Hitzeschlacht beim Bayerischen Pokalfinale der Frauen in Augsburg. Bei über 30 Grad im Schatten wollte der TSV Schwaben Augsburg vor rund 200 Zuschauern im heimischen Ernst-Lehner Stadion dem SV 67 Weinberg (beide Regionalliga Süd) den Titel entreißen und nachdem Mona Budnik ihr Team in der 32. Spielminute in Führung bringen konnte, schien das auch möglich. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang schlugen die Weinbergerinnen dann aber doch noch zurück. Anne Hopfengärtner traf acht Minuten vor dem regulären Ende zum Ausgleich. In den verbleibenden Minuten hatten dann beide Teams noch die Chance, den Sieg perfekt zu machen, doch Tore sollten erst wieder im direkt anschließenden Elfmeterschießen fallen. Hier avancierte Weinbergs Keeperin Bana Ghebreab zur Matchwinnern, die einen Elfmeter parierte und damit die Titelverteidigung perfekt machte.
"Aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit ist der Sieg aus meiner Sicht verdient. Aber Augsburg hat richtig guten Fußball gezeigt und schon einmal demonstriert, dass der TSV in der kommenden Saison sicherlich ein ernst zu nehmender Aufstiegskandidat ist", so Christina Schellenberg, Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses, nach dem Spiel.
Mit dem Pokalsieg verbunden ist auch die Qualifikation zur ersten DFB-Pokal-Hauptrunde der Frauen. Hier will der SV 67 Weinberg dann erfolgreicher abschneiden als im letzten Jahr, als sich der Regionalligist in der ersten Runde 1899 Hoffenheim nach großem Kampf dann doch noch deutlich 0:4 geschlagen geben musste.














