
Leicht wird es sicherlich nicht für den bayerischen Nachwuchs, wenn es am kommenden Wochenende in Hessen in vier Spielen gegen Südbaden, Hessen, Württemberg und Baden um die "Süddeutsche Meisterschaft" geht. Und Wunderdinge werden ebenso nicht erwartet, denn die Bayern treten als Außenseiter an. Warum? Ganz einfach: Während die vier anderen Landesverbände mit ihren besten Teams und etlichen Nationalspielern anreisen, hält der BFV im Sinne der Talentförderung daran fest, auf die Spieler der bayerischen Spitzenklubs gänzlich zu verzichten und ausschließlich mit Spielern aus den BFV-Nachwuchsleistungszentren anzutreten. "Das heißt nicht, dass wir kein gutes Team haben", stellt Peter Wimmer, Trainer der Bayernauswahl, klar. "Wir haben hochtalentierte Jungs dabei und die Mannschaft wurde in den vergangenen Lehrgängen und in enger Zusammenarbeit mit den Vereinstrainern gut eingestellt. Das wird ein hochinteressantes Turnier. Wir wollen sehen, wie sich unsere Jungs in den Vergleichen schlagen, ob und wie sie gegen die anderen starken Teams bestehen. Und wir wollen dort auch nicht mauern, sondern mutig mitspielen", gibt er die Marschrichtung für sein Team vor. Ab Samstag gilt es für die Spieler, das Vertrauen zu bestätigen und auf großer Bühne zu zeigen, dass auch hinter den Nachwuchstalenten der großen Klubs keine große Leistungslücke klafft.












