Header Image - 2011

SR Weihnachtsturnier 2011

Letzte Aktualisierung: 26. Dezember 2011

klicken zum Vergrößern
Turniersieger DJK Langenmosen

Unerwartet, aber doch verdient

Mit der Schlusssirene gelingt DJK Langenmosen 3:2-Finalsieg über TSV Burgheim Zwei Sekunden vor der Schlusssirene gelang Christoph Engel der 3:2-Siegtreffer für die DJK Langenmosen in einer guten Begegnung gegen den TSV Burgheim. Somit heißt der Sieger der 32. Ausspielung des Schiedsrichter-Weihnachtscup zum ersten Mal DJK Langenmosen. Der Sieg der Truppe von Trainer Ludwig Kellner war zwar unerwartet, aber insgesamt hoch verdient. Im Achtelfinale putzte die DJK den SV Bertoldsheim mit 5:2 weg. Noch deutlicher wurde es im Viertelfinale, als man dem SV Weichering mit 6:0 nicht den Hauch einer Chancen ließ.Richtig spannend war dann das Halbfinale gegen den favorisierten TSV Rain, der nicht an guten und überzeugenden Leistungen des ersten Turniertages vor Wochenfrist anknüpfen konnte. Zwar führten die Tillystädter nach Toren von Sebastian Schroll und Mathias Riedelsheimer zur Pause mit 2:0, doch Michael Schmid und Stefan Wintermayr glichen die jederzeit interessante Partie noch aus. Im fälligen Siebenmeterschießen hatten die Langenmosener dann das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, denn all ihre Schützen trafen, während Riedelsheimer mit einem sehr überheblich geschossenen Siebenmeter an Keeper Max Oswald scheiterte. Das Endspiel war dann ein echter Höhepunkt, denn beide Finalisten zeigten eine zeitweise gute Vorstellung. Die DJK erwischte den besseren Start und ging früh durch Alexander Mayr in Führung. Langenmosen blieb zwar am Drücker und hatte mehr Feldvorteile, doch die Tore erzielte Burgheim. Sascha Fröhlich setzte einen knallharten Schuss zum 2:2 ins lange Eck und unmittelbar vor dem Schlusspfiff gelang Christoph Engel sogar der 3:2-Siegtreffer. Die Freude war nach dem Spielende natürlich groß. "Ich glaube wir haben verdient das Turnier gewonnen, auch wenn wir im Halbfinale und im Endspiel etwas Glück hatten", so Ludwig Kellner, der ergänzte: "Wir hatten keinen Ausfall und konnten immer druckvoll nach vorne spielen. Ein Vorteil waren bei dieser langen Spielzeit auch die vielen Ersatzspieler". Die Achtelfinalspiele begannen gleich mit einer Überraschung, denn der SV Weichering konnte im Siebenmeterschießen die klar favorisierte SpVgg Unterstall/Joshofen mit 6:4 ausschalten, nachdem es in der regulären Spielzeit von 2 x 10 Minuten 2:2 stand. Danach besiegte die DJK Langenmosen den SV Bertoldsheim, der sich in der Winterpause die Dienste des im Herbst entlassenen VfR-Spielertrainers Iwo Sommer für die Rückrunde sicherte, klar mit 5:2. Spannend verlief das dritte Achtelfinale, dass auch im Siebenmeterschießen entschieden werden musste. Nach regulärer Spielzeit stand es zwischen dem FC Ehekirchen und dem SC Rohrenfels 3:3, später dann 7:4 für den FCE. Total auseinandergenommen wurde der schwache BSV Neuburg vom TSV Rain, der einen 7:1-Kantersieg landete. Erst im zweiten Durchgang konnte die TSG Untermaxfeld im fünften Achtelfinale den FC Zell/Bruck mit 3:0 in die Schranken weisen, nachdem es zur Pause noch 0:0 stand. Mit 2:1 behauptete sich der VfR Neuburg gegen den SV Thierhaupten, während der TSV Ober-/Unterhausen die VfR-Reserve mit 3:1 niederrang. Keine größeren Probleme hatte abschließend der TSV Burgheim beim 3:1-Sieg über den SC Ried. War das sportliche Niveau im Achtelfinale akzeptabel, leisteten sich die siegreichen Mannschaften im Viertelfinale wohl eine schöpferische Pause - das Niveau sank deutlich. Sang-und klanglos ging der SV Weichering gegen Langenmosen mit 0:6 unter, wobei sie damit man noch gut bedient waren. Dann stellte sich der FC Ehekirchen gegen den TSV Rain mächtig auf die Hinterbeine und war einer Überraschung bei der knappen 2:3-Niederlage sehr nah. Rain spielte hier schon wenig überzeugend und unkonzentriert, konnte aber die Fehler der Ehekirchener ausnutzen. Nichts für die "Freunde des Budenzaubers" war die Partie zwischen der TSG Untermaxfeld und dem VfR Neuburg. Ehe der pomadig beginnende VfR das erste Mal auf das TSG-Tor schoss, hätten die Mösler schon 3:0 führen müssen. Am Ende gewannen die Lilaweißen jedoch verdient mit 7:5, da sie ihre Chancen - allen voran der fünffache Torschütze Peter Krzyzanowski - eiskalt nutzten. Als schlechter Verlierer zeigte sich zudem TSG-Coach Wolfgang Rückel, der sich nach einem unnötigen Einsatz seines wohl übermotivierten Jungspundes Matthias Guther gegen VfR-Torwart Robert Mörtl - er ging mit einem langen Bein einem zu weit vorgelegten Ball nach und traf dabei den herausstürzenden Keeper - völlig daneben benahm, von der Ersatzbank auf das Spielfeld lief und anschließend nach einer ebenso unsportlichen Diskussion mit Schiedsrichter Patrick Krettek wutentbrannt die Halle in die Umkleideräume verließ und somit auch seine blutjunge Mannschaft im Stich ließ. Die sehr gut besetzte Zuschauertribüne quittierte diese Aktion mit unverständlichem Kopfschütteln und Pfiffen. Mörtl musste leider mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht werden, wo eine schwere Prellung des Steißbeins und ein eingeklemmter Nerv in einer ersten Diagnose festgestellt wurden. Nichts ließ im letzten Viertelfinalspiel der TSV Burgheim gegen den gegenüber dem ersten Turniertag schwach aufgestellten TSV Ober-/Unterhausen anbrennen. Der Bezirksligist gewann klar mit 5:0. Im zweiten Halbfinale zeigte der VfR Neuburg sein wohl bestes Spiel, musste sich kurioserweise aber geschlagen geben. Nach einem Foul von Ersatztorwart Waheed Niaz an Burgheims Florian Meiners gab es Siebenmeter, den Sascha Fröhlich sicher zum 1:0 verwandelte. Aber auch in der Folgezeit blieb Neuburg am Drücker, hatte deutlich mehr Spielanteile, musste aber erneut ein Gegentor einstecken. Adi Kadic gewann vor dem eigenen Tor einen wichtigen Zweikampf, spurtete mit dem Ball bis kurz vor das gegnerische Tor und legte noch überlegt quer zu Fröhlich, der problemlos auf 2:0 für Burgheim erhöhte. Nach der Pause erlaubte sich der TSV einen krassen Abspielfehler im eigenen Strafraum, den Sebastian Rutkowski zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Der VfR drückte erneut vehement auf das Tor des überragend haltenden Matthias Karmann, konnte diese aber nicht mehr überwinden. Selbst Routinier Thorsten Möbius brachte einen Querpass aus zwei Metern Entfernung nicht im Kasten unter. Erst in der Schlussphase, als bei der Krzyzanowski-Truppe die Kräfte merklich nachließen, war Burgheim ein ebenbürtiger Gegner. Kurz vor dem Ende verfehlte der ebenfalls überragende Adi Kadic mit einem tollen Lupfer das leere VfR-Tor, ehe er es kurze Zeit später nach einem Missverständnis in der VfR-Defensive besser machte und auf 3:1 stellte. Letztendlich ist der VfR an seiner eigenen Abschlussschwäche - die nur in diesem Spiel herrschte - und an Keeper Karmann gescheitert. Besser machten es die Kreisstädter im Spiel um Platz drei, auch wenn sie bei einem Gegentreffer von Dennis Karmann mit 0:1 in Rückstand gerieten. Per Freistoß glich Krzyzanowski aus und nach einem weiteren Standardsituation ließ er nach dem Seitenwechsel sogar das 2:1 folgen. Mit seinem dritten Treffer in diesem schwachen und müden Spiel machte er den inzwischen enttäuschenden Rainern den Gar ganz aus. Zuvor gelang Philipp Dinkelmeier zwar das zwischenzeitliche 2:2, doch den Tillystädtern fehlte nicht nur die Kraft, sondern auch der Wille. Ihr Trainer Günther Reichherzer war jedenfalls erneut stinksauer.

Zwischen Viertel-und Halbfinale wurde der "Beste Schiedsrichter des Jahres 2011" gekürt. Diesen ehrenvollen Titel konnte wie bereits in den beiden Vorjahren erneut Patrick Krettek ergattern. Knapp hinter dem 18-jährigen BSVler landete "Shooting-Star" Barbara Karmann (DJK Sandizell) und Florian Stöckl (SV Klingsmoos). Auf den Plätzen folgten Marcel Riedl (SpVgg Unterstall/Joshofen), Marietta Menner (SG Mauerbach), Uli Karmann (FC Ehekirchen), Georg Grammer (SV Echsheim), Kai Blickhan (SC Rohrenfels) sowie Christian Wohlfarth (FC Zell/Bruck) und Murat Önem (SC Rohrenfels).

 

Bei der Wahl zum "Besten Verein des Jahres 2011" wiederholte der SC Rohrenfels bereits zum dritten Mal in Serie seinen Erfolg. Auf Rang zwei landete die etwas überraschend die JFG Neuburg, knapp vor dem FC Illdorf. Danach reihten sich der FC Ehekirchen, SC Feldkirchen, SpVgg Unterstall/Joshofen, FC Zell/Bruck, SV Echsheim, FC Rennertshofen und der BSV Neuburg an.

 

Das Turnier in Zahlen Achtelfinale: SpVgg Unterstall/Joshofen - SV Weichering (2:2) 4:6 n.S., DJK Langenmosen - SV Bertoldsheim 5:2, FC Ehekirchen - SC Rohrenfels (3:3) 7:4 n.S., TSV Rain - BSV Neuburg 7:1, FC Zell/Bruck - TSG Untermaxfeld 0:3, VfR Neuburg - SV Thierhaupten 2:1, TSV Ober-/Unterhausen - VfR Neuburg II 3:1, TSV Burgheim - SC Ried 3:1. Viertelfinale: SV Weichering - DJK Langenmosen 0:6, FC Ehekirchen - TSV Rain 2:3, TSG Untermaxfeld - VfR Neuburg 5:7, TSV Ober-/Unterhausen - TSV Burgheim 0:5. Halbfinale: DJK Langenmosen - TSV Rain (2:2), 7:6 n.S., VfR Neuburg - TSV Burgheim 1:3. Spiel um Platz 3: TSV Rain - VfR Neuburg 2:3. Finale: DJK Langenmosen - TSV Burgheim 3:2. Der Endstand: 1. DJK Langenmosen, 2. TSV Burgheim, 3. VfR Neuburg, 4. TSV Rain, 5. FC Ehekirchen, 6. TSV Ober-/Unterhausen, 7. TSG Untermaxfeld, 8. SV Weichering, 9. SpVgg Unterstall/Joshofen, 10. FC Zell/Bruck, 11. SC Rohrenfels, 12. VfR Neuburg II, 13. BSV Neuburg, 14. SC Ried, 15. SV Bertoldsheim, 16. SV Thierhaupten, 17. FC Rennertshofen, 18. FC Nassenfels, 19. SC Feldkirchen, 20. SV Grasheim. Bester Spieler: Simon Schmaus (FC Ehekirchen), Bester Torwart: Matthias Karmann (TSV Burgheim), Erfolgreichster Torschütze: Peter Krzyzanowski (VfR Neuburg, 14 Treffer).

Modus_und_Spielplan_Weihnachtsturnier
Stand: 15.12.2011 | PDF (372 kB)
 
Spitzenvereine