Weniger Tore kassiert als Spiele ausgetragen. Aber auch nur einen Treffer mehr geschossen, als Partien gespielt wurden. Mit dem fast ausgeglichenen Torverhältnis von 12:10 steht der FC Memmingen folgerichtig unter den 20 Teams genau in der Mitte der Tabelle in der Fußball-Regionalliga Bayern. Und die FCM-Verantwortlichen wissen nach elf Spieltagen immer noch nicht so recht, wo die Mannschaft nach dem großen personellen Umbruch wirklich steht. Reicht es für die obere Tabellenhälfte. Kann noch weiter nach oben geschielt werden oder muss die Truppe von Trainer Esad Kahric doch eher hinter sich blicken. Weitere Orientierung soll das heutige Heimspiel (Freitag) gegen den punktgleichen FC Würzburger Kickers bringen (19.30 Uhr).
Für den FCM war die 1:2 Niederlage zuletzt in Seligenporten ein kleiner Rückschlag. Deshalb gilt es vor allem zuhause zu punkten und die Memminger Arena wie in früheren Zeiten wieder zu einer Festung werden zulassen. Hier wurden bislang unnötig Punkte mit den Unentschieden gegen Frohnlach (2:2), Bayern München II (0:0) und Nürnberg II (1:1) sowie der Niederlage gegen Fürth II liegen gelassen. In allen Partien war mehr drin. Beim ersten Heimsieg gegen Rain (2:0) vor zwei Wochen passte nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Spielanlage. Daran will Kahric, der Woche für Woche erkennbare Fortschritte sieht, anknüpfen und die ausgeglichene Heim-Bilanz gegen Würzburg ins Positive kehren. Verzichten muss er dabei auf Stefan Heger, der sich im Pokalspiel in Aichach eine Zerrung zugezogen hat und damit ebenso ausfällt wie Marvin Länge, Stefan Zobel und weiterhin Candy Decker.
Die Würzburger wollen nach drei sieglosen Spielen, in denen nur ein Punkt ergattert wurde, in die Erfolgsspur zurückfinden und ein weiteres Abrutschen in der Tabelle verhindern. Mithelfen kann bei diesem Unterfangen auch wieder Abwehrspieler Carl Murphy, dessen Sperre aus dem Pokalspiel in Karlburg inzwischen abgelaufen ist.














