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Interkulturelle Straßenfußball-Liga München

Straßenfußball ist Kult und weltweit die wichtigste Spielart des populärsten Sports. Er ist hoch beweglich, macht Spaß und braucht keine aufwändigen Voraussetzungen. Das wirkliche Potential des Fußballs liegt auf der Straße, stellte Jürgen Klinsmann schon vor Jahren fest. Dabei fällt auf den ersten Blick kaum auf, welche soziale und integrative Kraft der Straßenfußball entfaltet: Jugendliche und Kinder erleben hier Zugehörigkeit und Wertschätzung, entwickeln ihre Persönlichkeit, lernen ein friedliches Miteinander, Regeln und Fairplay.

Der Bayerische Fußball-Verband unterstützt dieses erfolgreiche Fußball-Projekt, weil es die Kinder und Jugendlichen direkt auf der Straße abholt, behutsam in einen Spielbetrieb einbindet und wertvolle Kontakte zu den Fußballvereinen aufbaut, um talentierte Spielerinnen und Spieler dauerhaft in einen Fußballverein einzubinden. Es geht aber nicht nur um Fußball, denn das gesamte Umfeld der Kinder und Jugendlichen - Familie, Schule, Beruf, Freizeit und Freunde - stehen bei den Betreuern von "buntkicktgut" im Blickpunkt und sie unterstützen diese in ihrer ganzen Persönlichkeitsentwicklung.

Durch den Fußball kommen die Kinder und Jugendlichen in Kontakt mit anderen Münchner Kindern deutscher und ausländischer Herkunft. "buntkicktgut" greift eine der aufregendsten Freizeitbeschäftigungen für Kinder und Jugendliche auf und macht sie zu einem organisierten und permanenten Angebot. Dadurch kann das Projekt wirksam sein im Hinblick auf Jugendkriminalität und den Umgang mit Gewalt: Sport dient als Katalysator in geregelten Abläufen zum Abbau von Aggressionen und Frustration und ist zudem ein Teamsport, der interaktives und kooperatives soziales Verhalten erfordert.

 
Bei "buntkicktgut" erfahren die Kinder und Jugendlichen Anerkennung ihrer Person, unabhängig von ihrer Lebenslage und ihrer kulturellen Herkunft. In die Spiel- und Wettbewerbskultur werden dabei konsequent zentrale Wertkategorien eingebaut: Fairness, Toleranz, Partizipation, Gewaltfreiheit. Diese Werte werden insbesondere durch die Grundhaltung der Betreuer vermittelt, durch Anerkennung bei wertentsprechendem Handeln und Verhalten sowie durch Sanktionen bei einem Verstoß gegen die Spielregeln. Denn in keinem Feld werden Regeln besser akzeptiert als auf dem Fußballfeld.

 
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