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2010 jährt sich die Aufhebung des Frauenfußball-Verbots in Deutschland zum 40. Mal. In der Ausstellung "Verlacht, verboten und gefeiert", die vom 8. bis 28. April in Augsburg zu sehen ist, werden aus diesem Anlass Geschichten, Probleme und Perspektiven des Frauen- und Mädchenfußballs in Deutschland hintergründig und jenseits des Mainstreams dokumentiert.
Konzipiert haben die Schau über die Geschichte des deutschen Frauenfußballs das Weiterbildungszentrum Aachen, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Autoren Dr. Jürgen Nendza und Eduard Hoffmann. Sie spannt einen chronologischen Bogen von den Anfängen des Damenfußballs im deutschen Kaiserreich um 1900 über die Gründung des ersten deutschen Damenfußball Clubs 1930 durch Lotte Specht bis hin zum erstmaligen internationalen Erfolg der Frauen-Nationalmannschaft bei der WM 2003 und in die Gegenwart.
Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung die Rolle der Frau in Sport und Gesellschaft, insbesondere die Schwierigkeiten, Verbote und Anfeindungen, denen die Vorkämpferinnen des Frauenfußballs ausgesetzt waren.
Die Ausstellung umfasst unter anderem 23 gerahmte Bildtafeln, neun Texttafeln sowie ein Kaffeeservices, das der DFB den deutschen Damen zum Gewinn der Europameisterschaft 1989 geschenkt hat. Ergänzt werden die Dokumente durch einen speziellen Augsburg Teil, der seinen Schwerpunkt auf das Frauenländerspiel 1957 im Augsburger Rosenaustadion setzt.
Eröffnet wird die Ausstellung in Augsburg in der Ladengalerie im ehemaligen Filmpalast, Maximilianstraße 30, am Donnerstag, 8. April um 18 Uhr mit einer "Historischen Sportschau zum Frauenfußball" von Eduard Hoffmann und Jürgen Nendza. Sie ist bis 28. April täglich von 9.30 bis 19 Uhr zu sehen.