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Runder Tisch "Frauen- und Mädchenfußball" im Kreis Neumarkt/Jura

Letzte Aktualisierung: 27. November 2015

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Viel zu diskutieren gab es beim Runden Tisch zum Thema "Frauen- und Mädchenfußball" im Sportheim des SV Pfaffenhofen.

Im Rahmen der Kampagne "Pro Amateurfußball" trafen sich 16 Vereinsvertreter am Donnerstagabend im Sportheim des SV Pfaffenhofen um gemeinsam mit Vizepräsidentin Silke Raml und Moderator Frank Schweizerhof über Frauen- und Mädchenfußball zu diskutieren. Auch Kreisvorsitzender Thomas Jäger und Kreisspielleiterin Sandra Hofmann waren gekommen um eventuelle Fragen beantworten zu können.

Nach der Begrüßung durch Sandra Hofmann, startete Silke Raml mit einer Informationssammlung über Angebote des BFVwie z.B. Ballbina kickt, Tage des Mädchenfußball, Spielbetrieb, Talentförderung und Frauen- und Mädchenordnung.
Nach diesem kompaktem Überblick, übernahm Frank Schweizerhof die Gesprächsrunde und lud alle Teilnehmer zu einer Vorstellungsrunde ein. So entstanden erste Eindrücke über die Gesprächspartner, die aus den verschiedensten Bereichen der Vereine stammten.

Danach fingen auch direkt Diskussionen über Aufstiegsregelungen, Pokalspielbetrieb und Spielgemeinschaftsbestimmungen an. Das wichtige Thema Spielerinnengewinnung stand ebenso im Fokus. Hier berichtete ein Trainer einer neugegründeten Frauenmannschaft über seinen ständig wachsenden Zulauf. Auf der anderen Seite beklagten andere Mannschaftsbetreuer, dass die Neugewinnung von Spielerinnen fast unmöglich sei. Ein Trainerkollege stellte unter anderem das Problem dar, dass oftmals Mädchen, die von klein auf bei Jungs spielen, die Lust verlieren, da sie bei den Jungs nur wenig Spielpraxis erlangen. Hier wird noch Potential gesehen.
Schweizerhof machte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Schulen deutlich. Hier erzählte ein Betreuer von seinem Co-Trainer aus der 9. Klasse, den er durch ein Projekt in der Schule gewonnen hatte.
Auch sahen die Anwesenden ein Problem darin, Trainer und Betreuer zu finden. Hier gibt es verschiedene Ideen. Zum Beispiel die vereinsinterne Frauenmannschaft mit einzubeziehen oder auch jüngere Vereinsmitglieder sorgfältig an eine Aufgabe heranführen und somit langfristig eventuell einen neuen Betreuer zu gewinnen. In diesem Zusammenhang präsentierte Silke Raml das Angebot des Junior-Coaches. Ein anwesender Trainer erzählte von seiner Erfahrung und sieht dies noch als wenig zielführend.
Ein großes Thema war außerdem die Talentförderung des bfv. Hier haben sich in den letzten Jahren einige Strukturen geändert, welche Silke Raml erläuterte.

Insgesamt wurde knapp vier Stunden über die verschiedensten Themen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Auch Kritik wurde geäußert. Diese angesprochenen Punkte werden entweder direkt auf Kreisebene behandelt oder sie gehen in die Auswertung mit den anderen runden Tischen ein, um anschließend auf Verbandebene diskutiert zu werden. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Runde Tisch eiine gelungene Veranstaltung war, die es ermöglichte, Verband und Vereine näher zusammenzubringen und die Kritik der Basis ernst zu nehmen, um auch in Zukunft einen optimalen Spielbetrieb zu gewährleisten. 

 
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