore: 1:0 Alexander Lang (15.), 1:1 Alexander Mantlik (45.); Gelb-Rote Karte: Alexander Pfindel (Neumarkt/72.); Schiedsrichter: Sebastian Linz (Pettstadt); Zuschauer:  100.

ASV Hollfeld - 1. FC Sand 1:0 (0:0)
"Anfangs ist nicht viel passiert", befand ASV-Sprtecher Harald Hoch nach einer eher langweiligen Startphase, in der beide Teams ihre liebe Müh und Not hatten, überhaupt ins Spiel und in den Tritt zu finden. Kurz vor dem Wechsel brachte ein grobes Foul von Sands Maximilian Göbhardt dann unerhoffte Farbe ins Spiel: Er sah dafür glatt Rot nach 43 Minuten. Ansonsten tat sich bis zum Wechsel eher wenig. Im zweiten Abschnitt dauerte es lange, bis Johannes Veth das entscheidende Tor erzielen konnte. Fünf Minuten vor Schluss traf er zum 1:0. "Damit hat er unsere Farben förmlich befreit", befand Hoch - der sich über drei ganz wichtige Punkte der Hollfelder freuen konnte.
Hollfeld: Wächter, Goller, Gubitz, Dießenbacher, Hillemeier, Fuchs, Tuschner, Sommerer (81. Wagner), Heißenstein, Schorn (31. Veth), Jahrsdörfer.
Sand: Haupt, Nöthling, Gundelsheimer, Pankratz, Göbhardt, Götz (74. Krines), Rinbergas, Güngör (84. Körber), Wasser, Ribeiro (70. Reinhart), Benkert.
Tore: 1:0 Johannes Veth (85.); Rote Karte: Maximilian Göbhardt (Sand/43.); Schiedsrichter: Roman Solter (Mantel-Weiherhammer); Zuschauer: 180.

SV Alemannia Haibach - TSV Kleinrinderfeld 3:1 (2:1)
Für den Tabellenletzten wird es immer schwieriger, tatsächlich noch an ein Wunder zu glauben. Auch in Haibach gab es für den TSV nichts zu ernten. Zwei Treffer von Gökhan Aydin in der 20. und 25. Minute sorgten für rasche Ernüchterung im Gästelager, ehe David Hedtstück die Kleinrinderfelder mit seinem Anschlusstreffer nach 32 Minuten zumindest etwas hoffen ließ. Doch weit gefehlt: Haibach zeigte keine Nerven, sondern legte mit dem 3:1 durch Damien Letellier nach 57 Minuten gleich wieder einen nach. Dabei blieb es bis zum Ende, so dass sich die Alemannen mit den drei Punkten ihren Platz im vorderen Mittelfeld weiter untermauerten und auf eine ganz geruhsame Restsaison blicken können.
Haibach: Patsiouras, Fersch, Schneider, Lehnert (62. Aulenbach), Bauer (81. Trapp), März, Akman (46. Sänger), Letellier, Schüßler, Kallina, Aydin.
Kleinrinderfeld: Weiß, Götzfried, Pfeffer, Nogaybel, Hedtstück, Peter, Cangul (67. Michel), Meyer (71. Bidos), Sommer, Endres, Aber.
Tore: 1:0, 2:0 Gökhan Aydin (20., 25.), 2:1 David Hedtstück (32.), 3:1 Damien Letellier (57.),
Schiedsrichter: Steffen Mix (Abtswind); Zuschauer: 330.

TSV Aubstadt - SpVgg Bayreuth 2:4 (0:1)
Bereits nach sieben Minuten brachte Francis Kioyo die Altstadt mit 1:0 in Führung. Dabei blieb es bis zum Wechsel. Danach legte Bayreuth zwei Treffer drauf. Nach Lorenz Hofmann (50.) war es nur vier Minuten später erneut Kioyo, der den Sack fast schon zu machte. Zweimal konnte Daniel Leicht für die Aubstädter zwar verkürzen (71., 86.), aber das brachte den TSV auch nicht mehr wirklich heran. Dazwischen war es nämlich Stefan Kolb, der den vierten Bayreuther Treffer beisteuerte - und der Sieg der Gäste geriet somit nie mehr wirklich in Gefahr.
Aubstadt: T. Gabold, M. Gabold (75. Köttler), Werner, Benkenstein, Kirsten, Bäcker, Leicht, Rützel, Noack (65. Omert), Grell, Schneider (55. Hümmer).
Bayreuth: Eck, Horter, Eckert, Hannemann, Fiedler, Pötzinger (65. Schmidt), Nicolaus, Hofmann, Weiß, Kioyo, Kolb.
Tore: 0:1 Francis Kioyo (7.), 0:2 Lorenz Hofmann (50.), 0:3 Kioyo (54.), 1:3 Daniel Leicht (71.), 1:4 Stefan Kolb (75.), 2:4 Leicht (86.); Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Zuschauer: 250.

Montag, 1. April

SV Alemannia Haibach - FC Amberg 0:2 (0:1)
Die Amberger haben sich von der Niederlage am Karsamstag in Würzburg nicht aus dem Tritt bringen lassen. Nur zwei Tage später war in Haibach Wiedergutmachung bei einem ebenfalls stark eingeschätzten Kontrahenten angesagt - und der FCA löste diese Aufgabe mit Bravour. Nach 37 Minuten war es Benjamin Werner, der das 1:0 für die Gäste erzielte. Und nach 53 Minuten konnte Michael Plänitz auf 2:0 erhöhen - was schon so etwas wie die Vorentscheidung für die spielstarken Amberger war.
Haibach: Patsiouras, Müller, Schneider, Fersch, März, Bauer (78. Aulenbach), Schüßler, Letellier, Trapp, Aydin (64. Grundler), Kallina (46. Sänger).
Amberg: Götz, Gorgiev, Wiechers, Ceesay, Plänitz, Meyer (46. Yumak), Karasu (78. Bajrami), Müller, Lieder, Werner (75. Bölük), Lombardi.
Tore: 0:1 Benjamin Werner (37.), 0:2 Michael Plänitz (53.); Schiedsrichter: Sebastian Linz (Pettstadt); Zuschauer: 360.

DJK Ammerthal - FSV Erlangen-Bruck 1:1 (0:0)
Nach einer torlosen ersten Halbzeit kam es nach dem Wechsel zu einer kuriosen Situation. Erst hieß es Strafstoß für Erlangen-Bruck, den Patrick Hagen auch zum 1:0 für die Gäste verwandeln konnte. Doch kurioserweise fiel gleich im nächsten Angriff der Gastgeber der Ausgleich, als Franz Petzold den Ball über die Linie schieben konnte. Davor und danach passierte ansonsten nichts gar so viel, so dass es bei diesem Unentschieden blieb, mit dem beide Teams recht gut leben konnten.
Ammerthal: Schmidt, Leikam, Meier (55. Pfann), Kuntuala, Richter, Jobst, Th. Lincke (78. Yildirim), Lämmert, Petzold, F. Lincke, Wodniok (65. Pöllinger).
Erlangen-Bruck: Himmrich, Plank, Mellinghoff, Völker, Kilic, Sulejmani, Meyer, Gülac, Wiesenmayer (46. Hagen), Abraham (70. Basener), Maksimovic (88. Schulze-Zachau). 
Tore: 0:1 Patrick Hagen (50./FE), 1:1 Franz Petzold (51.); Schiedsrichter: Stefan Bloch (Grafenau); Zuschauer: 230.

1. FC Trogen - SV Memmelsdorf 1:2 (0:2)
"Der Fußballgott scheint sich gänzlich von Togen abgewendet zu haben", befand FCT-Sprecher Norbert Drobny nach der Heimniederlage gegen Memmelsdorf, die auf dem Kunstrasenplatz in Hof stattfinden musste. "Wie schon am Samstag in Ammerthal fehlten ein ums andere Mal nur Zentimeter oder das Aluminium zum Torerfolg. Auf der anderen Seite wurden die Memmelsdorfer Gäste bei beiden Treffern durch Fehlentscheidungen der Unparteiischen begünstigt", befand Drobny. Die beiden Gästetore gingen auf das Konto von Markus Saal, der nach fünf und 33 Minuten zum 2:0-Halbzeitstand traf. Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber alle Möglichkeiten, die Partie zu drehen. Mehr als ein Treffer von André Münch sprang aber nicht heraus. "Der Ausgleich wollte einfach nicht mehr fallen", sagte Drobny.
Trogen: Udovcic, Mallik, Scherbaum, Köcher (51. Schildt), Certik, Bauer, Guthke (84. Weiß), Buschner, Durkan (68. Aydinli), Winter, Münch.
Memmelsdorf: Kundmüller, Hartmann, Müller, Schuetz, Herl, Menz, Mikitow, Leim, Wolfschmidt, Krueger (70. Ruß), Saal (86. Biskup).
Tore: 0:1, 0:2 Markus Saal (5., 33.), 1:2 André Münch (55.); Schiedsrichter: Wander (Helmstadt); Zuschauer: 100.

Mittwoch, 3. April

SpVgg Jahn Forchheim - SpVgg Bayreuth 1:0 (1:0)
In einem kampfbetonten Spitzenspiel musste Bayreuth etliche Leistungsträger ersetzen, während sich bei Forchheim zumindest Tom Jäckel zurückmeldete - und wie! "Voll auf der Höhe ist er noch nicht, aber das Tor hat er wunderbar gemacht", sagte Abteilungsleiter Uwe Schüttinger. Jäckel zog aus zwölf Metern nach 16 Minuten mit dem linken Fuß ab, nachdem er von Florian Clausnitzer schön freigespielt worden war. Ansonsten dominierten die Abwehrreihen. Die Gastgeber waren auf Sicherheit bedacht, Bayreuth nahm im zweiten Abschnitt das Heft in die Hand. Die einzige Großchance machte jedoch Jahn-Keeper Rüdiger Beck fünf MInuten vor Schluss zunichte, während seine Vorderleute einige Konterchancen fahrlässig ausließen. "Wir waren den Tick kompakter - und haben daher verdient gewonnen und die Spitze vorübergehen übernommen", befand Schüttinger letztlich.
Forchheim: Beck, Finnemann (60. Gonzales), Konrad, Messingschlager, Schmidt, List (46. Grütze), Roas (86. Bajric), Bauernschmitt, Clausnitzer, Ulbricht, Jäckel.
Bayreuth: Eck, Hannemann, Fiedler, Horter, Eckert, Nicolaus, Hofmann, Weiß, Pötzinger (38. Blödt), Kolb, Kioyo.
Tor: 1:0 Tom Jäckel (16.); Schiedsrichter: Björn Söllner (Aidhausen); Zuschauer: 410.


Schwere Zeiten für den FC Affing (dunkle Trikots): In Sonthofen ging der Aufsteiger mit 1:5 unter.

Bayernliga Süd

Auch die Osterfeiertage werden von Schnee und Regen terminmäßig in der Bayernliga Süd wieder kräftig durcheinandergewirbelt.Der 30. Spieltag der 19er-Liga wurde schon am Donnerstag eröffnet: Deggendorf empfing den Spitzenreiter Schalding-Heining - und unterlag deutlich mit 1:3. Auf den 4. April wurden hingegen die Spiele in Fürstenfeldbruck und Landshut verlegt. Von den Samstagsspielen wurden bislang vier Begegnungen abgesagt. Gespielt wurde lediglich in Sonthofewn und Wolfratshausen, ehe am Ostermontag sage und schreibe acht Nachholpartien anstehen. Sonthofen holte sich drei wichtige Punkte beim 5:1-Sieg über Affing - und auch Jahn Regensburg II konnte mal wieder dreifach punkten: beim 2:1-Erfolg in Wolfratshausen. 

Eine kleine Blöße hat sich Spitzenreiter Schalding-Heining am Ostermontag gegeben, als es gegen Unterföhring nur zu einem 1:1 reichte. Ebenfalls teilte die Punkte die SpVgg Unterhaching II beim torlosen Remis in Eichstätt. Landshut landete dagegen einen Sieg beim 2:0 über Schlusslicht Fürstenfeldbruck. Ein wichtiger 2:0-Sieg gelang Schwabmünchen gegen Aindling, während Kottern mit demselben Ergebnis gegen Wolfratshausen unterlag. Affing fertigte im Kellerduell glatt mit 4:0 ab.

Wieder Hoffnung schöpfte Fürstenfeldbruck durch ein 2:0 über Unterhaching II im Nachholspiel am Donnerstagabend. Zudem beendete Burghausen II seine schlechte Serie durch ein 1:0 in Landshut, das damit wichtigen Boden verlor.

Tabelle und Ergebnisse Bayernliga Süd

Ansetzungen

Donnerstag, 28. März
SpVgg Grün-Weiß Deggendorf - SV Schalding-Heining 1:3 (0:1)

Samstag, 30. März
VfB Eichstätt - SpVgg Hankofen-Hailing verlegt auf 24. April
BCF Wolfratshausen - SSV Jahn Regensburg II 1:2 (0:0)
1. FC Sonthofen - FC Affing 5:1 (1:0)
TSV Schwabmünchen - FC Unterföhring verlegt auf 7. Mai
TSV Kottern - TSV Gersthofen abgesagt
SB DJK Rosenheim - BC Aichach abgesagt

Montag, 1. April
SB DJK Rosenheim - SSV Jahn Regensburg II verlegt auf 24. April
TSV Schwabmünchen - TSV Aindling 2:0 (1:0)
SpVgg Landshut - SC Fürstenfeldbruck 2:0 (1:0)
TSV Kottern - BCF Wolfratshausen 0:2 (0:0)
SV Schalding-Heining - FC Unterföhring 1:1 (0:1)
BC Aichach - SV Wacker Burghausen II abgesagt
FC Affing - TSV Gersthofen 4:0 (0:0)
VfB Eichstätt - SpVgg Unterhaching II 0:0

Donnerstag, 4. April
SC Fürstenfeldbruck - SpVgg Unterhaching II 2:0 (0:0)
SpVgg Landshut - SV Wacker Burghausen II 0:1 (0:0)

Spielberichte

Donnerstag, 28. März

SpVgg Grün-Weiß Deggendorf - SV Schalding-Heining 1:3 (0:1)
Deutlich mehr Ballbesitz hatten die Gäste aus Schalding-Heining im Niederbayern-Derby. Deggendorf verstand es zu kämpfen - und gab alles für seine Chance - die allerdings nie kam. Kurz vor dem Wechsel war es Michael Pillmeier, der den Unterschied machte und das 1:0 für die Gäste erzielte. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff war es die erste Chance überhaupt, die zum 2:0 führte - wieder war es Pillmeier. Und nur wenige Minuten später folgte die Entscheidung auf dem Fuß: Christian Brückl traf nach 63 Minuten zum 3:0. Damit war die Partie entschieden, obwohl Waldemar Wagner nach 70 Minuten zumindest den Ehrentreffer der Grün-Weißen erzielte. Zwanzig Minuten blieben den Gastgebern noch, um auf dem Kunstrasenplatz vor etwa 350 Zuschauern doch noch für die Wende zu rennen. Möglich war das aber nicht mehr. "Unter dem Strich waren die Gäste spielerisch einfach stärker, so dass der Sieg verdient war und absolut in Ordnung ging", befand SpVgg Roland Schmid. Die Gastgeber hätten bis zum 0:1 gut gegengehalten, sich dann aber der Überlegenheit des Spitzenreiters nie mehr wirklich erwehren können.
Deggendorf: Rixinger, Moosmüller, Probst, Müller, Gschwendtner, Eller, Beck, Kotlik, Hötzl (61. Gallmaier), Wagner, Kress (49. Lallinger).
Schalding-Heining: Wloch, Aringer, Zacher, Huber, Delpy, Krenn, Süß, Eibl, Pillmeier (89. Dillinger), Brückl (79. Muthmann), Stecher (71. Kreß).
Tore: 0:1, 0:2 Michael Pillmeier (42., 55.), 0:3 Christian Brückl (63.), 1:3 Waldemar Wagner (70.); Schiedsrichter: Philipp Rank (München); Zuschauer: 350.

Samstag, 30. März

1. FC Sonthofen - FC Affing 5:1 (1:0)
Nach zwei Minuten ging Sonthofen durch Johannes Landerer bereits mit 1:0 in Führung. Aber obwohl Affings Keeper Markus Gail in der zwölften Minute nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums die Rote Karte vorgehalten bekam, war bis zur 50. Minute von einer Überlegenheit der Allgäuer nichts zu merken. Affing gelang kurz nach Wiederanpfiff sogar der Ausgleich durch Arthur Vogel. "Das postwende 2:1 hat den Bann dann aber gebrochen", kommentierte FCS-Abteilungsleiter Matthias Schmidle das 2:1 durch Ferhan Yörür. In der Folge bauten die Gäste dann kräftemäßig ab, während sich die Platzherren immer besser in Szene setzen konnten. Die weiteren Treffer von Thomas Stumpf, Benjamin Müller und Marc Penz bis zur 75. Minute waren da nur eine logische Folge. "Vor dem spielfreien Wochenende war das ein enorm wichtiger Sieg", befand Schmidle. "Wir können jetzt etwas Luft schnappen. Bei einer Niederlage wären wir mitten im Abstiegskampf gesteckt."
Sonthofen: Bathrei, Perner (78. Wiedemann), Müller, Yörür, Jörg (78. Pfanz), Penz, Stumpf, Berger, Marquardt, Sahin, Landerer (54. Hailer).
Affing: Gail, Söllner, Failer, Schmidt, Al-Jajeh, Eibel, Nießeler (12. Riegel), Panknin (9. Brunner), Jorsch, Surauer (69. Kaczmarczyk), Vogel.
Tore: 1:0 Johannes Landerer (2.), 1:1 Arthur Vogel (48.), 2:1 Ferhan Yörür (50.), 3:1 Thomas Stumpf (65.), 4:1 Benjamin Müller (68.), 5:1 Marc Penz (75.); Rote Karte: Markus Gail (Affing/12.); Schiedsrichter: Andreas Hartl (Aicha vorm Wald); Zuschauer: 180.

BCF Wolfratshausen  SSV Jahn Regensburg II 1:2 (0:0)
Die erste Hälfte verlief ausgeglichen. Jahn zeigte zwar die etwas reifere Spielanlage, aber die größte Chance verpasste Marley Amanquah auf Seiten des BCF. Im zweiten Abschnitt missglückte eine Wolfratshausener Abseitsfalle, so dass Jim-Patrick Müller relativ einfach zum 1:0 (56.) für die Gäste kam. Tobias Wiesner erhöhte zehn Minuten später auf 2:0. Zwar verkürzte Werner Schuhmann noch (72.) - und in der Endphase hätte per Freistoß auch noch der Ausgleich fallen können. "Ein Punkt war drin. Aber unter dem Strich waren die Regensburger schon die Besseren und haben nicht unverdient gewonnen", räumte die Technische Leiterin des BCF, Hilde Kluge, ehrlich ein.
Wolfratshausen: Demmel, Reitter (75. Wildgruber), Gillich, Taffertshofer, Alfieri, Höferth, Kretzinger (30. Heid), Kovac, Pummer, Schuhmann, Amanquah (30. Fischer).
Regensburg: Pillmeier, Trettenbach, Ziereis, Kubina, Müller, Mahr, Gajic, Sönmez (79. Güntner), Wiesner (68. Hadziresic), Popa, Beck-Gomez (83. Schmid).
Tore: 0:1 Jim-Patrick Müller (56.), 0:2 Tobias Wiesner (67.), 1:2 Werner Schuhmann (72.); Schiedsrichter: Nenad Kostacevic (Ellmau); Zuschauer: 160.

Montag, 1. April

TSV Schwabmünchen - TSV Aindling 2:0 (1:0)
Die starke Anfangsphase der Schwabmünchner war nicht von Toren gekrönt. Erst eine Einzelaktion führte zum Strafstoß, den Andreas Rucht nach 38 Minuten sicher zum 1:0 verwandelte. "Nach dem Wechsel war Aindling wacher, hatte aber keine nennenswerten Szenen", befand Schwabmünchens Abteilungsleiter Manfred Bock. Die Entscheidung durch Manuel Müller in der 65. Minute fiel nach einem mustergültigen Konter, bei dem Rucht uneigennützing querlegte. Bocks Fazit: "Schön ist was anderes. Aber wichtig war's - sehr wichtig."
Schwabmünchen: Steidle, Bauer, Dischl, Mader, Peterreit, Bayerl, Zerle, Fischer, Danke, Müller, Rucht.
Aindling: Geisler, Schmid, Völker, Medara, Huber, Berisha, Deppner, Körner, Penic, Goia, Knauer.
Tore: 1:0 Andreas Rucht (38./FE), 2:0 Manuel Müller (65.); Schiedsrichter: Vinzenz Pfister (Oberbergkirchen); Zuschauer: 250.

SpVgg Landshut - SC Fürstenfeldbruck 2:0 (1:0)
Sehr engagiert, ja teilweise fast schon aggressiv versuchten die Gäste, in Landshut etwas für ihr Punktekonto zu tun. Nach Problemen zu Beginn ging jedoch die "Spiele" in Führung: Christian Steffel traf per Kopf nach zwölf Minuten. "Es war eine kampfbetonte erste Hälfte", befand SpVgg-Sprecher Norbert Herrmann. Der SC bekam zum Ende hin Oberwasser und hatte auch gute Chancen - Landshut hätte aber ebenfalls das zweite Tor erzielen können. "Gleich nach dem Wechsel überschlugen sich die Ereignisse dann", befand Herrmann. Zunächst bekam Bruck einen Strafstoß nach einem Torwartfoul, den Jerome Fayé vergab. Und nur drei Minuten später drosch auf der Gegenseite Sebastian Zettl den Ball nach einer Ecke unter die Latte: 2:0 für Landshut, die Vorentscheidung. Danach tat sich nicht mehr viel. "Am Ende spielten wir das Ding einfach locker nach Hause, der Sieg war in jedem Fall verdient", befand Herrmann abschließend.
Landshut: Schmid, Krumpholz, Rewitzer, Steffel, Oehl (85. Waniewski), Süß (73. Antony), Gotthardt, St. Gebhardt, Zettl, Attieh (58. Loibl), Chr. Gebhardt.
Fürstenfeldbruck: Beck, Schmeiser, Dietrich, Grahammer, Türkcan, Hänschke, Malamura (51. Clarke), Heinzinger, Lange, Fayé (65. Murphy), Hollering.
Tore: 1:0 Christian Steffel (12.), 2:0 Sebastian Zettl (53.); Schiedsrichter: Marco Fenzl (Burglengenfeld); Zuschauer: 200.

TSV Kottern - BCF Wolfratshausen 0:2 (0:0)
Bis zum Wechsel war an sich Kottern spielstärker und verzeichnete die größeren Chancen. "Aber es war leider nicht zwingend genug", sagte der Zweite Abteilungsleiter Michael Feneberg. Da die zweite Hälfte ausgeglichen verlief, kam auch der BCF zu Chancen - und er wusste sie zu nutzen. Nach 70 Minuten war es Werner Schumann, auf dessen Konto das 1:0 ging. "Zum Ende hin war jede Menge Hektik drin", befand Feneberg weiter. Schuhmann brach sich nach einem unglücklichen Luftkampf wohl die Hand und musste im Krankenhaus verarztet werden. Zehn Minuten vor dem Ende gab es Strafstoß für die Gäste, den Marco Höferth zum entscheidenden 2:0 verwandelte. "Der war unberechtigt - und uns verweigerte der Schiri kurz darauf einen klaren Elfmeter", meckerte Feneberg. In der 85. Minute sah Wolfratshausens Franz Fischer nach einert Tätlichkeit auch noch die Rote Karte. Es blieb bei den drei Punkten für den BCF, der dadurch sicher im Mittelfeld steht. "Für uns war es eine ganz bittere Niederlage, nach der alles nur noch schwieriger wird", befand der Abteilungsleiter hingegen.
Affing: Riegel, Söllner, Failer, Chjetschik (65. Nießeler), Schmidt, Al-Jajeh, Brunner, Jorsch, Kefer (65. Surauer), Lemmer (78. Fiedler), Vogel.
Gersthofen: Brunner, Nix, Merkle, Keil, Framberger, Peil, Roth, Cosar, Manno, Raber, Brnadic.
Tore: 0:1 Werner Schuhmann (70.), 0:2 Marco Höferth (80./FE); Rote Karte: Franz Fischer (Wolfratshausen/85.); Schiedsrichter: Thomas Wagner (Freyung); Zuschauer: 330.

SV Schalding-Heining - FC Unterföhring 1:1 (0:1)
Schwer ins Spiel fand der Spitzenreiter. Die Gäste agierten vom Start weg aufmerksam, während die Gastgeber diesmal den notwendigen Biss etwas vermissen ließen. Nach 28 Minuten traf Andreas Faber zum 1:0 für die Unterföhring, die gar nicht unverdient mit einer Führung im Rücken in die Pause gingen. Aus der Kabine kam der Tabellenführer durchaus verändert - nicht nur personell. Nach 52 Minuten traf Steven Dillinger zum Ausgleich - und fortan entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Der Spitzenreiter tat sich weiterhin schwer, die Unterföhringer hielten sehr gut dagegen - und verdienten sich diesen Punkt über eine engagierte Leistung. "Man kann nicht den Anspruch haben, jedes Spiel souverän zu gewinnen", befand SVS-Abteilungsleiter Markus Clemens hinterher. "Der Gegner war gut, hat prima gekämpft - die Punkteteilung geht in Ordnung."
Schalding-Heining: Wloch, Aringer, Huber, Zacher, Süß (46. Dillinger), Buchinger, Eibl, Krenn (78. Gashi), Pillmeier, Stecher, Brückl (46. Muthmann).
Unterföhring: Fritz, Ok, Brandstetter, Manzinger, Schlottner, Büchel, Kain, Faber, Bracher (65. Torah), Tosun, Cucic (76. Sichort).
Tore: 0:1 Andreas Faber (28.), 1:1 Steven Dillinger (51.); Schiedsrichter: Eduard Maier (Gleiritsch); Zuschauer: 600.

FC Affing - TSV Gersthofen 4:0 (0:0)
Nach anfänglichen Problemen hatten die Affinger schon im ersten Abschnitt mehr vom Spiel. Doch egal, wer es versuchte, die Schüsse endeten entweder am Pfosten, knapp daneben oder in den Armen von Gästekeeper. Zum Ende der ersten Häfte hin war es Arthur Vogel, der zweimal in aussichtsreichen Situationen den Kürzeren zog. Für Gersthofen zielte Ronny Roth aus der Distanz etwas zu hoch. Nach dem Wechsel ließ Affing nicht locker. Nach 50 Minuten war es Patric Lemmer, der das 1:0 erzielte. "Dann haben wir versucht, den Vorsprung zu verwalten, was nicht so gelang", räumte Abteilungsleiuter Mike Riegel ein. Die große Chance zum Ausgleich verpasste erneut Roth, als er nach 57 Minuten einen Elfmeter vergab - und danach noch einmal aus der Distanz scheiterte. "Das waren die Schlüsselszenen, denn nach dem 2:0 brach Gersthofen in sich zusammen", sagte Riegel weiter.  Zu einem kleinen Debakel wuchs sich die Partie für die Gäste in den letzten Minuten aus. Lemmer zum Zweiten hieß es in der 83. Minute, als dieser das 2:0 nachlegte. Und in der Endphase waren dann auch noch Vogel und Marc-Abdu Al-Jajeh zur Stelle, um das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe zu schrauben.
Tore: 1:0, 2:0 Patric Lemmer (50., 83.), 3:0 Arthur Vogel (86.), 4:0 Marc-Abdu Al-Jajeh (90.); Schiedsrichter: Michael Schmitt (Dobenreuth); Zuschauer: 275.

Keine Tore bekamen die 285 Zuschauer zu sehen, die sich die Begegnung zwischen dem VfB Eichstätt und der SpVgg Unterhaching II aussuchten, um den sonnigen Ostermontag zu genießen. Die Altmühltaler blieben somit im hinteren Mittelfeld, während der Tabellenzweite die Gunst der Stunde nicht nutzen konnte, den Rückstand zur Spitze etwas zu verkürzen.

Donnerstag, 4. April

SC Fürstenfeldbruck - SpVgg Unterhaching II 2:0 (0:0)
Nach verhaltenem Beginn waren die Brucker meist das aktivere Team. Die größte Chance zur Führung verpasste im ersten Abschnitt Philip Grahammer. Er durfte zum Elfmeter antreten, nachdem Armin Lange gefoult worden war - aber vergab. Im zweiten Abschnitt sorgte der SC dann aber für die Überraschung, indem zunächst Jerome Fayé (50.) und später auch noch Alexander Hollering (79.) für die beiden einzigen Tore an diesem Abend sorgten. Fürstenfeldbruck hat die Rote Laterne somit an Aindling abgegeben und steht nur noch drei Punkte hinter der Relegationszone. Haching war schlichtweg zu ungefährlich und musste den ersten wirklich Rückschlag in diesem Jahr nach einer eher schwachen Leistung eingestehen.
Fürstenfeldbruck: Beck, Schmeiser, Heinzinger, Türkcan, Hänschke, Grahammer, Lokietz, Malamura (68. Clarke), Hollering, Fayé (84. Beinhofer), Lange.
Unterhaching: Wolf, Schwarz, Bittner (56. Walkemeier), Winkler, Grill, Aytan, Kalus, Kovac, Olwa-Luta, Marinkovic, Auerweck.
Tore: 1:0 Jerome Fayé (50.), 2:0 Alexander Hollering (79.); Schiedsrichter: Tobias Baumann (Seebach); Zuschauer: 200.

SpVgg Landshut - SV Wacker Burghausen II 0:1 (0:0)
Landshut bleibt nach der Heimniederlage Vierter, Burghausen hat sein Tief überwunden und ist wieder auf den zweiten Rang nach vorne gerückt. Das Goldene Tor des Tages fiel per Elfmeter. Nach einer Stunde Spielzeit bekam ein Landshuter den Ball an die Hand - Yunus Karayün durfte ran und verwandelte sicher. Zuvor war es ein ausgeglichenes Duell, danach war eher Landshut am Drücker, schaffte es aber nicht, ein Tor zu erzielen.
Landshut: Schmid, Rewitzer, Steffel, Krumpholz, Süß, Oehl, Loibl (73. Hofer), Gotthardt, Zettl, Attieh (57. Antony), Chr. Gebhardt.
Burghausen: Pollersbeck, Kindsvater, Kirschner, Schick, Leberfinger, Volkov, Karayün, Osmanaj (65. Hodzic), Knochner (88. Giglberger), Kart (77. Niederquell), Altenstrasser.
Tor: 0:1 Yunus Karayün (60./HE); Schiedsrichter: Torsten Wenzlik (Velden); Zuschauer: 250.

 
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