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Chronik - Der Weg zur Regionalliga Bayern

Chronik "Regionalliga Bayern"

24. Juli 2010: Auf dem Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes stellen die Bayernligisten einen Dringlichkeitsantrag zur Abschaffung der Regionalliga in ihrer aktuellen Form.  Der Antrag wird mit deutlicher Mehrheit angenommen. Damit ergeht ein klarer Auftrag an den Bayerischen Fußball-Verband, entsprechend zu reagieren.

4. Oktober 2010: Vertreter des Bayerischen Fußball-Verbandes und der bayerischen Amateur-Spitzenvereine treffen sich im mittelfränkischen Wendelstein zu einer Analyse der IST-Situation in der Regionalliga. Um ihrer Reform-Forderung Nachdruck zu verleihen, unterzeichnen die Vereinsvertreter den "Wendelsteiner Anstoß", ein Papier mit zehn Thesen und Anstößen für eine tiefgreifende Regionalligareform.

5. Oktober 2010: Der BFV entwickelt entsprechend des Dringlichkeitsantrags vom Verbandstag einen Antrag für den DFB-Bundestag am 22. Oktober 2010 in Essen und übermittelt ihn fristgerecht an den DFB. Im Kern enthält er zehn Prämissen. Unter anderem die Abschaffung der dreigeteilten Regionalliga, die Schaffung einer achtgeteilten vierten Liga und eine maximale Anzahl von sechs Zweiten Mannschaften pro Liga in der vierten und fünften Spielklassenebene.

19. Oktober 2010: Die DFL mit ihrem Vorsitzenden Reinhard Rauball bewegt sich auf die Amateure zu und bietet einen Kompromiss an. Bis zum DFB-Bundestag am 22. Oktober soll ein Konsensmodell erarbeitet werden. Zwei Optionen erscheinen dabei zunächst denkbar: Bei der ersten Option fällt nach entsprechender Satzungsänderung die Zuständigkeit an die Regional- bzw. Landesverbände zurück und die Regionalliga wird von drei auf fünf Ligen aufgestockt. Die bisherigen Auflagen für Vereine würden wegfallen bzw. angepasst. Die zweite Option ist die Verabschiedung einer Resolution und damit eines Arbeitsauftrages für eine grundlegende Strukturreform. Eine Satzungsänderung für eine Spielklassenreform würde dann auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag im Frühjahr 2011 gefasst.

22. Oktober 2010: Beim DFB-Bundestag einigen sich Liga- und Amateurvertreter mit großer Mehrheit auf die Reform der Regionalliga. Ab Sommer 2012 wird es fünf Regionalligen geben, eine davon in Bayern.

11./12. Februar 2011: Bei einem Bayernliga-Workshop mit Vertretern der Bayernligisten, des BFV und den Sprechern der drei bayerischen Landesligen werden eine neue Ligenstruktur der Verbandsligen und die Auf- und Abstiegsszenarien entworfen. Demnach sollen zwei Verbandsligen und fünf Landesligen den Unterbau für die neue Regionalliga bilden. Qualifikationssaison ist das Spieljahr 2011/12. Zudem soll auf ein kostenintensives Lizenzierungsverfahren verzichtet werden. Ebenso sollen für die Vereine die infrastrukturellen Voraussetzungen sowie wirtschaftlichen und spieltechnischen Anforderungen gesenkt werden.

7. Juni 2011: Der BFV-Vorstand beschließt offiziell die Spielklassenreform. Damit einhergehend werden nötige Anpassungen der Spielordnung für die Qualifikationssaison 2011/12 beschlossen. Unter anderem der Wegfall des direkten Aufstiegsrechts für die Meister der Landes-, Bezirksober- und Bezirksligen.

13. Juli 2011: Die neue Regionalliga bekommt den Namen "Regionalliga Bayern". Darunter firmieren die Bayernliga Nord und Süd sowie die fünf Landesligen Nordost, Nordwest, Mitte, Südost und Südwest. Ebenso beschließt der BFV-Vorstand entsprechend der vorgelegten Entwürfe die Auf- und Abstiegsregelungen für die Qualifikationssaison 2011/12.

22. Juli 2011: Die Bayernliga startet in Buchbach in ihre letzte Saison in ihrer bisherigen Form. Das Rennen um die sportliche Qualifikation für die Regionalliga Bayern ist eröffnet.

24. Juli 2011: Christian Ortlepp moderiert die erste Ausgabe von "BFV.TV - Das Bayerische Fußballmagazin", einem Pilotprojekt, mit dem der BFV dem bayerischen Amateur-Spitzenfußball eine in Deutschland bis dato einzigartige Plattform bietet.

September 2011: Verbandsspielleiter Josef Janker besichtigt mit einer Kommission alle Stadien der Bayernligisten. Vor Ort werden mit Vertretern der Vereine, der Stadt und der Polizei Gespräche geführt, deren Ergebnisse unmittelbar in die Entwicklung der Zulassungsvoraussetzungen einfließen sollen.

14./15. Oktober 2011: In Nürnberg treffen sich Vertreter des BFV und aller Vereine, die in der Regionalliga Bayern an den Start gehen könnten, zu einem Workshop, um die zukünftigen Zulassungsvoraussetzungen für die Regionalliga Bayern grundlegend zu entwerfen.

10. Dezember 2011: Der BFV-Vorstand beschließt die Zulassungsvoraussetzungen für die Regionalliga Bayern.

16. Dezember 2011: Das offizielle Regionalliga-Logo wird präsentiert, die Zulassungsvoraussetzungen werden veröffentlicht und die Ordner mit den Bewerbungsunterlagen an die Vereine verschickt.

1. März 2012: 23 Vereine reichen fristgerecht ihre Bewerbungsunterlagen beim BFV ein - sechs Regionalligisten, 15 Bayernligisten und zwei Vereine, die zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb des bayerischen Verbandsgebiets spielen. Die bayerischen Dritt- und Landesligisten haben noch einen Monat mehr Zeit, ihre Unterlagen einzureichen.

24. März 2012: Erstes Treffen der Spiel- und Medienbeauftragten in Bad Gögging

2. April 2012: Neben Drittligist SpVgg Unterhaching reichen auch acht Landesligisten aus den drei bayerischen Landesligen fristgerecht ihre Bewerbung für die Regionalliga Bayern ein - allesamt Top-Teams. Damit wollen insgesamt 32 Spitzenvereine mit ihren Mannschaften im neuen bayerischen Amateurfußball-Oberhaus spielen.

27. April 2012: Alle 21 bayerischen Regional- und Bayernligisten sowie die beiden aktuell noch außerhalb des BFV-Verbandsgebiets spielenden Vereine SV Viktoria Aschaffenburg und FV Illertissen, die ihre Bewerbungsunterlagen fristgerecht bis zum 1. März beim BFV eingereicht hatten, bekommen von der BFV-Zulassungskommission unter Vorsitz von BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher einen positiven Zulassungsbescheid. Zum Teil werden allerdings Auflagen erteilt, die bis zum 1. Juli zu erfüllen sind.

2. Mai 2012: Auch den neun bayerischen Dritt- und Landesligisten, die sich für die Regionalliga Bayern fristgerecht beworben hatten, wird der positive Zulassungsbescheid zugestellt. Damit erfüllen alle 32 Vereine die Zulassungskriterien. Jetzt entscheidet die sportliche Qualifikation, welche der insgesamt zugelassenen 32 Vereine in der neuen Regionalliga Bayern an den Start gehen.

20. Mai 2012: In Landshut werden die Spielpaarungen der Relegationsspiele zur Regionalliga Bayern ausgelost.

23. Mai 2012: Hinspiele 1. Qualifikationsrunde

26. Mai 2012: Rückspiele 1. Qualifikationsrunde

2. Juni 2012: Hinspiele 2. Qualifikationsrunde

6./7. Juni 2012: Rückspiele 2. Qualifikationsrunde

Ab 1. Juli 2012:
Überprüfung der Stadien bezüglich Spiele mit erhöhter Sicherheit

Bis 10. Juli 2012:
Abgabe der Spielberechtigungsliste mit den erforderlichen Unterlagen

19. Juli 2012:
Eröffnungsspiel FC Eintracht Bamberg - SpVgg Bayern Hof

"Wendelsteiner Anstoß"
Stand: 15.12.2011 | PDF (21 kB)
 
BFV-Antrag für DFB-Bundestag 2010
Stand: 15.12.2011 | PDF (1 MB)
 
 
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