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Bayernligen: Die zweite Woche

Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2012


Remis im Klassiker: Zwischen Würzburg und Schweinfurt gab es eines von drei 2:2-Unentschieden am ersten Spieltag im Norden.

Bayernliga Nord

Alles zu den Bayernligen

Mit einigen echten Krachern startete die Bayernliga Nord am Wochenende in die neue Saison. Los ging es mit einem Aufsteigerduell am Freitagabend, das der TSV Aubstadt mit 2:0 gegen Ammerthal gewinnen konnte. Nach dem Aufgalopp folgten am Samstag hochkarätige Duelle, bei denen es gleich richtig hoch herging. Drei weitere Teams landeten Siege: Doppelaufsteiger Amberg gegen Haibach, Don Bosco Bamberg in Erlangen-Bruck und Bayreuth im Topspiel gegen Großbardorf. Dreimal hieß es am Ende 2:2-Unentschieden: zwischen Hollfeld und Neumarkt, Sand und Memmelsdorf sowie beim Klassiker zwischen dem Würzburger FV und Schweinfurt 05. Torlos trennten sich Selbitz und Forchheim. Ein Spiel wartete noch am Sonntag: Kleinrinderfeld und Trogen trennten sich 1:1 voneinander.

Tabelle und Ergebnisse Bayernliga Nord

Ansetzungen

Freitag, 20. Juli
TSV Aubstadt - DJK Ammerthal 2:0 (1:0)

Samstag, 21. Juli
SpVgg Bayreuth - TSV Großbardorf 1:0 (0:0)
FC Amberg - SV Alemannia Haibach 2:0 (0:0)
SpVgg Selbitz - SpVgg Jahn Forchheim 0:0
ASV Hollfeld - ASV Neumarkt 2:2 (0:1)
FSV Erlangen-Bruck - DJK Don Bosco Bamberg 0:3 (0:2)
Würzburger FV - 1. FC Schweinfurt 05 2:2 (1:1)
1. FC Sand - SV Memmelsdorf 2:2 (0:0)

Sonntag, 22. Juli
TSV Kleinrinderfeld - 1. FC Trogen 1:1 (1:0)

Spielberichte

Freitag, 20. Juli

TSV Aubstadt - DJK Ammerthal 2:0 (1:0)
Die Aubstädter sind der erste Tabellenführer der neuen Bayernliga Nord-Saison - und sie setzen mit dem letztlich glatten 2:0-Erfolg ihre starke Heimserie aus der vergangenen Saison quasi ungebrochen fort. Die Tore erzielten nach 19 Minuten Julian Grell und kurz nach Wiederanpfiff Christoph Rützel - womit die Partie früh entschieden war, weil die Ammerthaler kein Mittel fanden, die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Aubstadt: Mack, Frank, Grader, Werner, Kirsten, Omert, Leicht (80. Winter), Hümmer (85. Wachmer), Rützel, Grell, Noack (75. Bäcker).
Tore: 1:0 Julian Grell (19.), 2:0 Christoph Rützel (46.); Schiedsrichter: Stevie Albert (Nürnberg).

Samstag, 21. Juli

SpVgg Bayreuth - TSV Großbardorf 1:0 (0:0)
"Es war ein Spiel auf Augenhöhe", kommentierte Andi Bär den knappen Bayreuther Sieg. Nach ausgeglichenem Start fand die Spielvereinigung zunächst etwas besser ins Spiel und ging nach 53 Minuten durch ihren Kapitän Alexander Scheckinger nach Zuspiel von Manuel Hiemer in Führung. Danach drückte und drängte Großbardorf auf den Ausgleich - und hätte diesen nicht nur erzielen können, sondern vielleicht auch müssen. Es blieb aber bis zum Ende bei der knappen Bayreuther Führung. Gästecoach Hansjürgen Ragati sprach später von einer unglücklichen und unnötigen Niederlage, während Bayreuth-Coach Heiko Gröger von einem "zwar glücklichen, aber durch den enormen Aufwand meiner Mannschaft auch verdienten Sieg" sprach.
Bayreuth: Eck, Eckert (76. Nicolaus), Fiedler, Hannemann, Horter, Schreckinger, Root, Kayser, Weiß (88. Rodler), Hiemer, Kioyo (32. Tonka).
Tor: 1:0 Alexander Schreckinger (53.); Schiedsrichter: Jonas Schieder (Weiden); Zuschauer: 454.

SpVgg Selbitz - SpVgg Jahn Forchheim 0:0
Keine Tore sahen die gut 300 Zuschauer in Selbitz. Dabei waren auf beiden Seiten einige gute Tormöglichkeiten zu sehen - die Beste hatte zweifelsfrei der Gast aus Forchheim. In der 49. Spielminute scheiterte Gästespieler Tobias Ulbricht mit einem Foulelfmeter am gut reagierenden Selbitzer Schlussmann Sascha Prell. "Am Ende kann die Heimelf mit dem Remis wohl ganz gut leben. Der Gast spielte zielstrebiger nach vorne und war dem Sieg näher als die Einheimischen", befand Thomas Popp.
Selbitz: Prell, Schuster, Gabler, Rauh, Geupel, Persigehl, Busse, Hohberger (73. Kuhnlein), Schmidt (61. Hertrich), Öz (85. Elbl), Bächer.
Forchheim: Beck, Konrad, Messingschlager, Neudecker, Özdemir (48. Grütze), Hagen (74. Saffra), List, Clausnitzer, Bauernschmidt, Ulbricht, Jäckel.
Tore: Fehlanzeige; Schiedsrichter: Steffen Mix (Abtswind); Zuschauer: 314.

FC Amberg - SV Alemannia Haibach 2:0 (0:0)
Die Begegnung war bis zum Wechsel leicht langweilig. Es tat sich kaum etwas, die Chancen waren etwa gleich verteilt. Nach einer Freistoßflanke von Friedrich Lieder stand nach 55 Minuten allerdings Michael Plänitz am langen Pfosten genau richtig und erzielte die  Amberger Führung. Die Gastgeber zogen sich danach etwas zurück und überließen den Gästen mehr Raum, die diesen nicht wirklich nutzen konnten. Die beste Chance der Haibacher hatte Damien Letellier. So setzte Lieder dann nach einer schönen Kombination über Neuzugang Arpad Backens und Oliver Georgie den Schlusspunkt mit einem cool verwandelten Solo. "Es war ein verdienter Sieg", sagte Ambergs Trainer Alberto Mendez nach dem Spiel zufrieden. "In der ersten Hälfte war aber klar zu sehen, dass wir jetzt keine Laufkundschaft mehr zu Gast haben mit viel mehr Widerstand als vergangene Saison rechnen müssen."
Amberg: Afghani, Stöckl, Gorgiev, Ceesay, Wiechers, Burger (70. Möller), Lieder, Ernemann (75. Yumak), Graml, Plänitz, Werner (82. Backens).
Tore: 1:0 Michael Plänitz (54.), 2:0 Friedrich Lieder (86.); Schiedsrichter: Florian Neiber (Wasserburg); Zuschauer: 650.

Würzburger FV - 1. FC Schweinfurt 05 2:2 (1:1)
Bereits nach zwölf Minuten kam die kalte Dusche für die Gastgeber, als Simon Häcker mutterseelenallein zum 1:0 für Schweinfurt traf. Der WFV tat sich danach schwer, kam aber nach 33 Minuten doch zum Ausgleich, als Häcker ein Handspiel im eigenen Strafraum unterlief und Pascal Bloemer den fälligen Strafstoß zum 1:1 verwerten konnte. "Fast 1500 Zuschauer waren ein toller Rahmen für dieses Duell, das nach dem Wechsel ähnlich spannend weiterging", sagte Reinhard Peter nach dem Abpfiff. Ausgerechnet WFV-Neuzugang Wojtek Droszcz sorgte in der 56. Minute für die 2:1-Führung der Gastgeber. Droszcz war erst wenige Wochen zuvor aus Schweinfurt nach Würzburg gewechselt. In der Folge hatte der WFV das Geschehen an sich gut im Griff und kam zu etlichen Chancen, die die Entscheidung bedeuten hätten können. "Aber das Auslassen hat sich gerächt - und zwar wenige Minuten vor dem Ende", fügte Peter an, indem er auf das 2:2 von Bastian Lunz in der 87. Minute anspielte. "Somit haben beide Teams einen Punkt mitgenommen", so Peter weiter.
Würzburg: Lechner, Günder, Werner, Karsanidis, Schömig, Ganzinger, Droszcz (85. Istrefi), Krautschneider (88. Lotter), Bloemer, Riedner, Kamolz (63. Steinmetz).
Schweinfurt: Essig, Hetzel, Lunz, Pitter (60. Gräf), Mache, Esen, Krämer, Seufgert, Kneißl (76. Kraus), Häcker (60. Thomann), Rosenberger.
Tore: 0:1 Simon Häcker (12.), 1:1 Pascal Bloemer (33.(HE), 2:1 Wojtek Droszcz (56.), 2:2 Bastian Lunz (87.); Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Zuschauer: 1500.

ASV Hollfeld - ASV Neumarkt 2:2 (0:1)
Hart umkämpft, aber stets fair war die Begegnung, in der alle vier Tore innerhalb einer Viertelstunde fielen. Mit dem Pausenpfiff brachte Sven Bauer die Gäste in Führung. Doch Marco Dießenbacher glich diese ebenso aus (53.), wie das nur vier Minuten später gefallene 1:2 von Thomas Koch - also in der 60. Minute. "Während Neumarkt  die feinere Klinge schwang, hielt Hollfeld mit viel Leidenschaft dagegen und verdiente sich somit den Punkt, zumal die beiden Gegentreffer der Kicker aus der fränkischen Schweiz absolut vermeidbar, weil fast geschenkt waren", kommentierte Harald Hoch das Duell.
Hollfeld: Wächter, Wagner, Goller, Gubitz, Fuchs, Dießenbacher (65. Fuchs), Taschner (73. Schuberth), Massak, Hollfelder, Jahrsdörfer, Sommerer.
Neumarkt: Urai, Th. Ennich, Mayer, Rinchiuso, Bindner (73. M Ennich), Lang, De Biasi (83. Eger), Lustig, Bauer, Blaser, Koch (83. Kilic).
Tore: 0:1 Sven Bauer (45.), 1:1 Marco Dießenbacher (53.), 1:2 Thomas Koch (57.), 2:2 Dießenbacher (60.); Schiedsrichter: Sven Bode (Nürnberg); Zuschauer: 310.

FSV Erlangen-Bruck - DJK Don Bosco Bamberg 0:3 (0:2)
Die Erlanger haben nach den finanziellen Nöten in der vergangenen Saison und der sportlichen Umorientierung jetzt auch noch mit einem gehörigen Fehlstart zu kämpfen. Don Bosco gelang ein Doppelpack durch Tobias Reißner nach 14 und 38 Minuten, von dem sich der FSV nie mehr wirklich erholen konnte. Kurz vor Schluss war auch der letzte Hoffnungsfunke erloschen, als Roland Kropf das dritte Tor des Abends schoss - und zwar ebenfalls auf Seiten der Gäste.
Erlangen-Bruck: Stiegler, Plank, Mellinghoff (75. Reutter), Georgiadis (46. Piller), Mahr,. Wilke, Gülac, Sulejmani, Wiesenmayer, Graine, Abraham (46. Snajder).
Bamberg: Ullein, Scharf, Jessen, Leicht, Krause, Fleischmann, Wunder, Kropf, Makrigiannis (78. Schmoll), Reißner (85. Kraus), Endres (88. Dull).
Tore: 0:1, 0:2 Tobias Reißner (14., 38.), 0:3 Roland Kropf (88.); Schiedsrichter: Benedikt Öllinger (Riedlhütte); Zuschauer: 200.

1. FC Sand - SV Memmelsdorf 2:2 (0:0)
Torlos ging die erste Hälfte zu Ende. Doch wer von den Zuschauern dachte, das sei es gewesen, sah sich getäuscht. Nach dem Wechsel tat sich deutlich mehr. Zunächst legten die Gäste einen gehörigen Zwischenspurt hin und erzielten in der 52. und 54. Minute durch Christian Schneider und Philipp Grasser zwei schnelle Tore. Zum Auswärtsdreier reichte es aber nicht, weil zunächst Daniel Rinbergas (66.) und später auch noch Maximilian Göbhardt (80.) mit ihren Treffern für den Ausgleich sorgten - und damit einen Sander Fehlstart verhinderten.
Sand: Klemm, Göbhardt, Nöthling, Karmann, Reinhart (46. M. Krines), Pankratz (St. Krines), Götz, Gundelsheimer, Rinbergas, Ribeiro, Barth.
Memmelsdorf: Kundmüller, Wolfschmidt, Leim, Jeromin, Müller, Grasser, Schütz (70. Krüger), Hartmann (58. Markewitz), Menz (84. Haderlein), Schneider, Großmann.
Tore: 0:1 Christian Schneider (52.), 0:2 Philipp Grasser (54.), 1:2 Daniel Rinbergas (66.), 2:2 Maximilian Göbhardt (80.); Schiedsrichter; Franzsika Haider (Roth); Zuschauer: 400.

Sonntag, 22. Juli

TSV Kleinrinderfeld - 1. FC Trogen 1:1 (1:0)
"Es war ein Unentschieden, das dem Spielverlauf insgesamt entsprochen hat", sagte Arnold Henneberger nach dem Spiel. Die Heimelf hatte in der ersten Hälfte mehr Spielanteile und ging in der 36. Minute durch Neuzugang Timo Rappl auch zwangsläufigerweise in Führung. In der zweiten Spielhälfte war dann aber Trogen die aktivere Mannschaft und verdiente sich den Auswärtspunkt durch den Ausgleichstreffer in der 53. Minute durch Kevin Winter.
Kleinrinderfeld: Hollenbach, Dambach (46. Hedtstück), Jäger, Götzfried, Lang, Mantel, Engert, Peter (88. Meyer), Rappl (62. Hemrich), Kadrija, Ramaij.
Trogen: Udovcic, Scherbaum, Stanislaw, Guthke, Bauer, Arancino (90. Durkan), Köcher, Weiß, Winter, Aydinli (88. Nilgen), Zenner (77. Buschner).
Tore: 1:0 Timo Rappl (36.), 1:1 Kevin Winter (53.); Schiedsrichter: Peter Dotzel (Heidenfeld); Zuschauer: 350.

 


Heimnimbus gebrochen: Die Landshuter (weiße Trikots) haben gegen Kottern das erste Heimspiel seit April 2011 verloren.

Bayernliga Süd

Unterhaching II steht nach dem zweiten Spieltag in der Bayernliga Süd mit zwei Siegen ganz oben. Dahinter folgt ein Quintett mit vier Punkten. Ganz nach oben hat sich Unterföhring durch ein 4:2 über Gersthofen gespielt, das noch punktlos dasteht. Kottern holte sich in Landshut beim 4:3 drei heiß umkämpfte Punkte, Jahn Regensburg II kam in Aichach zu einem 1:1 und Sonthofen gegen Aindling zum selben Ergebnis. Einen Fehlstart hat neben Landshut auch der Sportbund Rosenheim hingelegt, der gegen Fürstenfeldbruck mit 1:2 unterlag. Schalding-Heining holte sich hingegen einen glatten 3:0-Erfolg gegen Hankofen-Hailing. Am Sonntag holte sich Schwabmünchen einen 3:1-Heimsieg über Eichstätt, während Unterhaching II aus Affing beim 5:3 alle Zähler entführte.

Tabelle und Ergebnisse Bayernliga Süd

Ansetzungen

Samstag, 21. Juli
SpVgg Deggendorf - BCF Wolfratshausen 0:0
SpVgg Landshut - TSV Kottern 3:4 (2:2)
SB DJK Rosenheim - SC Fürstenfeldbruck 1:2 (1:1)
1. FC Sonthofen - TSV Aindling 1:1 (1:1)
BC Aichach - SSV Jahn Regensburg II 1:1 (1:1)
FC Unterföhring - TSV Gersthofen 4:2 (2:0)
SV Schalding-Heining - SpVgg Hankofen-Hailing 3:0 (1:0)

Sonntag, 22. Juli
TSV Schwabmünchen - VfB Eichstätt 3:1 (0:1)
FC Affing - SpVgg Unterhaching II 3:5 (1:4)

Spielberichte

Samstag, 21. Juli

SpVgg Landshut - TSV Kottern 3:4 (2:2)
Jubel beim TSV Kottern - Ernüchterung bei der SpVgg Landshut, die seit April 2011 kein Heimspiel mehr verloren hatte. "Der Nimbus ist gebrochen", befand Norbert Herrmann nach der Partie. "Aber jede Serie muss nun mal zu Ende gehen." Mit den Gästen aus der Kemptener Vorstadt präsentierte sich eine spielstarke und aggressive Truppe im Hammerbachstadion, die am Ende verdient alle drei Punkte entführte - allerdings bei drei Toren von sträflichen Landshuter Ballverlusten profitierte. Nicht in den Griff bekam die Landshuter Defensive die beiden Offensivkräfte Christian Geiger und den dreifachen Torschützen Bernhard Jörg. Mit einem fulminanten Distanzschuss aus gut 25 Metern brachte Denis Hoffmann die Allgäuer in der 16. Minute in Führung, doch nur eine Minute später glich Tobias Rewitzer nach einer Ecke aus. Nach einer Musterflanke von Christian Geiger schlug Bernhard Jörg dann in der 32. Minute per Kopfball erstmals zu und erzielte das 2:1 für seine Farben, ehe drei Minuten vor der Pause Sebastian Zettl nach einem weiten Diagonalpass von Ernst Krumpholz volley über den Innenbalken zum 2:2-Pausenstand vollstreckte. Gleich nach Wiederbeginn war Landshut am Drücker und in der 54. Minute bewahrte Kotterns guter Keeper Martin Gruber seine Elf gegen Andi Gotthardt vor einem Rückstand, ehe auf der anderen Seite Bernhard Jörg innerhalb von nur acht Minuten der Landshuter Deckung zweimal ein Schnippchen schlug und plötzlich eine 4:2 Führung für Kottern zu Buche stand. Danach warf der Landesliga-Mitte-Meister alles nach vorne, doch es reichte nur noch zum 3:4 Anschluss durch Stefan Gebhardt in der 90. Minute, der nach einer Freistoßflanke von Kapitän Andi Gotthardt einköpfte. "Turbulent war  sich die Nachspielzeit, wo Kottern den knappen Erfolg mit vereinten Kräften über die Zeit rettete", ergänzte Herrmann.
Landshut: Schmid, Rewitzer, Krumpholz, Neumeier, Rosenwirth, Steffel, Gebhardt, Gotthardt, Loibl (46. Oehl), Zettl, Hofer (56. Attieh).
Kottern: Gruber, Lingg, Mayr, Zwickl, Geiger, Erden, Hoffmann,. Rabus, Yilmaz (85. Michalski), Feneberg, Jörg (67. Saitner).
Tore: 0:1 Dennis Hoffmann (16.), 1:1 Tobias Rewitzer (17.), 1:2 Bernhard Jörg (32.), 2:2 Sebastian Zettl (42.), 2:3, 2:4 Jörg (55., 63.), 3:4 Stefan Gebhardt (90.); Schiedsrichter: Stefan Treiber (Neuburg/Donau); Zuschauer: 250.

SpVgg Deggendorf - BCF Wolfratshausen 0:0
Da beide Teams sehr auf Sicherheit bedacht waren, war das torlose Remis zum einen kein Wunder, zum anderen aber auch ein gerechtes Ergebnis für diese Begegnung. "Keine Mannschaft wollte aus der Deckung, Torraumszenen waren während des ganzen Spiels Mangelware", sagte Roland Schmidt. Auf beiden Seiten gab es jeweils eine Großchance, die bessere hatten die Gäste, als Nach Mario Eller einen Kopfball an die Latte setzte (80.). "Früh waren beide auf das 0:0 fixiert, und so konnten beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden sein", ergänzte Schmidt
Deggendorf: Rixinger, Köck, Krotzer, Gschwendtner (43. Moosmüller), Eller, Wagner, Lallinger, Müller, Beck, Kreß (86. Eller), Schober (51. Hauner).
Wolfratshausen: Demmel, Taffertshofer, Schwinghammer, Hartmann, Höferth, Schattschneider (50. Amanquah), Kretzinger, Wildgruber (85. Panholzer), Pummer, Güye (60. Schuhmann), Duswald.
Tore: Fehlanzeige; Schiedsrichter: Angelika Söder (Ochenbruck); Zuschauer: 300.

FC Unterföhring - TSV Gersthofen 4:2 (2:0)
"Ein furioser Sieg beim ersten Heimspiel in der Bayernliga", jubelte Stefan Wilmes nach dem 4:2 der Unterföhringer. Nach ausgeglichenem Beginn erarbeitete sich der Gastgeber nicht nur ein spielerisches Übergewicht, sondern hatte einige hochkarätige Chancen. In Führung gingen sie durch zwei Treffer von Leo Cucic (27., 57.) sowie einem dazwischenliegenden 2:0 durch Max Lamprecht (29.). "Im Grunde änderte sich daran nichts, doch dann kam Gersthofen durch einen Doppelschlag etwas überraschend zum Anschlusstreffer", kommentierte Wilmes die beiden Treffer von David Bulik (66.) und Paul Fischer (70.) per Strafstoß. "Jetzt wackelte die Abwehr ein wenig", räumte Wilmes ein. Doch mit einem Handelfmeter-Tor nach einem Konter von Ömer Gebesci (80.) wurde der hochverdiente Sieg letztlich aber doch souverän gesichert.
Unterföhring: Pintar, Manzinger, Brandstetter, Ok, Leidecker, Michelini (74. Hofmann), Torah (77. Putta), Brotz, Lamprecht, Gebesci, Cucic (72. Bracher).
Gersthofen: Krieglmeier, Keil, Hildmann (81. Schnurrer), Zweckbronner (53. Dönmez), Nix, Panknin, Gezgin, Bulik, Plesner (62. Schauer), Fischer, Brnadic.
Tore: 1:0 Leo Cucic (27.), 2:0 Max Lamprecht (29.), 3:0 Cucic (57.), 3:1 David Bulik (66.), 3:2 Paul Fischer (70./FE), 4:2 Ömer Gebesci (80./HE); Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen (Löpsingen); Zuschauer: 120.

SB DJK Rosenheim - SC Fürstenfeldbruck 1:2 (1:1)
Der Auftakt in die neue Saison ist dem Sportbund deutlich missglückt. Das Team verlor bei der Premiere des neuen Trainers Manfred Burghartswieser gegen Fürstenfeldbruck knapp und spät. Nach zerfahrenem Beginn fielen die ersten beiden Tore binnen einer Minute. Zunächst verlängerte Armin Lange einen Kopfball zur Brucker Führung (11.), wobei die Rosenheimer reklamierten, dass der Ball die Linie nicht überschritten hatte. Nur eine Minute später köpfte Youngster Thomas Höhensteiger den Ausgleich für Rosenheim. Bis zur Pause waren die Gäste leicht im Vorteil, die Sportbündler fanden erst nach dem Wechsel wieder besser ins Spiel. Dann setzte der Regen ein - und Fürstenfeldbruck markierte durch Wilson Onyemaeke (74.) die neuerliche Führung. Die Gastgeber drängten zwar noch auf den Ausgleich und hatte durch Onur Kaya die Riesengelegenheit zum Punktgewinn, der Stürmer vergab aber die hundertprozentige Chance kurz vor dem Ende - und so standen die Rosenheimer mit leeren Händen da. "Die Mannschaft hat Gas gegeben und wird ihren Weg machen", meinte Burghartswieser trotz der Niederlage.
Rosenheim: Vockensperger, Sylla, Feldner (70. Spreitzer), Eyrainer, Poschauko (70. Kaya), Börtschök, Ishii, Tot, Linnemann, Höhensteiger, Schnebinger (81. König).
Fürstenfeldbruck: Beck, Clarke (75. Feicht), Baier, Leszczynski, Onyemaeke, Lange, Türkcan, Schmeiser (61. Yilmaz), Hollering, Heinzinger (39. Lokietz).
Tore: 0:1 Armin Lange (11.), 1:1 Thomas Höhensteiger (12.), 1:2 Wilson Onyemaeke (74.); Schiedsrichter: Christian Keck (Grünbach); Zuschauer: 160.

BC Aichach - SSV Jahn Regensburg II 1:1 (1:1)
Aichach hat seinen Fehlstart unter der Woche relativiert und sich bei seinen Fans deutlich rehabilitiert. Trotz weiterer erheblicher Personalprobleme konnte die Mannschaft sogar einen frühen Rückstand durch Andreas Mahr, der das 1:0 für den Jahn nach acht Minuten erzielte, wegstecken und egalisieren. Es dauerte zwar fast bis zum Wechsel, aber dann war es soweit, dass Sebastian Kinzel das 1:1 (41.) markierte. Nach dem Wechsel tat sich nichts Zählbares mehr - und die Teams teilten sich die Punkte, womit beide leben konnten.
Aichach: Lutz, Hutterer, Liebasch, Schneider, Malkowski, Rabihic (77. Korenik), Mitterhuber, Benede, Robinson, Doll, Kinzel.
Regensburg: Hanke, Kubina, Dürmeyer, Karg, Kurz, Sönmez (84. Trettenbach), Bauer, Mahr, Sautner (84. Hofmeister), Arkadas (68. Popa), Wiesner.
Tore: 0:1 Andreas Mahr (8.), 1:1 Sebastian Wiesner (41.); Schiedsrichter: Jan Hoffmann (Röthenbach); Zuschauer: 120.

SV Schalding-Heining - SpVgg Hankofen-Hailing 3:0 (1:0)
Etwas zu deutlich, vor allem aufgrund einer offensiv schwachen zweiten Halbzeit der Hankofener, siegte Schalding - weil die Partie auch einen anderen Verlauf hätte nehmen können. Nach 37 Minuten gingen die Gastgeber durch Christian Brückl mit 1:0 in Führung. Doch nur zwei Minuten später hätte der Ausgleich fallen müssen. Die Gäste hatten einige Großchancen, die beste allerdings durch Stefan Alschinger bei einem Elfmeter: Doch der verzog und schoss rechts neben den Pfosten. So hatten die Platzherren die Chance, weiter anzugreifen und Tore zu erzielen: Das gelang durch Albert Krenn (56.) und Florian Stecher (78.), wobei die Gäste nach der Roten Karte wegen einer Tätlichkeit gegen Lukas Reif beim Zeitpunkt des dritten Tores schon in Unterzahl waren.
Schalding: Wloch, Zacher, Gashi, Aringer (40. Pauli), Buchinger (80. Delpy), Süß, Krenn, Eibl, Wirth (46. Kreß), Brückl, Stecher.
Hankofen: Hagn, Sammer, Alschinger, Reif, Schiller, Prebeck, Richter, Renner, Bermann (68. Pleintinger), Schedlbauer (75. Tux), Reichl (60. Kouame).
Tore: 1:0 Christian Brückl (37.), 2:0 Albert Krenn (56.), 3:0 Florian Stecher (78.); Rote Karte: Lukas Reif (Hankofen-Hailing/63.); Schiedsrichter: Andreas Kasenow (Ingolstadt); Zuschauer: 300.

Die Punkte teilten sich der 1. FC Sonthofen und der TSV Aindling. Die Begegnung endete 1:1 (1:1) - und so stand es schon zur Halbzeit. Die Führung für die Gäste erzielte Giovanni Goia nach elf Minuten, den Ausgleich markierte Andreas Maier aber auch schon in der 23. Minute. Die Partie wurde geleitet von Schiedsrichter Sven Engl aus Ittling, sie sahen 630 Zuschauer.

Sonntag, 22. Juli

Der TSV Schwabmünchen hat sich einen anfangs zwar stark gefährdeten, zum Ende hin aber sicheren 3:1 (0:1)-Sieg gegen den VfB Eichstätt erarbeitet. Die Gäste gingen nach 29 Minuten durch Maximilian Zischler zwar in Führung. Doch nach dem Wechsel war Schwabmünchen-Zeit. Zunächst schaffte Manuel Müller in der 49. Minute den Ausgleich, dann erzielte Andreas Rucht den Führungstreffer der Heimmannschaft per Strafstoß (57.). Nur zwei Minuten später trat Schiedsrichter Andreas Mörgenthaler aus Kicklingen vor 350 Zuschauern erneut in Erscheinung, als er Eichstätts Viktor Stoll wegen Nachtretens mit der Roten Karte vom Platz schickte. In Überzahl tat sich Schwabmünchen noch einen Tick leichter und traf durch Joachim Frey in der 78. Minutge zum entscheidenden 3:1.

Acht Tore gab es beim Duell des FC Affing mit der SpVgg Unterhaching II, das letztlich 3:5 (1:4) endete. Schiedsrichter Andreas Hummel aus Betzigau hatte vor 300 Zuschauer einiges zu notieren. Nach zwölf Minuten gelang Ünal Tosun das 1:0 für die Gäste, ehe Marc-Abdu Al-Jajeh in der 23. Minute den Ausgleich schaffte. Erneut Tosun und Michael Marinkovic erhöhten auf 4:1 für die Hachinger noch vor dem Wechsel, ehe Affing noch einmal alles in die Waagschale warf und herankam. Michael Bauer und Marco Surauer verkürzten nach einer Stunde auf 3:4, ehe erneut Tosun in letzter Minute den Endstand von 5:3 für die Spielvereinigung markierte.

 
Spitzenvereine