
Einmal mehr war der Rimini-Cup der TSVgg Hausen stark besetzt. Ein Stelldichein der großen Namen gab es in dem Vorort von Bad Kissingen, denn der FC Sevilla, Zenit St. Petersburg oder Celtic Glasgow hatten sich auf die Reise nach Unterfranken gemacht. Aber keiner dieser internationalen Spitzenklubs durfte am Ende jubeln, sondern die BFV-Auswahl des Jahrgangs 1995. Dabei hatte Trainer Hannes Salberg weitestgehend auf seinen Förderkader zurückgegriffen, lediglich vom TSV 1860 München kamen ein paar Akteure des Leistungskaders hinzu.
"Der Turniersieg ist natürlich ein großer Erfolg", so Salberg, "der durch und durch auf unseren unglaublichen Teamgeist zurückzuführen ist. Letztlich ist das Turnier für uns optimal gelaufen." Wobei die BFV-Auswahl mit zwei Remis startete. Hatten die C-Junioren im Vorfeld den russischen Vertreter Zenit St. Petersburg in einem Testspiel noch 5:2 bezwungen, gab es im Auftaktspiel ein 1:1 gegen den gleich Gegner. Wobei die Russen ihre Lehren aus dem Testspiel gezogen hatten, sehr defensiv auftraten und ihre einzige Möglichkeit zu einem Treffer nutzten, während die Salberg-Schützlinge fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Nach dem torlosen Remis gegen den FC Sevilla musste im letzten Gruppenspiel also ein Sieg gegen den 1. FC Nürnberg her, um ins Halbfinale zu kommen. Was auch gelang, denn die Bayern-Auswahl behielt mit 2:0 die Oberhand.
Im Semifinale folgte dann ein 4:0 gegen Hertha BSC Berlin, ehe im Endspiel wieder der FC Sevilla wartete. "Ein enorm starker Gegner, der technisch feinen und temporeichen Fußball spielte", so Salberg über die Spanier, trotzdem hieß es nach der regulären Spielzeit ebenso 0:0 wie am Ende der Verlängerung. Also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen - und da hatte die BFV-Auswahl mit 4:2 die Nase vorne.












