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Bericht Zimni-Turnier

Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2012

Den Triumph vor Augen - am Ende gescheitert
Im Halbfinale folgt das Aus, nach vergebenen Matchbällen, im Penalty-Schießen

Beim 2. Michael-Zimni-Gedächtnisturnier der SRG Erlangen scheitert die SRG Forchheim im Halbfinale in der Glückslotterie vom Punkt aus und muss sich im Spiel um Platz 3 dann auch noch dem Nachbarn aus der "Fränkischen" geschlagen geben.

In der Vorrundengruppe B schaffte das Team von Trainer Christoph Stühler den souveränen Einzug ins Halbfinale. Die Truppe schaffte es alle vier Spiele zu gewinnen und somit als Gruppenerster in einer ausgeglichen Gruppe ins Semi-Finale einzuziehen.

Einstieg ins Turnier musste gegen die Gruppe Neumarkt bestritten werden. In einem ausgeglichen Spiel gingen die Forchheimer durch einen Treffer von Mario Hofmann mit 1:0 in Führung. Die Freude währte jedoch nicht lange, da im Gegenzug bereits der Ausgleich hingenommen werden musste. Durch Kampfkraft und Leidenschaft schaffte es das Team am Ende doch noch einen glücklichen 2:1-Erfolg einzufahren (Torschütze: Kehm).

Im zweiten Spiel wartete der spätere Turniersieger aus Zirndorf. Gleich von Beginn an wurde die Truppe aus Forchheim gehörig unter Druck gesetzt, so dass die Zirndorfer schnell mit 2:0 in Führung gehen konnten. Dank Christoph Kehms Doppelpack wurde die Partie wieder spannend. Doch nach einem individuellen Fehler in der Hintermannschaft konnten die Zirndorfer durch ihren herausragenden Stürmer Florian Müller erneut in Führung gehen. Leidenschaftlich stemmte sich die Mannschaft gegen die drohende Niederlage und am Ende schaffte erneut Christoph Kehm den Ausgleich. Von der Euphorie getragen schaffte das Team am Ende sogar noch den vielumjubelten 4:3- Siegtreffer durch Jonas Thummet.

Mit zwei Siegen ging es dann zum vorentscheiden Spiel gegen Jura Nord um den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale und zugleich um den Gruppensieg. Kehm brachte die SRG Forchheim in Führung, ehe Michael Schindler zum 2:0 nach schöner Vorarbeit von Charly Doneff erhöhen konnte. Wiedermal schaffte es die Mannschaft nicht die Führung über die Zeit zu retten, den kurz nach dem 2:0 fiel auch schon der Anschlusstreffer für Jura Nord. Am Ende konnte dennoch gejubelt werden über einen weiteren knappen Sieg und den Einzug ins Halbfinale als Gruppenerster.

Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die Erlanger Allstars rund um die ehemaligen Bayernliga-SR Dr. Wolfgang Hußnätter und Dr. Joachim Schroff. Forchheim erspielte sich schnell eine 3:0 Führung (Hofmann, Stühler, Thummet), gab diese am Ende fast noch aus der Hand, da Erlangen auf 3:2 verkürzen konnte. Kurz vor Schluss hatte das Team noch Glück, als Erlangen in Überzahl das Tor nicht treffen konnte.

Nun wartete das Halbfinale auf das Team von Christoph Stühler. Gegner der Partie war die SRG Fürth, die sich in Gruppe 1 nur der Fränkischen Schweiz beugen musste. In einem spannenden Spiel brachte Manuel Doneff mit einem ansehnlichen Treffer die Mannschaft in Führung. Vergebens versuchte man das 2:0 und somit die Vorentscheidung zu erzielen. Jedoch scheiterte man am Fürther Keeper mehrmals. Durch einen individuellen Fehler im Mittelfeld gelang Fürth der Ausgleich. Kurz vor Schluss hatte Charly Doneff zweimal die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen, scheiterte aber letztlich kläglich, so dass das Penalty Schießen einen Sieger bestimmen musste. Nachdem zunächst Fürth verschoss und somit die Möglichkeit zum Sieg zum greifen nahe war, scheiterte M. Hofmann vom Punkt, so dass zum Ende die Torhüter es richten mussten. Fürths Torwart traf und somit lag der Druck auf Philip Löffler, der ein hervorragendes Turnier spielte und das Team durch seine herrlichen Paraden in allen vorherigen Spielen im Spiel hielt und somit den Halbfinal-Einzug erst möglich machte. Leider konnte Philip den Ball nicht im Gehäuse unterbringen und somit kam es zum DERBY gegen die Fränkische im Spiel der Verlierer.

Die Fränkische Schweiz ging im Spiel um Platz 3 schnell mit 3:0 in Führung. Forchheim konnte zu keinem Zeitpunkt des Spiels an die vorherigen Leistungen anknüpfen. Zwar schaffte man durch 2 Doneff (Charly)-Treffer den Anschluss, jedoch reichte es am Ende verdientermaßen nicht zum Erfolg gegen den Nachbarn.

Am Ende schaffte man einen sensationellen 4. Platz mit dem man vor dem Turnier nicht rechnen konnte.

TEAM: Löffler (TW, Spielführer), Thummet, Hofmann M., Doneff C., Doneff M., Kehm, Pfleghardt, Gün, Schindler, Stühler (Trainer)


Christoph Stühler


 
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