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Toto-Pokalfinale Kreis Rhön

Letzte Aktualisierung: 1. September 2010


Der Kreispokalsieger der Rhön mit KSL Michael Ritter

Herbstadt (rd)
Der Bezirksoberligist SV Rödelmaier hat am Mittwoch Abend das Kreisfinale im Totopokal bei den Sportfreunden Herbstadt vor 330 zahlenden Zuschauern mit 2:1 gewonnen. Nach dem Schlusspfiff sammelten wir diese Stimmen zum Spiel.
Michael Ritter, Kreisspielleiter Rhön: "Für mich war das für die Bedeutung ein sehr faires Spiel. Einen Unterschied zwischen Bezirksoberliga und Bezirksliga hat man nur manchmal gesehen, als Rödelmaier führte und den Vorsprung verwalten wollte. Schade dass Herbstadt seine Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzen konnte, sonst wäre noch mehr Spannung rein gekommen. Auch am Schluss hatten die Gastgeber sehr gute Chancen, das Spiel noch zu drehen. Rödelmaier war der verdiente, aber auch der glücklichere Sieger."
Klaus Straub, Abteilungsleiter SV Rödelmaier: "In der ersten Halbzeit war es ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Rödelmaier hat ein glückliches Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr clever gespielt, die Räume breit gemacht. Bis zu dem Gegentor hatte Herbstadt keine Chance. Dann freilich wurde es wieder eng. Wenn wir das routinierter runter spielen und am Schluss die Bretter machen, hätte es schlimmer ausgehen können.   Herbstadt war aber ein guter Gegner. Wir sind weiter, nur das ist wichtig. Der Mannschaftsrat wird erst am Freitag bestimmen, gegen wen wir die nächste Runde spielen wollen. Es wird wahrscheinlich über eine Würzburger oder Schweinfurter Mannschaft laufen. Sonst ist ja niemand mehr im Geschäft."
Sascha Libionka, Spieler- und Co-Trainer SV Rödelmaier: "Es war wie erwartet ein heißer Fight und am Ende ein glücklicher Sieg für uns. Herbstadt hat besser mitgehalten als ich gedacht hätte. Unsere Mannschaft wird in dieser Zusammenstellung wie heute wohl auch nicht mehr spielen. Es hatten sich kurzfristig gestern Abend Christian Hofgesang und Jürgen Böck krank gemeldet. Christoph Rützel fehlte wegen einer Prüfung. Gegen wen es nun geht, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht."
Johannes Frank, SV Rödelmaier: "In der ersten Halbzeit sind wir schwer ins Spiel gekommen. Da haben wir noch zu viele Fehler und viele Fehlpässe gemacht. Dann ist uns Gott sei Dank das Tor gelungen. In der zweiten Halbzeit ist es besser für uns gelaufen, dann hatten wir das Spiel im Griff. Das Gegentor von Herbstadt war sehr schön rausgespielt. Aber ich denke, es ist ein verdienter Sieg für uns, wenn man die Chancen sieht. Mein Wunschgegner ist Schweinfurt 05 oder Großbardorf." (Da wusste der JoJo noch nicht, dass beide schon rausgeflogen sind.)
Werner Köhler, Trainer Spfr. Herbstadt: "Ich kann mich immer noch nicht damit abfinden, dass dieser Elfmeter zum 2:0 gegeben wurde. Unser Tormann hat zuerst den Ball, dann den Gegner berührt. Das war doch ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Bayernligaschiedsrichter muss das doch sehen. Phasenweise von der ersten wie auch von der zweiten Halbzeit kann ich mit meiner Mannschaft ja zufrieden sein, mit manchen Phasen aber überhaupt nicht. Wir müssen dahin kommen, dass man 90 Minuten zufrieden ist mit der Mannschaft."
Raphael Hergenhan, Spfr. Herbstadt, ehemals SV Rödelmaier:  "In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, hatten zumindest die besseren Chancen. Da haben wir aber ein dummes Gegentor bekommen nach einem Foul, das kein Foul war. Das 0:2 hat uns eigentlich fast schon das Genick gebrochen. Dieser Elfer war meiner Meinung nach aber auch keiner. Durch das überraschende 1:2 sind wir aber noch mal richtig aufgekommen und hätten beinahe noch den Ausgleich geschafft. Insgesamt geht der Sieg für Rödelmaier aber in Ordnung."
Daniel Lurz, Spielführer Spfr. Herbstadt: "Ich bin schon sehr enttäuscht. Wir hatten in der ersten Halbzeit mehrere Chancen um in Führung zu gehen, dann kriegen wir so ein dummes Gegentor. Von dem Elfmeter weiß ich nicht so recht, ob es einer war. Wir haben am Schluss noch einmal sehr gut gekämpft, sind aber nicht dafür belohnt worden. Für die Moral war diese Leistungssteigerung gegenüber Abtswind aber sehr gut, vor allem, weil wir wieder die Zweikämpfe angenommen haben."
Kurt Beck, Vorstand Spfr. Herbstadt: "Wie ich das Spiel gesehen habe? Wenig, weil ich die meiste Zeit im Bratwurststand war. Aber was ich so zwischendurch beobachten konnte, haben wir sehr ordentlich mitgehalten, auch ohne einige Leistungsträger. Schade um die zwei tollen Chancen kurz vor Schluss. Das hätten wir schon gerne mitgenommen, auch wenn die Zugpferde Aubstadt, Schweinfurt 05 und Großbardorf weg sind."

Quelle: Rhön- und Saalepost